Dänische Fußballnationalmannschaft

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Dänemark
Kongeriget Danmark
Logo Dansk Boldspil Union
Spitzname(n) Danish Dynamite
Verband Dansk Boldspil-Union
Konföderation UEFA
Technischer Sponsor Hummel
Cheftrainer DanemarkDänemark Kasper Hjulmand (seit 2020)
Co-Trainer DanemarkDänemark Ebbe Sand (seit 2020)
Kapitän Simon Kjær, seit 2016
Rekordtorschütze Poul Nielsen und Jon Dahl Tomasson (je 52)
Rekordspieler Peter Schmeichel (129)
Heimstadion Parken
FIFA-Code DEN
FIFA-Rang 16. (1593 Punkte)
(Stand: 17. September 2020)[1]
Erstes Trikot
Zweites Trikot
Bilanz
852 Spiele
391 Siege
178 Unentschieden
283 Niederlagen
Statistik
Erstes Länderspiel
DanemarkDänemark Dänemark 9:0 Frankreich B Dritte Französische RepublikDritte Französische Republik
(London, Großbritannien; 19. Oktober 1908)
Höchster Sieg
DanemarkDänemark Dänemark 17:1 Frankreich Dritte Französische RepublikDritte Französische Republik
(London, Großbritannien; 22. Oktober 1908)
Höchste Niederlage
Deutsches Reich NSDeutsches Reich (NS-Zeit) Deutsches Reich 8:0 Dänemark DanemarkDänemark
(Breslau, Deutsches Reich (heute Breslau, Polen); 16. Mai 1937)
Erfolge bei Turnieren
Weltmeisterschaft
Endrundenteilnahmen 5 (Erste: 1986)
Beste Ergebnisse Viertelfinale (1998)
Europameisterschaft
Endrundenteilnahmen 8 (Erste: 1964)
Beste Ergebnisse Gewinner 1992
Konföderationen-Pokal
Endrundenteilnahmen 1 (Erste: 1995)
Beste Ergebnisse Gewinner 1995
Olympische Spiele
Silber 1908
Silber 1912
Bronze 1948
Silber 1960
(Stand: 18. November 2019)

Die dänische Fußballnationalmannschaft ist die Auswahl der besten Fußballspieler des dänischen Fußballverbandes. Die Mannschaft nahm fünfmal an Weltmeisterschaften und an den Europameisterschaften von 1984 bis 2004 und 2012 teil und wurde 1992 Europameister.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vor 1979[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 18. April 1897 spielte die dänische Nationalmannschaft erstmals in einem inoffiziellen Spiel und bestritten dies in Hamburg gegen eine Auswahl aus Altona. Bei den Olympischen Spielen 1906 in Athen gewann Dänemark die Goldmedaille. Beim ersten offiziellen Länderspiel der dänischen Nationalmannschaft handelt es sich um den 9:0-Sieg während den Olympischen Spielen 1908 im White City Stadium in London gegen die B-Mannschaft Frankreichs. Keine drei Tage später gewann die dänische Mannschaft gegen das A-Team der Franzosen mit 17:1 und erreichte somit das Endspiel, in der die Dänen gegen den Gastgeber mit 0:2 verloren. Zwei Jahre später – am 5. Mai 1910 – folgte im Sct. Markus-Platz in Kopenhagen das erste Länderspiel, in der man England empfing und man mit einem 2:1-Erfolg Revanche nahm.[2] In den zehn Jahren wurden insgesamt 37 Partien ausgetragen, wovon lediglich neun Partien mit einer Niederlagen endeten. Weitere zwei Partien endeten mit einem Unentschieden, während die dänische Mannschaft 26 Erfolge verbuchen konnte. Nach dem Zweiten Weltkrieg gewannen die Dänen bei den Olympischen Spielen 1948 die Bronzemedaille, 1960 sogar die Silbermedaille.[3] Die Leistungsschwankungen beziehungsweise die mangelnde Professionalität – zu diesem Zeitpunkt war im dänischen Fußball das Profitum nicht gestattet – drückte sich an einem Spiel im Spätsommer 1961 aus: Am 20. September 1961 kam es in Düsseldorf zu einem Aufeinandertreffen mit Westdeutschland und gegen die Elf um Uwe Seeler unterlagen die Dänen mit 1:5.[4] Auch wegen den Erfolgen bei den Olympischen Spielen in den Jahren 1948 und 1960 wehrte sich der dänische Fußballverband gegen das Profitum. 1969 folgte die erste Lockerung der Regel, ehe ab 1971 auch Profis in der dänischen Nationalmannschaft spielen konnten.[5]

Ära Piontek (1979–1990)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum 1. Juli 1979 wurde der Deutsche und ehemalige Bundesligaspieler Sepp Piontek neuer Trainer der dänischen Nationalmannschaft. Unter seinem Vorgänger Kurt Nielsen waren die Dänen in die Qualifikation für die Europameisterschaft 1980 mit zwei Niederlagen gegen England und Bulgarien schlecht gestartet.[6] Drei Wochen nach der Niederlage gegen die Bulgaren errang Dänemark unter dem neuen Trainer aus Westdeutschland einen Sieg in einem Testspiel in Cádiz gegen Spanien, die mit 3:1 besiegt werden konnte. Die Teilnahme an der Endrunde in Italien wurde zwar verfehlt, doch im Lager der dänischen Mannschaft und im Verband ging man davon aus, dass die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 1982 erfolgreicher verlaufen würde und man dabei sein werde.[7] In diese startete die Elf von Sepp Piontek allerdings mit drei Niederlagen, doch ein Höhepunkt in der Qualifikation war der 3:1-Auswärtssieg gegen den späteren Titelträger Italien. Zusammen mit dem Auswärtssieg gegen Spanien zwei Jahre zuvor wird der Erfolg gegen die Squadra Azzurra als Andeutung für eine erfolgreiche Zukunft der dänischen Nationalmannschaft angesehen.[8] Tatsächlich sollte die Zukunft wirklich besser werden, denn nach einem 1:0-Sieg im Wembley-Stadion in London gegen die gastgebenden Engländer im Jahr 1983 qualifizierte sich Dänemark für die Europameisterschaft 1984 in Frankreich. Dort spielten die Skandinavier in einer Gruppe mit den gastgebenden Franzosen, Belgien und Jugoslawien. Im Eröffnungsspiel gegen Frankreich verlor man – unverdienterweise – mit 0:1, wobei sich Stürmer Allan Simonsen nach einem Zweikampf mit Le Roux verletzte und für den Rest des Turniers ausfiel.[9] Im zweiten Spiel trafen die Dänen auf Jugoslawien und gewannen durch die Treffer vom zweifachen Torschützen Arnesen sowie von Berggreen und Lauridsen mit 5:0. Im letzten und entscheidenden Spiel gegen die Belgier hätte aufgrund der schlechteren Tordifferenz des Gegners bereits eine Punkteteilung für den Einzug in das Halbfinale ausgereicht, doch die Belgier, die aus der eigenen Liga einige dänische Spieler kannten (beispielsweise spielten Morten Olsen, Kenneth Brylle und Arnesen beim RSC Anderlecht) führten mit 2:0.[10] Den Dänen gelang es allerdings, das Spiel zu drehen und gewannen mit 3:2. Durch den Sieg waren die Dänen für das Halbfinale qualifiziert und trafen dort auf Spanien. Nach sechs Minuten ging Dänemark durch Preben Elkjær Larsen in Führung.[11] Nachdem auf beiden Seiten die Chancen vergeben wurden und nach 120 Minuten ein 1:1 auf der Anzeigetafel prangte, kam es zum Elfmeterschießen, wo Preben Elkjær seinen Elfmeter verschoss und Dänemark somit ausschied.

