DVB-T2 HD

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Logo der DVB-T2-Spezifikation für Deutschland

DVB-T2 HD bezeichnet die für Deutschland vorgesehene Spezifikation für die Ausstrahlung von Fernsehprogrammen über DVB-T2.

Am 31. Mai 2016 begann die Umstellung von DVB-T auf DVB-T2 mit der Ausstrahlung einiger Sender in verschiedenen Ballungsgebieten. Am 29. März 2017 wurde DVB-T in vielen deutschen Ballungsräumen abgeschaltet und das volle Programm in DVB-T2 ausgestrahlt. 2019 soll die Umstellung auf DVB-T2 vollständig abgeschlossen sein. Der Empfangsweg wird von ARD und ZDF sowie vom Projektbüro DVB-T2 HD Deutschland mit dem Slogan Kleine Antenne. Großes Fernsehen. beworben.

Besondere Lage in Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgrund der Digitalen Dividende II sind die Frequenzen ab 700 MHz für terrestrisches Fernsehen zukünftig nicht mehr nutzbar. Um dennoch hochauflösendes Fernsehen in einem kleineren Frequenzspektrum senden zu können, haben sich die TV-Veranstalter entschieden, für die Bildkodierung den effizienten HEVC-Codec einzusetzen. Somit sind außerhalb Deutschlands erhältliche Set-Top-Boxen möglicherweise nicht für den Empfang der deutschen DVB-T2-Programme geeignet. Auch Fernseher mit integriertem DVB-T2-Tuner können nur genutzt werden, wenn sie schon für Ultra HD ausgelegt sind, denn in solchen Geräten ist ein HEVC-Decoder bereits enthalten. Inzwischen gibt es auch auf dem deutschen Markt Receiver für den speziellen Empfang mit HEVC – teils nur für die frei empfangbaren Programme, teils auch für die künftig verschlüsselten Privatsender. Anders als die alten Receiver, funktionieren DVB-T-Antennen auch mit DVB-T2 HD.[1]

Die großen Veranstalter, ARD, ZDF, Mediengruppe RTL und ProSiebenSat.1 haben sich für die Bildauflösung 1080p entschieden. Dabei werden Das Erste[2] und ZDF[3] vorerst jedoch nur von einem 720p-Signal und die beiden Privaten[4] nur von einem 1080i-Signal hochskaliert.

Für den Empfang der freien Sender am PC eignet sich prinzipiell jede DVB-T2-Hardware. Es wird ggf. ein H.265/HEVC-fähiges Empfangsprogramm und ein passender H.265/HEVC-fähiger Codec (je nach Empfangsprogramm LAV oder Strongene Lentoid) benötigt, welcher höhere Anforderungen an die CPU stellt als viele andere Codecs. Unter Windows wird diese freie Kombinierbarkeit von Hard- und Software mittels BDA realisiert. Auch ein Freenet TV Stick[5] für den Empfang der verschlüsselten Sender existiert, dieser kann mangels BDA jedoch nur mit der mitgelieferten Software (bislang nur für Windows und MacOS) genutzt werden.

Empfang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Logo der DVB-T2-Plattform „freenet TV“

Für den problemlosen Empfang aller unverschlüsselten und verschlüsselten Programme über DVB-T2 HD am Fernseher sollten Empfangsgeräte mit dem grünen DVB-T2-HD-Logo (DVB-T2-Spezifikation) genutzt werden. Diese erfüllen alle erforderlichen Voraussetzungen zum Empfang von DVB-T2 HD in Deutschland. Mit diesen wird man zumindest die freien Programme der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanbieter, sowie einige unverschlüsselte Privatsender empfangen können. Für den Empfang der verschlüsselten Privatsender, die über die Plattform Freenet TV ausgestrahlt werden, verfügen diese über einen CI-Plus-Schacht. Ferner benötigt man bei diesen, falls nicht bereits vorhanden, zusätzlich ein CI-Plus-Modul. Empfangsgeräte die zusätzlich das Freenet-TV-Logo haben, haben bereits ein integriertes bzw. eingebautes CI-Plus-Modul. Solche Receiver mit integriertem CI-Plus-Modul sind laut einer Untersuchung der Stiftung Warentest mitunter günstiger als der Einzelkauf eines CI-Plus-Moduls.[6] Die Freischaltung des Moduls und die Nutzung von Freenet TV erfordert die Zahlung eines regelmäßigen Entgelts.[7] Pro Entschlüsselungsgerät fallen jährliche Kosten von 69 Euro an (Stand: März 2017). Wenn mehrere Fernseher im Haushalt mit Privatsendern versorgt werden sollen, muss auch mehrfach gezahlt werden.[1]

