Deutsche Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention

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Deutsche Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention
(DGfS)
Zweck: Medizinische Fachgesellschaft für Sozialmedizin
Vorsitz: Gert von Mittelstaedt
Gründungsdatum: 1963 (als Deutsche Gesellschaft für Sozialmedizin; die Ergänzung "und Prävention" erfolgte 1987)
Sitz: Hamburg
Website: dgsmp.de

Die Deutsche Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention (DGSMP) versteht sich als die wissenschaftliche medizinische Fachgesellschaft für die Bereiche Prävention und Sozialmedizin. Sie ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF)

Aufgaben[Bearbeiten]

Die DGSMP fördert sozialmedizinische Forschung, Lehre und Praxis durch wissenschaftliche Veranstaltungen, Stellungnahmen und Gutachten. Sie unterstützt die Lehr- und Forschungstätigkeit ihrer Mitglieder und deren wissenschaftliche Berichterstattung. Sie informiert und berät die Entscheidungsträger der Gesundheitspolitik, der Sozialversicherung und der sonstigen Kostenträger. Über den deutschen Kontext hinaus fördert die DGSMP das Ziel, sozialmedizinische Perspektiven und Methoden auf europäischer und internationaler Ebene zu stärken.

Vorstand[Bearbeiten]

Präsident der Gesellschaft ist seit September 2010 Gert von Mittelstaedt, MDK-Gemeinschaft. Vizepräsidentin ist Julika Loss, Universität Regensburg. Geschäftsführendes Vorstandsmitglied ist Ulla Walter, Medizinische Hochschule Hannover. Ehrenpräsident ist Johannes Gostomzyk.

Für die weiteren Vorstandsmitglieder siehe die Homepage der Gesellschaft.

Fachbereiche[Bearbeiten]

Die wesentliche inhaltliche Arbeit der DGSMP findet in ihren Fachbereichen statt. Gegenwärtig bestehen folgende Fachbereiche:

Jahrestagungen[Bearbeiten]

Auf den Jahrestagungen der Gesellschaft werden aktuelle Forschungsergebnisse berichtet. Die letzten Jahrestagungen:

  • 2014 in Erlangen zum Thema "Permanente Verfügbarkeit in der Arbeits- und Lebenswelt – Risiken und Chancen"
  • 2013 in Marburg zum Thema "Gesundheit zwischen Wirtschaft und Demographie"
  • 2012 in Essen zum Thema "Ökonomie versus Sozialmedizin? Wieviel Ökonomisierung verträgt ein solidarisches Gesundheitswesem?"
  • 2011 in Bremen zum Thema "Prävention sozial und nachhaltig gestalten"
  • 2010 in Berlin zum Thema "Individualisierte Prävention und Epidemiologie: Die moderne Medizin"
  • 2009 in Hamburg zum Thema "Solidaritäten im Wandel"
  • 2008 in Hannover zum Thema "Versorgungspraxis - Versorgungsforschung - Gesundheitspolitik"
  • 2007 in Augsburg zum Thema "Medizin und Gesellschaft -Prävention und Versorgung innovativ – qualitätsgesichert – sozial"
  • 2006 in Frankfurt und Offenbach am Main zum Thema "Soziale Medizin: Qualität – Humanität – Wirtschaftlichkeit"
  • 2005 in Berlin zum Thema "Demographischer Wandel und Gesundheit"
  • 2004 in Magdeburg zum Thema "Gesundheit – Wirtschaftlichkeit und Gerechtigkeit"
  • 2003 in Greifswald zum Thema "Bevölkerungsbezogene Gesundheitsforschung und Gesundheitsförderung"

Die Liste der Jahrestagungen seit 1965 siehe unter [1]

Weblinks[Bearbeiten]