DB-Baureihe 218

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DB-Baureihe 218
Lokomotive der Baureihe 218 in Unkel
Lokomotive der Baureihe 218 in Unkel
Nummerierung: 218 001–012
218 101–499
218 901–908 (durch Umbau aus 210)
Anzahl: 12 Prototypen, 399 Serienlokomotiven (darunter 218 399, die nach Unfall aus der 215 112 neu aufgebaut wurde)
Hersteller: Krupp, Henschel, Krauss-Maffei, MaK
Baujahr(e): 1968; 1971–1979
Achsformel: B’B’
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Länge über Puffer: 16.400 mm
Drehzapfenabstand: 8.600 mm
Drehgestellachsstand: 2.800 mm
Gesamtradstand: 11.400 mm
Dienstmasse: 80 t
Radsatzfahrmasse: 20,0 t
Höchstgeschwindigkeit: 140 km/h / 160 km/h
Dauerleistung: 1839 kW/ 2500 PS (MTU TB10)
2060 kW/ 2800 PS (MTU TB11)
1986 kW/ 2700 PS (Pielstick)
2000 kW/ 2718 PS (MTU 4000)
Anfahrzugkraft: 235 kN (Langsamgang)
Motorentyp: MTU 12V 956 TB10
MTU 12V 956 TB11
Pielstick 16PA 4V 200
MTU 16 V 4000 R40/R41
Motorbauart: 1 V12-Zylinder-Diesel
oder 1 V16-Zylinder-Diesel
Nenndrehzahl: 1.500 min−1
Leistungsübertragung: Hydraulisch
Tankinhalt: 3 200 l[1]
Anzahl der Fahrmotoren: 1
Lokbremse: hydrodynamische Bremse
KE-GPP2R-H mZ
Zugheizung: elektrisch

Die Baureihe 218 der Deutschen Bundesbahn (DB) ist eine Baureihe vierachsiger Diesellokomotiven. Über viele Jahre hinweg war sie die häufigste und wichtigste Vertreterin der westdeutschen Streckendiesellokomotiven. Sie ist auch heute noch auf vielen nichtelektrifizierten Strecken der Deutschen Bahn AG anzutreffen und ist im Personenverkehr, im Schnellzugdienst und im Nahverkehr sowie im Güterverkehr im Einsatz.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Lokomotiven der Baureihe 218 sind das zuletzt entwickelte Mitglied der V-160-Lokfamilie. In ihr wurden die viele Gemeinsamkeiten aufweisenden Entwicklungen der Baureihen V 160 bis V 169 (spätere 215 bis 219) zusammengefasst. Bei der 218 wurden von der Baureihe 217 die elektrische Zugheizung übernommen, von den Prototypen der Baureihe 215 übernahm man den 1840-kW-Motor (2500 PS), der einen Hilfsdieselmotor zum Betrieb des Heizgenerators überflüssig machte. Die elektrische Zugheizung und die Wendezugsteuerung machen die Baureihe 218 zu einer universell verwendbaren Lok.

1966 bestellte die DB zunächst zwölf Vorserien-Lokomotiven, für die die Baureihenbezeichnung V 164 vorgesehen war. Ab 1968 lieferte Krupp diese Lokomotiven aus, die dann von der DB aber als Baureihe 218 in Dienst gestellt wurden. Die Serienbeschaffung (unter zusätzlicher Beteiligung von Henschel, Krauss-Maffei und MaK in Kiel) mit 398 weiteren Maschinen erfolgte von 1971 bis 1979. Hinzu kam 1975 die verunfallte 215 112, die nach ihrer Instandsetzung zur 218 399 wurde. Die Lieferung erfolgte in vier Bauserien (218 101–170, 171–298, 299–398, 400–499), zwischen denen es geringe Veränderungen gab.

Die 2500 bis 2800 PS starken B’B’-Lokomotiven erreichen 140 km/h und werden sowohl im Reise- als auch im Güterzugdienst eingesetzt. Die 218 bewährten sich im Betriebsdienst und galten bis zum Jahr 2000 noch als die wichtigsten Streckendiesellokomotiven der Deutschen Bahn. Inzwischen ist die Neubeschaffung der Dieseltriebwagenflotte weit vorangeschritten, und immer mehr lokbespannte Züge werden durch Verbrennungstriebwagen (VT) ersetzt. Im Januar 2008 waren noch circa 220 Exemplare aktiv. Die Nachfolgebaureihe 245 wird in deutlich kleineren Stückzahlen gebaut werden, da die meisten bisher von der Baureihe 218 gezogenen Züge auf Dieseltriebwagen umgestellt werden oder die Einsatzstrecken elektrifiziert werden.

Varianten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

DB 218.9, die ehemalige DB-Baureihe 210[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bundesbahn stellte ab 1970 eine Serie von acht Lokomotiven der Baureihe 210 in den Dienst. Diese waren technisch weitgehend mit der Baureihe 218 identisch, konnten aber 160 km/h Höchstgeschwindigkeit fahren und hatten zur Leistungssteigerung eine Gasturbine erhalten.

Nach einem Brand in der Turbine der 210 008 am Silvestertag 1978 in Fürstenfeldbruck wurden die Turbinen zunächst stillgelegt, 1980/81 wurden die Turbinen ausgebaut und die Lokomotiven durch weitere Änderungen der Baureihe 218 angeglichen. Sie wurden so als 218 901 bis 908 in den Bestand aufgenommen.

Die umgebauten ehemaligen Gasturbinenlokomotiven blieben anfangs noch beim Bw Kempten und wurden wie die anderen Lokomotiven der Baureihe 218 eingesetzt. 1983 kamen die Lokomotiven zum Bw Braunschweig, ab 2001 nach Stendal. Zwischen den Jahren 2004 und 2006 wurden alle Lokomotiven der Baureihe 218.9 ausgemustert und später verschrottet.

DB-Baureihe 210.4[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Sandwichtraktion verkehren die Lokomotiven der DB-Baureihe 218 mit zweistöckigen Regional-Express-Zügen

Die zweite Besetzung als Baureihe 210 erfolgte bei der Deutschen Bahn AG. Im September 1996 richtete die DB eine durchgehende Intercity-Linie von München über Berlin bis Hamburg ein, in der Lokomotiven der Baureihe 120 mit Intercity-Wendezugsteuerwagen der Bauart Bimzf zum Einsatz kamen. Zwischen den Bahnhöfen Nauen und Berlin Zoologischer Garten war die Strecke allerdings nur teilweise elektrifiziert. Über diesen nicht elektrifizierten Abschnitt sollte der komplette Zug mitsamt einer Elektrolokomotive der Baureihe 120 von zwei Diesellokomotiven in Doppeltraktion geschleppt werden. Ursprünglich war sogar angedacht, die IC durchgehend von Hamburg bis Berlin mit 210-Doppeltraktion zu fahren, jedoch wurde ein solcher Einsatz durch den Baufortschritt bei der Elektrifizierung entbehrlich, so dass es nur zu einzelnen umlaufbedingten Leistungen dieser Art kam.

Es wurden dazu im September 1996 zwölf Lokomotiven der Baureihe 218 mit 2800-PS-Motoren[2] des Standorts Lübeck ausgesucht, die in besonders gutem Zustand waren (218 430 bis 434 und 218 456 bis 462). Bei ihnen wurden verstärkte Gelenkwellen eingebaut und somit eine Zulassung für 160 km/h Höchstgeschwindigkeit erwirkt. Die Übersetzung des Getriebes blieb unverändert, der Wandler II wurde nun voll ausgefahren. Andere Quellen besagen, dass gar keine Umbauten stattfanden. Ein Tausch der I-60-Zugbeeinflussungseinrichtungen gegen zeit- und wegabhängige der Bauart I 60 R konnte in der kurzen Zeit nicht mehr stattfinden, so dass Fahrten über 140 km/h einen zusätzlichen Triebfahrzeugbegleiter erforderten. Darüber hinaus wurde lediglich die Baureihenbezeichnung von 218 in 210 geändert, die Ordnungsnummern blieben erhalten. Nachdem die Fahrdrahtlücke zwischen Nauen und Berlin geschlossen worden war, wurden die Lokomotiven noch eine Zeit lang weiter rund um Lübeck mit ihrer 160-km/h-Zulassung in normalen 218er-Umlaufplänen betrieben. Zum 31. Dezember 1998 wurden alle Lokomotiven zurückgebaut und erhielten ihre alte Bezeichnung zurück. Alle dieser zur Baureihe 218 zurückgezeichneten Lokomotiven sind noch bei der DB im Einsatz.

