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Cyberfeminismus

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Cyberfeminismus ist ein feministischer Ansatz, der die Beziehung zwischen Cyberspace, Internet und Technologie in den Vordergrund stellt. Der Begriff kann sich auf Philosophien, Methoden, künstlerische Praktiken oder Gemeinschaften beziehen. Der Begriff wurde Anfang der 1990er Jahre geprägt, um feministische Praxen zu beschreiben, die das Internet, den Cyberspace und neue Medientechnologien im Allgemeinen theoretisieren, kritisieren, erforschen und neu gestalten wollen.

Die Entstehung des cyberfeministischen Denkens wird Donna Haraways A Cyborg Manifesto, der dritten Welle des Feminismus, dem poststrukturalistischen Feminismus, der Riot-Grrrl-Kultur und der feministischen Kritik an der angeblichen Auslöschung von Frauen in Diskussionen über digitale Technologien zugeschrieben. Angetrieben in den 1990ern durch die Verbreitung des Internets als Massenkommunikationsmittel.

Ein zentrales Anliegen des Cyberfeminismus als kritischer Diskurs im akademischen und künstlerischen Bereich ist es, das Körperliche in die Technologie zurückzubringen.[1] Dabei geht es nicht nur um einen subversiven Umgang mit maskuliner Identität im digitalen Raum, sondern vor allem um die Kreation einer Vielzahl neuer Subjektivitäten.

In den Anfängen des Cyberfeminismus wurden digitale Technologien als Chance gesehen, die Gesellschaft zu verändern und herkömmliche Gender-Rollen zu kritisieren. Ein In diesem Sinne fordern die cyberfeministischen Theorien und Praxen die hierarchischen Machtbeziehungen zwischen Männern und Frauen in der Informations-Technologie heraus, erforschen das wechselseitige Verhältnis von Frauen und digitalen Medien und verweisen auf die Schaffung von Netzwerken und die Eroberung von Räumen im Cyberspace, die aus der Entwicklung neuer Partizipationsformen hervorgehen.[2][3]

Cyberfeminismus benötigt notwendigerweise eine dezentralisierte, vielschichtige und mitbestimmungsorientierte Praxis, in welcher viele verschiedene Strömungen nebeneinander existieren können.[4]

Verhältnis zum Technofeminismus

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Die Begriffe Cyberfeminismus und Technofeminismus haben viele Schnittstellen, sind aber auch auf unterschiedliche Ansätze zurückzuführen. Während Technofeminismus einen breiteren, interdisziplinären Ansatz beschreibt, der sich allgemein auf Technologien und deren Verhältnis zu Geschlecht bezieht, hat Cyberfeminismus einen spezifischeren Fokus auf digitale Technologien und den Cyberspace als Möglichkeitsraum. Technofeminismus verbindet Feminismus mit politischer Technikkritik und fragt: Von wem und für wen Technologie gestaltet wird? Der Cyberfeminismus, wird insbesondere von künstlerischen Positionen geprägt, die sich oftmals zur Aufgabe machten, den Begriff möglichst fluide und offen zu halten und immer wieder neu zu besetzen. Die Begriffe Cyberfeminismus sowie Technofemininismus müssen jeweils im Kontext gelesen werden. Cyberfeminismus findet seit seiner Entstehung weltweit in zahlreichen feministischen aktivistisch und künstlerisch arbeitenden Gruppen Anwendung und wird jeweils in unterschiedliche Richtungen ausgelegt und weitergedacht. Der Begriff Technofeminismus wird allgemein der Soziologin und feministischen Wissenschaftlerin Judy Wajcman zugeschrieben. Wajcman führte das Konzept in ihrem einflussreichen Buch „TechnoFeminism“ aus dem Jahr 2004 ein.[5]

Cyberfeminismus und Kunst

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Ein prägender Einfluss wird Donna Haraway zugeschrieben. Die Naturwissenschaftshistorikerin veröffentlichte 1985 ihren Text A Cyborg Manifesto, der 1995 in der deutschen Übersetzung erschien. Darin definiert Haraway Cyborgs als kybernetische Organismen, Hybride aus Maschine und Organismus, ebenso Geschöpfe der gesellschaftlichen Wirklichkeit wie der Fiktion.[6] Haraways Text löste eine Welle subversiver und feministischer Aktionen aus.[7] Inspiriert von diesem Manifest, waren die ersten, die 1991 den Begriff Cyberfeminismus prägten, die australische Künstlerinnengruppe VNS Matrix in ihrem Cyberfeminist Manifesto for the 21st Century.[8] In diesem Manifest proklamieren VNS Matrix: „Die Klitoris ist eine direkte Verbindung zur Matrix.“[9]

