Coswig (Sachsen)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Coswig
Coswig (Sachsen)
Deutschlandkarte, Position der Stadt Coswig hervorgehoben

Koordinaten: 51° 8′ N, 13° 35′ O

Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Landkreis: Meißen
Höhe: 118 m ü. NHN
Fläche: 25,88 km2
Einwohner: 20.817 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 804 Einwohner je km2
Postleitzahl: 01640
Vorwahl: 03523
Kfz-Kennzeichen: MEI, GRH, RG, RIE
Gemeindeschlüssel: 14 6 27 010
Stadtgliederung: 5 Stadtteile/Stadtbezirke
Adresse der
Stadtverwaltung:
Karrasstraße 2
01640 Coswig
Website: www.coswig.de
Oberbürgermeister: Frank Neupold (parteilos)
Lage der Stadt Coswig im Landkreis Meißen
Coswig (Sachsen)Diera-ZehrenEbersbach (bei Großenhain)GlaubitzGröditzGroßenhainHirschsteinKäbschütztalKlipphausenLampertswaldeLommatzschMeißenMoritzburgGröditzNiederauNossenNünchritzPriestewitzRadebeulRadeburgRiesaRöderaueSchönfeldStauchitzStrehlaThiendorfWeinböhlaWülknitzZeithainSachsenDresdenLandkreis BautzenLandkreis Sächsische Schweiz-OsterzgebirgeLandkreis MittelsachsenLandkreis NordsachsenBrandenburgKarte
Über dieses Bild
Blick auf Sörnewitz von der deutschen Bosel. Im Hintergrund die Stadt Coswig.
Ansicht von Brockwitz vom gegenüberliegenden Elbufer aus, im Hintergrund das Gewerbegebiet Industriestraße zwischen Brockwitz und dem Coswiger Stadtzentrum

Coswig (auch Coswig bei Dresden) ist eine Große Kreisstadt im sächsischen Landkreis Meißen. Sie liegt an der Elbe, nordwestlich von Dresden und ist mit selbigem über Radebeul nahtlos zusammengewachsen. Der Name wird vom altsorbischen Wort kos – Amsel – abgeleitet, Kosovik bedeutet danach Amselgegend.[2]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Coswig liegt im dicht besiedelten Elbtal zwischen Meißen im Nordwesten und Radebeul bzw. Dresden im Südosten.

Angrenzende Gemeinden im Landkreis Meißen sind Klipphausen, die Stadt Meißen, Moritzburg, die Stadt Radebeul und Weinböhla.

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu Coswig gehören neben der Kernstadt die Ortsteile Kötitz (an der Elbe gelegen), Neucoswig (im Norden in Richtung Friedewald), Brockwitz (mit Ortsteil Clieben), Sörnewitz und Neusörnewitz (alle westlich von Coswig-Mitte).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Coswig war ursprünglich ein Kirchdorf, in dem im 15. Jahrhundert Weinbau betrieben wurde. Nach dem Anschluss an die Leipzig-Dresdner Eisenbahn 1839 wuchs der Ort zunehmend, so dass er genau 100 Jahre später zur Stadt erklärt wurde.

Bereits 1013 erfährt Brockwitz erstmals Erwähnung in einer Übereignungsurkunde König Heinrichs II. an das Domstift zu Meißen, als „Brochotinacethla“.

Im Jahr 1203 wird Kötitz im Zusammenhang einer Schenkung des Markgrafen Dietrich an das Kloster Altzella unter der Bezeichnung „villa Chottenwiz“ erstmals erwähnt.

Sörnewitz wurde 1205 als Mühlenort „Villa Sornuitz“ erstmals urkundlich erwähnt. Im September 2005 feierte das Dorf sein 800-jähriges Bestehen.

1350 ist die erste nachweisliche Erwähnung Coswigs als „Koczwicz“ im Lehnbuch Friedrich des Strengen zu finden.

Nach 1556 fiel das Dorf Kreyern wüst, dessen Flur heute zu Coswig gehört.

Am Beginn der Zeit des Nationalsozialismus im April 1933 wurden 70 bis 80 Mitglieder von Arbeiterorganisationen in der Schulturnhalle interniert und misshandelt, von denen 20 in Haftanstalten nach Dresden überführt wurden.