Nachdem die dänische Nationalmannschaft auch die Qualifikation zur Weltmeisterschaft 1986 in Mexiko erfolgreich bestand und dabei auch die Sowjetunion vor 50.000 Zuschauern besiegt hatte,[12] errangen sie die erstmalige Teilnahme an einer Weltmeisterschaftsendrunde. Im Auftaktspiel schlugen sie Schottland mit 2:0. Im zweiten Spiel gegen Uruguay ein 6:1-Erfolg. Durch ein 2:0-Sieg gegen Westdeutschland – dem ersten Aufeinandertreffen zwischen den beiden Nationen seit Anfang der 1970er-Jahre – errang Dänemark den Gruppensieg und traf im Achtelfinale – genau wie vor zwei Jahren bei der Europameisterschaftsendrunde – auf Spanien. Dort gingen die Dänen die Dänen in Führung, doch nach einem Fehlpass von Jesper Olsen folgte der Ausgleich der Spanier; durch unter anderem vier Treffern von Emilio Butragueño gewannen die Iberer mit 5:1.[13] In der Qualifikation für die Europameisterschaft 1988 in Westdeutschland war es Dänemark gelungen, die Teilnahme trotz lediglich vier eigener erzielter Treffer zu erringen; allerdings haben die Skandinavier lediglich zwei Tore selbst kassiert. In der Gruppenphase bei besagter Endrunde traf die dänische Nationalmannschaft auf Spanien, Italien und Westdeutschland; eine überalterte dänische Elf schied nach drei Niederlagen in drei Spielen aus dem Turnier aus.[14] Auf diese Europameisterschaftsendrunde folgte die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 1990 in Italien: nach zwei Unentschieden gegen Bulgarien und Griechenland folgten zwei Erfolge gegen selbige Teams, darunter ein 7:1-Sieg gegen die Griechen. Am 18. September 1989 wurde Morten Olsen, der seine aktive Karriere beendete, aus der Nationalmannschaft verabschiedet, wobei ihm beim 4:0-Sieg gegen Brasilien – es war sein 102. Länderspiel – ein Tor gelang.[15] Im letzten und entscheidenden Spiel gegen Rumänien hätte ein Punkt gereicht, um sich für die Weltmeisterschaftsendrunde in Italien zu qualifizieren, doch trotz einer 1:0-Führung verlor Dänemark mit 1:3 und verpasste die Weltmeisterschaft. Am 2. Februar 1990 gab Sepp Piontek am Rande der Auslosung der Gruppen für die Qualifikation für die Europameisterschaft 1992 in Schweden seinen Rücktritt bekannt.[16]

Große Erfolge unter Møller Nielsen (1990–1996)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Favorit für die Nachfolge von Piontek wurde Horst Wohlers gehandelt, doch sein Klub Bayer 05 Uerdingen verweigerte die Freigabe. Neuer Trainer der dänischen Nationalmannschaft wurde schließlich der bisherige Nachwuchsnationaltrainer Richard Møller Nielsen, der auch als Co-Trainer von Sepp Piontek fungiert hatte.[17] Hans Bjerg-Pedersen, ein Kenner des dänischen Fußballs, der auch der Chef von Lyngby BK war, und Jørgen Mikkelsen, ein ehemaliger Vorsitzender von Odense BK, hatten vor der Inthronisierung von Møller Nielsen Stimmung gegen ihn betrieben. Bjerg-Pedersen erinnerte an „Jugendländerspiel“ zwischen Dänemark und Bulgarien, welches die von Richard Møller Nielsen betreute dänische Mannschaft mit 0:7 verlor, wobei nach Hans Bjerg-Pedersens Ansicht in taktischer Hinsicht Møller Nielsen „eine reine Katastrophe“ war.[18] Auch seine Erfolge als Trainer der Olympiamannschaft wurden relativiert. Zum Auftakt der EM-Qualifikation folgte ein 4:1 gegen die Färöer-Inseln, ehe man im Auswärtsspiel gegen Nordirland ein 1:1 errang. Daraufhin verlor Dänemark mit 0:2 gegen Jugoslawien; die jugoslawische Mannschaft wurde als der größte Gegner im Kampf um den Platz bei der EM gehandelt wurden. Daraufhin zogen sich die Laudrup-Brüder Michael und Brian aus der Nationalmannschaft zurück.[19] Dem sowohl in der dänischen Presse als auch teilweise in der dänischen Mannschaft umstrittenen Richard Møller Nielsen gelang daraufhin am 1. Mai 1991 im Rückspiel gegen die Jugoslawen ein 2:1-Sieg. Obwohl die restlichen Spiele in der Qualifikation allesamt gewonnen wurden, wurde die Teilnahme am Endturnier in Schweden um einen Punkt verpasst.[20] Da der Gruppensieger aus Jugoslawien aufgrund des Jugoslawienkrieges vom Turnier ausgeschlossen wurde, rückte Dänemark nach. Legenden zufolge sei die Mannschaft aus dem Urlaub geholt wurden,[21] doch die dänische Liga war bis drei Tage vor dem Auftaktspiel bei der EM im Betrieb und am 3. Juni 1992 absolvierte die dänische Nationalmannschaft in Brøndby gegen die GUS ein Testspiel.[22] Im ersten Spiel gegen England gab es – trotz eines Pfostenschusses von John Jensen – ein 0:0, im zweiten Spiel gegen Gastgeber Schweden verloren die Dänen mit 0:2. Im letzten und entscheidenden Spiel gegen Frankreich gewann die dänische Elf durch ein Tor des für den zurückgekehrten Brian Laudrup eingewechselten Lars Elstrup mit 2:1 und aufgrund des Sieges der Schweden im Parallelspiel gegen England zog Dänemark ins Halbfinale ein.[23] Dort trafen die Skandinavier auf den Turnierfavoriten aus den Niederlanden. Nach 120 Minuten stand es 2:2 und nachdem im Elfmeterschießen der Niederländer Marco van Basten verschoss und Kim Christofte danach traf, standen die Dänen im Finale.[24] Dort schlugen sie den favorisierten Weltmeister Deutschland durch Tore von John Jensen und Kim Vilfort mit 2:0.

