DJK TuSA 06 Düsseldorf

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
DJK TuSA 06 Düsseldorf
Vereinslogo
Name DJK TuSA 06 e. V. Düsseldorf
Vereinsfarben Rot-Weiß
Gegründet 1906
Mitglieder über 1200 (2012)
Abteilungen 7
Vorsitzende Ute Groth
Homepage www.tusa06.de

Die DJK TuSA 06 e. V. ist ein Verein aus Düsseldorf und bietet seinen Mitgliedern folgende Sportarten an: Fußball, Basketball, Handball, Gymnastik/Turnen, Leichtathletik, Tischtennis und Volleyball. Das Motiv des Vereinswappens greift den Pylon der nahen Fleher Brücke auf. Der Verein verfügt über einen Rasenplatz mit Laufbahn und Sprunggrube und einen Kunstrasenplatz.

DJK steht für Deutsche Jugendkraft.

Geschichte des Vereins[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ältesten Wurzeln des Vereins gehen in das Jahr 1906 zurück, als der Spielverein Eintracht 06 gegründet wurde. Danach folgten 1908 mit Siegfried 08 die Turnabteilung der „Jünglingskongregation“ (JÜKO) an St. Peter (Friedrichstadt) und 1910 der „Verein für Bewegungsspiele (VFB) 1910“ sowie die „Turn- und (Fußball-) Sport-Abteilung ARMINIA“ 1910 an St. Suitbertus (TuSA 1910).

Der Zusammenschluss des VFB 1910 und des Spielvereins Eintracht 06 zum VFB Eintracht 06 war ein erster Schritt der „Vereinskonsolidierung“. Nachdem im Jahre 1934 die DJK-Abteilungen Arminia 1910, Rheinfried 08, TuSA 1910, Sportfreunde Flehe verboten worden waren, kam es am 16. Mai 1947 zur Gründungsversammlung der DJK TuSA 08 – Turn- und Sportverein Arminia 08.

Die DJK TuSA 06 Düsseldorf ging am 1. Januar 1978 aus einer Fusion der beiden „Bilker Traditionsvereine“ VFB Eintracht 06 und DJK TuSA 08 hervor und übernahm das Gründungsdatum der „Eintracht“.

Die DJK TuSA 06 feierte im Jahr 2006 mit zahlreichen Aktivitäten ihr 100-jähriges Vereinsjubiläum, u. a. wurde auch ein Freundschaftsspiel der ersten Fußballmannschaft gegen den damaligen Regionalligisten Fortuna Düsseldorf ausgetragen.

Sportliche Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tischtennis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Januar 1949 wurde die Tischtennis-Abteilung von Matthias Höck gegründet. Sie stieg 1953/54 in die Oberliga West auf, wo sie in der Besetzung Fritz Siegen, Heinz Lenzen, Walter Lappe, Günter Lappe, Eugen Wissing, Harry Werner und Willi Endres antrat.[1] Es folgte der Abstieg und 1956 der sofortige Wiederaufstieg.[2] In den 1960er Jahren gelangen einige große sportliche Erfolge. Als Zweiter der Oberliga West in der Saison 1965/1966 qualifizierte sich der Verein, damals noch DJK TuSA 08, als Gründungsmitglied für die Tischtennis-Bundesliga und stellte mit Eberhard Schöler den Deutschen Tischtennismeister im Herreneinzel der Jahre 1962, 1966 und 1967. Darüber hinaus gelangen dem Verein insgesamt fünf deutsche Meisterschaften in der Tischtennis-Mannschaftsmeisterschaft und der dreifache Gewinn des deutschen Pokals (1964, 1965 und 1966). 1964 wurde dem Verein wegen seiner sportlichen Erfolge vom DTTB der Victor-Barna-Preis verliehen.[3]

Der Niedergang begann 1968 mit dem Weggang von Eberhard Schöler zum Ortsrivalen Borussia Düsseldorf und führte schließlich 1971 zum Abstieg aus der 1. Bundesliga. 1974 folgte dann der Abstieg in die Bezirksliga. Im Jugendbereich wurden in den letzten Jahren allerdings wieder einige Erfolge gefeiert (2001 TT-Jugend m/w 4-facher Pokalsieger).

Literatur
  • ---t---e---: Aus dem Pfarrsaal zum Meister - Dreizehn Jahre dauerte es, Zeitschrift DTS, 1962/15 Ausgabe West S.10-11
  • DJK TuSA 08 Düsseldorf, Zeitschrift DTS, 1966/24 Ausgabe Süd-West S.6

Leichtathletik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der wohl bekannteste Leichtathlet der DJK TuSA 06 ist Ralf Jaros, der Deutsche Meister im Dreisprung der Jahre 1984 und 1985.

Basketball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Saison 2008/2009 wurde die Männermannschaft der DJK Tusa 06 Kreismeister im Basketballkreis Düsseldorf / Neuss und steigt somit wieder in die Bezirksliga auf. Die Spielzeit 2012/2013 beendeten die Herren 1 als Meister der Bezirksliga und stiegen in die Landesliga auf. 2013/2014 nimmt TUSA erstmals mit drei Herrenmannschaften am Spielbetrieb teil.

Die Basketball-Abteilung wurde 1953 gegründet. Die 1. Mannschaft stieg in der Saison 1957/58 in die Bezirksliga auf. In der Spielzeit 1961/62 Aufstieg in die Landesliga, dem in der folgenden Spielzeit 1962/63 der Aufstieg in die Oberliga, der damals höchsten Spielklasse, folgte. Die in den Spielzeiten 1964/65 und 1965/66 jeweils erreichten 3. Tabellenplätze berechtigten zur Teilnahme an der Endrunde zur Deutschen Meisterschaft. Gleichzeitig qualifizierte sich TuSA für die neugegründete zweigeteilte Bundesliga(Nord- und Südgruppe). Basketball-Bundesliga (BBL) des Deutschen Basketballbundes (DBB). Nach drei Spielzeiten erfolgte am Ende der Saison 1968/69 der Rückzug des TuSA-Teams aus der Bundesliga wegen fehlender finanzieller Mittel. 1965 DJK-Meister beim 5. Bundessportfest in Düsseldorf - 1966 Bronze-Medaille bei den FICEP-Meisterschaften in Wien - 1967 WBV-Pokalsieger zweigeteilten BBL.[4][5]

Fußball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Saison 2015/2016 wurde die 1.Herren Mannschaft Meister der Kreisliga A, Gruppe 1. Zum Aufstieg in die Bezirksliga reichte dies jedoch nicht, da in dieser Saison eine Relegation gegen den Sieger der Gruppe 2, aufgrund der Zusammenlegung der Kreisligen in der neuen Spielzeit, ausgetragen und verloren wurde.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Zeitschrift DTS, 1954/18 S.16 + 1954/19 S. 3
  2. Zeitschrift DTS, 1956/8 S. 6
  3. Zeitschrift Tischtennis, 2009/11 regional Nord S. 3
  4. Komplette Geschichte der TuSA Website TuSA 06 – Verein und Geschichte. (abgerufen am 15. Januar 2016)
  5. Hamburger Abendblatt, Ausgabe Nr. 77 vom 3. April 1967, Seite 13 - Basketball-Bundesliga.