DB-Baureihe 218.8[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

218 228 DB Regio und 218 810 im Bh Frankfurt am Main
218 825 mit ICE 1 in Heidelberg

Einige 218er wurden zu Schlepplokomotiven für liegengebliebene oder schadfällig gewordene ICE-Züge auf den Schnellfahrstrecken Köln–Rhein/Main und Nürnberg–Ingolstadt umgebaut. Diese Lokomotiven erhielten die Baureihenbezeichnung 218.8, was sie von ihren Regio-Schwestermaschinen unterscheiden soll. Einige dieser Lokomotiven wurden für Schleppzwecke mit Übergangskupplungen Typ Scharfenberg ausgerüstet. 218 191 bis 2018 und 218 486 aktuell, werden im Bereich der S-Bahn Stuttgart für Schlepp- und Rangierarbeiten eingesetzt. 218 228 diente bis zur Ausmusterung im Jahr 2006 als Abschlepplokomotive im Bereich der S-Bahn Rhein-Main. Im Jahr 2013 diente 218 102 bis zur Ausmusterung im selben Jahr als Abschlepplokomotive der S-Bahn Rhein-Main. 218 474 wurde bei der S-Bahn Hamburg als Schlepplokomotive in Bestand übernommen.

Insgesamt wurden bisher 15 Lokomotiven im Ausbesserungswerk Bremen-Sebaldsbrück (AW Bremen) zur 218.8 umgebaut, die auch in Doppeltraktion zum Einsatz kommen. Die im S-Bahnbereich eingesetzten, nicht umgenummerten Abschlepplokomotiven sind in Plochingen (218 486) und in Hamburg-Ohlsdorf (218 474) beheimatet.

Die 15 Lokomotiven der Baureihe 218.8 teilen sich auf die Betriebshöfe Frankfurt am Main (neun Lokomotiven) und Berlin-Rummelsburg (sechs Lokomotiven) auf. Die Lokomotiven werden an Knotenpunkten des Fernverkehrsnetzes bereitgehalten.

DB-Baureihe 225.8[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sieben zum Geschäftsbereich der DB Cargo übertragene Vorserienmaschinen erhielten die Baureihenbezeichnung 225.8. Diese wurden inzwischen ausgemustert.

Farbvarianten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Baureihe 218 hat zahlreiche Farbvarianten durchwandert. Die ersten 218er Lokomotiven wurden noch in der für Diesellokomotiven üblichen Farbgebung in purpurrot (RAL 3004) geliefert. Mit 218 217-8 und 218 218-6 wurden dann 1974 die ersten Versuchsträger für eine neue Farbgeneration vorgestellt: 218 218 wurde Anfang 1974 die erste Lokomotive der Bundesbahn in der neuen ozeanblau/elfenbeinfarbenen Lackierung. 218 217 erhielt einen daran angelehnten Versuchsanstrich in den TEE-Farben purpurrot/elfenbein (RAL 1001). Fortan wurde ozeanblau/elfenbein zur neuen Standardfarbe für die 218, während die 218 217-8 in purpurrot/elfenbein ein Einzelstück blieb und im Jahr 2002 umlackiert wurde. 2010 wurde 218 105-5 in Anlehnung an 218 217-8 purpurrot/elfenbein lackiert, seit 2016 gehört sie der Eisenbahnbetriebsgesellschaft Neckar-Schwarzwald-Alb.

Erst Anfang des neuen Jahrtausends wurde mit der 753 001 (ex 217 001) eine zweite Lokomotive der V-160-Familie in purpurrot/elfenbein lackiert. Wenig später erhielt die ebenfalls für DB Systemtechnik fahrende 753 002 (ex 217 002) auch die purpurrot/elfenbeinfarbene Lackierung. Seit Dezember 2006 wurde wegen eingeschränkter Nutzungsmöglichkeit 753 002 an die Güterverkehrssparte der Bahn zurückgegeben, als 217 002 lief sie in Mühldorf. Anschließend gelangte sie nach Nürnberg zum BahnTouristikExpress (BTE) und verkehrt nun im Raum Aschersleben für die A.V.G. Ascherslebener Verkehrsgesellschaft.

Letzte Vertreterin in originaler ozeanblau/elfenbeinfarbener Lackierung war 218 320 von DB AutoZug. Sie trug noch abweichend von der späteren Regelfarbgebung kein graues, sondern ein teilweise blau lackiertes Dach. Bei ihrer Abnahme waren 218 315–339, 353–360, 376–405, 435, 436 und 463–466 mit einem ozeanblau lackiertem Dach versehen. Ab circa Juli 1976 wurden die Dächer der neu gelieferten Lokomotiven grau lackiert, da durch die Verschmutzung von der blauen Farbe bald nichts mehr zu sehen war. Inzwischen erhielten allerdings ein paar wenige Fahrzeuge im Rahmen von Aufbereitungsarbeiten die ozeanblau/elfenbeinfarbene Farbgebung zurück.

Für das Projekt City-Bahn auf der Strecke Köln – Gummersbach (Aggertalbahn) wurden 1984 zehn Lokomotiven des Betriebswerks Hagen passend zum Wagenzug in reinorange (RAL 2004) mit kieselgrauer unterer Seitenwand umlackiert, entsprechend der sogenannten Pop-Lackierung aus den frühen 1970er Jahren. Nach Ende der City-Bahn-Erprobungsphase behielten sie noch bis in die 1990er Jahre diesen Anstrich und wurden dann nach und nach im Rahmen ihrer Hauptuntersuchungen in das Ende 1987 eingeführte orientrote Farbschema (RAL 3031) mit weißem Lätzchen umgespritzt, zuletzt 218 135 im November 1996.

Die noch verbliebenen Lokomotiven der Baureihe 218 sind inzwischen fast durchwegs im aktuellen verkehrsroten (RAL 3020) Farbschema anzutreffen.

Die letzte 218 im orientroten Farbschema war 218 156, die am 24. Januar 2009 ihre letzte Fahrt vor dem IC 118 (Innsbruck – Münster) im Abschnitt von Lindau (Bodensee) über Friedrichshafen nach Ulm absolvierte. Da 218 156 am 25. Januar 2009 Fristablauf hatte und nicht wieder aufgearbeitet wurde, verschwand mit dieser Lokomotive das orientrote Farbschema der Baureihe 218 von deutschen Schienen. Erst im Jahr 2018 kehrte diese Lackierung durch das private Eisenbahnverkehrsunternehmen Railsystems in Form von 218 402 zurück, mittlerweile besitzt Railsystems mit 218 319 eine zweite orientrote Lok.[3]

  • 218 473 fuhr bis April 2005 vier Jahre lang in einer vom Modellbahnhersteller Märklin gesponserten dunkelblauen „König-Ludwig“-Lackierung.
  • 218 418 besaß bis Ende 2006 eine Lackierung in den Farben des DB-Touristikzuges, die auch 218 416 bis Oktober 2000 getragen hat, inzwischen wurde sie jedoch im Rahmen einer Hauptuntersuchung im Ausbesserungswerk Bremen ebenfalls in das verkehrsrote Farbschema umlackiert.
  • 218 212 ist Museumslokomotive und trägt seit Oktober 2003 einen gelb-weißen Anstrich „Sonderzug nach Pankow“ und ist seit Dezember 2014 im Bahnhof Amorbach neben der Nostalgie-Bahnhofs-Gaststätte „Gleis 1“ abgestellt.
  • 218 387 wurde bei ihrer vorletzten Hauptuntersuchung in DB Altrot lackiert und wird neben ihren eigentlichen Aufgaben bei der Kurhessenbahn, gerne für Sonderzüge und externe Leistungen eingesetzt. Im Januar 2017 wurde die Lok im AW Bremen-Sebaldsbrück erneuert revisioniert. Nach einem Motorschaden im Jahr 2018 wurde die Lok auf dem Gelände des AW Bremen abgestellt. Im März 2019 wurde die Lok durch 218 423 von Bremen in das Ausbesserungswerk Cottbus überführt. Dort wurden Ersatzteile für andere Lokomotiven entnommen.[4] Im Mai 2019 wurde die Lok in das Stillstandsmanagement Leipzig-Engelsdorf überführt. Mittlerweile wurde auch die ebenfalls altrote und als Spender verwendete 218 348 in Engelsdorf abgestellt.[5]
  • 218 460, auch genannt Conny, wurde im Oktober 2016 im Auftrag der Westfrankenbahn im AW Bremen-Sebaldsbrück neu aufgearbeitet und hat jetzt wieder einen ozeanblau/elfenbeinfarbenen Anstrich.
  • 218 446 wurde im Mai 2020 durch "Bäcker Rail Design" aus Siegen im Auftrag von DB Regio Kempten in ozeanblau/elfenbein lackiert.[6]