In der der Qualifikation für die Weltmeisterschaft 1994 scheiterten sie denkbar knapp, nachdem von zwölf Spielen vier mit einer Punkteteilung endeten und sieben Partien gewonnen werden konnten, dabei fehlte ein einziges Tor zur Teilnahme; Irland hatte die gleiche Tordifferenz wie Dänemark (+13).[25] Bei der Europameisterschaft 1996 in England waren die Dänen allerdings dabei. „Planmäßig“ gab es im Auftaktspiel gegen Portugal ein 1:1.[26] Darauf folgte allerdings ein 0:3 gegen Kroatien. Im letzten und entscheidenden Spiel gegen die Türkei gewannen die Dänen zwar mit 3:0, schieden allerdings aufgrund des Ergebnisses im Parallelspiel aus. Richard Møller Nielsen trat daraufhin als Nationaltrainer zurück.

Zeit unter Bo Johansson und erste Olsen-Jahre (1996–2004)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der dänische Fußballverband bestimmte als Nachfolger den 54-jährigen Schweden Bo Johansson, der als ausgewiesener Menschenkenner gilt.[27] Die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 1998 in Frankreich war der dänischen Mannschaft erst am letzten Spieltag gelungen, nachdem vor 77.000 Zuschauern[28] in Athen gegen Griechenland ein 0:0 erreicht wurde und Torwart Peter Schmeichel eine überragende Leistung zeigte.[28] Nachdem es in den Testspielen vor dem Endturnier drei Niederlagen gegen Norwegen (0:2), Schweden (0:3) und Kamerun (1:2) gab, startete Dänemark mit einem 1:0-Erfolg gegen Saudi-Arabien durch ein Tor von Marc Rieper in das Turnier.[29] Nachdem im zweiten Spiel die dänische Mannschaft gegen Südafrika nicht über ein 1:1 hinauskam, verloren sie das entscheidende Spiel gegen Gastgeber Frankreich mit 1:2, allerdings reichte es zum Achtelfinaleinzug. In der Runde der letzten 16 gewann Dänemark gegen Nigeria nach Toren von Peter Møller, Brian Laudrup, dem eingewechselten Ebbe Sand und Thomas Helveg mit 4:1. Im Viertelfinale ging es gegen Titelverteidiger Brasilien und nach der schnellen Führung durch Martin Jørgensen für die mit- und dagegenhaltenden Dänen[30] war es den Brasilianern gelungen, das Spiel zu drehen, ehe Brian Laudrup das 2:2 erzielte. Im Endeffekt gewann Brasilien mit 4:2, allerdings schieden die Dänen erhobenen Hauptes aus.[31]

Nach der Europameisterschaft 2000 in den Niederlanden und Belgien, für die sich die Dänen über die Relegation gegen Israel qualifizierten und wo sie nach der Gruppenphase ausschieden, übernahm Morten Olsen das Amt des Nationaltrainers. Bei der Weltmeisterschaft 2002 in Japan und Südkorea bildeten Jon Dahl Tomasson und Ebbe Sand den Sturm.[32] Dabei erreichte Dänemark unter anderem durch ein 2:0 gegen Frankreich den Gruppensieg und erreichte das Achtelfinale, in der sie durch eine 0:3-Niederlage gegen England ausschieden. Bei der Zwei Jahre später in Portugal stattfindenden Europameisterschaft startete die dänische Mannschaft mit einem torlosen Unentschieden gegen Italien, gewann allerdings das zweite Spiel gegen Bulgarien mit 2:0. Im letzten Spiel gegen Schweden hätte beiden Teams ein Unentschieden ab 2:2 für den Einzug ins Viertelfinale gereicht. In diesem Spiel führte Dänemark bis kurz vor Schluss mit 2:1, ehe Mattias Jonsson der Ausgleich für die Schweden gelang und beide Mannschaften somit tatsächlich ins Viertelfinale einzogen. Das Spiel wurde vor und nach dem Spiel in der italienischen Öffentlichkeit kontrovers diskutiert. Im Viertelfinale verlor Dänemark gegen Tschechien mit 0:3 und schied somit aus.

Weitere elf Jahre unter Morten Olsen (2004–2015)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem sowohl die Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland und die Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz verpasst wurden, gelang es Dänemark, sich für die Weltmeisterschaftsendrunde 2010 in Südafrika zu qualifizieren. Dort schieden die Dänen bereits nach der Gruppenphase aus, nachdem lediglich das zweite Gruppenspiel gegen Kamerun gewonnen werden konnte (2:1). Zwei Jahre später bei der Europameisterschaft in Polen und der Ukraine traf Dänemark in der Gruppenphase auf den Vize-Weltmeister aus den Niederlanden, auf Portugal und auf den WM-Dritten Deutschland. Auch hier stand – trotz eines überraschenden Sieges zum Auftakt gegen die Niederlande – das Ausscheiden nach den Gruppenspielen. In der Folge konnte sich Dänemark sowohl für die Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien als auch für die Europameisterschaft 2016 in Frankreich nicht qualifizieren. Morten Olsen trat daraufhin nach 15 Jahren Amtszeit als Nationaltrainer zurück.

Amtzeit unter Hareide (2016–2020)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sein Nachfolger wurde der Norweger Åge Hareide. In der Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2018 in Russland belegte Dänemark mit 20 Punkten den zweiten Tabellenplatz und qualifizierte sich über die Ausscheidungsspiele gegen Irland für die Weltmeisterschaftsendrunde. Im Rückspiel vor 51.700 Zuschauern in Dublin[33] lag die dänische Mannschaft anfänglich mit 0:1 zurück, doch sie gaben nicht auf und gewannen das Spiel mit 5:1. Bei der Endrunde in Russland erreichten die Dänen das Achtelfinale und schieden dort im Elfmeterschießen gegen Kroatien aus. Åge Hareides Vertrag wurde nach 4 Jahren Amtszeit als Nationaltrainer nicht verlängert.

Gegenwart unter Hjulmand (seit 2020)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sein Nachfolger wurde Kasper Hjulmand.