VNS Matrix Cyberfeminist Manifesto for the 21st Century – anonyme Adaption auf baskisch

Neben VNS Matrix und Donna Haraway sind weitere Schlüsselfiguren und Kollektive des Cyberfeminismus u. a. Rosi Braidotti, Sadie Plant, OBN (Old Boys Network), Cornelia Sollfrank, Nancy Paterson, Nathalie Magnan, Zoe Soufoulis und Alluquère Rosanne Stone alias Sandy Stone.[10] Künstlerische Positionen des Cyberfeminismus werden auch der Netzkunst, Medienkunst sowie digitalen Kunst zugeschrieben.

Der Cyberfeminismus der 1990er wollte bewusst offen verstanden werden. Die Cyberfeministinnen agierten nomadisch und spontan, was ihnen einen großen Freiraum für künstlerische Experimente bot.[11] Jede Person kann und sollte seinen eigenen Cyberfeminismus erfinden, wie das Old Boys Network (OBN) auf der ersten Cyberfeminist International von 1997 erklärte. An der First Cyberfeminist International, welche im Rahmen der Documenta X im Hybrid Workspace in Kassel stattfand, wurde von Cyberfeministinnen aus unterschiedlichen Ländern 100 Anti-Thesen formuliert, die sich mit der Definition von Cyberfeminismus auseinandersetzten.

Old Boys Network, 100 Anti-Theses of Cyberfeminism, 1997.
Cornelia Sollfrank (2004)

Cyberfeminismus ist:

  • ‚kein grünes Häkeldeckchen‘
  • ‚keine Theorie, aber auch keine Praxis‘
  • ‚kein leerer Kühlschrank‘
  • ‚not about boring toys for boring boys‘
  • ‚not anti-male‘
  • ‚n’est pas triste‘
  • ‚weder eine Verlegenheitslösung, noch eine Nudelsauce‘, und vor allem:
frauen·und·technik (1992)

‚nicht mehr wegzudenken ...‘[10]

Die Praxis der cyberfeministischen Kunst ist zwar mit der Gendertheorie verbunden und Cyberfeminismus wurde als Synonym für feministische Studien über neue Medien verstanden, die Zusammenhänge zwischen Geschlecht, Körper und Technologie untersuchen, aber darüber hinaus gab es kaum einen Konsens. Es fehlte ein klarer Bezugspunkt.[1][11]

Bis heute beziehen sich Ausstellungskonzepte auf Ideen, die zunächst im cyberfeministischen Kontexten formuliert wurden, und schreiben diese fort. So lud der Kunstverein München beispielsweise im Herbst 2024 die Theoretikerin Sadie Plant im Rahmen der Ausstellung Key Operators: Weben und Coding als Mittel feministischer Geschichtsschreibung zu einem Vortrag ein.[12] Die Kuratorinnen Inke Arns und Marie Lechner präsentierten 2018 im Hartware MedienKunstVerein in Dortmund die Ausstellung CMPTR GRRRLZ: Gender. Technology. History mit Arbeiten von u. a. Moreshshin Allahyari, Nadja Buttendorf, Louise Drulhe, Hyphen-Labs, Lauren Moffat, Jenny Odell und Lu Yang.[13] In Zürich kuratierte Heike Munder für das Migros Museum für Gegenwartskunst 2019 eine Ausstellung zu Producing Futures – An Exhibition on Post-Cyber-Feminisms mit Arbeiten von Cao Fei, Lynn Hershman Leeson, Tabita Rezaire, VNS Matrix u. a.[14]

Die Forscherin und Designerin Mindy Seu, die den Cyberfeminist Index (1990–2020) angelegt hat, zählt auch intersektionale Konzepte des Feminismus, wie den Black Cyberfeminism von Kishonna L. Gray zum „Vermächtnis des Cyberfeminismus“.[15][16] Seit den 2000er Jahren sind, laut Seu, auch in Regionen, in denen das Internet erst später Verbreitung fand, Cyberfeminismus-Konzepte entstanden, etwa bei den Hackfeministas aus Mexiko.[17]

