Cosma Shiva Hagen

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Cosma Shiva Hagen, 2012

Cosma Shiva Hagen (* 17. Mai 1981 in Los Angeles) ist eine deutsche Schauspielerin und Synchronsprecherin. Sie ist die Tochter des verstorbenen Musikers Ferdinand Karmelk und der Punk-Rock-Sängerin Nina Hagen sowie Enkelin der Schauspielerin Eva-Maria Hagen und des Drehbuchautors Hans Oliva-Hagen. Ihr zeitweiliger Ziehvater war der Liedermacher Wolf Biermann.

Ihre Vornamen wurden von ihrer Mutter gewählt. Cosma (= Kosmos) geht auf ein angebliches UFO-Erlebnis während Nina Hagens Schwangerschaft zurück und Shiva ist eine Reminiszenz an die gleichnamige indische Gottheit. 1994 bescheinigte ein Gericht, dass „Cosma Shiva“ als weiblicher Vorname eintragungsfähig ist.

Leben und Persönliches[Bearbeiten]

Bekannte Wohnsitze von Cosma Shiva Hagen waren London, Berlin, Paris, Ibiza und Lüneburg; ihre Schulausbildung beendete sie mit dem Hauptschulabschluss. 2003 ließ sie sich von Jim Rakete für das Männer-Magazin Playboy ablichten. Unter anderem machte sie Werbung für die CMA (als „Milchgesicht“) und für T-Online. Nachdem sie bereits als Sprecherin der Hauptrolle im Disney-Film Mulan Synchronisationserfahrung gesammelt hatte, lieh sie 2007 der Lichtelfe „Luna“ in dem Computerspiel Legend: Hand of God Stimme und Aussehen.

Soziales Engagement[Bearbeiten]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Cosma Shiva Hagen 2012 auf dem Roten Teppich beim Studio Hamburg Nachwuchspreis
Synchronrollen (Auswahl)

soweit nicht anders vermerkt, jeweils die deutsche Fassung

sowie diverse Hörspiele.

Theater (Auswahl)[Bearbeiten]

Musik[Bearbeiten]

  • diverse Musik-Events unter dem Label Galaxina (ca. 2001), u. a. Goa-Partys
  • Rilke Projekt…in meinem wilden Herzen (2003) Titel: Lieben – Cosma Shiva Hagen.

Sonstiges[Bearbeiten]

  • 2010: Model für den Dessous- und Wäschehersteller Mey[2]
  • 2010: Model für das Textillabel Mexx
  • 2009–2014: sichtbar in Hamburg – Geschäftsführerin und künstlerische Programmgestaltung[3]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 1999: New Faces Award – Beste Nachwuchsschauspielerin für Sweet Little Sixteen
  • 1999: Lilli-Palmer-Gedächtniskamera – Beste Nachwuchsschauspielerin
  • 1999: Angel Award – Best Newcomer – Monaco Filmfestival
  • 2000: Jupiter – Leserpreis der Zeitschrift Cinema
  • 2001: Deutscher Filmpreis – nominiert für die beste Nebenrolle in Bella Block – Schuld und Sühne
  • 2005: Undine Award – Beste jugendliche Hauptdarstellerin in einem Kinospielfilm für 7 Zwerge – Männer allein im Wald
  • 2008: Undine Award – Beste jugendliche Darstellerin in einem Fernsehfilm für Der Bibelcode

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Cosma Shiva Hagen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Fairtrade-Awards würdigen vorbildliches Engagement, presseportal.de, abgerufen am 13. Juli 2013
  2. Cosma Shiva Hagen lässt für Mey die Hüllen fallen In: Die Welt online am 9. Januar 2010, abgerufen am 9. Januar 2010
  3. Auf die Bühne statt hinter die Bar, Hamburger Abendblatt, 4. Dezember 2013