Cummins Engine

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Cummins Inc.
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Rechtsform Incorporated
ISIN US2310211063
Gründung 1919
Sitz Columbus, Indiana, Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
Leitung Tom Linebarger (Chairman & CEO)[1]
Mitarbeiter 55.200[2]
Umsatz 19,11 Mrd. US-Dollar[2]
Branche Motorenbau
Website www.cummins.com
Stand: 31. Dezember 2015 Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Stand 2015

Cummins Inc. ist ein US-amerikanischer Hersteller von Diesel- und Gasmotoren mit Hauptsitz in Columbus (Indiana). Die Aktien des Unternehmens werden an der New York Stock Exchange gehandelt. Über die Hälfte seines Umsatzes erzielt Cummins außerhalb der Vereinigten Staaten.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cummins ist benannt nach dem Erfinder Clessie Cummins, der eine Schlüsselrolle bei der Gründung der Firma spielte. Er wurde ab 1919 finanziell unterstützt von William Irwin, als er begann, die Konstruktion von bestehenden Dieselmotoren zu verbessern.

Duesenberg-Cummins und Versuchs-PKW[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Duesenberg-Cummins Diesel Special (1934)

Um die Vorzüge des Dieselmotors herauszustellen baute Cummins zwischen 1929 und 1934 für die 500 Meilen von Indianapolis einige Duesenberg-Rennwagen. Dave Evans (1898–1974) fuhr mit seinem Duesenberg-Cummins 1931 auf den 13. Schlussrang; bemerkenswert war, dass er die gesamte Strecke ohne Boxenstopp zurückgelegt hatte. Im gleichen Jahr stellte ein Duesenberg-Cummins in Daytona Beach den Weltrekord für Dieselfahrzeuge mit 100,75 Mph (162,141 km/h) ein.[3] 1934 qualifizierte sich „Stubby“ Stubblefield in einem Duesenberg-Rennwagen gerade noch mit der zweitschlechtesten Zeit für Indianapolis. Sein Auto hatte einen Sechszylinder Diesel-Zweitaktmotor von Cummins. Es hielt die ganzen 500 Meilen durch und belegte schließlich den 12. Schlussrang. Cummins-Diesel wurden bis 1952 gelegentlich in Indy-Rennwagen eingebaut.[4]

1930 war Clessie Cummins mit einem auf Cummins Diesel umgebauten PKW von Indianapolis nach New York gefahren. Für diese Strecke von 792 Meilen (1274 km) verbrauchte er Treibstoff für gerade mal 1,38 US-Dollar. 1935 stellte er auf dem Automobilsalon in New York City einen Auburn-Personenwagen mit Cummins Dieselmotor aus. Das Fahrzeug ging nicht in Serie.[3]

Jüngere Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwischen 1963 und 1968 hatte Cummins einen wichtigen Kunden in Deutschland: Krupp war für den Antrieb seiner Lastkraftwagen Anfang der 1960er Jahre auf der Suche nach einem Ersatz für seine traditionellen, aber kaum noch wettbewerbsfähigen Zweitakt-Dieselmotoren und fand diesen bei Cummins. Von 1963 bis zur Einstellung der Lastwagenproduktion 1968 baute Krupp Cummins-Motoren ein.

1980 gründete Cummins zusammen mit der Case Corporation ein Joint-Venture mit dem Namen Consolidated Diesel Corporation, das Dieselmotoren entwickeln und herstellen sollte.[5] 2008 erwarb man von Case New Holland deren 50-%-Anteil an diesem Gemeinschaftsunternehmen.[6]

1996 gründete man mit Iveco und New Holland das Joint Venture European Engine Alliance (EEA), an dem jedes der Unternehmen mit 1/3 beteiligt war.[7] Cummins verkaufte seinen Anteil an diesem Gemeinschaftsunternehmen 2008 an Fiat Powertrain Technologies.[8]

Vertriebsnetz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cummins verfügt über ein ausgedehntes Netz von Produktionsstätten, Distributoren und Händlern mit 550 firmeneigenen und unabhängigen Distributoren sowie mehr als 5000 Händlern weltweit, die Verkauf, Service und Wartung besorgen.

Produkte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Cummins arbeitet an einem 4,2-Liter-V6 und einem 5,6-Liter-V8, die in Dodge-Ram-Pickups der 2010er-Baureihe eingebaut werden sollen.[9] Diese neue Motorenfamilie hat einen Aluminiumzylinderkopf mit vier Ventilen, Turboaufladung und piezoelektrische Einspritzung. Der V6 ist spezifiziert mit 190 PS (142 kW) und 617 Nm.

Der im Dodge Ram verwendete 5,9 l (B-Serie) hat sich als sehr erfolgreich erwiesen. Hochleistungsdieselmotoren mit mehr als 15 Litern Hubraum werden in Seymour (Indiana), Daventry (England) und Pune (Indien) hergestellt.

Motoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cummins Engine (LKW-Motor)

Stromerzeugung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Q-Serie-Motoren

Filtertechnik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Cummins-Tochterfirma Cummins Filtration verkauft unter dem Markennamen "Fleetguard" Filterprodukte für Dieselmotoren.

Turbotechnik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Holset e Range
  • Holset x Range

Hauptwettbewerber[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Cummins – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Leadership Team
  2. a b Form 10-K 2015
  3. a b Beverly Rae Kimes, Henry Austin Clark, jr.: The Standard Catalogue of American Cars 1805–1942. 2. Auflage. Krause Publication, Iola 1985, ISBN 0-87341-111-0, S. 386.
  4. Jon M.l Bill: Duesenberg Racecars & Passenger Cars Photo Archive. Hrsg.: Auburn Cord Duesenberg Museum. Iconografix, Hudson, ISBN 1-58388-145-X, S. 55.
  5. Jeffrey L. Cruikshank, David B. Sicilia: The Engine That Could. Harvard Business Press, Boston 1997, ISBN 0-87584-613-0, S. 344 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  6. Cummins to Conclude Joint Ventures With CNH and Iveco, abgerufen am 11. November 2014 (englisch)
  7. Engine Joint Venture Planned. In: LA Times, 2. Mai 1996, abgerufen am 11. November 2014 (englisch)
  8. Cummins announces conclusion of joint ventures with CNH Global n.v. and Iveco n.v. In: businesswire.com. Abgerufen am 11. November 2014 (englisch).
  9. Dodge may offer more Cummins diesels in light duty trucks. In: AutoWeek. Archiviert vom Original am 17. Juli 2007, abgerufen am 11. November 2014 (englisch).