Dänemark bei den Olympischen Spielen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die dänische Mannschaft bei den Olympischen Spielen 1912

In den ersten Jahren war die dänische Mannschaft sehr erfolgreich bei den Olympischen Spielen. Bei den inoffiziellen Spielen 1906 gewann Dänemark, vertreten durch eine Kopenhagener Stadtauswahl, die Goldmedaille, 1908, 1912 und 1960 Silber und 1948 die Bronzemedaille. 1972 erreichte man noch einmal die Zwischenrunde. Die dänische A-Nationalmannschaft war eine der wenigen westeuropäischen A-Nationalmannschaften, die noch bis in die 1980er Jahre an den Olympischen Spielen bzw. den Qualifikationsspielen dazu teilnahm. So hat Rekord-Nationalspieler Peter Schmeichel 1987 und 1988 acht Qualifikationsspiele für die Olympischen Spiele bestritten, die von der FIFA nicht mehr als A-Länderspiele anerkannt werden, von der DBU aber mitgezählt werden. In den FIFA-Statistiken wird er daher mit 121 Länderspielen geführt.[34]

Teilnahme Dänemarks an Fußball-Europameisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dänemark nahm achtmal an der Endrunde zur Europameisterschaft teil, davon einmal bei vier Teilnehmern, dreimal an einer Endrunde mit acht Teilnehmern und viermal mit 16 Teilnehmern.

Jahr Gastgeberland Teilnahme bis … Letzte(r) Gegner Ergebnis Bemerkungen und Besonderheiten
1960 Frankreich nicht qualifiziert Im Achtelfinale am späteren Dritten Tschechoslowakei gescheitert.
1964 Spanien Spiel um Platz 3 Ungarn Vierter
1968 Italien nicht qualifiziert In der Qualifikation an Ungarn gescheitert.
1972 Belgien nicht qualifiziert In der Qualifikation am späteren Dritten Belgien gescheitert.
1976 Jugoslawien nicht qualifiziert In der Qualifikation an Spanien gescheitert, das sich auch nicht für die Endrunde qualifizieren konnte.
1980 Italien nicht qualifiziert In der Qualifikation an England gescheitert
1984 Frankreich Halbfinale Spanien Niederlage im Elfmeterschießen. Das Spiel um Platz 3 wurde erstmals nicht ausgetragen.
1988 BR Deutschland Vorrunde Deutschland, Italien, Spanien Nach drei Niederlagen als Gruppenletzter ausgeschieden
1992 Schweden Finale Deutschland Europameister In der Qualifikation an Jugoslawien gescheitert, aber nach dem Ausbruch der Jugoslawienkriege kurzfristig für das ausgeschlossene Jugoslawien nachnominiert.
1996 England Vorrunde Kroatien, Portugal, Türkei - Nach je einem Sieg, einem Remis und einer Niederlage als Gruppendritter ausgeschieden
2000 Niederlande und Belgien Vorrunde Frankreich, Niederlande, Tschechien - Nach drei Niederlagen als Gruppenletzter ausgeschieden
2004 Portugal Viertelfinale Tschechien -
2008 Österreich und Schweiz nicht qualifiziert In der Qualifikation an Schweden und Spanien gescheitert.
2012 Polen und Ukraine Vorrunde Niederlande, Portugal, Deutschland Nach einem Sieg gegen die Niederlande und zwei Niederlagen gegen Portugal und Deutschland als Gruppendritter ausgeschieden
2016 Frankreich nicht qualifiziert In der Qualifikation scheiterte Dänemark in den Playoffspielen der Gruppendritten an Schweden.
2021 Europa qualifiziert In der Qualifikation traf Dänemark auf Georgien, Gibraltar, Irland und die Schweiz.

Teilnahme Dänemarks an Fußball-Weltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Szene aus dem Spiel Niederlande – Dänemark während des Vorrundenspiels der Fußballweltmeisterschaft 2010
Jahr Gastgeberland Teilnahme bis … Letzte(r) Gegner Ergebnis[35] Trainer Bemerkungen und Besonderheiten
1930 Uruguay nicht teilgenommen John Carr
1934 Italien nicht teilgenommen John Carr
1938 Frankreich nicht teilgenommen John Carr
1950 Brasilien nicht teilgenommen Robert Mountford
1954 Schweiz nicht teilgenommen Axel Bjerregaard
1958 Schweden nicht qualifiziert Arne Sørensen In der Qualifikation an England gescheitert
1962 Chile nicht qualifiziert Poul Petersen
1966 England nicht qualifiziert Poul Petersen In der Qualifikation an der UdSSR gescheitert
1970 Mexiko nicht qualifiziert Rudolf Strittich In der Qualifikation an der ČSSR gescheitert
1974 Deutschland nicht qualifiziert Rudolf Strittich In der Qualifikation an Schottland gescheitert
1978 Argentinien nicht qualifiziert Kurt Nielssen In der Qualifikation an Polen gescheitert
1982 Spanien nicht qualifiziert Josef Piontek In der Qualifikation an Jugoslawien und Italien gescheitert
1986 Mexiko Achtelfinale Spanien 000000000000009.00000000009. Josef Piontek
1990 Italien nicht qualifiziert Josef Piontek In der Qualifikation an Rumänien gescheitert
1994 USA nicht qualifiziert Richard Møller Nielsen In der Qualifikation an Spanien und Irland gescheitert
1998 Frankreich Viertelfinale Brasilien 000000000000008.00000000008. Bo Johansson
2002 Südkorea/Japan Achtelfinale England 000000000000010.000000000010. Morten Olsen
2006 Deutschland nicht qualifiziert Morten Olsen In der Qualifikation an der Ukraine und der Türkei gescheitert
2010 Südafrika Vorrunde Niederlande, Kamerun, Japan 000000000000024.000000000024. Morten Olsen
2014 Brasilien nicht qualifiziert Morten Olsen In der Qualifikation an Italien gescheitert. Als schlechtester Gruppenzweiter qualifizierte sich Dänemark nicht für die Playoff-Runde der besten acht Gruppenzweiten, in der vier weitere WM-Startplätze vergeben werden.
2018 Russland Achtelfinale Kroatien Åge Hareide Niederlage nach Elfmeterschießen

Titel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktueller Kader[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Tabelle nennt die Spieler, die im Kader für die Nations League Spiele im September 2020 stehen.[36]

