Crissé

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Crissé
Crissé (Frankreich)
Crissé
Region Pays de la Loire
Département Sarthe
Arrondissement Mamers
Kanton Sillé-le-Guillaume
Gemeindeverband Champagne Conlinoise et Pays de Sillé
Koordinaten 48° 10′ N, 0° 4′ WKoordinaten: 48° 10′ N, 0° 4′ W
Höhe 86–288 m
Fläche 20,83 km2
Einwohner 604 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 29 Einw./km2
Postleitzahl 72140
INSEE-Code

Gotische Kirche von Crissé

Crissé ist eine französische Gemeinde mit 604 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Sarthe in der Region Pays de la Loire. Sie gehört zum Arrondissement Mamers und zum Kanton Sillé-le-Guillaume. Sie gehört zum Regionalen Naturpark Normandie-Maine.

Chronik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2008
Einwohner 715 656 527 458 455 468 538

Ereignis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 17. April 1919 fiel die Lokomotive eines Urlauberzuges mit französischen Soldaten bei Crissé aus, so dass der Zug auf der Bahnstrecke Paris–Brest liegen blieb. Diesem folgte ein weiterer Zug nach Brest mit Soldaten aus den USA auf der Rückreise nach Amerika. Dem zweiten Zug lief noch ein Bahnwärter entgegen, der Knallkapseln auf das Gleis legte. Der zweite Zug war aber zu schnell, um noch rechtzeitig bremsen zu können und kollidierte mit dem liegen gebliebenen Zug. 33 Menschen starben.[1]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Familie Turpin, Herren von Crissé
  • François Joseph Liger (1819–1907), Schriftsteller, geboren in Crissé

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Crissé – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Peter W. B. Semmens: Katastrophen auf Schienen. Eine weltweite Dokumentation. Transpress, Stuttgart 1996, ISBN 3-344-71030-3, S. 56.