Möchte man vollständig auf die verschlüsselten Privatsender verzichten und nur die freien Sender empfangen, reichen häufig auch schon Empfangsgeräte ohne diese Logos und ohne CI-Schacht aus. Diese müssen jedoch HEVC- und HE-AAC-fähig sein. Dabei ist zu beachten, dass auch Receiver verkauft werden, die zwar DVB-T2 empfangen können, aber kein HEVC decodieren können. Diese Receiver sind für DVB-T2 HD nicht brauchbar. Ebenso gibt es Receiver und DVB-T2-Software, die zwar in HEVC codiertes Bild darstellen, aber keinen HE-AAC-codierten Ton wiedergeben können. In diesem Fall ist bei einigen Programmen, z.B. Das Erste HD, kein Ton hörbar.

Angebot[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den bereits ausgebauten Regionen (Regelbetrieb), in denen DVB-T abgeschaltet wurde, werden zunächst etwa sechs Multiplexe (MUX) zur Verfügung stehen. Davon sind drei an die öffentlich-rechtlichen Sender vergeben und drei an die Privatsender. Pro Multiplex werden mindestens vier Fernsehsender in HD ausgestrahlt. Auf die Ausstrahlung von Radiosendern wird verzichtet.[8]

Frequenzbereich DVB-T2[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Da bei DVB-T2 das 700-MHz-Band wegfällt, verbleiben für den terrestrischen digitalen Rundfunk nur die Kanäle 21 bis 48. Die Kanäle 49 bis einschließlich 60 fallen weg. Der Frequenzbereich von DVB-T2 liegt im Bereich von 470 MHz bis 690 MHz. Zunächst wird jedoch auch das 700-MHz-Band bis einschließlich K59 (778 MHz) verwendet. Bis 2018 ist in Regionen mit Kanälen zwischen K49 und K59 (je einschließlich) ein Kanalwechsel nötig.

Pilottest in Ballungszentren und Start der ersten Umstellungsstufe auf DVB-T2[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2014 begannen die ersten Ausstrahlungstests in Berlin und Bayern, 2015 auch in Nordrhein-Westfalen. Zum 31. Mai 2016 startete der Regelbetrieb und somit die erste Stufe der Umstellung auf DVB-T2, in der in weiteren Ballungszentren (auch in denen, wo es bisher keine Privatsender über DVB-T gab) mit einem speziell erstellten Bouquet DVB-T2-Programme empfangen werden können.[9]

Die privaten Fernsehsender werden dabei schon von Anfang an verschlüsselt ausgestrahlt. Dafür benötigt man ein geeignetes Empfangsgerät (das heißt mit CI+) und ein Conditional-Access-Modul samt Zugangskarte.[6] Diese Vorstufe der Programmplattform, mit dem Namen „freenet TV“, wird aber laut dem Anbieter Media Broadcast zunächst „im Rahmen einer Promotion-Aktion kostenfrei“ (aber dennoch verschlüsselt) verbreitet. Damit soll DVB-T2 HD beworben werden. Am 29. März 2017 sollen die herkömmlichen DVB-T-Ausstrahlungen an den Sendestandorten der ersten Umstellungsstufe eingestellt und nahezu vollständig durch Ausstrahlungen in DVB-T2 ersetzt werden. Mit diesen Umstellungen endet dann die erste Umstellungsstufe. Lediglich ein minimales Rest-Bouquet bleibt in der DVB-T-Norm bis spätestens 2019Vorlage:Zukunft/In 2 Jahren an diesen Sendestandorten dann noch erhalten.

