Creifelds (Rechtswörterbuch)

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Der Creifelds ist ein Rechtswörterbuch in Form eines Lexikons aus dem Verlag C. H. Beck. Es werden darin auf rund 1.600 Seiten mehr als 12.000 Begriffe aus den verschiedenen Rechtsgebieten erläutert. Das Werk zählt in Deutschland zur juristischen Standardliteratur. Es liegt derzeit in 21. Auflage 2014 vor, die 22. Auflage ist für 2017 angekündigt.

Die Idee zu dem Wörterbuch hatte Hans Dieter Beck im Juni 1965. Er verpflichtete den Juristen Carl Creifelds als Autor und Redakteur. Creifelds selbst übernahm die Bearbeitung der allgemeinen Rechtsbegriffe sowie der Begriffe aus den Bereichen Strafrecht, Strafprozessrecht, Verkehrsrecht, Rechtsgeschichte und Rechtsphilosophie. Weitere Autoren der Erstauflage, die 1968 erschien, waren Dieter Guntz, Paul Henssler, Hans Kauffmann, Hans Putzo, Hans Stöer und Alfred Wagner.

Carl Creifelds war bis zur 8. Auflage (1986) als Bearbeiter seines – nach eigenen Worten – „Lieblingswerkes“ tätig. Auch nach seinem Tod im Jahr 1994 erscheint das Rechtswörterbuch weiterhin unter seinem Namen. Herausgeber ist seit der 14. Auflage Klaus Weber.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Klaus Weber: Creifelds. Rechtswörterbuch. 21. Auflage. C. H. Beck, München 2014, ISBN 978-3-406-63871-8.
  • Hans Dieter Beck: Carl Creifelds. In: Juristen im Portrait. Verlag und Autoren in 4 Jahrzehnten. Verlag C. H. Beck, München 1988. S. 93–97. ISBN 3406331963