Shulamith Firestone schuf mit The Dialectic of Sex: The Case for Feminist Revolution eine Grundlage für viele cyberfeministische Aktivitäten. In ihrem Buch untersucht Firestone die Möglichkeit, mithilfe von Technologie Sexismus zu beseitigen, indem Frauen von der Reproduktionsarbeit befreit werden. In vielerlei Hinsicht kann dies als Vorläufer des Cyberfeminismus angesehen werden, da es die Frage aufwirft, welche Rolle Technologie beim Abbau des Patriarchats spielen sollte.[18]

Donna Haraway war mit ihrem 1985 erschienenen Essay „A Cyborg Manifesto: Science, Technology, and Socialist-Feminism in the Late Twentieth Century“, der später in „Simians, Cyborgs and Women: The Reinvention of Nature“ (1991)[19][20] nachgedruckt wurde, die Inspiration und Wegbereiterin des Cyberfeminismus. Haraways Text stellt einen neuartigen Ansatz zur Untersuchung der Trennung zwischen Kultur und Natur dar. Sie zeigt das Potenzial einer völlig neuen Ontologie der Hybridisierung von Natur und Kultur anhand des Cyborgs auf, einer Kombination aus Maschine und Organismus. Haraways Verwendung des Cyborgs veranschaulicht ihre konzeptionellen Ansätze zu Sozialismus und Feminismus bei der Untersuchung von Dichotomien wie Natur/Kultur, Geist/Körper und Idealismus/Materialismus. Haraways Cyborgs sind eine Verschmelzung von Vorstellungskraft und materieller Realität. Der Cyborg ist ein Dualismus, im Gegensatz zu einer Dichotomie; in der Verwischung der Grenzen festgelegter Kategorien liegt ein Wert. Die Notwendigkeit einer Trennung zwischen Kultur und Natur ist nicht mehr relevant, und der Cyborg entsteht aus der Verschmelzung dieser Grenze.

Der vom US-amerikanischen Literaturkritiker Mark Dery in den 1990er Jahren geprägte Begriff des Afrofuturismus befasst sich mit Themen der Afrikanischen Diaspora vor dem Hintergrund einer technokulturellen und von Science-Fiction-Elementen geprägten Weltsicht. Der Journalist Jochen Dreier beschreibt den Afrofuturismus als „Widerstand gegen die Bilder von einer weißen Zukunft, einer weißen Geschichte und einer weißen Macht über den schwarzen Körper“.[21]

Der Fokus auf weiße, cisgeschlechtliche feministische Perspektiven und die fehlende Berücksichtigung von Aspekten der Intersektionalität führte zur Entwicklung von eigenen Subgenres nicht-weißer Feministinnen in anderen künstlerischen Bewegungen, etwa im Rahmen des Afrofuturismus.[22]

Technofeminismus

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2004 erscheint das Buch TechnoFeminism von Judy Wajcman.

Der Xenofeminismus bezeichnet eine Bewegung, die Technologie in die Überwindung eines gesellschaftlichen Machtprinzips einbezieht, das auf Konzepten von Geschlecht, Klasse und Ethnie beruht.[23] Der Begriff wurde 2014 vom feministischen Kollektiv Laboria Cuboniks eingeführt.[24] Im Manifest Xenofeminismus: Eine Politik für die Entfremdung argumentiert das Kollektiv, dass Biologie und Natur veränderlich sind,[25] zugunsten einer Zukunft, in der Kategorien von Geschlecht, Klasse, Ethnie, geografischer Position von Macht entbunden sind und Menschen sich neue Technologien zunutze machen, um Autonomie zu erlangen, etwa über ihren Körper oder ihre Arbeitsbedingungen.[26] Die Bewegung hat drei Hauptmerkmale: Sie ist techno-materialistisch, antinaturalistisch und setzt sich für die Abschaffung der Geschlechter ein.[27] Sie widerspricht insbesondere biologistischen Idealen, die von einer reinen Geschlechtsbinarität ausgehen. Der Xenofeminismus verfolgt ähnliche Konzepte wie der Cyberfeminismus, setzt einen wesentlichen Unterschied aber in der Einbeziehung von Queer- und Transgender-Gemeinschaften.[28]