Aufbau und Ausrüstung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bau einer 218, ausgestellt von Krupp am Tag der offenen Tür am 2. September 1978
Der Führerstand einer Lokomotive der Baureihe 218

Motor und Getriebe sind elastisch im Rahmen gelagert. Der Rahmen stützt sich über je vier Schraubenfedern pro Drehgestell und Seite auf die Drehgestelle ab. Ab 218 299 wurden dabei Flexicoil-Federn verwendet, die eine gleitstücklose Bewegung der Drehgestelle ermöglichen (Atlas-MaK-Drehgestelle). Zug- und Bremskräfte werden über tiefliegende Querträger mit Drehzapfen übertragen. Die Aufbauten sind in Schalenbauweise aus Blechen und Profilstahl gefertigt. Zwischen den beiden Endführerständen verlaufen zwei Seitengänge.

Der Antrieb erfolgt über sehr lange Gelenkwellen von einem zentral liegenden Strömungsgetriebe mit Wendegetriebe. Dieses Getriebe ist mit zwei Drehmomentwandlern ausgerüstet. Die Schaltung von Wandler I auf Wandler II erfolgt automatisch und ohne Zugkraftunterbrechung. Außerdem ist das Getriebe mit zwei Geschwindigkeitsstufen ausgerüstet. Die kleine Geschwindigkeitsstufe (Langsamgang) ermöglicht höhere Zugkräfte, allerdings eine niedrigere Endgeschwindigkeit von 100 km/h, die große Geschwindigkeitsstufe (Schnellgang) erlaubt die höhere Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h, jedoch mit niedrigeren Zugkräften. Die Umschaltung von Langsam- auf Schnellgang erfolgt ausschließlich bei stehender Lokomotive. Zudem sind die Serienlokomotiven mit einer verschleißfreien hydraulischen Bremse ausgerüstet.

Im Laufe der Zeit wurden verschiedene Dieselmotoren als Antrieb eingesetzt: Die ersten Serien erhielten den MTU MA 12V 956 TB10 mit 2500 PS. Um den bei diesen Motoren eintretenden Zugkrafteinbruch bei voller Heizleistung zu umgehen, wurden bei späteren Maschinen einige von KHD in Lizenz gebaute französische Pielstick 16 PA4 V200 mit rund 2700 PS eingebaut. MTU zog nach und entwickelte aus dem TB10 den 2800 PS leistenden stärkeren TB11, der in weit mehr als der Hälfte aller 218 zum Einbau kam. Durch schlechte Abgas-Werte und fortschreitenden Verschleiß der Motoren sah sich der Betreiber in den letzten Jahren zu einem umfassenden Modernisierungsprogramm gezwungen. Zunächst wurden etliche TB11-Motoren mit einem Umrüstsatz abgasoptimiert. Weiterhin wurden mehrere diesem Stand entsprechende TB11-Motoren neubeschafft, die zudem über ein elektronisches Motormanagement verfügen. Parallel wurden auch gänzlich neue Motoren erprobt, was letzten Endes zur Beschaffung zahlreicher 16V 4000 R40/R41 von MTU führte. Außerdem sind in vier Lokomotiven Motoren der Firma Caterpillar eingebaut. Durch den Zuwachs an Motoren wurde die Bestückung der Lokomotiven kräftig durchmischt. Inzwischen gibt es fast nur noch den MTU 4000 sowie neue oder abgasoptimierte TB11.

Ab 1981 wurden die Lokomotiven mit zusätzlichen Abgashutzen auf dem Dach ausgerüstet, um die Abgase an der Fahrleitung vorbeizuleiten und so deren Verschmutzung zu verringern, die durch Abgasklappen in den Hutzen erhöhte Austrittsgeschwindigkeit sollte zudem die Belästigung der Fahrgäste durch Abgase verringern. Die Anordnung der Hutzen ist ein Hinweis auf den in der Lokomotive eingebauten Motor: Lokomotiven mit Zwölfzylindermotor (TB10/TB11) haben entsprechend der einseitig am Motor angebrachten Abgasanlage nebeneinander angeordnete Hutzen, bei Sechzehnzylindermotoren (Pielstick, MTU 4000) mit Abgasanlagen an beiden Motorseiten sind die Hutzen versetzt angebracht.

Die technische Ausrüstung der Lokomotiven ist inzwischen nicht mehr einheitlich. Die Indusi ist gewöhnlich eine Lorenz-Indusi I 60, die mittels nachgerüstetem Rechner inzwischen die PZB-90-Funktionalität erfüllt. Zusätzlich zur ursprünglichen 36-poligen Wendezugsteuerung wurden zahlreiche Lokomotiven mit der Zeitmultiplexen Wendezugsteuerung/Doppeltraktionssteuerung (ZWS/ZDS) und Frequenzmultiplexer Zugsteuerung (FMZ) nachgerüstet, dazu kommt das Türblockierungssystem TB0 (Türblockierung ab 0 km/h) und ein Mikrofon für Durchsagen des Lokführers in den Zug. Teilweise ist ein Hilfsfahrschalter unter dem linken Fenster und ein Bediengerät für elektronische Fahrgastinformationssysteme vorhanden.

Die zentrale Energieversorgung erfolgte ursprünglich mit einem einfachen Hüllkurvenumrichter, der nur begrenzt mit Blindströmen zurechtkommt. Später wurde teilweise ein GTO-Thyristorumrichter mit Gleichstromzwischenkreis eingebaut. Der GTO-Umrichter kann auch Blindleistungen verarbeiten, aber die Ersatzteilversorgung durch Siemens ist nicht mehr gesichert. Der Hüllkurvenumrichter muss mit 22,5 Hz laufen, weil der Betrieb mit 16 2/3 Hz Störungen in den mit 50 Hz betriebenen, streckenseitigen Anlagen erzeugt. 16 2/3 Hz sind genau ein Drittel von 50 Hz, so dass es zu Resonanzschwingungen und Wechselwirkungen kommen kann.

Seit dem Jahr 2000 wurde ein Teil der mit ZWS-Steuerung ausgerüsteten Lokomotiven zusätzlich mit einer frequenzmultiplen Zugsteuerung nachgerüstet, so dass bei entsprechend ausgerüsteten Wagen (zum Beispiel Doppelstockwagen oder Wittenberger Steuerwagen mit seitenselektiver Türfreigabe) per Abfertigungsverfahren SAT und TAV abgefertigt werden kann. Inzwischen wurden alle weiter betriebenen Fahrzeuge auf digitalen Zugfunk GSM-R umgerüstet.

Auch für die Baureihe 218 gibt es automatische Bremsgestängesteller. Einige der Lokomotiven verfügen bei der Drucklufterzeugungsanlage über eine Lufttrocknungsanlage, die das bei der Luftverdichtung entstehende Kondensat auffängt und der Luftanlage somit getrocknete Luft liefert.

Auf Nebenbahnen mit Läutetafeln eingesetzte Lokomotiven verfügten über ein Läutewerk, es war in der Front unter dem Umlauf angebracht.

