Courthézon

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Courthézon
Wappen von Courthézon
Courthézon (Frankreich)
Courthézon
Region Provence-Alpes-Côte d’Azur
Département Vaucluse
Arrondissement Avignon
Kanton Sorgues
Gemeindeverband Pays Réuni d’Orange
Koordinaten 44° 5′ N, 4° 53′ OKoordinaten: 44° 5′ N, 4° 53′ O
Höhe 27–126 m
Fläche 32,78 km2
Einwohner 5.639 (1. Januar 2017)
Bevölkerungsdichte 172 Einw./km2
Postleitzahl 84350
INSEE-Code
Website courthezon.fr

Château de Val-Seille

Courthézon ist eine französische Gemeinde mit 5639 Einwohnern (Stand 1. Januar 2017) im Département Vaucluse in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Courthézon liegt neun Kilometer südöstlich von Orange, östlich der Rhone. Im näheren Umkreis befinden sich die Gemeinden Bédarrides, Châteauneuf-du-Pape und Jonquières.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein von den Römern erbautes Kastell diente zur Verteidigung von Orange. Die Steinschichten wurden für die Befestigungsmauern des alten Schlosses verwendet.[2]

Auf dem Gemeindegebiet befand sich ein Steinbruch, der für den Bau des Theaters von Orange verwendet wurde.

Während der Hugenottenkriege wurde die katholische Stadt mehrere Male von Hugenotten angegriffen.

Courthézon gehörte bis zur Annexion durch Ludwig XIV. 1673 zum Fürstentum Orange. Von 1703 bis 1731 stand die Stadt unter Herrschaft der Conti-Familie und gehörte daraufhin, besiegelt durch einen Vertrag zwischen dem Prinzen von Conti und Ludwig XV., endgültig zur königlichen Domäne.

Ende des 18. Jahrhunderts wurden aus den Steinen des zerstörten Prinzenschlosses Dämme für die Ouvèze gebaut.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2008 2017
Einwohner 3575 3947 4337 4498 5166 5364 5307 5639

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen und Devise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen zeigt auf blauem Hintergrund ein liegendes goldenes Hifthorn mit roter Fessel, darunter zwei goldene sechsstrahlige Sterne und drei mit dem Kopf nach oben zeigende Nägel.[3]

Die Devise lautet: Saevis tranquillus in undis („Ruhig auf tosenden Wellen“).[3]

Städtepartnerschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Stadtmauern (11. Jahrhundert)
  • Überreste der Zinnmauern des alten Prinzenschlosses
  • Springbrunnen und Oratorien
  • Uhrturm (1653)
  • Kirche Saint-Denis (12. Jahrhundert)
  • Hospiz, 1703 wieder aufgebaut
  • Markthallen von 1730.
  • Château de Val-Seille (1868)
  • Château Montellier mit Gärten
  • Château de Verclos (13. Jahrhundert)
  • Landgut von Beaucastel mit Schloss (18. Jahrhundert)
  • Châteaux La Font-du-Loup Pecoulette
  • sechs Kapellen

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Courthézon – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ville de Courthézon - Chiffres clés@1@2Vorlage:Toter Link/www.courthezon.fr (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  2. Histoire et patrimoine de la ville de Courthézon (Memento vom 27. September 2007 im Internet Archive)
  3. a b L’Armorial des villes et des villages de France. Abgerufen am 10. Mai 2020 (französisch).