Dättlikon

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Dättlikon
Wappen von Dättlikon
Staat: SchweizSchweiz Schweiz
Kanton: Kanton ZürichKanton Zürich Zürich (ZH)
Bezirk: Winterthurw
BFS-Nr.: 0215i1f3f4
Postleitzahl: 8421
Koordinaten: 689385 / 264637Koordinaten: 47° 31′ 35″ N, 8° 37′ 32″ O; CH1903: 689385 / 264637
Höhe: 386 m ü. M.
Höhenbereich: 369–686 m ü. M.[1]
Fläche: 2,88 km²[2]
Einwohner: 776 (31. Dezember 2019)[3]
Einwohnerdichte: 269 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne
Schweizer Bürgerrecht)
8,2 % (31. Dezember 2019)[4]
Gemeindepräsident: Jürg Allenspach (parteilos)
Website: www.daettlikon.ch
Lage der Gemeinde
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Über dieses Bild
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Quartierstrasse in Dättlikon
Tössbrücke von Pfungen nach Blumetshalden

Dättlikon ist eine politische Gemeinde im Bezirk Winterthur des Kantons Zürich in der Schweiz.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung

In Rot ein silbernes Rebmesser mit goldenem Griff, beseitet von zwei blauen Trauben mit grünem Stiel und Blatt, überhöht von einem gestürzten, gebildeten goldenen Halbmond

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dättlikon liegt als westlichstes Dorf des Bezirks Winterthur am Südhang des Irchel. Dank mildem Klima, langer Sonnenscheindauer und der ruhigen Lage ist Dättlikon ein attraktiver Wohnort. Zur Gemeinde gehören auch die nach der Melioration in den 1970er Jahren entstandenen neuen Siedlungen Böckli, Deller und Blumetshalden an der Töss.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohner
1634 156
1850 396
1900 354
1920 409
1930 338
1950 361
1970 355
1980 435
1990 490
2000 536
2005 572
2010 746
2019 777

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die frühere Durchgangsstrasse nach Freienstein ist für den Autoverkehr gesperrt, so dass das Dorf ein beliebtes Naherholungsgebiet für Radfahrer und Wanderer der Region Winterthur ist. Dättlikon ist ein beliebter Startpunkt für die Besteigung des Irchel. Mit dem Auto gelangt man über Pfungen in 15 Minuten ins Zentrum Winterthurs oder in 20 Minuten an den Flughafen Zürich.

In der Regel verkehrt stündlich die Postautolinie 529 Pfungen — Dättlikon — Freienstein — Rorbas. Ab dem Bahnhof Pfungen wird ein Anschluss mit der S 41 WinterthurBülach an die S-Bahn Zürich gewährleistet.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dättlikon beteiligt sich seit Beginn 2004/2005 am Grundstufenversuch des Kantons Zürich. In der Grundstufe sind die Kinder des Kindergartens und der ersten Klasse der Primarschule in einer Klasse zusammengefasst. Dadurch kann auf die Entwicklung der Kinder individuell eingegangen werden. Die Schüler sind üblicherweise während drei Jahren in der Grundstufe eingeteilt. Je nach Reife kann diese Zeit auch zwei bis vier Jahre dauern. Auch in der Primarstufe wird klassenübergreifend unterrichtet. Je ein Lehrer unterrichtet 2. und 3. Klasse, sowie 4.–6. Klasse. Oberstufenschüler werden in der Nachbargemeinde Pfungen unterrichtet. Seit dem Schuljahr 2006/2007 bietet eine Tagesschule flexible Betreuung auch auswärtiger Kinder.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hans Martin Gubler: Kunstdenkmäler der Schweiz Band 79 "Die Kunstdenkmäler des Kanton Zürich Band 8: Der Bezirk Winterthur Nördlicher Teil" Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK Bern 1986 ISBN 3-7643-1812-0 S. 6–30.
  • Eugen Ott, Dättlikon – auf der Sonnenterrasse des Irchels, Gemeinde Dättlikon, 1994, ISBN 3-9520572-1-5

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Dättlikon – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. BFS Generalisierte Grenzen 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Höhen aufgrund Stand 1. Januar 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. Mai 2021
  2. Generalisierte Grenzen 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Flächen aufgrund Stand 1. Januar 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. Mai 2021
  3. Regionalporträts 2021: Kennzahlen aller Gemeinden. Bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2019 zusammengefasst. Abruf am 17. Mai 2021
  4. Regionalporträts 2021: Kennzahlen aller Gemeinden. Bei späteren Gemeindefusionen Ausländerprozentsatz aufgrund Stand 2019 zusammengefasst. Abruf am 17. Mai 2021