Einsatz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwei Lokomotiven der Baureihe 218 schleppen in Doppeltraktion eine ICE-3-Doppelgarnitur auf der Neubaustrecke Ingolstadt – Nürnberg ab

Die Baureihe 218 war die leistungsstärkste von der Deutschen Bundesbahn in hohen Stückzahlen beschaffte Diesellok. Die Anschaffung noch größerer Diesellokomotiven unterblieb, da eine weitere Elektrifizierung der Hauptbahnen beabsichtigt war. Für schwere Dienste oberhalb der Leistungsgrenze der Baureihe 218 war vorgesehen, diese in Mehrfachtraktion einzusetzen. Zudem war eine relativ genaue Leistungsabstimmung dadurch möglich, dass fast alle Streckendiesellokomotiven der Deutschen Bundesbahn – im Gegensatz zu denen der Deutschen Reichsbahn aus der damaligen DDR – doppeltraktionsfähig waren. Dies gilt auch für Lokomotiven anderer Bauarten (wie 211, 212, 213, 215, 216 und 217), mit denen die Baureihe 218 zusammen betrieben werden konnte.

Beginnend mit der Wiedervereinigung gingen besonders nach der Zusammenlegung der beiden deutschen Staatsbahnen zur Deutschen Bahn AG der Bedarf an Lokomotiven zurück, die von der ehemaligen Deutschen Reichsbahn stammten. Besonders in Intercity-Dieseldiensten wurden Lokomotiven der Baureihen 232 und 234 aus Beständen der ehemaligen Deutschen Reichsbahn verwendet.

Die Einsatzgebiete der Baureihe 218 wurden durch ihre Steilstreckentauglichkeit mit Langsamfahrgang und die hohe Endgeschwindigkeit von 140 km/h bestimmt. Mit dem Wegfall der Zuggattung Interregio verschob sich das Einsatzfeld vom Fernverkehr zu Regional-Express-Zügen. Allerdings ist die 218 noch in diversen Intercity- und EuroCity-Diensten, wie auf der Marschbahn Hamburg – Sylt und zwischen München und Lindau zu finden, seit Dezember 2007 auch auf der Südbahn Lindau – Ulm.

Nachteilig ist die lange Übersetzung des Getriebes und die geringe übertragene Leistung von im Durchschnitt nur 1360 kW. Mit mehr als drei Wagen am Haken wird die Beschleunigung recht gering, und die relativ hohe Endgeschwindigkeit kann bei kurzem Haltestellenabstand nicht genutzt werden.

Lokomotiven der Baureihe 218 in Niebüll auf dem Abstellgleis, gegen zu viel Feuchtigkeit in den Motoren wurden die Auspuffhutzen mit Müllsäcken abgeklebt
Der Hindenburgdamm mit dem Sylt Shuttle, der von 218 315-0 und einer zweiten 218 gezogen wird
218 497-6 des Bh Kempten vor einem Regional-Express im Allgäu
EC 193 BaselZürich—München mit 218-Doppelgarnitur in München

Ein etwas ausgefallenes Einsatzfeld ist der Einsatz vor Autozügen auf der Relation Niebüll – Westerland/Sylt. In Doppeltraktion befördert die Baureihe 218 täglich etwa 50-mal die doppelstöckigen Autotransportzüge samt Insassen in ungefähr 35 Minuten über den Hindenburgdamm auf die Insel Sylt. Damit werden jedes Jahr circa 460.000 Personenkraftwagen und Lastkraftwagen durch das Wattenmeer transportiert.

Zwischenzeitlich wurde für diese Aufgabe ausschließlich die Baureihe 215 eingesetzt, es gab allerdings eine Vielzahl von Anwohnerbeschwerden wegen des Dröhnens der Maschinen, außerdem war trotz Doppeltraktion die Leistung nicht ausreichend. Durch die Übernahme des Regionalverkehrs Hamburg – Westerland auf der Marschbahn durch die Nord-Ostsee-Bahn hat die DB nun eine Vielzahl der Baureihe 218 frei, von denen einige an den Sylt Shuttle übergeben wurden. Damit werden hier keine 215 mehr eingesetzt. Weitere Maschinen stehen in Niebüll auf dem Abstellgleis und warten auf eine anderweitige Verwendung.

Diesellokomotiven der Baureihe 218 sind Ende 2018 in folgenden Betriebswerken stationiert:

Aschaffenburg (Westfrankenbahn)
  • RB Aschaffenburg Hbf – Miltenberg (wochtentags ein Umlauf mit 218 460)[7]
Berlin-Rummelsburg (DB Fernverkehr)
  • Keine Planleistungen, sechs 218.8 als Abschlepploks
Frankfurt am Main (DB Fernverkehr)
  • Keine Planleistungen, neun 218.8 als Abschlepploks
Hamburg-Ohlsdorf (S-Bahn Hamburg)
  • Keine Planleistungen, 218 494 (ehem. 218 474, wegen Fristablauf abgestellt) als Abschlepplok
Karlsruhe
  • Keine Planleistungen, 218 484 und 218 483 als Abschlepploks in Ludwigshafen, Schneepflugbereitschaft in Freudenstadt und als generelle Reserve
Kempten
  • RE München Hbf – Buchloe – Memmingen
  • RE München Hbf – Buchloe (– Kempten)
Kiel
  • RE Kiel Hbf – Lübeck (einzelner Umlauf Mo–Do)
  • RE Hamburg Hbf – Puttgarden (an Wochenenden in der Sommersaison)
  • Verstärkerfahrten zur Kieler Woche
Mühldorf am Inn (Südostbayernbahn)
  • EC Lindau Hbf – Buchloe – München Hbf (in Doppeltraktion)
  • RE Simbach (Inn) – Mühldorf (– München Hbf)
  • RB Landshut Hbf – Mühldorf – Salzburg Hbf
  • RE Mühldorf – München (oft in Doppeltraktion)
Niebüll (Sylt Shuttle)
  • IC Westerland/Sylt – Hamburg Hbf (in Doppeltraktion)
  • IC Fehmarn-Burg – Hamburg Hbf (als Wendezug)
Plochingen (S-Bahn Stuttgart)
  • Keine Planleistungen, 218 486 (ehem. 218 191, verkauft an MZE) als Abschlepploks
Ulm (DB ZugBus RAB)
  • IRE Lindau Hbf – Friedrichshafen Stadt – Ulm Hbf (– Stuttgart Hbf) (selten Sandwichbespannung auch bis Stuttgart)
  • RE Ulm Hbf – Ehingen (Donau) – Sigmaringen – Beuron – Tuttlingen – Donaueschingen (einzelne Einsätze)
  • IC Stuttgart Hbf – Ulm Hbf – Oberstdorf (in Doppeltraktion)
  • IC Augsburg Hbf – Buchloe – Oberstdorf
  • IC Stuttgart Hbf – Ulm Hbf – Friedrichshafen Stadt – Lindau Hbf (in Doppeltraktion)

Einsatzgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Baureihe 218 ist eine effiziente Konstruktion mit den modernsten und den am weitesten ausgereiften Komponenten, die 1968 verfügbar waren. Mit einer relativ hohen Endgeschwindigkeit von 140 km/h bewährten sich die Lokomotiven sowohl vor Trans-Europ-Express-Zug Bavaria als auch vor Güterzügen.

Das Haupteinsatzgebiet verschob sich aber mehr und mehr zum Nahverkehr, z. B. mit n-Wagen, mit denen sie noch lange Zeit häufig im Verkehr anzutreffen waren. Nach der Auflösung der DDR konnten zahlreiche Leistungsgewinne auf nichtelektrifizierten Strecken im Gebiet der ehemaligen Deutschen Reichsbahn verzeichnet werden. Recht bald danach begann jedoch die Umstellung des Nahverkehrs auf Dieseltriebwagen. Trotzdem waren bis 2005 Maschinen der Baureihe 218 in diesem Gebiet beheimatet.

1999 wurde die Baureihe DB Regio zugewiesen, damit gingen die Leistungen im Güterverkehr gegen Null. Im Fernverkehr sind die Lokomotiven mangels geeigneter Alternativen von DB Fernverkehr auch weiterhin im Einsatz. Im Jahr 2000 waren 415 Maschinen aktiv. Zu dieser Zeit begannen auch die ersten planmäßigen Ausmusterungen von Maschinen, die sich in einem schlechten Zustand befanden.

