DB Sicherheit

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DB Sicherheit GmbH
Logo
Rechtsform GmbH
Gründung 2006[1]
Sitz Berlin, Deutschland
Leitung Ralph-Peter Hänisch, Boris Hinz, Ronny Schimmer
Mitarbeiter 2251 (Stand 2009)[1]
Branche Konzernsicherheit

Die DB Sicherheit ist für die Sicherheit und Ordnung in Objekten und Anlagen sowie in Fahrzeugen der DB AG zuständig.

Die DB Sicherheit beschäftigt rund 3700 Mitarbeiter. Der DB-Konzern gibt nach eigenen Angaben jährlich 160 Millionen Euro für Sicherheit aus.[2]

Zu den Hauptaufgaben gehören

  • Sicherheits- und Ordnungsdienste
  • Werk- und Objektschutz
  • Pforten- und Empfangsdienste
  • Zugbegleitungen
  • Fahrkartenprüfdienst

Durch das Unternehmen werden Objekte wie zum Beispiel unternehmenseigene Bahnhofgebäude, Geschäftsgebäude bzw. -werke, Busse, Bahnen und Bahnanlagen gesichert.

Unternehmensbekleidung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mitarbeiter der DB-Sicherheit (Köln Hauptbahnhof)

Die Sicherheitskräfte im Sicherheits- und Ordnungsdienst tragen eine dunkelblaue Dienstkleidung – Multifunktionshose und Jacke (seit Ende 2013 Jacke mit reflektierenden Streifen) mit Schirmmütze. Dazu hellblaues Hemd und dunkelblaue Krawatte. Auffällig sind die roten Epauletten auf Jacke, Pullover oder Hemd.

Ausrüstung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwei Polizisten und zwei Sicherheitskräfte der DB-Sicherheit im SOD (rechts; dunkle Mützen)

Zur Ausstattung gehört als Notwehrmittel der Teleskopschlagstock kurz ausziehbar, das Tierabwehrspray, Handfessel, Einsatzhandschuhe, Schutzweste und Funkgerät oder Diensthandy als Einsatzmittel. An den Notwehr- und Einsatzmitteln werden die Mitarbeiter regelmäßig in Theorie und Praxis geschult.

Ausbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Grundvoraussetzung ist die abgelegte Sachkundeprüfung im Bewachungsgewerbe nach §34a der Gewerbeordnung. Um das Ausbildungsniveau im Unternehmen zu erhöhen, setzte die Deutsche Bahn auf den dreijährigen Ausbildungsberuf Fachkraft für Schutz und Sicherheit. Die Auszubildenden werden zusätzlich zum Rahmenstoffplan während der Ausbildung in die Grundzüge der Bahnbetriebskunde und örtlich bedingte Tarife eingewiesen.

Zu Beginn der Ausbildung werden die Auszubildenden auf die Sachkundeprüfung nach § 34a GewO vorbereitet, welche kurz darauf abgelegt wird. Im Anschluss daran sollen die Auszubildenden die unterschiedlichen Geschäftsbereiche kennenlernen, wobei der Einsatz im Sicherheits- und Ordnungsdienst oberste Priorität hat. Die Auszubildenden werden im ersten Lehrjahr als dritter Mann, ab dem zweiten Lehrjahr als so genannter 2. Mann wie eine Vollkraft eingesetzt, für den Reisenden nicht zu erkennen. Nach der bestandenen Ausbildung werden die Auszubildenden gem. Tarifvertrag in ihrem Bereich unbefristet übernommen.

Befugnisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Mitarbeiter der DB Sicherheit sind nach § 855 BGB Besitzdiener der DB AG.

Sie verfügen somit über das Hausrecht in allen Zügen, Objekten und Anlagen der DB AG und dürfen dies im Rahmen der Jedermannsrechte ausüben.

Zusätzlich sind die Prüfer des Fahrkartenprüfdienstes berechtigt, Fahrkartenkontrollen in allen Objekten der DB AG durchzuführen. Diese Kontrollen werden sowohl von Streifen in Unternehmensbekleidung wie auch von Zivilstreifen durchgeführt.

Die Mitarbeiter der DB Sicherheit sind keine Hilfspolizisten und nicht mit hoheitlichen Rechten ausgestattet. Die angewandten Rechtsgrundlagen entsprechen den Jedermannsrechten.

Ordnungspartnerschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit November 2000 sorgen Mitarbeiter der Bundespolizei und der DB Sicherheit im Rahmen einer Ordnungspartnerschaft gemeinsam für mehr Sicherheit auf Bahnhöfen und in Zügen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: DB Sicherheit – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Daten und Fakten der DB Sicherheheit, DB Sicherheit GmbH
  2. Olaf Krohn: Mit gutem Gefühl unterwegs. In: mobil. Nr. 5, Mai 2013, ISSN 0949-586X, S. 42–45.