  • Stand der Leistungsdaten: 18. November 2019 (nach dem Spiel gegen Irland)
Nr. Name Geburtstag Spiele Tore Verein Debüt Letzter Einsatz
Tor
22 Frederik Rønnow 04. Aug. 1992 7 0 DeutschlandDeutschland Eintracht Frankfurt 31. Aug. 2016 19. Nov. 2018
Jonas Lössl 01. Feb. 1989 1 0 EnglandEngland Huddersfield Town 29. März 2016 29. März 2016
01 Kasper Schmeichel 05. Nov. 1986 53 0 EnglandEngland Leicester City 06. Feb. 2013 18. Nov. 2019
Abwehr
06 Andreas Christensen 10. Apr. 1996 31 1 EnglandEngland FC Chelsea 08. Juni 2015 18. Nov. 2019
14 Henrik Dalsgaard 27. Juli 1989 25 1 EnglandEngland FC Brentford 26. Jan. 2013 18. Nov. 2019
Jannik Vestergaard 03. Aug. 1992 17 1 EnglandEngland FC Southampton 14. Aug. 2013 16. Okt. 2018
03 Joachim Andersen 31. Mai 1996 1 0 FrankreichFrankreich Olympique Lyon 15. Okt. 2019 15. Okt. 2019
Joakim Mæhle 20. Mai 1997 0 0 BelgienBelgien KRC Genk
13 Zanka 23. Apr. 1990 28 2 TurkeiTürkei Fenerbahçe Istanbul 19. Nov. 2008 18. Nov. 2019
04 Simon Kjær (C)Kapitän der Mannschaft 26. März 1989 95 3 ItalienItalien AC Mailand 12. Aug. 2009 18. Nov. 2019
Mittelfeld
Anders Christiansen 08. Juni 1990 3 0 SchwedenSchweden Malmö FF 31. Jan. 2013 29. März 2015
10 Christian Eriksen 14. Feb. 1992 95 31 ItalienItalien Inter Mailand 03. März 2010 18. Nov. 2019
15 Christian Nørgaard 10. März 1994 0 0 EnglandEngland FC Brentford
18 Daniel Wass 31. Mai 1989 20 0 SpanienSpanien FC Valencia 09. Feb. 2011 15. Nov. 2019
Jacob Bruun Larsen 19. Sep. 1998 1 0 DeutschlandDeutschland TSG 1899 Hoffenheim 21. März 2019 21. März 2019
23 Pierre Emile Højbjerg 05. Aug. 1995 33 3 EnglandEngland Tottenham Hotspur 28. Mai 2014 18. Nov. 2019
08 Rasmus Falk 15. Jan. 1992 1 0 DanemarkDänemark FC Kopenhagen 06. Sep. 2013 06. Sep. 2019
08 Thomas Delaney 03. Sep. 1991 43 5 DeutschlandDeutschland Borussia Dortmund 15. Okt. 2013 18. Nov. 2019
19 Lasse Schöne 27. Mai 1986 50 3 ItalienItalien CFC Genua 12. Aug. 2009 18. Nov. 2019
Pione Sisto 04. Feb. 1995 21 1 SpanienSpanien Celta Vigo 04. Sep. 2015 16. Okt. 2018 -->
Sturm
21 Andreas Cornelius 16. März 1993 25 4 ItalienItalien Parma Calcio 08. Sep. 2012 18. Nov. 2019
12 Kasper Dolberg 06. Okt. 1997 17 5 FrankreichFrankreich OGC Nizza 11. Nov. 2016 18. Nov. 2019
11 Martin Braithwaite 05. Juni 1991 39 7 SpanienSpanien FC Barcelona 05. Juni 2013 18. Nov. 2019
07 Robert Skov 20. Mai 1996 4 3 DeutschlandDeutschland TSG 1899 Hoffenheim 10. Juni 2019 15. Nov. 2019
20 Yussuf Poulsen 15. Juni 1994 43 7 DeutschlandDeutschland RB Leipzig 31. Jan. 2013 18. Nov. 2019


Name Nationalität Amtsantritt Vertrag bis
Trainer
Kasper Hjulmand DanemarkDänemark Dänemark August 2020

Rekordspieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Stand: 18. November 2019)

Rekordspieler[37]
Spiele Spieler Zeitraum Tore
129[OL 1] Peter Schmeichel 1987–2001 1
126 Dennis Rommedahl 2000–2013 21
112 Jon Dahl Tomasson 1997–2010 52
108 Thomas Helveg 1994–2007 2
104[OL 2] Michael Laudrup 1982–1998 37[OL 3]
102[OL 4] Morten Olsen 1970–1989 4[OL 5]
102 Martin Jørgensen 1997–2010 12
101 Thomas Sørensen 1999–2012 0
95 Christian Eriksen 2010– 31
Simon Kjær 2009– 3
92 Christian Poulsen 2001–2012 6
87[OL 1] John Sivebæk 1982–1992 1
86 Jan Heintze 1987–2002 4
84[OL 1] Lars Olsen 1986–1996 4[OL 6]
82[OL 7] Brian Laudrup 1987–1998 21[OL 5]
81 Nicklas Bendtner 2006– 30
William Kvist 2007– 2
Anmerkungen:
  1. a b c Die FIFA zählt 8 Olympia-Qualifikationsspiele nicht mit
  2. Die FIFA zählt 1 Olympia-Qualifikationsspiel nicht mit
  3. Davon 2 Tore bei einem Olympia-Qualifikationsspiel, das von der FIFA nicht als A-Länderspiel gezählt wird
  4. Die FIFA zählt 4 Olympia-Qualifikationsspiele nicht mit
  5. a b Davon 1 Tor bei einem Olympia-Qualifikationsspiel, das von der FIFA nicht als A-Länderspiel gezählt wird
  6. Davon 2 Tore bei Olympia-Qualifikationsspielen, die von der FIFA nicht als A-Länderspiele gezählt werden
  7. Die FIFA zählt 3 Olympia-Qualifikationsspiele nicht mit
Rekordschützen[37]
Tore Spieler Zeitraum Spiele
52 Poul Nielsen 1912–1925 38
52 Jon Dahl Tomasson 1997–2010 112
44 Pauli Jørgensen 1925–1939 47
42[OR 1] Ole Madsen 1958–1969 50[OR 2]
38 Preben Elkjær Larsen 1977–1988 69
37[OR 3] Michael Laudrup 1982–1998 104[OR 4]
31 Christian Eriksen 2010– 95
30 Nicklas Bendtner 2006– 81
29[OR 5] Henning Enoksen 1958–1966 54[OR 6]
22 Michael Rohde 1915–1931 40
22 Ebbe Sand 1998–2004 66
21[OR 7] Brian Laudrup 1987–1998 82[OR 8]
21[OR 9] Flemming Poulsen 1987–1994 62[OR 10]
21 Dennis Rommedahl 2000–2013 126
20[OR 11] Allan Simonsen 1972–1986 55[OR 12]
Anmerkungen:
  1. Davon 3 Tore bei Olympia-Qualifikationsspielen, die von der FIFA nicht als A-Länderspiele gezählt werden
  2. Die FIFA zählt 6 Olympia-Qualifikationsspiele nicht mit
  3. Davon 2 Tore bei einem Olympia-Qualifikationsspiel, das von der FIFA nicht als A-Länderspiel gezählt wird
  4. Die FIFA zählt 1 Olympia-Qualifikationsspiel nicht mit
  5. Davon 1 Tor bei den Olympischen Spielen 1960 und 5 Tore bei Olympia-Qualifikationsspielen, die von der FIFA nicht als A-Länderspiele gezählt werden
  6. Die FIFA zählt 4 Spiele bei den Olympischen Spielen 1960 und 5 Olympia-Qualifikationsspiele nicht mit
  7. Davon 1 Tor bei einem Olympia-Qualifikationsspiel, das von der FIFA nicht als A-Länderspiel gezählt wird
  8. Die FIFA zählt 3 Olympia-Qualifikationsspiele nicht mit
  9. Davon 5 Tore bei Olympia-Qualifikationsspielen, die von der FIFA nicht als A-Länderspiele gezählt werden
  10. Die FIFA zählt 7 Olympia-Qualifikationsspiele nicht mit
  11. Davon 3 Tore bei den Olympischen Spielen 1972, die von der FIFA nicht als A-Länderspiele gezählt werden
  12. Die FIFA zählt 6 Spiele bei den Olympischen Spielen 1972 nicht mit