Die Lokomotiven der letzten Bauserie 218.4 und einige andere Lokomotiven erhielten zeitmultiplexe Wendezugsteuerung/Doppeltraktionssteuerung (ZWS/ZDS) und Frequenzmultiplexe Zugsteuerung (FMZ), mit denen sie auch vor Doppelstockwendezügen eingesetzt werden können. Stationiert waren die Lokomotiven in den Betriebswerken Regensburg, Stendal, Lübeck, Braunschweig, Ulm, Hagen, Mühldorf, Karlsruhe, Rostock, Kempten, Haltingen und Kaiserslautern.

Lokomotive der Baureihe 218 vor einem Doppelstockwendezug.

Gleichzeitig hat die Deutsche Bahn entschieden, wie es mit den Lokomotiven der Baureihe 218 weitergehen soll:

Die Vorserienlokomotiven wurden in die Baureihe 225 umgebaut. Die Lokomotiven mit den Seriennummern 101 bis 399 erhielten bis 2003 einen Revisionsdurchlauf, sollen aber dann ausgemustert werden oder an DB Services (zum Einsatz vor Gleisbauzügen) bzw. an den Sylt Shuttle abgegeben werden. Aufgrund der ablaufenden Revisionsfristen werden die letzten Lokomotiven dieser Seriennummern im Jahr 2011 aus dem aktiven Betriebsdienst ausscheiden. 2008 war noch ein Drittel dieser Lokomotiven im Einsatz. Die Lokomotiven, die zum Sylt Shuttle wechselten, erhielten im Jahre 2008 wegen des gestiegenen Bedarfs an Lokomotiven vermehrt wieder Hauptuntersuchungen.

Da fast alle Lokomotiven mit den Seriennummern 400 bis 499 eine Zeitmultiplexe Wendezugsteuerung/ Doppeltraktionssteuerung (ZWS/ZDS) und frequenzmultiplexe Zugsteuerung (FMZ) besitzen, welche für Doppelstockwendezüge geeignet ist, bleiben diese Maschinen vor Personen- und Güterzügen weiterhin im aktiven Dienst, und es werden weiterhin fällige Hauptuntersuchungen an diesen Lokomotiven durchgeführt.

Bis 2006 sank der Bestand an Lokomotiven der Baureihe 218 bei der DB auf etwa 330 Maschinen, da Revisionsfristen abliefen und zahlreiche Einsatzgebiete verloren gingen und/oder auf Dieseltriebwagen umgestellt wurden. Die Lokomotiven verteilten sich auf folgende Betriebswerke:

Hinzu kamen noch Leistungen beim Sylt Shuttle, wo ein Bedarf an starken Diesellokomotiven bestand. Im darauffolgenden Jahr sank der Bestand unter die 300er Marke. Während viele Lokomotiven mit Seriennummern von 101 bis 399 aus dem aktiven Dienst ausschieden, erhielten die Lokomotiven der vierten Bauserie weiterhin Hauptuntersuchungen. Zahlreiche ausgemusterte Lokomotiven wurden verschrottet. Bei DB Fernverkehr dachte man über eine Neubeschaffung von Lokomotiven für die Autozüge nach Sylt (Sylt Shuttle) nach, insbesondere als Ersatz für die Baureihe 215.9, aber auch für manche Lokomotiven der Baureihe 218, die sich in einem schlechten Zustand befanden. Dennoch begann man wieder Lokomotiven der Bauserie 218.3 hauptuntersuchen zu lassen. Im Juni 2014 wurden sieben Lokomotiven der Baureihe 245 für den Sylt Shuttle bestellt.[8] Auch DB Services und DB Bahnbau übernahmen einige Lokomotiven der Baureihe 218.

Lokomotive der Baureihe 218 von DB Services

Außerdem wurde das Bahnbetriebswerk Lübeck geschlossen, in dem früher viele Lokomotiven dieser Baureihe beheimatet waren. Andererseits bekamen viele Lokomotiven für den Sylt Shuttle noch Hauptuntersuchungen. Damit ist die Zukunft der Baureihe 218 beim Sylt Shuttle vorerst gesichert.

Im März 2008 waren noch 235 Maschinen aktiv, was etwa 60 Prozent der Serienlokomotiven ausmacht. Da weitere Revisionsfristen abliefen und die Lokomotiven anscheinend nicht mehr gebraucht wurden, sank der Bestand bis Ende Mai 2008 auf 227 Maschinen.

Zudem wurden fast alle Maschinen der Baureihe 215.9 von DB Autozug z-gestellt, da sich die Motorisierung dieser Lokomotiven für die Autozüge als zu schwach erwies und deshalb bevorzugt Lokomotiven der Baureihe 218 verwendet werden.

DB Autozug ließ 2008 Lokomotiven der Baureihe 218 hauptuntersuchen, da bei vielen Lokomotiven die Revisionsfristen ablaufen und es sonst einen Lokmangel geben würde. Nur Lokomotiven mit der Seriennummer 300–399 wurden für den Sylt Shuttle hauptuntersucht, da diese Maschinen noch recht jung sind und zahlreiche Maschinen von DB Regio frei wurden. Im Juni 2008 wurden nochmals zwei Maschinen wegen Ablauf der Revisionsfristen z-gestellt. Bei diesen Lokomotiven wurde keine Hauptuntersuchung mehr durchgeführt. Der Betriebshof Regensburg beheimatet seit Dezember 2008 keine Lokomotiven der Baureihe 218 mehr, da die meisten Leistungen im Raum Nürnberg auf moderne Triebwagen der Baureihe 648 oder auch auf ehemals Kemptener Triebwagen der Baureihe 628 übergingen. Die verbleibenden Leistungen, die Bespannung einzelner Hilfszüge und des damaligen Regional-Express nach Prag wurde von Kemptener Lokomotiven übernommen. Um die Lokomotiven zur Untersuchung zu tauschen wurde am Wochenende immer das Zugpaar RE 37700/37701 Nürnberg – Augsburg und zurück mit zwei dieser Lokomotiven gefahren. Zeitgleich endete auch auf der Teckbahn der Einsatz von Lokomotiven der Baureihe 218. Diese Leistungen werden nun von der Baureihe 650 erbracht.

Im August 2008 wurde bekannt gegeben, dass ab 2010 keine Hauptuntersuchungen mehr durchgeführt würden. Trotzdem beschloss DB Services überraschenderweise einige Lokomotiven der Baureihe 218 zu kaufen und diese hauptuntersuchen zu lassen. Auch DB Gleisbau dachte über den Kauf einiger Maschinen nach und hat ein paar Exemplare erworben. Anfang August 2008 waren etwa noch 225 Maschinen der Baureihe 218 aktiv. Dann sank der Bestand kontinuierlich wegen ablaufender Revisionsfristen. Einige Maschinen gab der Betriebshof an andere Dienststellen ab. Anfang Oktober 2008 waren noch 205 Maschinen aktiv. Gleichzeitig wurde noch der Vorschlag seitens der DB geäußert, Lokomotiven der Baureihe 218 anstatt der Baureihe 225 im Güterverkehrsdienst zu verwenden, da viele Revisionsfristen von Lokomotiven der Baureihe 225 früher abliefen.

Ende 2017 betrug der Bestand noch 106 Lokomotiven.[9]

Einige Lokomotiven wurden an Privatbahnen verkauft, Ende 2017 waren bei diesen zwölf Lokomotiven im Einsatz.[10]

Zukunft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausschreibungsbedingte Verluste von Einsatzstrecken, der Ersatz durch neue oder anderswo freigewordene Dieseltriebzüge sowie vereinzelte Streckenelektrifizierungen haben in den letzten Jahren das Aufgabenfeld diesellokbespannter Züge im Personenverkehr stark eingeschränkt. Nachdem die anderen Baureihen der V-160-Familie bereits ausgeschieden oder nur noch im Güterverkehr eingesetzt werden, war die 218 bis 2013 (Zeitpunkt der Inbetriebnahme der Baureihe 245) die im Wesentlichen einzige Diesellok, die noch planmäßig Personenzüge bei der DB bespannt. Somit ist sie in ansteigendem Maße von den oben genannten Veränderungen betroffen und wird zunehmend arbeitslos. Vor allem ältere und in einem schlechten Zustand befindliche Lokomotiven werden häufiger bei Fristablauf oder größeren Schäden abgestellt.