Glitch Feminismus

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2020 erscheint das Buch Glitch Feminism: A Manifesto von Legacy Russel. Während der digitale Glitch oft als Fehler oder fehlerhafte Überlagerung abgetan wird, beschreibt Legacy Russell den Glitch zwischen Geschlecht, Technologie und Körper als Möglichkeitsraum. Als Gelegenheit, sich in einer unendlichen Vielfalt von Identitäten zu inszenieren und zu verwandeln. Russell argumentiert, dass es keinen Sinn mehr macht, zwischen digital und analog zu unterscheiden.[29]

Nicht-weißer Cyberfeminismus

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Asiatischer Cyberfeminismus

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Ideale des weißen Cyberfeminismus speisen sich zum Teil aus nicht-weißen Kulturen, etwa dem japanischen Cyberpunk-Genre, in dem bereits Themen wie die Verbindung zwischen Geschlecht und Technologie verhandelt werden, z. B. in Animes wie Ghost in the Shell.[30] Die Abkehr von einem weißen Cyberfeminismus geschieht aus der Perspektive asiatischer Cyberfeministinnen vor dem Hintergrund der Kritik an einem modernen Techno-Orientalismus westlicher Kulturen, die von Widersprüchen geprägte Stereotype über Asien zugleich „als Ort der technologischen Hyperentwicklung und des kulturellen Rückschritts“ reproduzierten.[31] Zugleich berücksichtigen westliche Cyberfeminismus-Konzepte selten Differenzen, die aus Klasse, Religion, Unterschieden des Lebens in der Stadt oder auf dem Land oder aus anderen Aspekten soziokultureller und ökonomischer Identitätsbildung entstehen, wie die indische Kulturwissenschaftlerin Radhika Gajjala etwa für den südasiatischen Raum herausarbeitete.[32]

Schwarzer Cyberfeminismus

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Der Schwarze Cyberfeminismus speist sich aus den Prinzipien des Afrofuturismus und versteht sich zugleich als Fortsetzung des Schwarzen feministischen Denkens, das sich dezidiert mit Erfahrungen Schwarzer Frauen befasst, so die US-amerikanische Medienwissenschaftlerin Mel Monier. Der Schwarze Cyberfeminismus stellt ihrer Auffassung nach die Identitäten und selbstbestimmte Handlungsfähigkeit („Agency“) Schwarzer Frauen in digitalen Räumen in den Mittelpunkt.[33]

Die Forscherinnen Gabriela T. Richard und Kishonna L. Gray stellen in einer Untersuchung zur Online-Gaming-Community heraus, dass Schwarzer Cyberfeminismus daneben explizit Aspekte einer Schwarzen feministischen Technologiekritik und einer Kritik des Selbst einbezöge, in der das Physische und das Digitale als gleichwertig wahrgenommen würden. Die Erfahrungen Schwarzer Online-Gamerinnen etwa seien durch mangelnde Sichtbarkeit und Unterstützung zusätzlich beeinträchtigt, der Schwarze Cyberfeminismus habe zum Ziel, ihre Erfahrungen sichtbar zu machen.[34]

