Zum Inhalt springen

Cristian Garín

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Cristian Garín Tennisspieler
Cristian Garín
Cristian Garín
Cristian Garin 2018 in London
Nation: Chile Chile
Geburtstag: 30. Mai 1996
(29 Jahre)
Größe: 185 cm
Gewicht: 85 kg
1. Profisaison: 2011
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Preisgeld: 6.131.177 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 131:123
Karrieretitel: 5
Höchste Platzierung: 17 (13. September 2021)
Aktuelle Platzierung: 132
Grand-Slam-Bilanz
Grand-Slam-Titel:000000
Australian Open 3R (2022)
French Open AF (2021)
Wimbledon VF (2022)
US Open 2R (2019–2022)
Doppel
Karrierebilanz: 12:34
Höchste Platzierung: 206 (10. Mai 2021)
Grand-Slam-Bilanz
Grand-Slam-Titel:000000
Australian Open 1R (2026)
French Open 1R (2019, 2020)
Wimbledon 1R (2019)
US Open 1R (2019)
Letzte Aktualisierung der Infobox:
3. Februar 2025
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA (siehe Weblinks)

Cristian Ignacio Garín Medone (* 30. Mai 1996 in Santiago) ist ein chilenischer Tennisspieler.

Garín gewann 2013 auf der ITF Junior Tour die French Open mit einem Finalsieg über Alexander Zverev. In der Doppelkonkurrenz erreichte er an der Seite von Nicolás Jarry ebenfalls das Finale, wo sie gegen Kyle Edmund und Frederico Ferreira Silva in zwei Sätzen verloren. In der Junior-Rangliste erreichte er Platz 4.

Im Februar 2013 nahm Garín dann erstmals an einem Turnier der ATP Tour teil. In Viña del Mar erhielt er von der Turnierleitung eine Wildcard und erreichte die zweite Runde, wo er schließlich an Jérémy Chardy scheiterte. Bei den Profis spielte er regelmäßig ab 2014. Von 2014 bis 2016 gewann er acht Turniere im Einzel- und ein Turnier im Doppelwettbewerb auf der ITF Future Tour. Im April 2014 gewann er an der Seite von Nicolás Jarry in Santiago de Chile auch sein erstes Challenger-Turnier. Im Jahr 2015 erreichte er gemeinsam mit seinem Landsmann Juan Carlos Sáez das Doppelfinale von Mailand und Porto Alegre. Im Folgejahr spielte er zwei weitere Doppelfinals auf der Challenger-Tour: in Cortina d’Ampezzo und Montevideo. Er konnte in Lima erstmals im Einzel ein Challenger-Turnier gewinnen, nachdem er vorher höchstens Halbfinals dieser Spielklasse erreicht hatte. Im Jahr 2017 stand er in Wimbledon zum ersten Mal in der Hauptrunde eines Grand-Slam-Turniers, wo er jedoch in der ersten Runde ausschied.

Bis 2018 stagnierte Garíns Leistung auf der Tour, ehe er auf der Challenger Tour sechs Finals erreichte und drei Turniere – in Campinas, Santo Domingo und Lima – gewinnen konnte. Aufgrund dieser guten Leistungen, stieß er in die Top 100 der Tennisweltrangliste vor, wo er sich etablierte.

Im Jahr 2019 spielte er ausschließlich auf der ATP Tour, wo er seine ersten drei Endspiele erreichte. Das erste verlor Garín in São Paulo gegen Guido Pella in zwei Sätzen. Kurz danach gewann er beim Turnier in Houston im April seinen ersten Titel auf der ATP Tour. Im Finale schlug er Casper Ruud mit 7:6, 4:6, 6:3. Einen Monat später folgte der Turniersieg in München. Anfang 2020 gewann er zunächst das Turnier in Córdoba und wenige Wochen später in Rio de Janeiro seinen ersten Titel bei einem ATP-Tour-500-Turnier, als er im Finale Gianluca Mager schlug. Dadurch erreichte er mit dem 18. Rang ein neues Karrierehoch. Nachdem aufgrund der COVID-19-Pandemie eine Turnierpause eingelegt wurde, erreichte Garin im September in Hamburg das Halbfinale, in dem er gegen den Griechen Stefanos Tsitsipas ausschied.

Im Frühjahr 2021 gewann Garín das Einzel in Santiago de Chile. In diesem Jahr erreichte er sowohl bei den French Open als auch in Wimbledon das Achtelfinale.

In der Play-off-Begegnung gegen Italien gab er im September 2012 sein Debüt für die chilenische Davis-Cup-Mannschaft, bei dem er sein Spiel gegen Simone Bolelli in zwei Sätzen verlor. Insgesamt wurde er für 16 Begegnungen nominiert, bei denen er 13 seiner 27 Matches gewinnen konnte.

Legende (Anzahl der Siege)
Grand Slam
ATP Finals
ATP Tour Masters 1000
ATP Tour 500 (1)
ATP Tour 250 (4)
ATP Challenger Tour (9)
Titel nach Belag
Hartplatz (0)
Sand (5)
Rasen (0)
Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 14. April 2019  Houston Sand  Casper Ruud 7:64, 4:6, 6:3
2. 5. Mai 2019  München Sand  Matteo Berrettini 6:1, 3:6, 7:61
3. 8. Februar 2020  Córdoba Sand  Diego Schwartzman 2:6, 6:4, 6:0
4. 23. Februar 2020  Rio de Janeiro Sand  Gianluca Mager 7:63, 7:5
5. 14. März 2021  Santiago de Chile Sand  Facundo Bagnis 6:4, 6:73, 7:5
ATP Challenger Tour
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 30. Oktober 2016  Lima (1) Sand  Guido Andreozzi 3:6, 7:5, 7:63
2. 6. Oktober 2018  Campinas Sand  Federico Delbonis 6:3, 6:4
3. 14. Oktober 2018  Santo Domingo Sand  Federico Delbonis 6:4, 5:7, 6:4
4. 27. Oktober 2018 Lima (2) Sand  Pedro Sousa 6:4, 6:4
5. 4. Mai 2025  Mauthausen Sand  Tomás Barrios Vera 3:6, 6:1, 6:4
6. 17. Mai 2025  Oeiras Sand  Mitchell Krueger 7:63, 4:6, 6:2
7. 5. Oktober 2025  Antofagasta Sand  Facundo Díaz Acosta 2:6, 6:3, 6:3
8. 16. November 2025  Montevideo Sand  Ignacio Buse 6:73, 6:2, 6:2

Finalteilnahmen

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 3. März 2019  São Paulo Sand  Guido Pella 5:7, 3:6
Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 19. April 2014  Santiago de Chile Sand  Nicolás Jarry  Jorge Aguilar
 Hans Podlipnik-Castillo
kampflos

Abschneiden bei Grand-Slam-Turnieren

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Turnier201520162017201820192020202120222023202420252026Karriere
Australian Open12311213
French OpenQ1Q1Q123AF3Q1Q2 AF
Wimbledon111 AFVF12 VF
US OpenQ2Q12222Q1Q1Q2 2

Zeichenerklärung: S = Turniersieg; F, HF, VF, AF = Einzug ins Finale / Halbfinale / Viertelfinale / Achtelfinale; 1, 2, 3 = Ausscheiden in der 1. / 2. / 3. Hauptrunde; Q1, Q2, Q3 = Ausscheiden in der 1. / 2. / 3. Qualifikationsrunde; nicht ausgetragen

Commons: Christian Garín – Sammlung von Bildern