Senderangebot Pilotmux[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Substream 0:

Substream 1:

DVB-T2-HD-Senderstandorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum Start der ersten Stufe am 31. Mai 2016[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die nachfolgenden Daten beruhen auf Planungen von Media Broadcast und gelten vorbehaltlich technischer Erfordernisse (Stand: März 2016).[10]

Senderstandort Bundesland Kanal Sendeleistung
Bremen (Fernmeldeturm) Bremen 34 50 kW
Schiffdorf (Fernmeldeturm) Niedersachsen 34 20 kW
Hamburg (Heinrich-Hertz-Turm) Hamburg 44 50 kW
Hamburg (Sender Rahlstedt/Höltigbaum) Hamburg 44 20 kW
Kiel (Fernmeldeturm) Schleswig-Holstein 52 20 kW
Groß Disnack (Sender Berkenthin) Schleswig-Holstein 44 20 kW
Stockelsdorf (Sender Lübeck) Schleswig-Holstein 44 20 kW
Rostock (Sender Toitenwinkel) Mecklenburg-Vorpommern 55 40 kW
Schwerin (Fernsehturm) Mecklenburg-Vorpommern 55 50 kW
Hannover (Telemax) Niedersachsen 40 50 kW
Braunschweig (Fernmeldeturm Broitzem) Niedersachsen 40 5 kW
Braunschweig (Heizkraftwerk Mitte, Start geplant im 3. Quartal 2016) Niedersachsen 40 5 kW
Magdeburg (Sendemast Lange Lake) Sachsen-Anhalt 45 50 kW
Berlin-Mitte (Fernsehturm Alexanderplatz) Berlin 42 50 kW
Berlin-Wannsee (Fernmeldeturm Schäferberg) Berlin 42 50 kW
Jena/Kernberge (Kernberge) Thüringen 56 10 kW
Halle-Stadt (Funkturm) Sachsen-Anhalt 26 50 kW
Leipzig/Messegrund (Funkturm) Sachsen 26 50 kW
Aachen (Mulleklenkes) Nordrhein-Westfalen 43 32 kW
Bonn (Sender Venusberg) Nordrhein-Westfalen 43 20 kW
Köln (Colonius) Nordrhein-Westfalen 43 20 kW
Düsseldorf (Rheinturm) Nordrhein-Westfalen 43 50 kW
Essen (Fernsehturm) Nordrhein-Westfalen 43 50 kW
Velbert (Sender Langenberg) Nordrhein-Westfalen 43 50 kW
Wesel-Büderich (Sender Wesel) Nordrhein-Westfalen 43 50 kW
Wuppertal (Fernmeldeturm Küllenhahn) Nordrhein-Westfalen 43 20 kW
Dortmund (Florianturm) Nordrhein-Westfalen 43 50 kW
Großer Feldberg Hessen 59 50 kW
Frankfurt am Main (Europaturm) Hessen 59 50 kW
Wiesbaden (Fernmeldeturm) Hessen 59 100 kW
Riegelsberg (Sender Schoksberg) Saarland 35 50 kW
Baden-Baden (Fremersbergturm) Baden-Württemberg 35 50 kW
Heidelberg (Fernsehturm) Baden-Württemberg 35 35 kW
Mannheim (Fernmeldeturm) Baden-Württemberg 35 6 kW
Stuttgart (Fernmeldeturm Frauenkopf) Baden-Württemberg 28 50 kW
Nürnberg (Fernmeldeturm) Bayern 24 20 kW
München (Olympiaturm) Bayern 26 100 kW
Wendelstein Bayern 26 100 kW

Zweite Ausbaustufe ab dem 29. März 2017[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 29. März 2017 begann die zweite Ausbaustufe in den zuvor genannten und einigen weiteren Regionen. Es werden zumeist sechs Multiplexe ausgestrahlt.

Drei Muxe werden von zumeist fünf öffentlich-rechtlichen HD-Sendern belegt. Die ARD strahlt bundesweit ihre fünf nationalen Programme (Das Erste, one, tagesschau24, arte und Phoenix) in HD aus. Während einige Anstalten wie der hr einen nationalen und regionalen ARD-Mux betreiben, strahlt der MDR nationale und regionale ARD-Programme gemischt aus.[11] Der ZDF-Mux (ZDF mobil) besteht bundesweit aus den HD-Versionen aller fünf ZDF-Sender (ZDF, ZDFinfo, ZDFneo, KiKA und 3sat).

Die restlichen drei Multiplexe werden von Freenet TV vermarktet. Darunter die Sendergruppen von RTL und ProSiebenSat.1, diese sind alle nur gegen ein monatliches Entgelt empfangbar. Die privaten HD-Programme: Bibel TV, HSE 24 und QVC werden in 960×540 Pixeln „qHD“ kostenlos ausgestrahlt[12]).

