Dützen

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Dützen
Stadt Minden
Koordinaten: 52° 16′ 16″ N, 8° 51′ 44″ O
Höhe: 55 m ü. NN
Fläche: 6,15 km²
Einwohner: 3698 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 601 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1973
Postleitzahl: 32429
Vorwahl: 0571
Karte
Lage von Dützen in Minden

Dützen ist ein Stadtteil der ostwestfälischen Stadt Minden in Nordrhein-Westfalen. Am 1. Januar 1973 ist die selbstständige Gemeinde, die aus einem Dorf gleichen Namens hervorgegangen ist in die Stadt Minden eingemeindet worden.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dützen liegt südwestlich der Mindener Innenstadt; im Osten grenzt Dützen an den Stadtteil Häverstädt, im Norden an die Stadtteile Rodenbeck und Königstor, im Westen an den Stadtteil Haddenhausen und im Süden an die Stadt Bad Oeynhausen. Dützen ist durch weite landwirtschaftliche Nutzflächen geprägt. Der Stadtteil liegt am Fuße des Wiehengebirges.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mühlenhaus

Der Ort Dützen wurde das erste Mal 1090 als Duttison urkundlich erwähnt, der Ortsteil Hummelbeck im Jahre 993. Bis zur kommunalen Neugliederung am 1. Januar 1973[2] war Dützen eine selbstständige Gemeinde mit einer Gesamtfläche von rd. 6,15 km² sowie 3090 Einwohnern (31. Dezember 1972)[3] und gehörte zum gleichnamigen Amt Dützen und zum Kreis Minden.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsvorsteher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bevölkerung von Dützen wird gegenüber Rat und Verwaltung der Stadt Minden seit 1973 durch einen Ortsvorsteher vertreten, der aufgrund des Wahlergebnisses vom Rat der Stadt Minden gewählt wird. Zurzeit (2013) ist Heinz Brauer Ortsvorsteher.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Windmühle Dützen

Windmühle Dützen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein genaues Baudatum der „Hummelbecker Windmühle“, wie die Dützer Mühle nach dem ältesten Dützer Ortsteil schon immer genannt wurde, steht nicht fest. Aussagen des Bölhorster Müllers aus der damaligen Zeit lassen den Schluss zu, dass die Mühle zwischen 1808 und 1813 errichtet wurde. Seit der Restaurierung in den Jahren 1991 bis 1993 besitzt der Wallholländer mit seiner hohen Durchfahrt wieder eine Haube, eine Windrosenanlage und windgängige Segelflügel.

Die Windmühle gehört zur Westfälischen Mühlenstraße.

Potts Park[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf einer stillgelegten Zechenanlage am Nordhang des Wiehengebirges befindet sich der Freizeitpark pott's park. Der Park ist ein „Erlebnispark“ für Kinder und Erwachsene von „0-99 Jahren“. Im Park gibt es unter anderem „abenteuerliche Fahrattraktionen“.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bundesstraße 65 erstreckt sich in Ost-West-Richtung durch Dützen. Nördlich von Dützen verläuft der Mittellandkanal.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Einwohnerstatistik der Stadt Minden (Memento vom 28. April 2015 im Internet Archive) abgerufen 13. Oktober 2014.
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 326.
  3. Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X, S. 117.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]