Département Dordogne

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Dordogne
Wappen des Departements Dordogne
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Über dieses Bild
Region Nouvelle-Aquitaine
Präfektur Périgueux
Unterpräfektur(en) Bergerac
Nontron
Sarlat-la-Canéda
Einwohner 416.350 (1. Jan. 2014)
Bevölkerungsdichte 46 Einw. pro km²
Fläche 9.060 km²
Arrondissements 4
Kantone 25
Gemeinden 520
Präsident des
Départementrats
Germinal Peiro[1]
ISO-3166-2-Code FR-24
Lage des Dordogne
Lage des Départements Dordogne in der
Region Nouvelle-Aquitaine

Das Département Dordogne ist das französische Département mit der Ordnungsnummer 24. Es liegt im Südwesten des Landes, in der Region Nouvelle-Aquitaine und ist nach dem Fluss Dordogne benannt.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Département liegt im Osten der Region Nouvelle-Aquitaine. Es grenzt im Nordwesten an die Départements Charente-Maritime und Charente, im Nordosten an die Départements Haute-Vienne und Corrèze, im Südosten an das Département Lot der Region Okzitanien sowie innerhalb der Region im Süden an das Département Lot-et-Garonne und im Südwesten an das Département Gironde.

Bedeutendster Fluss ist die namensgebende Dordogne, die den südlichen Teil des Départements von Ost nach West durchquert und dabei dessen zweitgrößte Stadt Bergerac durchfließt. Von Nordosten kommend durch die Hauptstadt Périgueux und weiter nach Westen verläuft die Isle. Als weiterer rechter Nebenfluss der Dordogne erreicht die Vézère das Département im Osten, verläuft dann in südwestlicher Richtung und mündet in Limeuil in den Hauptfluss.

Der Norden des Départements ist Teil des Regionalen Naturparks Périgord-Limousin.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Rot drei goldene blau bewehrte, blau gezungte und ebenso gekrönte (2:1) stehende Löwen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Département wurde während der Französischen Revolution am 4. März 1790 aus dem größten Teil der bis dahin bestehenden Provinz Périgord gebildet. Es untergliederte sich in neun Distrikte (frz.: district), den Vorläufern der Arrondissements. Die Distrikte waren Bergerac, Belvès, Excideuil, Montignac, Mussidan, Nontron, Périgueux, Ribérac und Sarlat. Das Département und die Distrikte untergliederten sich in 72 Kantone und hatten im Jahr 1791 433.343 Einwohner. Hauptstadt war Périgueux, zunächst alternierend vorgesehen mit Bergerac und Sarlat, was aber noch im selben Jahr ad acta gelegt wurde.

Die Arrondissements wurden am 17. Februar 1800 eingerichtet. Es waren Bergerac, Nontron, Périgueux, Ribérac und Sarlat.

Am 10. September 1926 wurde das Arrondissement Ribérac aufgelöst und in das Arrondissement Périgueux integriert.

Durch die Zusammenlegung von Sarlat und La Canéda am 1. März 1965 wurde auch das Arrondissement in Sarlat-la-Canéda umbenannt.

Städte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die bevölkerungsreichsten Gemeinden des Départements Dordogne sind:

Stadt Einwohner
(2014)
Arrondissement
Périgueux 30.069 Périgueux
Bergerac 27.764 Bergerac
Sarlat-la-Canéda 9.127 Sarlat-la-Canéda
Coulounieix-Chamiers 8.089 Périgueux
Trélissac 6.732 Périgueux
Boulazac 10.404 Périgueux
Terrasson-Lavilledieu 6.186 Sarlat-la-Canéda
Montpon-Ménestérol 5.480 Périgueux
Saint-Astier 5.521 Périgueux

Verwaltungsgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinden und Arrondissemente im Département Dordogne

Das Département Dordogne gliedert sich in 4 Arrondissements, 25 Kantone und 520 Gemeinden:

Arrondissement Kantone Gemeinden Einwohner
1. Januar 2014
Fläche
km²
Bevölkerungs-
dichte  Einw./km²
Code
INSEE
Bergerac 7 133 000000000103275.0000000000103.275 1.819,86 000000000000057.000000000057 241
Nontron 4 100 000000000040508.000000000040.508 2.097,70 000000000000019.000000000019 242
Périgueux 14 146 000000000189301.0000000000189.301 2.869,33 000000000000066.000000000066 243
Sarlat-la-Canéda 6 141 000000000074666.000000000074.666 2.273,27 000000000000033.000000000033 244
Département Dordogne 25 520 000000000416350.0000000000416.350 9.060,16 000000000000046.000000000046 24

Siehe auch:

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Département Dordogne ist reich an archäologischen Fundorten (Dolmen von Cantegrel, Dolmen Peyre Levade) und Höhlen sowie Abris mit Petroglyphen, Felsmalereien und Skulpturen aus der Steinzeit, an troglodytischen Bauten und Dörfern, sowie weiteren natürlichen Höhlen, die zur Besichtigung geöffnet sind. Anziehungspunkte sind ferner einige Burgen, zahlreichen Schlösser (siehe: Liste der Burgen und Schlösser in der Dordogne) und verschiedene Abteien.

Archäologische Fundorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lascaux

Kathedralen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehemalige Abtei- oder Prioratskirchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

St-Léon in St-Léon-sur-Vézère

Wehrkirchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Burgen und Schlösser[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Château de Beynac

Bastiden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Domme – Porte des Tours

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Département Dordogne – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. https://www.dordogne.fr/connaitrele_conseil_general/l%E2%80%99assemblee_departementale/vos_elus/le_president/84 abgerufen am 5. Mai 2015

Koordinaten: 45° 6′ N, 0° 46′ O