DGMK Deutsche Wissenschaftliche Gesellschaft für Erdöl, Erdgas und Kohle

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Deutsche Wissenschaftliche Gesellschaft für Erdöl, Erdgas und Kohle e. V.
(DGMK)
DGMK logo.svg
Zweck: Förderung von Wissenschaft, Forschung, Technik und Weiterbildung zur Petrochemie
Vorsitz: Thomas Rappuhn (seit 2011)
Gründungsdatum: 1948
Mitgliederzahl: ca. 1700
Sitz: Hamburg
Website: www.dgmk.de

Die DGMK Deutsche Wissenschaftliche Gesellschaft für Erdöl, Erdgas und Kohle e. V. ist ein gemeinnütziger, eingetragener Verein mit dem Ziel der Förderung von Wissenschaft, Forschung, Technik und Weiterbildung auf dem Gebiet der Aufsuchung, Gewinnung, Speicherung, Verarbeitung und Anwendung von Erdöl, Erdgas und ihren Folgeprodukten, der Petrochemie und der Kohleveredlung.

Die DGMK vergibt u. a. die Carl-Engler-Medaille und den DGMK-Förderpreis für Nachwuchswissenschaftler. Die DGMK gibt weiterhin gemeinsam mit der Österreichischen Gesellschaft für Erdölwissenschaften (ÖGEW) die Zeitschrift Erdöl Erdgas Kohle heraus.

Geschichte und Name[Bearbeiten]

Gegründet wurde der Vorgängerverein Deutsche Gesellschaft für Erdölforschung auf Anregung von Leo Ubbelohde am 9. Mai 1933 zur Unterstützung der nationalsozialistischen Wirtschaftspolitik im VDI-Haus in Berlin. Zur Gründungsversammlung waren von 75 Personen anwesend. Zum Ende des Gründungsjahres betrug die Mitgliederzahl 455 (366 persönliche Mitglieder, 63 Firmen und 26 Körperschaften und Institute). Im September 1933 wurde der Name der Gesellschaft in Deutsche Gesellschaft für Mineralölforschung (DGM) geändert.[1]

Mit Ende der NS-Herrschaft wurde die DGM 1945 aufgelöst und 1948 neu gegründet unter dem Namen Deutschen Gesellschaft für Mineralölwissenschaft und Kohlechemie. Das Kürzel DGMK, das der Verein im Namen trägt und unter dem er bekannt ist, ist ein Überbleibsel dieses Namens, den der Verein bis 1986 führte.

Ehemalige Vorsitzende[Bearbeiten]

  1. 1933–1938: Leo Ubbelohde
  2. 1939–1945: Alfred Bentz
  3. 1948–1951: Ernst Terres
  4. 1952–1954: Günther Schlicht
  5. 1955–1957: Karl Ziegler
  6. 1958–1960: Alfred Bentz
  7. 1961–1962: Günther Schlicht
  8. 1963: Carl Zerbe
  9. 1964–1966: Heinz Nedelmann
  10. 1967–1969: Hans Joachim Martini
  11. 1970–1972: Friedrich-Karl Scheibitz
  12. 1973–1975: Günther Saßmannshausen
  13. 1976–1978: Hans-Georg Goethe
  14. 1979–1981: Wilhelm von Ilsemann
  15. 1982–1984: Werner Peters
  16. 1985–1988: Eckart Edye
  17. 1989–1992: Gerd Escher
  18. 1992–1996: Wilhelm Keim
  19. 1997–2004: Georg von Hantelmann
  20. 2005–2008: Kurt Döhmel
  21. 2009–2010 Lutz-Michael Liebau

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bernd-Rüdiger Altmann: 75 Jahre DGMK – Deutsche Wissenschaftliche Gesellschaft für Erdöl, Erdgas und Kohle e. V. (1933–2008) (PDF; 428 kB)