Coutras

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Coutras
Wappen von Coutras
Coutras (Frankreich)
Coutras
Region Nouvelle-Aquitaine
Département Gironde
Arrondissement Libourne
Kanton Nord-Libournais
Gemeindeverband Communauté d’agglomération du Libournais
Koordinaten 45° 2′ N, 0° 8′ WKoordinaten: 45° 2′ N, 0° 8′ W
Höhe 4–74 m
Fläche 33,69 km2
Einwohner 8.410 (1. Januar 2014)
Bevölkerungsdichte 250 Einw./km2
Postleitzahl 33230
INSEE-Code
Website http://www.mairie-coutras33.fr/

Die Dronne in Coutras

Coutras ist eine französische Gemeinde mit 8410 Einwohnern (Stand 1. Januar 2014) im Département Gironde in der Region Nouvelle-Aquitaine am Zusammenfluss der Isle und der Dronne. Sie ist eine der Mitgliedsgemeinden der Communauté de Communes du Pays de Coutras.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Funde belegen, dass die Gegend schon in prähistorischer Zeit besiedelt war.

Im 16. Jahrhundert war die Stadt ein Zentrum des französischen Protestantismus. So fand hier 1587 auch eine Schlacht[1] statt zwischen Protestanten unter dem späteren Heinrich IV. und einem katholischen Heer unter Anne de Joyeuse, der bei diesen Kämpfen ums Leben kam.

Im Zuge der Französischen Revolution wurde Coutras Hauptort des ehemaligen gleichnamigen Kantons. Seit der Kantonsreform 2015 ist die Gemeinde Hauptort des neu geschaffenen Kantons Nord-Libournais, dem neben den bisherigen 12 Gemeinden des ehemaligen Kantons weitere 26 Gemeinden angehören.

Bevölkerungsentwicklung[2]
Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2010
Einwohner 5712 5830 6040 6351 6689 7003 8045

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es sind Reste einer gallo-römischen Villa und eines Militärlagers aus dieser Zeit zu sehen. Ferner ist sehenswert die im 15. Jahrhundert erneut erbaute gotische Kirche Saint-Jean-Baptiste, deren Chor aber aus der Zeit der Romanik stammt und die eine Vierungskuppel aufweist.

Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Coutras ist verschwistert mit der deutschen Gemeinde Dornstadt in Baden-Württemberg und mit der Gemeinde Blaenavon in Wales.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Le Patrimoine des Communes de la Gironde. Flohic Éditions, 2 Bände, Paris 2001, S. 616–620, ISBN 2-84234-125-2.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Coutras – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Illustration von Frans Hogenberg von 1587: (Digitalisat)
  2. Coutras auf der Website des Insee