Cycloalkene

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Ein einfaches Cycloalken, das Cyclopenten.
Strukturformel von Cyclopentadien.

Cycloalkene sind Alkene, deren Moleküle ringförmig sind. Sie besitzen, wie alle Alkene, mindestens eine Doppelbindung zwischen zwei Kohlenstoffatomen des Moleküls.

Herstellung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cycloalkene werden meist durch Eliminierungsreaktionen hergestellt, z. B. aus Cycloalkanolen durch die säurekatalysierte Eliminierung von Wasser. Die Ringschlussmetathese von α,ω-Dialkenen liefert ebenfalls Cycloalkene.

Reaktionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wie bei allen Alkenen können auch an der Doppelbindung von Cycloalkenen leicht Additionsreaktionen erfolgen.[1]

Der Polymerisation von Cycloalkenen geht meist eine Metathese, genauer eine Ringöffnungsmetathese, voraus. Erst dann erfolgt die eigentliche Polymerisation.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ivan Ernest: Bindung, Struktur und Reaktionsmechanismen in der organischen Chemie. Springer-Verlag, 1972, ISBN 3-211-81060-9, S. 161–183.
  2. M. D. Lechner, K. Gehrke, E. H. Nordmeier: Makromolekulare Chemie. 4. Auflage, Birkhäuser Verlag, 2010, ISBN 978-3-7643-8890-4, S. 99–100.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Cycloalkene – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien