Cortemaggiore

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Cortemaggiore
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Cortemaggiore (Italien)
Cortemaggiore
Staat Italien
Region Emilia-Romagna
Provinz Piacenza (PC)
Lokale Bezeichnung Curtmagiùr
Koordinaten 45° 0′ N, 9° 56′ OKoordinaten: 44° 59′ 46″ N, 9° 55′ 53″ O
Höhe 48 m s.l.m.
Fläche 36,82 km²
Einwohner 4.670 (31. Dez. 2019)[1]
Postleitzahl 29016
Vorwahl 0523
ISTAT-Nummer 033018
Volksbezeichnung Cortemaggioresi oder Magiostrini
Schutzpatron Laurentius von Rom
Website Cortemaggiore

Cortemaggiore ist eine norditalienische Gemeinde (comune) mit 4670 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2019) in der Provinz Piacenza in der Emilia-Romagna. Die Gemeinde liegt etwa 19 Kilometer ostsüdöstlich von Piacenza und etwa 17 Kilometer südwestlich von Cremona.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Straßenbild im Zentrum Cortemaggiores

Cortemaggiore kam 1290 unter die Herrschaft der Markgrafen Pallavicino, die in der Region zwischen Cremona, Parma und Piacenza einen eigenen Staat, den „Stato Pallavicino“, errichteten. 1479 verlegten sie ihr Herrschaftszentrum aus Busseto hierher. Das Zentrum Cortemaggiores wurde 1479 durch den Markgrafen Gian Ludovico Pallavicino begründet, wenngleich Siedlungsreste aus der römischen Antike existieren. 1480 erbaute er eine Festung in Cortemaggiore, die er Castel Lauro nannte, und machte aus der Stadt eine Idealstadt der Renaissance, nach den Theorien des Leon Battista Alberti. 1481 begann er mit dem Bau der Basilika Santa Maria delle Grazie, ab 1487 wurde die Kirche Chiesa della SS. Annunziata mit dem dazugehörigen Franziskanerkonvent erbaut. Das Oratorio San Giuseppe wurde Ende des 15. Jahrhunderts im Auftrag von Rolando Pallavicino als Pilgerkapelle errichtet. Das Schloss des Markgrafen Gian Ludovico, der Palazzo Regio, heute Palazzo Pallavicino genannt, wurde neben einer älteren Burg gebaut, die 1809 abgerissen wurde. Er ist Privatbesitz. In der Nähe steht noch der spätmittelalterliche Gartenpalast (Palazzo del Giardino).

1587 wurde die Stadt von der Familie Farnese ihrem Herzogtum Parma mit Piacenza angegliedert. Schon früh hatte sich auch eine jüdische Gemeinde angesiedelt. Die Synagoge wurde 1842 errichtet.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch die Gemeinde führt die Autostrada A21 Richtung Cremona und Brescia.

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Cortemaggiore geboren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Cortemaggiore – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2019.