Crematory

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Crematory
Crematory Castle Party 2009 04.jpg
Allgemeine Informationen
Genre(s) Gothic Metal
Gründung 1991
Website http://www.crematory.de/
Gründungsmitglieder
Gerhard „Felix“ Stass
Lothar „Lotte“ Först (bis 1998)
Markus Jüllich
Katrin Jüllich (geb. Goger)
Marc Zimmer (1991)
Aktuelle Besetzung
Gesang
Gerhard „Felix“ Stass
Gitarre, Gesang
Tosse Basler (seit 2016)
Bass
Jason Mathias (seit 2016)
Schlagzeug
Markus Jüllich
Keyboard
Katrin Jüllich
Lead Gitarre
Rolf Munkes (seit 2016)
Ehemalige Mitglieder
Bass
Heinz Steinhauser (1992–1993)
Gitarre,Gesang
Matthias Hechler (1999–2015)
Bass
Harald Heine (1993-2016)
Sänger Gerhard „Felix“ Stass 2016 beim Wave-Gotik-Treffen.

Crematory ist eine Gothic-Metal-Band aus Deutschland, die im Januar 1991 in Westhofen von Schlagzeuger Markus Jüllich und Gitarrist Lothar Först gegründet wurde.

Bandgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Gründung schlossen sich Gerhard Stass (Sänger), Marc Zimmer (Bass) und Keyboarderin Katrin Goger, die zunächst nur Gastmusikerin war, der Band an. In dieser Besetzung entstand das erste Demo, das sich laut Band 1.500 Mal verkaufte.[1] Der anfängliche Stil der Band war noch tief im Death Metal verwurzelt, jedoch fanden sich bereits auf dem ersten Demo viele Gothic-Metal-Elemente.

Marc Zimmer verließ Crematory anschließend und schloss sich unter dem Pseudonym „Graf von Beelzebub“ der Band Mystic Circle an. Heinz Steinhauser übernahm den Bassistenposten und mit ihm entstand 1993 das Debütalbum Transmigration, welches bei Massacre Records erschien. Danach verließ er die Band wieder, sein Nachfolger wurde Harald Heine.

Das zweite, 1994 erschienene Album Just Dreaming reduzierte die Death Metal-Elemente. Videos zu In My Hands und zu Shadows of Mine schafften es bei MTV in das reguläre Programm. Anschließend tourten sie mit Bands wie Atrocity und Tiamat.

Illusions, das dritte Album, erschien 1995. Crematory spielte auf den Out-of-the-Dark-Festivals. Tears of Time, das dritte Video der Band, wurde auch auf der EP Ist es wahr? (1996) verwendet. Die Band veröffentlichte mit dem Titeltrack erstmals auch ein deutsch gesungenes Lied. Im gleichen Jahr erschien mit Crematory das erste, rein deutsch gesungene Album der Band.[1] Erstmals wurden auch die Top 100 der deutschen Albencharts geschafft.[2]

Nach der Trennung von Massacre Records veröffentlichten Crematory in Eigenproduktion das Livealbum Live at the Out of the Dark Festival. Anschließend wurde mit Nuclear Blast eine neue Firma gefunden. Awake, das fünfte reguläre Album konnte zum zweiten Mal die deutschen Charts erreichen und stieg bis auf Platz 54 der Alben-Charts.[2] Eine Coverversion von Temple of Love (im Original von The Sisters of Mercy) wurde in der Clubszene bekannt.[1]

1999 trennte man sich von Gründungsmitglied Lothar „Lotte“ Först und machte mit Gitarrist Matthias Hechler von Shit for Brains weiter. Die Alben Act Seven (1999) und Believe stellten den kommerziellen Höhepunkt für Crematory dar. 1999 veröffentlichte Nuclear Blast zudem eine Art Best-of-Album namens The Early Years, welches in einer Dreier-Box erschien. Diese Box enthält alle Hits der Band, sowie diverse Remixe von Künstlern wie Bruno Kramm (Das Ich) und Raymond Boyé (U 96, Scooter, Culture Beat), sowie sämtliche Musikvideos. Nach der Jubiläumstour 2001 löste sich die Band auf.

