Cumlosen

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Cumlosen führt kein Wappen
Cumlosen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Cumlosen hervorgehoben
Koordinaten: 53° 2′ N, 11° 40′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Prignitz
Amt: Lenzen-Elbtalaue
Höhe: 20 m ü. NHN
Fläche: 22,22 km²
Einwohner: 734 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 33 Einwohner je km²
Postleitzahl: 19322
Vorwahl: 038794
Kfz-Kennzeichen: PR
Gemeindeschlüssel: 12 0 70 060
Gemeindegliederung: 3 Gemeindeteile
Adresse der Amtsverwaltung: Kellerstraße 4
19309 Lenzen
Webpräsenz: www.cumlosen.de
Bürgermeister: Harald Pohle (Unabhängige Bürgerliste Cumlosen)
Lage der Gemeinde Cumlosen im Landkreis Prignitz
Lenzerwische Lenzen (Elbe) Lanz Cumlosen Groß Pankow (Prignitz) Pritzwalk Gumtow Plattenburg Legde/Quitzöbel Rühstädt Bad Wilsnack Breese Weisen Wittenberge Perleberg Karstädt Gülitz-Reetz Pirow Berge Putlitz Kümmernitztal Gerdshagen Halenbeck-Rohlsdorf Meyenburg Marienfließ Triglitz Landkreis Ostprignitz-Ruppin Putlitz Mecklenburg-Vorpommern Sachsen-Anhalt Sachsen-AnhaltKarte
Über dieses Bild

Cumlosen ist eine Gemeinde im Landkreis Prignitz in Brandenburg. Die Gemeinde gehört dem Amt Lenzen-Elbtalaue an. Der Verwaltungssitz des Amtes ist in der Stadt Lenzen.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cumlosen liegt an der Elbe etwa sechs Kilometer nordwestlich von Wittenberge im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe - Brandenburg.

Zu Cumlosen gehören die bewohnten Gemeindeteile Motrich, Müggendorf und Wentdorf.[2] Sie wurden 1973 in Cumlosen eingegliedert.[3]

Die Nachbarorte sind Bärwinkel im Norden, Motrich und Bentwisch im Nordosten, Lindenberg im Osten, Wentdorf, Wittenberge und Wahrenberg im Südosten, Müggendorf im Süden, Wanzer, Klein Wanzer, Aulosen, Stresow und Gummern im Südwesten, Schnackenburg im Westen sowie Lütkenwisch, Jagel und Bernheide im Nordwesten.[4]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der DDR war Cumlosen Grenzübergangsstelle für den Schiffsverkehr zwischen der DDR und der Bundesrepublik.[5]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
1875 622
1890 568
1910 528
1925 575
1933 542
1939 527
1946 733
1950 675
1964 489
1971 474
Jahr Einwohner
1981 859
1985 857
1989 855
1990 841
1991 845
1992 812
1993 815
1994 823
1995 834
1996 838
Jahr Einwohner
1997 861
1998 880
1999 899
2000 905
2001 899
2002 892
2003 901
2004 897
2005 893
2006 886
Jahr Einwohner
2007 866
2008 856
2009 835
2010 809
2011 791
2012 787
2013 772
2014 757

Gebietsstand des jeweiligen Jahres[6][7], ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeindevertretung von Cumlosen besteht aus 10 Gemeindevertretern und dem ehrenamtlichen Bürgermeister.

Wahltag Unabhängige Bürgerliste Cumlosen Freie Wählergruppe Cumlosen Einzelbewerber Dröge Wahlbeteiligung
Prozent / Sitze Prozent / Sitze Prozent / Sitz Prozent
26. Oktober 2003[8] 74,8 / 8 13,1 / 1 6,8 / 1 63,9
28. September 2008[9] 83,6 / 9 13,2 / 1 62,6
25. Mai 2014[10] 83,8 / 8 16,2 / 2 56,0

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Harald Pohle (Unabhängige Bürgerliste Cumlosen) wurde in der Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014 mit 66,6 % der gültigen Stimmen für eine Amtszeit von fünf Jahren[11] gewählt.[12]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirche in Cumlosen

In der Liste der Baudenkmale in Cumlosen stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Baudenkmale.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch Cumlosen führt die Bundesstraße 195 von Wittenberge nach Zarrentin am Schaalsee.

Der Bahnhof Cumlosen lag an der Bahnstrecke Wittenberge–Buchholz. Der Abschnitt zwischen Wittenberge und Dömitz, an dem Cumlosen lag, wurde 1947 als Reparationsleistung an die Sowjetunion demontiert.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Cumlosen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2015 (XLS-Datei; 83 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Cumlosen – Bewohnte Gemeindeteile. Ministerium des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg, abgerufen am 13. Februar 2016.
  3. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Prignitz. S. 34
  4. Kartendienste des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)
  5. Grenzübergangsstelle Cumlosen auf www.ddr-binnenschifffahrt.de
  6. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Prignitz. S. 14–17
  7. Bevölkerung im Land Brandenburg nach kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden 1991 bis 2014
  8. Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Oktober 2003
  9. Statistischer Bericht B VII 3 - 5 – 5j/08. Kommunalwahlen im Land Brandenburg am 28.09.2008. Wahlen zu den Gemeindevertretungen, S. 121
  10. Ergebnis der Kommunalwahl am 25. Mai 2014
  11. § 73 des Brandenburgischen Kommunalwahlgesetzes
  12. Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014