Theoretikerinnen

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  • 1997: First Cyberfeminist International, Documenta X, Kassel
  • 1999: Next Cyberfeminist International, Rotterdam[35]
  • 2001: Very Cyberfeminist International, Hamburg[36]
  • 2017: Post Cyberfeminist International, London
  • Donna Haraway: Ein Manifest für Cyborgs. In: Carmen Hammer, Immanuel Stieß (Hrsg.): Donna Haraway: Die Neuerfindung der Natur: Primaten, Cyborgs und Frauen. Campus Verlag, Frankfurt am Main 1995, ISBN 3-593-35241-9.
  • Judy Wajcman: Technik und Geschlecht. Die feministische Technikdebatte. Campus Verlag, Frankfurt / New York 1994, ISBN 3-593-35137-4.
  • Sadie Plant: Nullen und Einsen. Digitale Frauen und die Kultur der neuen Technologien. Berlin Verlag, Berlin 1998, ISBN 3-8270-0290-7.
  • Faith Wilding: Where Is the Feminism in Cyberfeminism? In: n.paradoxa. vol. 2, 1998, S. 6–13.
  • Aliza Sherman: Cybergrrl! A Woman's Guide to the World Wide Web. Ballantine Books, New York 1998, ISBN 0-345-42382-8.
  • Susan Hawthorne, Renate Klein (Hrsg.): Cyberfeminism: Connectivity, Critique, Creativity. Spinifex Press, North Geelong 1999, ISBN 1-875559-68-X.
  • Marie-Luise Angerer: Body Options: Körper. Spuren. Medien. Bilder. Turia+Kant, Wien/Berlin 1999, ISBN 3-85132-207-X.
  • David Bell und Barbara M. Kennedy (Hrsg.): The Cybercultures Reader. Routledge, London 2000, ISBN 0-415-41067-3.
  • Rosi Braidotti: Metamorphoses. Towards a Materialist Theory of Becoming. Polity Press, Cambridge 2002, ISBN 0-7456-2577-0.
  • Technics of Cyber ‹ › Feminism. ‹mode=message›. thealit Frauen.Kultur.Labor., Bremen 2002. Claudia Reiche, Andrea Sick (Hrsg.) ISBN 3-930924-03-X
  • Zentrum für interdisziplinäre Frauenforschung (Hrsg.): Cyberfeminismus. Feministische Visionen mit Netz und ohne Boden? (Bulletin Nr. 24), 2002.
  • Judy Wajcman: TechnoFeminism. Polity Press, Cambridge 2004, ISBN 0-7456-3044-8.
  • Armen Avanessian, Helen Hester (Hrsg.): Dea ex Machina. (= Spekulationen. Band 425). Merve Verlag, Berlin 2015, ISBN 978-3-88396-369-3.
  • Jane Bailey, Valerie M. Steeves (Hrsg.): eGirls, eCitizens: Putting Technology, Theory and Policy into Dialogue with Girls' and Young Women's Voices. University of Ottawa Press, Ottawa 2015, ISBN 978-0-7766-2259-0.
  • Stéphanie Genz, Benjamin Brabon: Postfeminism. Cultural Texts and Theories. Edinburgh University Press, Edinburgh 2017, ISBN 978-1-4744-1124-0.
  • Cornelia Sollfrank (Hrsg.): Die schönen Kriegerinnen – Technofeministische Praxis im 21. Jahrhundert. Transversal Texts, Wien 2018, ISBN 978-3-903046-16-0.
  • Claire L. Evans: Broad Band: The Untold Story of the Women Who Made the Internet. Portfolio/Penguin, 2018, ISBN 978-0-7352-1175-9.
  • Helen Hester: Xenofeminism. Polity Press, Cambridge 2018, ISBN 978-1-5095-2062-6.
  • Annekathrin Kohout: Netzfeminismus. Strategien weiblicher Bildpolitik. Verlag Klaus Wagenbach, Berlin 2019, ISBN 978-3-8031-3682-4.
  • Heike Munder (Hrsg.): Producing Futures: A Book on Post-Cyber-Feminisms. JRP Editions; Migros Museum für Gegenwartskunst, 2019, ISBN 978-3-03764-553-6.
  • Francesca Schmidt: Netzpolitik. Eine feministische Einführung. Verlag Barbara Budrich, Leverkusen 2020, ISBN 978-3-8474-2216-7.
  • Dagmar Fink: Cyborg werden. Möglichkeitshorizonte in feministischen Theorien und Science Fictions. Transcript Verlag, Bielefeld 2021, ISBN 978-3-8376-5855-2.
  • Legacy Russell: Glitch Feminismus. Ein Manifest. Merve Verlag, Berlin 2021, ISBN 978-3-96273-044-4.
  • Mindy Seu (Hrsg.): Cyberfeminism Index. Inventory Press, Los Angeles 2023, ISBN 978-1-941753-51-4.
  • Robyn Timothy: Barbie Land as Cyberfeminist Utopia. In: Feminist Theory. Band 25, Nummer 4, 2024. ISSN 1464-7001, doi:10.1177/14647001241291462, S. 495–686.
  • Claudia Reiche, Andrea Sick (Hrsg.): Technics of Cyber ‹ › Feminism. ‹mode=message›. thealit Frauen.Kultur.Labor., Bremen 2002, ISBN 978-3-930924-03-5.

