DIW Records

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DIW Records ist ein japanisches Jazz- und Avantgarde-Plattenlabel.

Das Label[Bearbeiten]

Das Label DIW Records ist ein Sublabel der Firma Disc Union und ist spezialisiert auf die Bereiche Jazz und Avantgarde-Musik. Produzent des Label war Kazunori Sugiyama, der später mit John Zorn das Avantgarde-Label Tzadik gründete. Bei DIW erschienen auch die ersten zehn Alben von Zorns Masada-Projekt, wie das Album Masada: Alef sowie zahlreiche Live-Mitschnitte aus dem New Yorker Club Soundscape, u.a von Frank Lowe, Bill Laswells Material, Odean Pope, Arthur Rhames und dem Sun Ra Arkestra.

DIW veröffentlichte seit den 1980er Jahren die Musik des Art Ensemble of Chicago, von Rashied Ali, Geri Allen, Berlin Contemporary Jazz Orchestra, Marion Brown, Peter Brötzmann, George Cables, Steve Coleman, Stanley Cowell, Dave Douglas, Steve Grossman, Charlie Hadens Liberation Music Orchestra, John Hicks, ICP Orchestra, Clifford Jordan, Ronald Shannon Jackson, Harold Mabern, David Murray, dem Music Revelation Ensemble, James Blood Ulmer, David S. Ware und James Williams. Bei DIW veröffentlichten auch Musiker der japanischen Jazz- und Improvisationsszene, wie Kaoru Abe, Toshinori Kondo, Masahri Yoshida, Otomo Yoshihide und Masayuki Takayanagi; das Label gab auch einige Wiederveröffentlichungen älterer Aufnahmen von Blossom Dearie von 1963 (Sings Rootin' Songs) und des Sunny Murray Trios mit Albert Ayler und Don Cherry von 1965 heraus.

Ausgewählte Alben des Labels[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. die Auswahl der Alben erfolgte anhand des Rough Guide Jazz und des The Penguin Guide to Jazz, Auflagen 1994 und 2001.