Sender und Frequenzliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Voraussichtlich erfolgt der Start auf diesen Frequenzen:[13][14]

Sender Land Anstalt ARD-Mux mit
Das Erste
ZDF, freenet
TV connect
ARD-Mux ohne
Das Erste
freenetTV 1
(RTL, Tele 5)
freenetTV 2
(P7S1, Sport1)
freenetTV 3
(gemischt)
München-Olympiaturm BY BR K31 (554 MHz) K34 (578 MHz) K56 (754 MHz) K35 (586 MHz) K26 (514 MHz) K48 (690 MHz)
Wendelstein (Bayrischzell) BY BR K31 (554 MHz) K34 (578 MHz) K56 (754 MHz) K35 (586 MHz) K26 (514 MHz) K48 (690 MHz)
Nürnberg BY BR K55 (746 MHz) K34 (578 MHz) K47 (682 MHz) K49 (698 MHz) K24 (498 MHz) K54 (738 MHz)
Dillberg (Neumarkt) BY BR K55 (746 MHz) K34 (578 MHz) K47 (682 MHz)
Büttelberg/Frankenhöhe BY BR K55 (746 MHz) K47 (682 MHz)
Rimberg HE hr K49 (698 MHz) K22 (482 MHz) K29 (538 MHz)
Großer Feldberg HE hr K39 (618 MHz) K22 (482 MHz) K34 (578 MHz) K37 (602 MHz) K54 (738 MHz) K59 (778 MHz)
Frankfurt-Europaturm HE hr K39 (618 MHz) K22 (482 MHz) K34 (578 MHz) K37 (602 MHz) K54 (738 MHz) K59 (778 MHz)
Hohe Wurzel HE hr K39 (618 MHz) K22 (482 MHz) K34 (578 MHz) K37 (602 MHz) K54 (738 MHz) K59 (778 MHz)
Darmstadt HE hr K39 (618 MHz) K22 (482 MHz) K34 (578 MHz) K37 (602 MHz) K54 (738 MHz) K59 (778 MHz)
Würzberg HE hr K48 (690 MHz) K41 (634 MHz) K34 (578 MHz)
Leipzig/Messegrund SN MDR K35 (586 MHz) K49 (698 MHz) K24 (498 MHz) K43 (650 MHz) K28 (530 MHz) K26 (514 MHz)
Halle-Stadt ST MDR K38 (610 MHz) K49 (698 MHz) K24 (498 MHz) K43 (650 MHz) K28 (530 MHz) K26 (514 MHz)
Wittenberg-Gallunberg ST MDR K38 (610 MHz) K37 (602 MHz) K24 (498 MHz)
Magdeburg ST MDR K45 (666 MHz) K37 (602 MHz) K34 (578 MHz) K46 (674 MHz) K29 (538 MHz) K55 (746 MHz)
Brocken ST MDR K45 (666 MHz) K37 (602 MHz) K34 (578 MHz)
Jena/Kernberge TH MDR K39 (618 MHz) K41 (634 MHz) K56 (754 MHz) K44 (658 MHz) K33 (570 MHz) K37 (602 MHz)
Rostock-Toitenwinkel MV NDR K36 (594 MHz) K46 (674 MHz) K55 (746 MHz) K44 (658 MHz) K24 (498 MHz) K26 (514 MHz)
Schwerin MV NDR K36 (594 MHz) K46 (674 MHz) K55 (746 MHz) K44 (658 MHz) K24 (498 MHz) K26 (514 MHz)
Wedel-Wittsmoor HH NDR K23 (490 MHz) K40 (626 MHz)
Hamburg-Moorfleet HH NDR K23 (490 MHz) K33 (570 MHz) K40 (626 MHz)
K41 (634 MHz)
Hamburg-Heinrich-Hertz-Turm HH NDR K23 (490 MHz) K33 (570 MHz) K40 (626 MHz)
K41 (634 MHz)
K30 (546 MHz) K28 (530 MHz) K45 (666 MHz)
Hamburg-Höltigbaum (Rahlstedt) HH NDR K23 (490 MHz) K33 (570 MHz) K40 (626 MHz) K30 (546 MHz) K28 (530 MHz) K45 (666 MHz)