Trainerchronik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Stand: 18. November 2019
Name Nationalität Periode Spiele Gewonnen Remis Verloren Tordifferenz
Charles Williams EnglandEngland 1908–1910 004 03 01 00 028:004
Axel Andersen Byrval DanemarkDänemark 1913–1915 & 1917–1918 016 14 01 01 068:012
John Carr EnglandEngland 1920 001 00 00 01 000:001
Edward Magner DanemarkDänemark 1939 002 02 00 00 011:003
Sophus Nielsen DanemarkDänemark 1940 002 00 02 00 004:004
J. D. Butler EnglandEngland 1946 002 01 00 01 004:003
Axel Bjerregaard[T 1] DanemarkDänemark 1948 & 1952 006 04 00 02 019:008
Ove Bøje[T 1] DanemarkDänemark 1948 003 02 00 01 012:002
Robert Mountford EnglandEngland 1948 004 02 00 02 015:011
Alf Young EnglandEngland 1956 001 00 00 01 001:002
Lajos Szendrödi UngarnUngarn 1956 001 00 01 00 001:001
Arne Sørensen DanemarkDänemark 1956 (Nov.) – 1961 (Dez.) 041 20 08 13 094:078
Poul Petersen DanemarkDänemark 1962 (Mai) – 1966 (Nov.) 047 17 08 22 085:094
Ernst Netuka/Erik Hansen[T 2] OsterreichÖsterreich/DanemarkDänemark 1967 (Jan.) – 1967 (Dez.) 008 04 02 02 029:011
Henry From/Erik Hansen/John Hansen[T 2] DanemarkDänemark 1968 (Jan.) – 1969 (Dez.) 020 09 02 09 041:029
Rudi Strittich OsterreichÖsterreich 1970 (Mai) – 1975 (Okt.) 060 20 11 29 080:100
Kurt Nielsen DanemarkDänemark 1976 (Febr.) – 1979 (Juni) 031 13 06 12 055:045
Sepp Piontek DeutschlandDeutschland 1979 (Juni) – 1990 (Apr.) 115 52 24 39 168:123
Richard Møller Nielsen DanemarkDänemark 1987, 1988 & 1990 (Juli) – 1996 (Juni) 067 37 17 13 107:049
Bo Johansson SchwedenSchweden 1996 (Juli) – 2000 (Juni) 040 17 09 14 051:043
Morten Olsen DanemarkDänemark 2000 (August) – 2015 (November) 166 80 42 44 258:178
Åge Hareide NorwegenNorwegen 2015 (Dezember) – 2020 (Juni) 042 20 18 04 077:028
Kasper Hjulmand DanemarkDänemark 2020 (August) – 0 0 0 0 0:0
Anmerkungen:
  1. a b Axel Bjerregaard und Ove Boje hatten 1948 die gemeinsame Verantwortung als Cheftrainer in drei Spielen.
  2. a b Ernst Netuka und Henry From waren nur verantwortlich für das körperliche Training, während Erik Hansen (1967–1969) und John Hansen (Februar 1969 – Dezember 1969) verantwortlich für die Auswahl der Spieler und Taktiken waren.

Länderspiele gegen deutschsprachige Fußballnationalmannschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Länderspiele gegen die deutsche Fußballnationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Ort Heimmannschaft Resultat Gastmannschaft
01. 6. Oktober 1912 Kopenhagen DanemarkDänemark Dänemark 3:1 Deutsches ReichDeutsches Kaiserreich Deutsches Reich
02. 26. Oktober 1913 Hamburg Deutsches ReichDeutsches Kaiserreich Deutsches Reich 1:4 DanemarkDänemark Dänemark
03. 2. Oktober 1927 Kopenhagen DanemarkDänemark Dänemark 2:1 Deutsches ReichDeutsches Kaiserreich Deutsches Reich
04. 16. September 1928 Nürnberg Deutsches ReichDeutsches Kaiserreich Deutsches Reich 2:1 DanemarkDänemark Dänemark
05. 7. September 1930 Kopenhagen DanemarkDänemark Dänemark 6:3 Deutsches ReichDeutsches Kaiserreich Deutsches Reich
06. 27. September 1931 Hannover Deutsches ReichDeutsches Kaiserreich Deutsches Reich 4:2 DanemarkDänemark Dänemark
07. 7. Oktober 1934 Kopenhagen DanemarkDänemark Dänemark 2:5 Deutsches ReichDeutsches Kaiserreich Deutsches Reich
08. 16. Mai 1937 Breslau Deutsches Reich NSDeutsches Reich (NS-Zeit) Deutsches Reich 8:0 DanemarkDänemark Dänemark
09. 25. Juni 1939 Kopenhagen DanemarkDänemark Dänemark 0:2 Deutsches Reich NSDeutsches Reich (NS-Zeit) Deutsches Reich
10. 17. November 1940 Hamburg Deutsches Reich NSDeutsches Reich (NS-Zeit) Deutsches Reich 1:0 DanemarkDänemark Dänemark
11. 16. November 1941 Dresden Deutsches Reich NSDeutsches Reich (NS-Zeit) Deutsches Reich 1:1 DanemarkDänemark Dänemark
12. 24. September 1958 Kopenhagen DanemarkDänemark Dänemark 1:1 DeutschlandDeutschland Deutschland
13. 20. September 1961 Nürnberg DeutschlandDeutschland Deutschland 5:1 DanemarkDänemark Dänemark
14. 30. Juni 1971 Kopenhagen DanemarkDänemark Dänemark 1:3 DeutschlandDeutschland Deutschland
15. 25. August 1971 Flensburg DeutschlandDeutschland Deutschland 1:3 DanemarkDänemark Dänemark
16. 18. April 1972 Kopenhagen DanemarkDänemark Dänemark 0:1 DeutschlandDeutschland Deutschland
17. 13. Juni 1986 Santiago de Querétaro DanemarkDänemark Dänemark 2:0 DeutschlandDeutschland Deutschland
18. 24. September 1986 Kopenhagen DanemarkDänemark Dänemark 0:2 DeutschlandDeutschland Deutschland
19. 23. September 1987 Hamburg DeutschlandDeutschland Deutschland 1:0 DanemarkDänemark Dänemark
20. 18. November 1987 Aarhus DanemarkDänemark Dänemark 0:1 DeutschlandDeutschland Deutschland
21. 30. März 1988 Osnabrück DeutschlandDeutschland Deutschland 1:1 DanemarkDänemark Dänemark
22. 14. Juni 1988 Gelsenkirchen DeutschlandDeutschland Deutschland 2:0 DanemarkDänemark Dänemark
23. 30. Mai 1990 Gelsenkirchen DeutschlandDeutschland Deutschland 1:0 DanemarkDänemark Dänemark
24. 26. Juni 1992 Göteborg DanemarkDänemark Dänemark 2:0 DeutschlandDeutschland Deutschland
25. 9. September 1992 Kopenhagen DanemarkDänemark Dänemark 1:2 DeutschlandDeutschland Deutschland
26. 27. März 1996 München DeutschlandDeutschland Deutschland 2:0 DanemarkDänemark Dänemark
27. 15. November 2000 Kopenhagen DanemarkDänemark Dänemark 2:1 DeutschlandDeutschland Deutschland
28. 28. März 2007 Duisburg DeutschlandDeutschland Deutschland 0:1 DanemarkDänemark Dänemark
29. 11. August 2010 Kopenhagen DanemarkDänemark Dänemark 2:2 DeutschlandDeutschland Deutschland
30. 17. Juni 2012 Lemberg DanemarkDänemark Dänemark 1:2 DeutschlandDeutschland Deutschland
31. 6. Juni 2017 Brøndby DanemarkDänemark Dänemark 1:1 DeutschlandDeutschland Deutschland

