Cunnilingus

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Zeichnerische Darstellung zweier Frauen beim Cunnilingus
Darstellung des Cunnilingus auf einem Fresko in Pompeji (vor 79 n. Chr.)

Als Cunnilingus (lat. cunnus „weibliche Scham“ und lingua „Zunge“) bezeichnet man eine Form des Oralverkehrs in der Sexualität, bei dem der Sexualpartner (gleich welchen Geschlechts) die äußeren weiblichen Geschlechtsorgane – die Klitoris, die Schamlippen oder den Scheideneingang – mit der Zunge und den Lippen erregt.

Risiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grundsätzlich besteht beim direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten das Risiko sexuell übertragbarer Krankheiten,[1][2] wie z. B. Chlamydien, Humane Papillomviren (HPV), Gonorrhoe, Herpes oder Hepatitis. Neuere Untersuchungen legen einen Zusammenhang zwischen HPV, oralem Sex und Mundhöhlenkarzinom nahe.[3][4]

Zum beiderseitigen Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten beim Cunnilingus sind Lecktücher im Handel erhältlich oder durch das Aufschneiden eines Kondoms selbst einfach herzustellen.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jean Clam: Propriété, possession, jouissance, consommation. Lectures juridiques et psychanalytiques du Féminin. In: Le Détour (ex- Histoire et Anthropologie). Nr. 3. Strasbourg 2004, S. 139–168.
  • Jean Clam: L’intimité sans référent. In: Apertura Recherche Psychanalytique. Band 18, 2004, S. 113–122.
  • Julius Rosenbaum: Geschichte der Lustseuche im Altertume nebst ausführlichen Untersuchungen über den Venus- und Phalluskultus, Bordelle, Νούσος ϑήλεια der Skythen, Paederastie und andere geschlechtliche Ausschweifungen der Alten als Beiträge zur richtigen Erklärung ihrer Schriften dargestellt. 7. Auflage, H. Barsdorf, Berlin 1904, S. 223–273 (Cunnilingus)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Cunnilingus – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Cunnilingus – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Is Oral Sex Safe. The University Health Center, 2009, abgerufen am 11. April 2010.
  2. Oral Sex and HIV Risk. CDC, Juni 2009, S. 2, abgerufen am 11. April 2010 (PDF; 122 kB).
  3. Oral Sex Linked To Mouth Cancer Risk. MDI Network for Health, 20. November 2005, abgerufen am 11. April 2010.
  4. Oral sex can cause throat cancer. New Scientist, 9. Mai 2007, abgerufen am 11. April 2010.
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