Lübeck-Berkenthin SH NDR K23 (490 MHz) K33 (570 MHz) K40 (626 MHz) K30 (546 MHz) K28 (530 MHz) K45 (666 MHz)
Lübeck-Stockelsdorf SH NDR K23 (490 MHz) K33 (570 MHz) K40 (626 MHz) K30 (546 MHz) K28 (530 MHz) K45 (666 MHz)
Kiel SH NDR K47 (682 MHz) K21 (474 MHz) K39 (618 MHz) K52 (722 MHz) K28 (530 MHz) K45 (666 MHz)
Bungsberg SH NDR K47 (682 MHz) K21 (474 MHz) K39 (618 MHz)
Schleswig SH NDR K47 (682 MHz) K21 (474 MHz) K39 (618 MHz)
Flensburg SH NDR K47 (682 MHz) K21 (474 MHz) K39 (618 MHz)
Bad Pyrmont NI (NW) NDR K22 (482 MHz) K38 (610 MHz) K58 (770 MHz)
Torfhaus (Harz-West) NI NDR K23 (490 MHz) K40 (626 MHz)
Bad Salzdetfurth-Sibbesse NI NDR K23 (490 MHz) K36 (594 MHz) K40 (626 MHz)
Hannover-Hemmingen NI NDR K23 (490 MHz) K36 (594 MHz) K40 (626 MHz)
Hannover-Telemax NI NDR K23 (490 MHz) K36 (594 MHz) K40 (626 MHz) K44 (658 MHz) K24 (498 MHz) K47 (682 MHz)
Braunschweig-Broitzem NI NDR K23 (490 MHz) K36 (594 MHz) K40 (626 MHz) K44 (658 MHz) K24 (498 MHz) K47 (682 MHz)
Braunschweig-Kraftwerk NI NDR K23 (490 MHz) K36 (594 MHz) K40 (626 MHz) K44 (658 MHz) K24 (498 MHz) K47 (682 MHz)
Aurich-Popens NI NDR K29 (538 MHz) K35 (586 MHz) K43 (650 MHz)
Steinkimmen (Ganderkesee) NI NDR K29 (538 MHz) K35 (586 MHz) K46 (674 MHz)
K55 (746 MHz)
Bremerhaven-Schiffdorf NI NDR K29 (538 MHz) K35 (586 MHz) K46 (674 MHz)
K55 (746 MHz)
K42 (642 MHz) K48 (690 MHz) K22 (482 MHz)
Bremen-Walle (Utbremen) HB rb K29 (538 MHz) K35 (586 MHz) K46 (674 MHz)
K55 (746 MHz)
K42 (642 MHz) K48 (690 MHz) K22 (482 MHz)
Berlin-Scholzplatz BE rbb K25 (506 MHz) K40 (626 MHz)
Berlin-Alexanderplatz BE rbb K25 (506 MHz) K33 (570 MHz) K40 (626 MHz) K27 (522 MHz) K31 (554 MHz) K42 (642 MHz)
Berlin-Schäferberg BE rbb K25 (506 MHz) K33 (570 MHz) K40 (626 MHz) K27 (522 MHz) K31 (554 MHz) K42 (642 MHz)
Frankfurt (Oder) (Booßen) BB rbb K25 (506 MHz) K33 (570 MHz) K40 (626 MHz)
Saarbrücken-Schocksberg SL SR K55 (746 MHz) K35 (586 MHz) K49 (698 MHz) K45 (666 MHz)
Göttelborner Höhe SL SR K32 (562 MHz) K46 (674 MHz)
Saarbrücken-Halberg SL SR K32 (562 MHz)
Kerlingen SL SR K32 (562 MHz)
Spiesen SL SR K32 (562 MHz)
Heidelberg-Königstuhl BW SWR K27 (522 MHz) K41 (634 MHz) K21 (474 MHz) K35 (586 MHz) K49 (698 MHz) K24 (498 MHz)
Mannheim BW SWR K27 (522 MHz) K41 (634 MHz) K21 (474 MHz) K35 (586 MHz) K49 (698 MHz) K24 (498 MHz)
Karlsruhe-Grünwettersbach BW SWR K27 (522 MHz) K41 (634 MHz) K21 (474 MHz) K35 (586 MHz) K49 (698 MHz) K24 (498 MHz)
Pforzheim-Schömberg-Langenbrand BW SWR K27 (522 MHz) K46 (674 MHz) K21 (474 MHz) K35 (586 MHz) K49 (698 MHz) K29 (538 MHz)