Länderspiele gegen die Fußballnationalmannschaft der DDR[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Ort Heimmannschaft Resultat Gastmannschaft
01. 28. Mai 1961 Kopenhagen DanemarkDänemark Dänemark 1:1 Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Deutsche Demokratische Republik
02. 23. Mai 1962 Leipzig Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Deutsche Demokratische Republik 4:1 DanemarkDänemark Dänemark
03. 4. Juni 1967 Kopenhagen DanemarkDänemark Dänemark 1:1 Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Deutsche Demokratische Republik
04. 11. Oktober 1967 Leipzig Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Deutsche Demokratische Republik 3:2 DanemarkDänemark Dänemark
05. 4. Mai 1983 Aarhus DanemarkDänemark Dänemark 1:2 Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Deutsche Demokratische Republik
06. 18. April 1984 Magdeburg Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Deutsche Demokratische Republik 4:0 DanemarkDänemark Dänemark
07. 8. Mai 1985 Kopenhagen DanemarkDänemark Dänemark 4:1 Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Deutsche Demokratische Republik
08. 10. September 1986 Leipzig Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Deutsche Demokratische Republik 0:1 DanemarkDänemark Dänemark

Länderspiele gegen die liechtensteinische Fussballnationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Ort Heimmannschaft Resultat Gastmannschaft
01. 11. Oktober 2006 Vaduz LiechtensteinLiechtenstein Liechtenstein 0:4 DanemarkDänemark Dänemark
02. 12. September 2007 Aarhus DanemarkDänemark Dänemark 4:0 LiechtensteinLiechtenstein Liechtenstein
03. 31. August 2016 Horsens DanemarkDänemark Dänemark 5:0 LiechtensteinLiechtenstein Liechtenstein

Länderspiele gegen die luxemburgische Fußballnationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Ort Heimmannschaft Resultat Gastmannschaft
01. 4. Dezember 1963 Luxemburg LuxemburgLuxemburg Luxemburg 3:3 DanemarkDänemark Dänemark
02. 10. Dezember 1963 Kopenhagen DanemarkDänemark Dänemark 2:2 LuxemburgLuxemburg Luxemburg
03. 18. Dezember 1963 Amsterdam DanemarkDänemark Dänemark 1:0 LuxemburgLuxemburg Luxemburg
04. 20. November 1968 Kopenhagen DanemarkDänemark Dänemark 5:1 LuxemburgLuxemburg Luxemburg
05. 19. November 1980 Kopenhagen DanemarkDänemark Dänemark 4:0 LuxemburgLuxemburg Luxemburg
06. 1. Mai 1981 Luxemburg LuxemburgLuxemburg Luxemburg 1:2 DanemarkDänemark Dänemark
07. 10. November 1982 Luxemburg LuxemburgLuxemburg Luxemburg 1:2 DanemarkDänemark Dänemark
08. 12. Oktober 1983 Kopenhagen DanemarkDänemark Dänemark 6:0 LuxemburgLuxemburg Luxemburg
09. 12. Oktober 2002 Kopenhagen DanemarkDänemark Dänemark 2:0 LuxemburgLuxemburg Luxemburg
10. 11. Juni 2003 Luxemburg LuxemburgLuxemburg Luxemburg 0:2 DanemarkDänemark Dänemark

Länderspiele gegen die österreichische Fußballnationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Ort Heimmannschaft Resultat Gastmannschaft
01. 5. November 1950 Wien OsterreichÖsterreich Österreich 5:1 DanemarkDänemark Dänemark
02. 17. Juni 1951 Kopenhagen DanemarkDänemark Dänemark 3:3 OsterreichÖsterreich Österreich
03. 19. Mai 1982 Wien OsterreichÖsterreich Österreich 1:0 DanemarkDänemark Dänemark
04. 12. September 1984 Kopenhagen DanemarkDänemark Dänemark 3:1 OsterreichÖsterreich Österreich
05. 27. April 1988 Wien OsterreichÖsterreich Österreich 1:0 DanemarkDänemark Dänemark
06. 5. Juni 1991 Odense DanemarkDänemark Dänemark 2:1 OsterreichÖsterreich Österreich
07. 9. Oktober 1991 Wien OsterreichÖsterreich Österreich 0:3 DanemarkDänemark Dänemark
08. 3. März 2010 Wien OsterreichÖsterreich Österreich 2:1 DanemarkDänemark Dänemark
09. 16. Oktober 2018 Herning DanemarkDänemark Dänemark 2:0 OsterreichÖsterreich Österreich

