Dąbie (Lebus)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dąbie
POL gmina Dąbie COA.svg
Dąbie (Polen)
Dąbie
Dąbie
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Lebus
Powiat: Krośnieński
Geographische Lage: 52° 1′ N, 15° 9′ OKoordinaten: 52° 1′ 0″ N, 15° 9′ 0″ O
Einwohner: 340 ([1])
Postleitzahl: 66-615
Kfz-Kennzeichen: FKR
Wirtschaft und Verkehr
Nächster int. Flughafen: Posen-Lawica
Gmina
Gminatyp: Landgemeinde
Gminagliederung: 16 Schulzenämter
Fläche: 170,04 km²
Einwohner: 5024
(30. Jun. 2015)[2]
Bevölkerungsdichte: 30 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 0802042
Verwaltung (Stand: 2010)
Gemeindevorsteher: Krystyna Bryszewska
Adresse: 66-615 Dąbie
ul. Szeroka 4
Webpräsenz: www.dabie.pl



Dąbie (deutsch Gersdorf, früher Gerhardsdorf) ist ein Ort in der polnischen Woiwodschaft Lebus, der im Powiat Krośnieński (Kreis Crossen an der Oder) liegt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1565 war der Ortsname Görsdorff gebräuchlich, 1644 Giersdorff.[3]

Bis 1945 lag der Ort im Landkreis Crossen, Provinz Brandenburg.

Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die Region mit Gersdorf im Frühjahr 1945 von der Roten Armee besetzt. Nach Kriegsende wurde die Ortschaft unter polnische Verwaltung gestellt. In der Folgezeit wurde die gesamte Bevölkerung vertrieben und durch Polen ersetzt. Gersdorf erhielt den neuen Namen Dąbie.

Einwohnerzahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Landgemeinde (gmina wiejska) Dąbie gehören folgende Ortschaften (deutsche Namen, amtlich bis 1945) mit Schulzenamt (solectwa):

  • Brzeźnica (Briesnitz)
  • Budynia (Bothendorf)
  • Ciemnice (Thiemendorf)
  • Dąbie (Gersdorf)
  • Dąbki (Fritschendorf)
  • Gola (Guhlow)
  • Gronów (Grunow)
  • Kosierz (Kossar)
  • Lubiatów (Liebthal)
  • Łagów (Logau)
  • Nowy Zagór (Deutsch Sagar, 1937–1945 Boberhöh)
  • Pław (Plau)
  • Połupin (Rusdorf)
  • Stary Zagór (Wendisch Sagar, 1937–1945 Bobertal)
  • Szczawno (Tschausdorf, 1937–1945 Schausdorf)
  • Trzebule (Treppeln)

Weitere Ortschaften der Gemeinde ohne Schulzenamt sind: Godziejów (Karlswille), Mokry Młyn (Untermühle) und Suchy Młyn (Obermühle)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Dąbie – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Szukacz.pl, Dąbie - Informacje dodatkowe, abgerufen am 26. Juni 2010
  2. Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2015. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (ZIP-Ordner mit XLS-Dateien; 7,82 MiB), abgerufen am 28. Mai 2016.
  3. W. Riehl und J. Scheu (Hrsg.): Berlin und die Mark Brandenburg mit dem Markgrafenthum Nieder-Lausitz in ihrer Geschichte und in ihrem gegenwärtigen Bestande. Berlin 1861, S. 539
  4. a b http://www.verwaltungsgeschichte.de/crossen.html