Einzelnachweise

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  1. 1 2 Susanna Paasonen: Revisiting cyberfeminism. Communications 36. De Gruyter, 2011 (englisch).
  2. Susan Hawthorne, Renate Klein (Hrsg.): CyberFeminism: Connectivity, Critique, and Creativity. Spinifex Press, Melbourne 1999, ISBN 1-875559-68-X.
  3. Mary Flanagan, Austin Booth (Hrsg.): Reload. Rethinking Women + Cyberculture. MIT Press, Cambridge 2002, ISBN 0-262-56150-6.
  4. switch.sjsu.edu: A Report on Cyberfeminism – Sadie Plant relative to VNS Matrix (Memento vom 4. Juni 2014 im Internet Archive) (englisch)
  5. Judy Wajcman: TechnoFeminism. Cambridge; Malden, MA : Polity, 2004, ISBN 978-0-7456-3043-4 (englisch, Online [abgerufen am 25. April 2026]).
  6. Donna Haraway: A Cyborg Manifesto (Deutsch: Ein Manifest für Cyborgs, 1995). Hrsg.: Socialist Review. 1985 (englisch).
  7. Sadie Plant: Zeroes + Ones : Digital Women and the New Technoculture. Doubleday, 1997, ISBN 0-385-48260-4, S. 59 (englisch).
  8. Sue V. Rosser: Through the Lenses of Feminist Theory: Focus on Women and Information Technology. In: Frontiers: A Journal of Women Studies. 26.1, 2005, ISSN 0160-9009, S. 1–23.
  9. VNS Matrix: Cyberfeminist Manifesto for the 21st Century, abgerufen am 10. Dezember 2014.
  10. 1 2 Weber, Jutta: Ironie, Erotik und Techno-Politik : Cyberfeminismus als Virus in der neuen Weltunordnung? Eine Einführung. Hrsg.: Die Philosophin : Forum für feministische Theorie und Philosophie. Jg. 12 Auflage. Nr. 24, 2001, S. 8197 (Online).
  11. 1 2 Faith Wilding and Critical Art Ensemble: Notes on the Political Condition of Cyberfeminism. In: Art Journal. Vol. 57, No. 2. CAA, 1998, S. 47 (englisch).
  12. Kunstverein München: Key Operators. Abgerufen am 7. Dezember 2024 (englisch).
  13. Computer Grrrls – Hartware MedienKunstVerein Dortmund. Abgerufen am 7. Dezember 2024 (englisch).
  14. Producing Futures – An Exhibition on Post-Cyber-Feminisms. Abgerufen am 7. Dezember 2024 (englisch).
  15. Kishona L. Gray: Race, gender, & virtual inequality: Exploring the liberatory ‘potential of Black cyberfeminist theory. In: R. Lind (Hrsg.): Produsing Theory 2.0: The Intersection of Audiences and Production in a Digital World. 2015 (englisch).
  16. Malin Kuht: Cyberfeminismus als Interface. In: MALMOE. 26. Juni 2020, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 2. März 2024; abgerufen am 8. Dezember 2024.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  17. Conversatorio Hackfeminismos: Mujeres y Tecnología, presentando publicaciones resultado del del Encuentro Hackfeminista “Tecnología y afectos ¿Cómo bosquejar políticas de la [co]responsabilidad” de 2019. In: archive.org. 15. November 2020, abgerufen am 8. Dezember 2024 (spanisch).
  18. Debora Halbert: Shulamith Firestone: Radical feminism and visions of the information society. In: Information, Communication & Society. Band 7, Nr. 1, Januar 2004, ISSN 1369-118X, S. 115–135, doi:10.1080/1369118042000208933 (englisch, Online [abgerufen am 25. April 2026]).
  19. Cybersexualities : a reader on feminist theory, cyborgs, and cyberspace | WorldCat.org. Abgerufen am 25. April 2026.
  20. Donna Jeanne Haraway: Simians, cyborgs, and women : the reinvention of nature. New York : Routledge, 1991, ISBN 978-0-415-90387-5 (englisch, Online [abgerufen am 25. April 2026]).