Danach kamen die Musiker noch einmal zusammen, um ein Lied für ein Metallica-Tribute-Album aufzunehmen.

Auf Intervention von Nuclear Blast begann man 2003 mit dem Schreiben für ein Comeback-Album. Im März 2004 wurde die Single Greed veröffentlicht. Das Album Revolution folgte dann im Mai 2004. Ein Livedokument namens Liverevolution (2005) in CD/DVD-Form gab die Comebackshow wieder.

Da der Plattenvertrag mit Nuclear Blast abgelaufen war, wechselte die Band wieder zu Massacre Records. Am 4. August 2006 erschien die zweite deutsche CD Klagebilder und am 1. Februar 2008 das wieder englischsprachige Album Pray, beide aufgenommen und produziert im Kohlekeller-Studio mit Produzent Kristian Kohlmannslehner.

Im Januar 2010 wurde das Studio-Album Infinity veröffentlicht, im Februar 2014 das Studio-Album Antiserum.

Anfang 2016 verließ Gitarrist Matthias Hechler die Band nach 16 Jahren aus persönlichen Gründen. Sein Nachfolger ist Tosse Basler, der schon seit vielen Jahren aktiv in der Metalszene ist. Einen Wechsel gab es auch am Bass, der 2016 von Jason Mathias (Gitarre bei Palace) übernommen wurde.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben
Crematory
  DE 87 03.06.1996 (4 Wo.) [2]
Awake
  DE 54 22.09.1997 (2 Wo.) [2]
Act Seven
  DE 46 29.03.1999 (2 Wo.) [2]
Believe
  DE 34 25.09.2000 (4 Wo.) [2]
Revolution
  DE 47 17.05.2004 (2 Wo.) [2]
Klagebilder
  DE 66 21.08.2006 (1 Wo.) [2]
Antiserum
  DE 66 07.03.2014 (1 Wo.) [2]
Monument
  DE 72 22.04.2016 (… Wo.) [2]
Singles
Greed
  DE 86 15.03.2004 (1 Wo.) [3]
Vorlage:Infobox Chartplatzierungen/Wartung/ohne Quellen
Vorlage:Infobox Chartplatzierungen/Wartung/vorläufige Chartplatzierung

Demos[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1992: Demo

Studioalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1993: Transmigration (VÖ: 04/1993; Re-Release: 02/2000)
  • 1994: …Just Dreaming (VÖ: 05/1994; Re-Release: 02/2000)
  • 1995: Illusions (VÖ: 09/1995; Re-Release: 02/2000)
  • 1996: Crematory (VÖ: 05/1996; Re-Release: 02/2000)
  • 1997: Awake (VÖ: 09/1997)
  • 1999: Act Seven (VÖ: 03/1999)
  • 2000: Believe (VÖ: 09/2000)
  • 2004: Revolution (VÖ: 05/2004)
  • 2006: Klagebilder (VÖ: 08/2006)
  • 2008: Pray (VÖ: 1. Februar 2008)
  • 2010: Infinity (VÖ: 29. Januar 2010)
  • 2014: Antiserum (VÖ: 21. Februar 2014)
  • 2016: Monument (VÖ: 14 April 2016)

Livealben und Kompilationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1997: „Live …“ at the Out of the Dark Festivals (VÖ: 01/1997; Re-Release: 02/2000)
  • 1999: Early Years (VÖ: 11/1999, 3-CD-Box)
  • 2001: Remind (VÖ: 07/2001)
  • 2005: Live Revolution (VÖ: 09/2005, auch als DVD)
  • 2010: Black Pearls (VÖ: 11/2010, auch als CD+DVD)

Singles und EPs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1999: Fly (VÖ: 02/1999)
  • 2004: Greed (VÖ: 03/2004)
  • 2013: Shadowmaker (VÖ: 11/2013)
  • 2016: Misunderstood (VÖ: 03/2016)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Crematory – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Offizielle Biografie
  2. a b c d e f g h i j musicline.de: Chartverfolgung / Crematory / Longplay (Zugriff am 14. Februar 2008)
  3. musicline.de: Chartverfolgung / Crematory / Singles (Zugriff am 14. Februar 2008)