Länderspiele gegen die Schweizer Fussballnationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Ort Heimmannschaft Resultat Gastmannschaft
01. 17. Juni 1923 Kopenhagen DanemarkDänemark Dänemark 3:2 SchweizSchweiz Schweiz
02. 21. April 1924 Basel SchweizSchweiz Schweiz 2:0 DanemarkDänemark Dänemark
03. 27. Juni 1953 Basel SchweizSchweiz Schweiz 1:4 DanemarkDänemark Dänemark
04. 19. September 1954 Kopenhagen DanemarkDänemark Dänemark 1:1 SchweizSchweiz Schweiz
05. 21. April 1971 Vevey SchweizSchweiz Schweiz 2:1 DanemarkDänemark Dänemark
06. 5. Mai 1971 Kopenhagen DanemarkDänemark Dänemark 4:0 SchweizSchweiz Schweiz
07. 4. Oktober 1972 Kopenhagen DanemarkDänemark Dänemark 1:1 SchweizSchweiz Schweiz
08. 27. August 1980 Lausanne SchweizSchweiz Schweiz 1:1 DanemarkDänemark Dänemark
09. 17. Oktober 1984 Bern SchweizSchweiz Schweiz 1:0 DanemarkDänemark Dänemark
10. 9. Oktober 1985 Kopenhagen DanemarkDänemark Dänemark 0:0 SchweizSchweiz Schweiz
11. 14. Oktober 1998 Zürich SchweizSchweiz Schweiz 1:1 DanemarkDänemark Dänemark
12. 4. September 1999 Kopenhagen DanemarkDänemark Dänemark 2:1 SchweizSchweiz Schweiz
13. 26. März 2019 Basel SchweizSchweiz Schweiz 3:3 DanemarkDänemark Dänemark
14. 12. Oktober 2019 Kopenhagen DanemarkDänemark Dänemark 1:0 SchweizSchweiz Schweiz

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Dänische Fußballnationalmannschaft – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste. In: fifa.com. 17. September 2020, abgerufen am 17. September 2020.
  2. Markus Franz: Morten Olsen baut auf Sand. BoD – Books on Demand, ISBN 978-3-7412-8025-2, S. 101.
  3. Markus Franz: Morten Olsen baut auf Sand. BoD – Books on Demand, ISBN 978-3-7412-8025-2, S. 105.
  4. Markus Franz: Morten Olsen baut auf Sand. BoD – Books on Demand, ISBN 978-3-7412-8025-2, S. 107.
  5. Markus Franz: Morten Olsen baut auf Sand. BoD – Books on Demand, ISBN 978-3-7412-8025-2, S. 106.
  6. Markus Franz: Morten Olsen baut auf Sand. BoD – Books on Demand, ISBN 978-3-7412-8025-2, S. 120.
  7. Markus Franz: Morten Olsen baut auf Sand. BoD – Books on Demand, ISBN 978-3-7412-8025-2, S. 120–121.
  8. Markus Franz: Morten Olsen baut auf Sand. BoD – Books on Demand, ISBN 978-3-7412-8025-2, S. 121.
  9. Markus Franz: Morten Olsen baut auf Sand. BoD – Books on Demand, ISBN 978-3-7412-8025-2, S. 121–122.
  10. Markus Franz: Morten Olsen baut auf Sand. BoD – Books on Demand, ISBN 978-3-7412-8025-2, S. 122–123.
  11. Markus Franz: Morten Olsen baut auf Sand. BoD – Books on Demand, ISBN 978-3-7412-8025-2, S. 124.
  12. Markus Franz: Morten Olsen baut auf Sand. BoD – Books on Demand, ISBN 978-3-7412-8025-2, S. 128.
  13. Markus Franz: Morten Olsen baut auf Sand. BoD – Books on Demand, ISBN 978-3-7412-8025-2, S. 133.
  14. Markus Franz: Morten Olsen baut auf Sand. BoD – Books on Demand, ISBN 978-3-7412-8025-2, S. 140–141.
  15. Markus Franz: Morten Olsen baut auf Sand. BoD – Books on Demand, ISBN 978-3-7412-8025-2, S. 143.
  16. Markus Franz: Morten Olsen baut auf Sand. BoD – Books on Demand, ISBN 978-3-7412-8025-2, S. 145–146.
  17. Markus Franz: Morten Olsen baut auf Sand. BoD – Books on Demand, ISBN 978-3-7412-8025-2, S. 146–147.
  18. Markus Franz: Morten Olsen baut auf Sand. BoD – Books on Demand, ISBN 978-3-7412-8025-2, S. 146.
  19. Markus Franz: Morten Olsen baut auf Sand. BoD – Books on Demand, ISBN 978-3-7412-8025-2, S. 150.
  20. Markus Franz: Morten Olsen baut auf Sand. BoD – Books on Demand, ISBN 978-3-7412-8025-2, S. 154–155.
  21. Vor 25 Jahren: Dänemark holt EM-Titel. In: Deutscher Fußball-Bund. Deutscher Fußball-Bund e. V., 5. Juni 2017, abgerufen am 8. April 2020.
  22. Markus Franz: Morten Olsen baut auf Sand. BoD – Books on Demand, ISBN 978-3-7412-8025-2, S. 21.
  23. Markus Franz: Morten Olsen baut auf Sand. BoD – Books on Demand, ISBN 978-3-7412-8025-2, S. 21–22.
  24. Markus Franz: Morten Olsen baut auf Sand. BoD – Books on Demand, ISBN 978-3-7412-8025-2, S. 23.
  25. Markus Franz: Morten Olsen baut auf Sand. BoD – Books on Demand, ISBN 978-3-7412-8025-2, S. 156.
  26. Markus Franz: Morten Olsen baut auf Sand. BoD – Books on Demand, ISBN 978-3-7412-8025-2, S. 157.
  27. Markus Franz: Morten Olsen baut auf Sand. BoD – Books on Demand, ISBN 978-3-7412-8025-2, S. 158.
  28. a b Markus Franz: Morten Olsen baut auf Sand. BoD – Books on Demand, ISBN 978-3-7412-8025-2, S. 158.
  29. Markus Franz: Morten Olsen baut auf Sand. BoD – Books on Demand, ISBN 978-3-7412-8025-2, S. 160.
  30. Markus Franz: Morten Olsen baut auf Sand. BoD – Books on Demand, ISBN 978-3-7412-8025-2, S. 158.
  31. Markus Franz: Morten Olsen baut auf Sand. BoD – Books on Demand, ISBN 978-3-7412-8025-2, S. 166.
  32. Markus Franz: Morten Olsen baut auf Sand. BoD – Books on Demand, ISBN 978-3-7412-8025-2, S. 167.
  33. Markus Franz: Morten Olsen baut auf Sand. BoD – Books on Demand, ISBN 978-3-7412-8025-2, S. 169.
  34. FIFA Hunderterclub (PDF; 89 kB)
  35. Die Platzierungen ab Platz 5 wurden von der FIFA festgelegt, ohne dass es dafür Platzierungsspiele gab. Siehe: All-time FIFA World Cup Ranking 1930–2010 (PDF; 200 kB)
  36. Truppen til kampene mod Belgien og England september 2020
  37. a b rsssf.com: Denmark – Record International Players