  21. Jochen Dreier: Afrofuturismus – Widerstand gegen eine weiße Zukunft. In: deutschlandfunkkultur.de. 25. Januar 2017, abgerufen am 7. Dezember 2024.
  22. Mel Monier: “Rest as resistance:” Black cyberfeminism, collective healing and liberation on @TheNapMinistry. In: Communication, Culture & Critique. Band 16, Nr. 3, 25. August 2023, ISSN 1753-9129, S. 119–125, doi:10.1093/ccc/tcad022 (englisch, Online).
  23. Laboria Cuboniks: Eine Politik für die Entfremdung – Gleichheit. In: Armen Avanessian, Helen Hester (Hrsg.): Dea ex machina (= Internationaler Merve-Diskurs). Nr. 425. Merve Verlag, Berlin 2015, ISBN 978-3-88396-369-3, S. 25.
  24. Helen Hester: Xenofeminism (= Theory redux). Polity, Cambridge, UK Medford, MA 2018, ISBN 978-1-5095-2062-6 (englisch).
  25. Laboria Cuboniks: Xenofeminismus: Eine Politik für die Entfremdung. In: laboriacuboniks.net. Abgerufen am 8. Dezember 2024.
  26. Tobias Haberkorn: Xenofeminismus: „Anders werden wir die kapitalistische Landschaft nicht verändern“. In: Die Zeit. 3. Juni 2018, ISSN 0044-2070 (Online [abgerufen am 8. Dezember 2024]).
  27. Harald Staun: Xenofeminismus: Schafft Hunderte Geschlechter! In: faz.net. 3. August 2015, abgerufen am 8. Dezember 2024.
  28. Jilly Boyce Kay: Xenofeminism. In: Feminist Media Studies. Band 19, Nr. 2, 17. Februar 2019, ISSN 1468-0777, S. 306–308, doi:10.1080/14680777.2019.1579983 (englisch).
  29. Zoe Hurley: Review of Legacy Russell (2020). Glitch Feminism: A Manifesto: London and New York: Verso. ISBN 9781786632685 (E-book). In: Postdigital Science and Education. Band 5, Nr. 2, April 2023, ISSN 2524-485X, S. 455–463, doi:10.1007/s42438-023-00397-6, PMC 9982763 (freier Volltext) (englisch, Online [abgerufen am 25. April 2026]).
  30. Kumiko Sato: How Information Technology Has (Not) Changed Feminism and Japanism: Cyberpunk in the Japanese Context. In: Comparative Literature Studies. Band 41, Nr. 3, 2004, ISSN 0010-4132, S. 336, JSTOR:40247417 (englisch).
  31. Elif Harris: Orientalism & Technology: A Primer on the Techno-Orientalism Debate. In: elifnotes.com. 8. Februar 2022, abgerufen am 7. Dezember 2024 (amerikanisches Englisch).
  32. Radhika Gajjala: South Asian digital diasporas and cyberfeminist webs: negotiating globalization, nation, gender and information technology design. In: Contemporary South Asia. Band 12, Nr. 1, März 2003, ISSN 0958-4935, S. 42, doi:10.1080/0958493032000123362 (englisch, Online [abgerufen am 8. Dezember 2024]).
  33. Mel Monier: “Rest as resistance:” Black cyberfeminism, collective healing and liberation on @TheNapMinistry. In: Communication, Culture & Critique. Band 16, Nr. 3, 25. August 2023, ISSN 1753-9129, S. 119–125, doi:10.1093/ccc/tcad022 (englisch, Online [abgerufen am 7. Dezember 2024]).
  34. Gabriela T. Richard, Kishonna L. Gray: Gendered Play, Racialized Reality: Black Cyberfeminism, Inclusive Communities of Practice, and the Intersections of Learning, Socialization, and Resilience in Online Gaming. In: Frontiers: A Journal of Women Studies. Band 39, Nr. 1, 2018, ISSN 0160-9009, S. 112–148, doi:10.5250/fronjwomestud.39.1.0112, JSTOR:10.5250/fronjwomestud.39.1.0112 (englisch).
  35. Old Boys Network (Hrsg.): next Cyberfeminist International. Editor: Cornelia Sollfrank, Old Boys Network, Hamburg 1999, S. 4 (englisch).
  36. Helene von Oldenburg, Claudia Reiche (Hrsg.): Very cyberfeminist international reader : OBN Conference. Hamburg 2001 (englisch).