DUKW

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DUKW

Das DUKW (umgangssprachlich als „Duck“ bezeichnet) ist ein dreiachsiges Amphibienfahrzeug.

Verwendung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das DUKW ist eine Abwandlung des 2 1⁄2-Tonnen-CCKW-Lastkraftwagens, den die US-Army im Zweiten Weltkrieg und im Koreakrieg einsetzte. Anwendungsgebiet des DUKW war der Transport von Gütern und Truppen über Land und Wasser. Er zeichnete sich insbesondere im Fall der Annäherung und Überquerung von Stränden bei amphibischen Landungsoperationen aus.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das DUKW wurde von einer Kooperation der Unternehmen Sparkman & Stephens und General Motors Corporation (GMC) entwickelt. Das DUKW wurde von Rod Stephens, Jr. von Sparkman & Stephens, Dennis Puleston, einem in den USA ansässigen britischen Hochseesegler, und Frank W. Speir vom Massachusetts Institute of Technology entworfen. Entwickelt vom Nationalen Verteidigungsforschungsausschuss und dem Büro für wissenschaftliche Forschung und Entwicklung, um das Problem der Nachlieferung an Einheiten zu lösen, die gerade eine Amphibienlandung durchgeführt hatten, wurde es von den Streitkräften zunächst abgelehnt. Als ein Patrouillenfahrzeug der US-Küstenwache auf einer Sandbank in der Nähe von Provincetown in Massachusetts auf Grund lief, war zufällig ein experimenteller DUKW für eine Vorführung in der Gegend. Windgeschwindigkeiten von bis zu 60 Knoten (110 km/h), Regen und starke Brandung verhinderten, dass konventionelle Fahrzeuge die sieben gestrandeten Küstenwächter retten konnten, aber das DUKW hatte keine Probleme, sodass die militärische Opposition gegen das DUKW schmolz. Das DUKW bewies später seine Seetüchtigkeit, indem es den Ärmelkanal überquerte.

Das endgültige Produktionsdesign wurde von einigen Ingenieuren bei Yellow Truck & Coach in Pontiac, Michigan, perfektioniert. Das Fahrzeug wurde von Yellow Truck and Coach Co. (GMC Truck und Coach Div. nach 1943) in ihrem Montagewerk in Pontiac West und vom Tochterunternehmen von General Motors Corp. dem Autobauer Chevrolet im Lkw-Montagewerk in St. Louis gebaut. Insgesamt wurden bis zur Produktionseinstellung 1945 21.147 DUKW hergestellt.

Technische Daten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

DUKW waren dreiachsige Amphibienfahrzeuge, von denen die Bundesmarine in den 1950er Jahren eine größere Anzahl aus Beständen der US-Streitkräfte erhielt. Die offizielle deutsche Bezeichnung war „LKW 2,5 t gl Schwimm (6 × 6)“. Als für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassene Fahrzeuge trugen die DUKW ein sechsstelliges Y-Kfz-Kennzeichen Der Name DUKW war eine Typenbezeichnung der Herstellerfirma General Motors und besagte: DUKW -- D = 1942; U = Utility (Amphib); K = All Wheel Drive; und W = Dual-tandem rear axles. Die DUKW hatten eine Nutzlast von 2,5 t. Sie erreichten eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h auf der Straße und 10 km/h im Wasser. Ab Mitte der 1960er Jahre wurden die DUKW ausgesondert und zum größten Teil an das Technische Hilfswerk abgegeben.[1]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: DUKW – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Siegfried Breyer, Gerhard Koop: Die Schiffe und Fahrzeuge der deutschen Bundesmarine 1956–1976. München 1978, ISBN 3-7637-5155-6