Crossdressing in der Literatur

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Crossdressing war bereits in der klassischen griechisch-römischen Literatur ein wiederkehrendes Motiv und wurde auch in der mittelalterlichen Literatur immer wieder thematisiert. In der modernen Literatur der letzten Jahrhunderte kommt Crossdressing ebenso vor.

Funktionen in der Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während bei Frauen, die eine männliche Identität annehmen, oftmals Sicherheit auf Reisen oder berufliche Tätigkeiten, die traditionell Männern vorbehalten sind, das Motiv darstellen, übernehmen Männer, die in eine weibliche Rolle schlüpfen, meist komödiantische Züge.[1][2][3]

Beispiele in der Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Lydia Miklautsch: Das Mädchen Achill. Männliches Crossdressing und weibliche Homosexualität in der mittelalterlichen Literatur in: Matthias Mayer, Hans-Jochen Schiewer: Literarische Leben: Rollenentwürfe in der Literatur des Hoch- und Spätmittelalters. Festschrift für Volker Mertens zum 65. Geburtstag, Walter de Gruyter, 2002 ISBN 3484640219
  2. Ingrid Bennewitz, Helmut Tervooren [Hrsg.]: Manlîchiu wîp, wîplîch man. Zur Konstruktion der Kategorien "Körper" und "Geschlecht" in der deutschen Literatur des Mittelalters. Internationales Kolloquium der Oswald von Wolkenstein-Gesellschaft und der Gerhard-Mercator-Universität Duisburg in Xanten 1997. Berlin 1999
  3. Belinda Hummel: Kleidertausch in der Barockliteratur: Eine Studie über Crossdressing als Motiv in der deutschsprachigen Literatur. Verlag VDM, Zweibrücken 2009 ISBN 9783639202724