Die einzigen Einsatzstellen, in denen die Baureihe 218 eine noch halbwegs sichere Zukunft hat, sind Ulm, Kempten (Allgäu) und Mühldorf am Inn. Dennoch sind auch dort Leistungseinbußen absehbar. Die 218er des Bw’s Ulm werden mit Elektrifizierung der Allgäubahn und Verlust der Verkehre im Dieselnetz Augsburg 1 durch die in Kempten stationierten 245er ersetzt. Der Bestand der Baureihe 218 wird in Kempten im Gegenzug reduziert.

Die DB hat im April 2011 mit Bombardier Transportation einen Rahmenvertrag über 200 Streckendiesellokomotiven abgeschlossen.[11] Zudem erhielt DB Cargo für den Testeinsatz auf Dieselstrecken vier Lokomotiven des Typs Siemens Vectron DE.

Abgestellte Lokomotiven werden im Stillstandsmanagement der DB im Rangierbahnhof Hamm (Westfalen) verwahrt. Viele Privatbahnen kaufen diese Lokomotiven und lassen sie wieder betriebsfähig aufarbeiten. Da das Stillstandsmanagement Hamm im Jahr 2019 aufgelöst wurde, wurde ein Großteil der Lokomotiven in das neugeschaffene Stillstandsmanagement Leipzig-Engelsdorf überführt. Die 10 Jahre Südostbayernbahn-218 440 wurde beispielsweise zur Verschrottung abgefahren.

Bestand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bestand der Baureihe 218 bei Privatbahnen und der DB AG.[12] Abgestellte Lokomotiven, Ersatzteilspender und Lokomotiven mit unbekanntem Verbleib befinden sich ebenfalls in dieser Liste. (Stand: Juli 2020)

Fahrzeugnummer

(92 80 1xxx xxx-x)

Betreiberbezeichnung Betreiber Bemerkung
218 002-4 225 802-8 EGP EGP Lackierung, betriebsfähig
218 003-2 218 003-2 TFT ozeanblau/beige, betriebsfähig
218 005-7 225 805-1 DB verkehrsrot, abgestellt SSM Chemnitz, nicht betriebsfähig
218 006-5 225 806-9 LWB verkehrsrot, Ersatzteilspender nach Auffahrunfall 2016 in Helmstedt, nicht betriebsfähig
218 009-9 225 809-3 RPRS verkehrsrot, 2019 an Railsystems RP GmbH verkauft, nicht betriebsfähig
218 011-5 225 811-9 DB verkehrsrot, abgestellt SSM Chemnitz, nicht betriebsfähig
218 105-5 218 105-5 NESA rot/beige "TEE Lackierung", betriebsfähig
218 117-0 218 117-0 ELBA Heros Lackierung, betriebsfähig
218 125-3 218 125-3 EGP verkehrsrot, Ersatzteilspender EGP, nicht betriebsfähig
218 128-7 218 128-7 DB ozeanblau/beige, Bestand DB Regio AG, Dauerleihgabe an Verein zur Erhaltung historischer Lokomotiven e.V., Euskirchen, nicht betriebsfähig
218 137-8 218 137-8 DB CityBahn Lackierung, DB Museum Standort Koblenz-Lützel
218 139-4 218 139-4 ELV altrot, betriebsfähig
218 153-5 218 153-5 ENON EGP Lackierung, nicht betriebsfähig
218 155-0 218 155-0 NESA altrot, betriebsfähig
218 156-8 218 156-8 DB orientrot, abgestellt SSM Leipzig-Engelsdorf, nicht betriebsfähig
218 810-0

(ehem. 218 159-2)

218 810-0 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 161-8 218 161-8 DB verkehrsrot, abgestellt SSM Leipzig-Engelsdorf, nicht betriebsfähig
218 163-4 218 163-4 TFT verkehrsrot, 2018 an Train4Train GmbH verkauft, nicht betriebsfähig
218 164-2 218 164-2 DB verkehrsrot, abgestellt SSM Leipzig-Engelsdorf, nicht betriebsfähig
218 184-0 218 184-0 DB altrot, "Konferenzlok" im AW Bremen, nicht betriebsfähig[13]
218 812-6

(ehem. 218 188-1)

218 812-6 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 813-4

(ehem. 218 189-9)

218 813-4 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 191-5 218 191-5 MZE verkehrsrot, betriebsfähig
218 201-2 218 201-2 EGP EGP Lackierung, betriebsfähig
218 202-0 218 202-0 DB verkehrsrot, abgestellt SSM Leipzig-Engelsdorf, nicht betriebsfähig
218 203-8 218 203-8 ELBA verkehrsrot, 2016 an ELBA Logistik GmbH verkauft, nicht betriebsfähig
218 204-6 218 204-6 ELBA verkehrsrot, an ELBA Logistik GmbH verkauft, nicht betriebsfähig
218 205-3 218 205-3 ENON EGP Lackierung, nicht betriebsfähig
218 208-7 218 208-7 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 211-1 218 211-1 DB verkehrsrot, Bestand DB Regio AG, Dauerleihgabe an Arbeitsgemeinschaft Historische Brennkraftlokomotiven e.V. Frankfurt, nicht betriebsfähig
218 212-9 218 212-9 DB Udo Lindenberg Sonderzug nach Pankow Beklebung, Bestand DB Museum Standort Nürnberg, Dauerleihgabe an Erlebnisbahnhof Amorbach, nicht betriebsfähig
218 214-5 218 214-5 ELBA gelb, 2016 an ELBA Logistik GmbH verkauft, abgestellt Bietigheim-Bissingen, nicht betriebsfähig
218 217-8 218 217-8 DB verkehrsrot, DB Museum Nürnberg, nicht betriebsfähig
218 219-4 218 219-4 RPRS verkehrsrot, 2020 von Heros Rail an Railsystems RP als Ersatzteilspender verkauft, nicht betriebsfähig
218 220-2 218 220-2 DB verkehrsrot (mit Aufschrift "DB AutoZug SyltShuttle"), abgestellt SSM Leipzig-Engelsdorf, nicht betriebsfähig
218 223-6 218 223-6 DB verkehrsrot, abgestellt SSM Leipzig-Engelsdorf, nicht betriebsfähig
218 224-4 218 224-4 ENON verkehrsrot, abgestellt Eberswalde, nicht betriebsfähig
218 225-1 218 225-1 DB verkehrsrot, Bestand DB Museum Standort Nürnberg, Dauerleihgabe an Historische Eisenbahn Mannheim e.V., nicht betriebsfähig
218 824-1

(ehem. 218 233-5)

218 824-1 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 825-8

(ehem. 218 237-6)

218 825-8 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 241-8 218 241-8 ELBA verkehrsrot, 2016 an ELBA Logistik GmbH verkauft, nicht betriebsfähig
218 249-1 218 249-1 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 256-6 218 256-6 ELBA Heros Lackierung, betriebsfähig
218 261-6 218 261-6 DB verkehrsrot, nicht betriebsfähig
218 272-3 218 272-3 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 277-2 218 277-2 EGP orientrot, Ersatzteilspender EGP, nicht betriebsfähig
218 287-1 218 287-1 DB gelb, Ersatzteilspender, abgestellt Gleisbauhof Augsburg, nicht betriebsfähig
218 837-3

(ehem. 218 303-6)

218 837-3 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 304-4 218 304-4 DB gelb, betriebsfähig
218 830-8

(ehem. 218 305-1)

218 830-8 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 307-7 218 307-7 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 308-5 218 308-5 HEROS Heros Lackierung, betriebsfähig
218 313-5 218 313-5 DB verkehrsrot, abgestellt SSM Leipzig-Engelsdorf, nicht betriebsfähig
218 314-3 218 314-3 DB verkehrsrot, abgestellt SSM Leipzig-Engelsdorf, nicht betriebsfähig
218 315-0 218 315-0 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 839-9

(ehem. 218 317-6)