Auch Coswig mit seinen Stadtteilen Kötitz, Brockwitz und Sörnewitz wurde im August 2002 von der Jahrhundertflut der Elbe überrascht. Bereits das Elbhochwasser 1845 hatte weite Teile des Stadtgebiets überflutet.

Am 25. Mai 2009 erhielt die Stadt den von der Bundesregierung verliehenen Titel „Ort der Vielfalt“.

In den Jahren 2016 bis 2017 wurde Coswig von einer verheerenden Brandserie heimgesucht, bei welcher Schäden im zweistelligen Millionenbereich entstanden sind. Nach der Bildung einer Sonderkommission durch die Polizeidirektion Dresden konnte im Herbst 2017 ein mutmaßlicher Täter, dem mindestens einer der acht Brände zweifelsfrei nachgewiesen werden konnte, gefasst und angeklagt werden.[3]

Industriegeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um 1884 gründete Emil Nacke die Strohstoff-Fabrik Tännicht, die 1885 Bestandteil der Vereinigte Strohstoff-Fabriken AG wurde. Nacke gilt aber auch als erster sächsischer Automobilbauer (noch vor August Horch). Er entwickelte Feuerwehrfahrzeuge, Omnibusse und Personenkraftwagen unter der Marke Coswiga. Ein Automobil mit Phaeton-Aufbau wurde als Staatskarosse an einen Prinzen in Äthiopien geliefert.

Von Brockwitz aus nahm 1898 die Entwicklung der Dresdner Schnellpressenfabrik ihren Anfang. Zu DDR-zeiten gehörte dieses Unternehmen zum VEB Planeta (Erfinder des Planetengetriebes, der Wendungstrommel für beidseitigen Druck in einem Durchgang und der Aggregatbauweise von Druckmaschinen), einem Zweigwerk der grafischen Großbetriebe in Leipzig an. Nach der Wende erfolgte die Übernahme durch Koenig & Bauer, den ältesten Druckmaschinenhersteller der Welt. Heute ist es der Stammbetrieb für die Produktion von Bogenoffset-Druckmaschinen des Konzerns. KBA ist nach Heidelberg der zweitgrößte Druckmaschinenhersteller.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neucoswig (auch Weinberggemeinde) wurde am 1. April 1920 mit damals 1150 Einwohnern eingemeindet. Am 1. April 1935 kam das Dorf Kötitz mit damals 2.096 Einwohnern als Stadtteil hinzu. Die Dörfer Brockwitz und Sörnewitz wurden am 1. Juli 1950 im Rahmen einer Verwaltungsreform der Stadt Coswig angeschlossen, sind vom städtebaulichen Charakter aber heute noch selbstständige Dörfer.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einwohnerentwicklung von Coswig (Sachsen) von 1834 bis 2018 nach nebenstehender Tabelle

Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1960 31. Dezember):

  • 1834 – 00.399
  • 1933 – 08.245
  • 1939 – 09.858
  • 1946 – 11.705 1
  • 1950 – 17.401 2
  • 1960 – 17.649
  • 1981 – 28.795
  • 1984 – 28.310
  • 1995 – 24.955
  • 1997 – 25.260
  • 1998 – 25.040
  • 1999 – 24.673
  • 2000 – 24.035
  • 2001 – 23.435
  • 2004 – 22.449
  • 2007 – 22.057
  • 2009 – 21.600
  • 2010 – 20.977
  • 2012 – 20.629
  • 2013 – 20.560
  • 2015 – 20.831
  • 2016 – 20.841
  • 2017 – 20.899
  • 2018 – 20.817

Datenquelle ab 1998: Statistisches Landesamt Sachsen
1 29. Oktober
2 31. August

Im Jahr 2015 konnte die Stadt erstmals seit 1997 wieder ein leichtes Bevölkerungswachstum verzeichnen. Dieses betrug etwa 1 Prozent im Vergleich zum Jahr 2013.[4]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kommunalwahl 2019
 %
30
20
10
0
27,3 %
25,4 %
14,5 %
10,2 %
6,62 %
5,0 %
4,7 %
3,7 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2014
 %p
 30
 25
 20
 15
 10
   5
   0
  -5
-10
-8,5 %p
+25,4 %p
-4,4 %p
-7,2 %p
+2,12 %p
-4,5 %p
-0,2 %p
-3,2 %p
Sitzverteilung 2019 im Coswiger Stadtrat
2
1
2
4
1
8
1
7
Insgesamt 26 Sitze
Rathaus

Stadtrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Stadtrat der Stadt Coswig setzt sich in der Wahlperiode 2019–2024 aus 26 Ratsmitgliedern zusammen; die Sitzverteilung zeigt das nebenstehende Diagramm.[5]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oberbürgermeister ist seit Juni 2008 Frank Neupold (parteilos), Bürgermeister ist seit Oktober 2007 Thomas Schubert (parteilos). Am 3. November 2019 fand eine neue Bürgermeisterwahl statt, es kandidierten Thomas Schubert sowie David Steinmann als Kandidat der AfD.[6] Nach dem vorläufigen Endergebnis erreichte Thomas Schubert 77,4 % der Wählerstimmen, bei einer Wahlbeteiligung von 52,8 %, und wird damit der neue Oberbürgermeister der Stadt Coswig.[7]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen ist dem früheren Gemeindesiegel entnommen, das seit 1899 nachweisbar ist. Das Stadtwappen wird wie folgt beschrieben: „In Blau schwebend eine goldene Weintraube mit grünem Weinblatt an der linken Seite am braunen gestümmelten Reis, zwischen zwei aus natürlichem grünen Rasen und natürlichem blauen Wasser aufwachsenden goldenen Getreideähren.“ Neben der Weintradition versinnbildlicht das Wappen auch den einstigen Anbau von Brau-Gerste. Das Wasser symbolisiert die Elbe, an deren Ufer die Stadt erbaut wurde.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Coswig unterhält seit 1990 eine Städtepartnerschaft mit Ravensburg und seit 1995 mit dem tschechischen Ort Lovosice nad Labem (deutsch Lobositz).

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alte Kirche in Coswig
Katholische Kirche
  • Alte Kirche (errichtet 1497, damit Coswigs ältestes erhaltenes Gebäude, größere Umbauten 1611/12, ~1740)
  • Barockkirche Brockwitz
  • Peter-Pauls-Kirche (Neo-Renaissance, Architekt Woldemar Kandler, geweiht 1903)
  • Katholische Kirche „Heilig Kreuz“ (Architekt Hermann Korneli, Berlin, geweiht 20. November 1994)
  • Herrensitz „Rote Presse“
  • Karrasburg
  • Villa Teresa (1891–1895 Wohnsitz des Komponisten Eugen d’Albert und seiner Frau, der Pianistin Teresa Carreño)

Natur und Landschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Coswig liegt am nordwestlichen Ausgang der Dresdner Elbtalweitung. Westlich von Coswig, neben dem Ortsteil Sörnewitz, liegt das Spaargebirge mit dem Aussichtspunkt an der Boselspitze.

Gedenkstätten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gedenkstätte für die Opfer des Ersten Weltkrieges vor der Alten Kirche am Ravensburger Platz
  • Gedenkstein in der Dresdner Straße/Ecke Bahnhofstraße an die Opfer des Faschismus
  • Gedenkstein an der Dresdner Straße 207 im Ortsteil Brockwitz an Opfer des NS-Terrors
  • Gedenkstein am Geschwister Scholl Platz im Ortsteil Neucoswig an die Geschwister Scholl
  • Denkmal von 1975 an der Kötitzer Straße im Ortsteil Kötitz zur Erinnerung an den Bergsteiger und Widerstandskämpfer Kurt Schlosser

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Coswiger Kanuverein e.V.
  • SV Elbland Coswig-Meißen
  • Coswiger FV
  • TuS Coswig 1920
  • SV Stahl Coswig
  • BSV Coswig
  • Coswiger Angelfreunde e. V.
  • SV Motor Sörnewitz e. V.
  • Coswiger Karneval Club e. V.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bahnhof Coswig (b Dresden) liegt an den Bahnstrecken Berlin–Dresden und Leipzig–Dresden. Von Letzterer zweigt im Stadtgebiet die Bahnstrecke Borsdorf–Coswig ab, die über Meißen-Triebischtal verläuft. Coswig ist außerdem als Endpunkt der S-Bahn-Strecke Pirna–Coswig vorgesehen.

