DJ Kool

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Dieser Artikel befasst sich mit dem amerikanischen DJ und Rapper DJ Kool. Zum in Jamaika geborenen Musiker siehe Kool DJ Herc.

DJ Kool (bürgerlicher Name: John W. Bowman, Jr., * 1959 in Washington DC, USA) ist ein US-amerikanischer DJ und Rapper.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von den frühen bis zu den mittleren 1980er Jahren arbeitete DJ Kool als Aufwärm-DJ für Rare Essence, einer Go-Go-Rap Band, bis er dann selbst einen Plattenvertrag mit CLR Records einging. In den späten 1990er Jahren produzierte er einige kommerziell bekannte Rap-Singles.

Sein erfolgreichstes Werk "Let Me Clear My Throat" erschien 1994 sowohl als Musikkassette, Schallplatte und auf CD. Dieser Song entspringt einem Sample der Lieder "The 900 Number" von The 45 King, "Unwind Yourself" von Marva Whitney und "Hollywood Swinging" von Kool & The Gang. Dieses Lied gilt noch heute als erfolgreicher Floor-Füller.

DJ Kool arbeitete unter anderem auch an den Liedern Ayo von Mýa und Let's Get Dirty von Redman mit. Für Will Smith wirkte er 2005 an zwei Songs für das Album "Lost and Found" mit.

Seinen Liedern hört man den Einfluss der Richtungen Go-Go und Funk an.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[1] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
1996 Let Me Clear My Throat 161
(5 Wo.)
Erstveröffentlichung: April 1996

Weitere Veröffentlichungen:

  • 1990: The Music Ain't Loud Enuff
  • 1994: 20 Minute Workout

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen[1] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
1996 Let Me Clear My Throat
Let Me Clear My Throat
8
(8 Wo.)
30
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: April 1996
1998 Here We Go Now 97
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: März 1998
(mit Crooklyn Clan)
2001 Let's Get Dirty (I Can't Get in da Club)
Malpractice
97
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: Mai 2001
(mit Redman)
2015 The Horns 60
(3 Wo.)
68
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: November 2015
(mit DJ Katch, Greg Nice & Deborah Lee)

Weitere Singles:

  • 1990: Reggae Dance
  • 1991: I Can Make You Dance
  • 1992: 20 Minute Workout
  • 1993: For the Brothers in the Ghetto
  • 1994: Bass 'N The Truck
  • 1996: Funky Like a Monkey
  • 1997: I Got Dat Feelin’
  • 2000: It Takes Two

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Chartquellen: DE AT UK US

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]