Dürrlauingen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Dürrlauingen
Dürrlauingen
Deutschlandkarte, Position des Marktes Dürrlauingen hervorgehoben
Koordinaten: 48° 28′ N, 10° 26′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Günzburg
Verwaltungs­gemeinschaft: Haldenwang
Höhe: 503 m ü. NHN
Fläche: 12,34 km2
Einwohner: 1630 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 132 Einwohner je km2
Postleitzahl: 89350
Vorwahl: 08222
Kfz-Kennzeichen: GZ, KRU
Gemeindeschlüssel: 09 7 74 127
Adresse der Verbandsverwaltung: Hauptstr. 28
89356 Haldenwang
Webpräsenz: www.duerrlauingen.de
Bürgermeister: Edgar Ilg (Unabhängige Bürger)
Lage des Marktes Dürrlauingen im Landkreis Günzburg
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Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Markt

Dürrlauingen ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Günzburg und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Haldenwang.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dürrlauingen liegt in der Region Donau-Iller.

Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Dürrlauingen, Mindelaltheim und Mönstetten.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Grafen von Berg-Burgau hatten seit der Mitte des 12. Jahrhunderts die Herrschaft in Dürrlauingen inne. Die Herren von Westernach waren seit 1350 Lehnsherren des Dorfes und Inhaber des Dorfgerichts. Die Familie Fugger erwarb 1533 den ganzen Ort von den Herren von Westernach. Dürrlauingen kam an die Grafen Fugger-Glött und war ein Teil der Herrschaft Glött. Mit der Rheinbundakte 1806 kam der Ort zum Königreich Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die Gemeinde Dürrlauingen.

Fusion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mindelaltheim, Dürrlauingen und Mönstetten schlossen sich im Zuge der Gebietsreform am 1. Mai 1978 zur neuen Gemeinde Dürrlauingen zusammen.[2]

Buchkultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Handschrift Clubers

1468 erhielt Meister Ulrich Wieler, Kaplan in Dürrlauingen, von Jörg Cluber, Frühmesser zu Lauingen, eine Handschrift der 24 Alten Ottos von Passau gewidmet. Später ins Kloster Maria Mödingen gelangt, wurde sie im 16. Jahrhundert kostbar illuminiert. Heute gehört sie der Princeton-University (Garrett Collection 134).

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1961: 1544 Einwohner[2]
  • 1970: 1760 Einwohner[2]
  • 1987: 1862 Einwohner
  • 1991: 1848 Einwohner
  • 1995: 1869 Einwohner
  • 2000: 1860 Einwohner
  • 2005: 1722 Einwohner
  • 2010: 1646 Einwohner
  • 2015: 1646 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat hat zwölf Mitglieder. Seit der Kommunalwahl 2014 verteilen sie sich auf folgende Listen:[3]

  • Freie Wählervereinigung Dürrlauingen: 4 Sitze
  • Freie Wählervereinigung Mindelaltheim: 4 Sitze
  • Freie Wählergemeinschaft Mönstetten: 3 Sitze
  • Unabhängige Bürger: 1 Sitz

Bürgermeister ist Edgar Ilg.

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 36 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 323 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 572. Im verarbeitenden Gewerbe gab es drei Betriebe, im Bauhauptgewerbe drei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 34 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 741 ha, davon waren 592 ha Ackerfläche und 146 ha Dauergrünfläche.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergärten: 50 Kindergartenplätze mit 43 Kindern (nur vormittags bis längstens 13:00 Uhr)
  • Volksschulen: eine mit neun Lehrern und 123 Schülern
  • Krabbelgruppe: eine mit ca. 10–20 Kindern

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Dürrlauingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 4. Januar 2018 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. a b c Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 775.
  3. http://duerrlauingen.de/58/verwaltung/gemeinderat