Durch Coswig verläuft die Straßenbahnlinie 4 der Dresdner Verkehrsbetriebe, die sechs Haltestellen in der Stadt betreiben. Die Fahrtzeit von Coswig ins Dresdner Stadtzentrum beträgt mit der Straßenbahn rund 45 Minuten. Aktuell befinden sich alle sechs Haltestellen aufgrund von Bauarbeiten und Erneuerungen der Oberleitung außer Betrieb.

Eine Elbbrücke gibt es in Coswig nicht. Die nächsten Straßenbrücken sind die Alte Elbebrücke Meißen elbabwärts sowie die im Jahr 2012 fertiggestellte Elbbrücke zwischen Radebeul-Naundorf und Dresden-Niederwartha elbaufwärts.

Im Ortsteil Kötitz existiert eine Fährverbindung über die Elbe nach Gauernitz. Betreiber der Fähre ist die Verkehrsgesellschaft Meißen. Die Fähre verkehrt zu einem festen Fahrplan und kann Fußgänger, Radfahrer und motorisierte Zweiräder transportieren.

Bundesstraßen verlaufen nicht durch Coswiger Stadtgebiet, jedoch die sächsische Staatsstraße 82; auf Coswiger Gebiet und weiter bis Meißen heißt sie Dresdner Straße, an der Radebeuler Stadtgrenze geht sie in die Meißner Straße über. Die nächste Autobahnanschlussstelle ist derzeit Dresden-Neustadt an der Bundesautobahn 4 im Dresdner Stadtteil Kaditz

Gesundheitswesen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fachkrankenhaus

Das Fachkrankenhaus Coswig ist ein Zentrum für Pneumologie, Allergologie, Beatmungsmedizin sowie Thorax- und Gefäßchirurgie mit den Recura-Kliniken als Träger. Es ist als akademisches Lehrkrankenhaus des Universitätsklinikums Dresden in die Ausbildung der Studenten einbezogen. Der Chefarzt der Abteilung Innere Medizin / Pneumologie hat gleichzeitig eine Professur für Innere Medizin / Pneumologie am Universitätsklinikum Dresden inne. 2013 wurde die Klinik von der Deutschen Gesellschaft für Thoraxchirurgie als Thoraxzentrum zertifiziert.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Coswig verfügt über insgesamt drei Grundschulen, zwei Oberschulen, ein Gymnasium sowie eine evangelische Schule, an der auf Primar- und Sekundarstufenniveau unterrichtet wird.[8]

Leonard-Frank-Oberschule

Das Förderzentrum Coswig "Peter Rosseger" verfügt über zwei Schulstandorte, welche sich mit den Schwerpunkten Lernen und Sprache beschäftigen.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Cornelius Gurlitt: Coswig (mit Neucoswig). In: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen. 41. Heft: Amtshauptmannschaft Meißen-Land. C. C. Meinhold, Dresden 1923, S. 115.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Coswig – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Coswig (Sachsen) – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung des Freistaates Sachsen jeweils am Monatsende ausgewählter Berichtsmonate nach Gemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Ernst Eichler und Hans Walther: Sachsen. Alle Städtenamen und deren Geschichte, Faber und Faber Verlag, Leipzig 2007, ISBN 978-3-86730-038-4, S. 51.
  3. Brandstifter angeklagt. Abgerufen am 11. September 2019.
  4. Regionaldaten Gemeindestatistik Sachsen, abgerufen 2. Oktober 2014
  5. Öffentliche Bekanntmachung des Wahlergebnisses der Stadtratswahl vom 26.05.2019 in der Großen Kreisstadt Coswig. Stadt Coswig, abgerufen am 26. Juni 2019.
  6. Peggy Zill: Zwei wollen Oberbürgermeister werden. In: Sächsische Zeitung. 5. September 2019, abgerufen am 28. September 2019.
  7. Oberbürgermeisterwahl 2019. Abgerufen am 10. November 2019.
  8. Schulen - coswig.de. Abgerufen am 8. September 2019.