Cyromazin

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Strukturformel
Struktur von Cyromazin
Allgemeines
Name Cyromazin
Andere Namen
  • N-Cyclopropyl-1,3,5-triazin-2,4,6-triamin
  • Citation
  • Larvadex
  • Trigard
  • Vetrazin
Summenformel C6H10N6
CAS-Nummer 66215-27-8
PubChem 47866
Eigenschaften
Molare Masse 166,18 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Schmelzpunkt

223–227 °C[1]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [1]
07 – Achtung

Achtung

H- und P-Sätze H: 315​‐​319​‐​332​‐​335
P: 261​‐​305+351+338 [1]
EU-Gefahrstoffkennzeichnung [2][1]
Reizend
Reizend
(Xi)
R- und S-Sätze R: 36/37/38
S: 26​‐​36
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
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Cyromazin ist ein Triazin-Art, die als Larvizid in zahlreichen Pflanzenschutzmitteln eingesetzt wird. Sein IUPAC-Name lautet N-Cyclopropyl-1,3,5-triazin-2,4,6-triamin. Cyromazin wirkt auf das Nervensysten von bestimmten Insektenlarven.

Synthese[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cyromazin wird ausgehend von Cyanurchlorid durch Reaktionen mit Cyclopropylamin, Ammoniumhydroxid und Ammoniak hergestellt.[3]

Zulassung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Schweiz waren Pflanzenschutzmittel mit Cyromazin für den Einsatz gegen Minierfliegen und Trauermücken in einigen gärtnerischen Kulturen zugelassen. Heute sind dort keine Pflanzenschutzmittel mit diesem Wirkstoff mehr erhältlich. In einigen EU-Staaten, nicht aber in Österreich und Deutschland, sind Pflanzenschutzmittel mit dem Wirkstoff Cyromazin zugelassen.[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Datenblatt Cyromazin bei Sigma-Aldrich, abgerufen am 23. März 2011 (PDF).
  2. Für Stoffe ist seit dem 1. Dezember 2012, für Gemische seit dem 1. Juni 2015 nur noch die GHS-Gefahrstoffkennzeichnung gültig. Die EU-Gefahrstoffkennzeichnung ist daher nur noch auf Gebinden zulässig, welche vor diesen Daten in Verkehr gebracht wurden.
  3. Thomas A. Unger: Pesticide Synthesis Handbook. William Andrew, 1996, ISBN 0-8155-1853-6, S. 646.
  4. Generaldirektion Gesundheit und Lebensmittelsicherheit der Europäischen Kommission: Eintrag zu Cyromazine in der EU-Pestiziddatenbank; Eintrag in den nationalen Pflanzenschutzmittelverzeichnissen der Schweiz, Österreichs und Deutschlands; abgerufen am 11. März 2016.