218 839-9 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 319-2 218 319-2 RPRS orientrot, betriebsfähig
218 321-8 218 321-8 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 322-6 218 322-6 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 326-7 218 326-7 DB verkehrsrot, Ersatzteilspender, abgestellt Ulm-Söflingen, nicht betriebsfähig
218 329-1 218 329-1 DB verkehrsrot, abgestellt AW Cottbus
218 330-9 218 330-9 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 333-3 218 333-3 UEG verkehrsrot, 2019 an Usedomer Eisenbahn Gesellschaft verkauft, nicht betriebsfähig
218 338-2 218 338-2 DB verkehrsrot, letzte 218 mit Pielstick-Motor, Bestand DB Regio AG, Dauerleihgabe an Historische Eisenbahnfahrzeuge Lübeck e.V., nicht betriebsfähig
218 340-8 218 340-8 RTTS verkehrsrot, 2018 an RailTransport-Stift s.r.o., Šluknov [CZ], nicht betriebsfähig
218 341-6 218 341-6 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 342-4 218 342-4 DB verkehrsrot, abgestellt SSM Leipzig-Engelsdorf, nicht betriebsfähig
218 343-2 218 343-2 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 344-0 218 344-0 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 345-7 218 345-7 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 346-5 218 346-5 DB verkehrsrot, Verbleib unbekannt
218 348-1 218 348-1 / altrot, Freunde Historischer Eisenbahn Mühldorf e.V., Mühldorf, Ersatzteilspender, abgestellt SSM Leipzig-Engelsdorf, nicht betriebsfähig
218 350-7 218 350-7 DB verkehrsrot, Verbleib unbekannt
218 351-5 218 351-5 DB verkehrsrot, Ersatzteilspender, abgestellt Ulm, nicht betriebsfähig
218 356-4 218 356-4 RPRS verkehrsrot, Brand am 14.04.2014 in München Süd, Ersatzteilspender Railsystems RP, abgestellt WISAG Brieske, nicht betriebsfähig
218 832-4

(ehem. 218 357-2)

218 832-4 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 359-8 218 359-8 DB verkehrsrot, abgestellt SSM Leipzig-Engelsdorf, nicht betriebsfähig
218 362-2 218 362-2 DB verkehrsrot, abgestellt SSM Leipzig-Engelsdorf, nicht betriebsfähig
218 363-0 218 363-0 DB verkehrsrot, abgestellt SSM Leipzig-Engelsdorf, nicht betriebsfähig
218 366-3 218 366-3 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 834-0

(ehem. 218 367-1)

218 834-0 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 369-7 218 369-7 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 835-7

(ehem. 218 370-5)

218 835-7 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 371-3 218 371-3 RPRS verkehrsrot, am 03.07.2020 an Railsystems RP als Ersatzteilspender verkauft, nicht betriebsfähig
218 372-1 218 372-1 DB verkehrsrot, abgestellt SSM Leipzig-Engelsdorf, nicht betriebsfähig
218 838-1

(ehem. 218 373-9)

218 838-1 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 376-2 218 376-2 RPRS verkehrsrot, nicht betriebsfähig
218 377-0 218 377-0 DB verkehrsrot, Verbleib unbekannt
218 379-6 218 379-6 DB verkehrsrot, letzte betriebsfähige DB-218 mit Gummifenstern, betriebsfähig
218 380-4 218 380-4 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 381-2 218 381-2 RPRS ozeanblau/beige mit blauem Dach, betriebsfähig
218 833-2

(ehem. 218 383-8)

218 833-2 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 385-3 218 385-3 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 386-1 218 386-1 DB verkehrsrot, abgestellt SSM Leipzig-Engelsdorf, nicht betriebsfähig
218 387-9 218 387-9 DB altrot, Ersatzteilspender, abgestellt SSM Leipzig-Engelsdorf, nicht betriebsfähig
218 836-5

(ehem. 218 388-7)

218 836-5 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 389-5 218 389-5 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 390-3 304 MEG verkehrsrot, betriebsfähig
218 391-1 Lok 41 DB gelb, betriebsfähig
218 392-9 218 392-9 DB gelb, Zusatzscheinwerfer, betriebsfähig
218 393-7 218 393-7 DB verkehrsrot, Verbleib unbekannt
218 831-6

(ehem. 218 394-5)

218 831-6 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 396-0 218 396-0 BEG grün/beige, betriebsfähig
218 397-8 218 397-8 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 399-4

(ehem. 215 112-4)

218 399-4 ELBA 215 112 wurde nach einem Unfall am 27.11.1973 bei Horb als 218 399 wiederaufgebaut. Ende 2014 wurde die Lok von DB Systemtechnik

an ELBA Logistik GmbH verkauft.

218 400-0 218 400-0 RPRS verkehrsrot, 2017 von DB Regio an Railsystems RP als Ersatzteilspender verkauft, nicht betriebsfähig
218 401-8 218 401-8 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 402-6 218 402-6 RPRS orientrot, betriebsfähig
218 403-4 218 403-4 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 404-2 218 404-2 DB verkehrsrot, abgestellt Mühldorf (Oberbayern), nicht betriebsfähig
218 405-9 218 405-9 DB verkehrsrot, abgestellt SSM Leipzig-Engelsdorf, nicht betriebsfähig
218 406-7 218 406-7 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 407-5 218 407-5 RIS verkehrsrot, 2019 von DB Regio an Regio Infra Service Sachsen GmbH als Ersatzteilspender verkauft, abgestellt Berthelsdorf, nicht betriebsfähig
218 408-3 218 408-3 DB verkehrsrot, Ersatzteilspender Westfrankenbahn, abgestellt SSM Leipzig-Engelsdorf
218 409-1 218 409-1 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 410-9 218 410-9 DB verkehrsrot, abgestellt SSM Leipzig-Engelsdorf, nicht betriebsfähig
218 411-7 218 411-7 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 412-5 218 412-5 DB verkehrsrot, abgestellt SSM Leipzig-Engelsdorf, nicht betriebsfähig
218 413-3 218 413-3 DB verkehrsrot, abgestellt SSM Leipzig-Engelsdorf, nicht betriebsfähig
218 414-1 218 414-1 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 415-8 218 415-8 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 416-6 218 416-6 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 417-4 218 417-4 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 418-2 218 418-2 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 419-0 218 419-0 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 420-8 218 420-8 DB verkehrsrot, abgestellt SSM Leipzig-Engelsdorf, nicht betriebsfähig
218 421-6 218 421-6 DB verkehrsrot, abgestellt Mühldorf (Oberbayern), nicht betriebsfähig
218 422-4 218 422-4 DB verkehrsrot, abgestellt Mühldorf (Oberbayern), nicht betriebsfähig
218 423-2 218 423-2 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 424-0 218 424-0 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 425-7 218 425-7 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 426-5 218 426-5 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 427-3 218 427-3 DB verkehrsrot, abgestellt Ulm, nicht betriebsfähig
218 428-1 218 428-1 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 429-9 218 429-9 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 430-7 218 430-7 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 431-5 218 431-5 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 432-3 218 432-3 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 433-1 218 433-1 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 434-9 218 434-9 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 435-6 218 435-6 DB verkehrsrot, abgestellt AW Cottbus, nicht betriebsfähig
218 436-4 218 436-4 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 438-0 218 438-0 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 439-8 218 439-8 RPRS verkehrsrot, 2019 von DB Regio an Railsystems RP verkauft, abgestellt WISAG Brieske, nicht betriebsfähig
218 441-4

(Erstbesetzung)

218 500-7 DB verkehrsrot, Unfall am 18.02.1999 in Immenstadt, Führerstand 1, umgebaut mit DB-Einheitsführerstand, ist Denkmal im AW Bremen mit Aufschrift "218 500-7"
218 442-2 218 442-2 DB verkehrsrot, abgestellt SSM Leipzig-Engelsdorf, nicht betriebsfähig
218 443-0 218 443-0 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 444-8 218 444-8 PRESS verkehrsrot, 2018 an Eisenbahn-Bau- und Betriebsgesellschaft Pressnitztalbahn verkauft, nicht betriebsfähig
218 445-5 218 445-5 FLEX verkehrsrot, verkauft an Flex Bahndienstleistungen GmbH, Leipzig, abgestellt bei WLE, nicht betriebsfähig
218 446-3 218 446-3 DB ozeanblau/beige, betriebsfähig
218 447-1 218 447-1 RPRS ozeanblau/beige, betriebsfähig
218 448-9 218 054-3 PRESS blau, betriebsfähig
218 449-7 218 449-7 DB gelb, betriebsfähig
218 450-5 218 450-5 LWB verkehrsrot, betriebsfähig
218 451-3 218 451-3 LWB verkehrsrot, betriebsfähig
218 452-1 218 452-1 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 453-9 218 453-9 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 454-7 218 056-? PRESS blau, betriebsfähig[14]
218 455-4 218 455-4 EfW altrot, betriebsfähig
218 456-2 218 456-2 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 457-0 218 457-0 AIX verkehrsrot, AIXRail GmbH, betriebsfähig
218 458-8 218 055-2 PRESS blau, betriebsfähig
218 459-6 218 459-6 DB verkehrsrot, Verbleib unbekannt
218 460-4 218 460-4 "Conny" DB ozeanblau/beige, betriebsfähig
218 461-2 218 461-2 AIX verkehrsrot, 2020 an AIXRail GmbH verkauft, nicht betriebsfähig
218 462-0 218 462-0 PRESS verkehrsrot, 2019 an Eisenbahn-Bau- und Betriebsgesellschaft Pressnitztalbahn verkauft, nicht betriebsfähig
218 463-8 218 463-8 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 464-6 218 464-6 DB verkehrsrot, Ersatzteilspender, abgestellt Ulm, nicht betriebsfähig
218 465-3 218 465-3 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 466-1 218 466-1 RPRS ozeanblau/beige, betriebsfähig
218 467-9 218 467-9 MEG verkehrsrot, betriebsfähig
218 468-7 218 468-7 RIS RIS Lackierung, betriebsfähig
218 469-5 218 469-5 "Betty Boom" RPRS verkehrsrot (Mit "Betty Boom" Aufschrift), betriebsfähig
218 470-3 218 470-3 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 471-1 218 471-1 DB gelb, betriebsfähig
218 472-9 218 472-9 POWER ozeanblau/beige, betriebsfähig
218 473-7 218 473-7 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 474-5 218 474-5 ? verkehrsrot, 2020 verkauft an ?, nicht betriebsfähig
218 476-0 218 476-0 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 477-8 218 477-8 DB gelb, Zusatzscheinwerfer, betriebsfähig
218 480-2 218 480-2 RPRS ozeanblau/beige, betriebsfähig
218 481-0 218 481-0 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 482-8 218 482-8 DB verkehrsrot, Verbleib unbekannt
218 483-6 218 483-6 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 484-4 218 484-4 DB verkehrsrot, theoretisch betriebsfähig, allerdings ohne Verlängerung der Hauptuntersuchung in Karlsruhe abgestellt
218 485-1 218 485-1 AIX verkehrsrot, 2018 an AIXRail GmbH verkauft, nicht betriebsfähig
218 486-9 218 486-9 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 487-7 218 487-7 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 488-5 218 488-5 RPRS ozeanblau/beige, betriebsfähig
218 489-3 218 489-3 RPRS ozeanblau/beige, betriebsfähig
218 490-1 218 490-1 RPRS ozeanblau/beige, betriebsfähig
218 491-9 218 491-9 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 492-7 218 492-7 RSBG bordeauxrot, betriebsfähig
218 493-5 218 493-5 DB verkehrsrot, abgestellt SSM Leipzig-Engelsdorf, nicht betriebsfähig
218 494-3 218 494-3 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 495-0 218 495-0 DB verkehrsrot, abgestellt AW Cottbus, nicht betriebsfähig
218 496-8 218 496-8 DB verkehrsrot, abgestellt AW Cottbus, Ersatzteilspender, nicht betriebsfähig
218 497-6 218 497-6 DB verkehrsrot, abgestellt AW Cottbus, Ersatzteilspender, nicht betriebsfähig
218 498-4 218 498-4 DB verkehrsrot, betriebsfähig
218 499-2 218 499-2 DB verkehrsrot, Abschiedsfahrt am 18.05.2019 wegen Fristablauf, aufgrund von Lokmangel bei DB Fernverkehr wurde eine erneute Hauptuntersuchung durchgeführt, betriebsfähig

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Matthias Maier: Diesellokomotiven deutscher Eisenbahnen. alba, Düsseldorf 1997, ISBN 3-87094-155-3.
  • Malte Werning, Andreas Burow: Die V 160-Familie. Die Alleskönner der Bundesbahn: BR 210, 215, 216, 217, 218, 219. GeraMond Verlag, München 2003, ISBN 3-7654-7106-2.
  • Markus Hehl: Eisenbahn-Kurier Special. Deutsche Diesellokomotiven. Nr. 72. EK-Verlag, Freiburg.
  • Olaf Hamelau: Die Diesellok BR 218: unterwegs in Schleswig-Holstein". zur Erinnerung an die Betriebswerke Flensburg und Lübeck. Sutton Verlag, Erfurt 2012, ISBN 978-3-95400-041-8.
  • Zur Diesellokomotiv-Entwicklung für die DB. In: Lok Magazin. Heft 57, Dezember 1972, S. 430–434.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: DB-Baureihe 218 – Sammlung von Bildern
  • Inge und Klaus D. Holzborn: Baureihe 218. In: v160.de. Abgerufen am 23. Januar 2018.
  • Michael Grießmayr: Die V160-Familie. In: deutsche-lokomotiven.de. Abgerufen am 23. Januar 2018.
  • Christian Sender: Die V 160. In: epoche-3.de. Archiviert vom Original am 8. Juli 2012; abgerufen am 23. Januar 2018.
  • Baureihe 218 auf Bahn-Galerie.de
  • Start einer 218er Lok der DB auf youtube.com (Video, 24. April 2006, 268×240 Pixel, 28 Sekunden)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Muster-Merkblatt Eisenbahneinsätze. (PDF; 992 KiB) Ausschuss Feuerwehrangelegenheiten, Katastrophenschutz und zivile Verteidigung beim AK V der IMK, Dezember 2000, S. 16, archiviert vom Original am 21. Februar 2016; abgerufen am 21. Februar 2017.
  2. Intermezzo in: Lok Magazin 9/2020, S. 66 ff.
  3. www.revisionsdaten.de - Die ONLINE - Fahrzeugdatenbank im Internet. Abgerufen am 25. Juli 2020.
  4. Drehscheibe Online Foren :: 49 - Fahrzeiten-Forum :: Überführung 218 423 und 218 387 Mühldorf - Bremen - Cottbus 16./17.03. Abgerufen am 25. Juli 2020.
  5. Drehscheibe Online Foren :: 02 - Allgemeines Forum :: 218-Überführung gestern Abend aus Mühldorf Richtung München. Abgerufen am 25. Juli 2020.
  6. www.revisionsdaten.de - Die ONLINE - Fahrzeugdatenbank im Internet. Abgerufen am 25. Juli 2020.
  7. Fahrplanwechsel - die wichtigsten Änderungen bei der Westfrankenbahn (WFB). (Nicht mehr online verfügbar.) In: deutschebahn.com. Deutsche Bahn AG, 8. Dezember 2017, archiviert vom Original am 12. Dezember 2017; abgerufen am 17. Oktober 2019 (Pressemitteilung).
  8. Deutsche Bahn bestellt sieben TRAXX Mehrmotoren-Diesellokomotiven für den Sylt Shuttle. Deutsche Bahn AG, 6. Juni 2014, archiviert vom Original am 14. Juli 2014; abgerufen am 23. Januar 2018 (Presseinformation).
  9. Georg Dillinger, Felix Löffelholz: 50 Jahre – und kein bisschen leise. In: eisenbahn-magazin. Nr. 1, 2018, ISSN 0342-1902, S. 36.
  10. Georg Dillinger, Felix Löffelholz: 50 Jahre – und kein bisschen leise. In: eisenbahn-magazin. Nr. 1, 2018, ISSN 0342-1902, S. 38.
  11. Bombardier Transportation schließt Rahmenvertrag mit DB Regio AG über Lieferung von 200 innovativen TRAXX-Mehrmotoren-Diesellokomotiven. Bombardier, 18. April 2011, archiviert vom Original am 18. Januar 2013; abgerufen am 23. Januar 2018 (Pressemitteilung).
  12. www.revisionsdaten.de - Die ONLINE - Fahrzeugdatenbank im Internet. Abgerufen am 27. Juli 2020.
  13. inselbahn.de - Aktuell. Abgerufen am 27. Juli 2020.
  14. Drehscheibe Online Foren :: 09 - Revisionsdaten- und Statistik-Forum :: Press 218 056. Abgerufen am 28. Juli 2020.