Baden-Baden-Fremersberg BW SWR K36 (594 MHz) K46 (674 MHz) K28 (530 MHz) K35 (586 MHz) K49 (698 MHz) K58 (770 MHz)
Stuttgart-Frauenkopf BW SWR K32 (562 MHz) K56 (754 MHz) K28 (530 MHz) K42 (642 MHz) K25 (506 MHz) K45 (666 MHz)
Reutlingen-Scheibengipfel BW SWR K32 (562 MHz) K56 (754 MHz) K28 (530 MHz) K42 (642 MHz) K25 (506 MHz) K45 (666 MHz)
Gummersbach-Kerberg NW WDR K35 (586 MHz) K29 (538 MHz) K26 (514 MHz)
Engelskirchen-Hohe Warte NW WDR K35 (586 MHz) K29 (538 MHz) K26 (514 MHz)
Aachen-Stolberg-Donnersberg NW WDR K35 (586 MHz) K29 (538 MHz) K26 (514 MHz)
Aachen-Stadt NW WDR K35 (586 MHz) K29 (538 MHz) K26 (514 MHz) K40 (626 MHz) K43 (650 MHz) K36 (594 MHz)
Bonn-Venusberg NW WDR K35 (586 MHz) K29 (538 MHz) K26 (514 MHz) K40 (626 MHz) K43 (650 MHz) K36 (594 MHz)
Köln-Colonius NW WDR K35 (586 MHz) K29 (538 MHz) K26 (514 MHz) K40 (626 MHz) K43 (650 MHz) K36 (594 MHz)
Iserlohn NW WDR K29 (538 MHz) K40 (626 MHz) K43 (650 MHz) K48 (690 MHz)
Hagen NW WDR K35 (586 MHz) K29 (538 MHz) K25 (506 MHz) K40 (626 MHz) K43 (650 MHz) K48 (690 MHz)
Essen NW WDR K35 (586 MHz) K29 (538 MHz) K25 (506 MHz) K40 (626 MHz) K43 (650 MHz) K48 (690 MHz)
Dortmund-Florianturm NW WDR K35 (586 MHz) K29 (538 MHz) K25 (506 MHz) K40 (626 MHz) K43 (650 MHz) K48 (690 MHz)
Velbert-Langenberg NW WDR K35 (586 MHz) K29 (538 MHz) K25 (506 MHz)
K46 (674 MHz)
K40 (626 MHz) K43 (650 MHz) K48 (690 MHz)
Wuppertal-Küllenhahn NW WDR K35 (586 MHz) K29 (538 MHz) K46 (674 MHz) K40 (626 MHz) K43 (650 MHz) K48 (690 MHz)
Düsseldorf-Rheinturm NW WDR K35 (586 MHz) K29 (538 MHz) K46 (674 MHz) K40 (626 MHz) K43 (650 MHz) K48 (690 MHz)
Wesel NW WDR K35 (586 MHz) K29 (538 MHz) K46 (674 MHz) K40 (626 MHz) K43 (650 MHz) K48 (690 MHz)
Kleve NW WDR K35 (586 MHz) K46 (674 MHz)
Gelsenkirchen-Scholven NW WDR K25 (506 MHz)

Die zwei verschiedenen Frequenzen für den Regional-Mux in Bremen und Hamburg kommen daher, dass die Sender Radio Bremen TV auf K46[15] bzw. NDR HH auf K41[16] alleine auf einem eigenen Mux ausgestrahlt werden. NDR HH wird damit von den beiden betroffenen Sendern zweimal ausgestrahlt (auch auf K40).

Empfangsparameter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verwendet von (Anzahl Sender pro Mux) Modulations-
verfahren
Coderate FFT-Modus Guard-
intervall
Pilottöne Datenrate
[Mbit/s]
Bundesweiter Phase-1-Testmux (6)
freenetTV (6–7)
64-QAM 2/3 32k extended 1/16 Pilot Pattern 4 27,6
ZDF mobil (5)
hr regional (5)
BR national (5)
BR regional (6)
64-QAM 3/5 16k extended 19/128 Pilot Pattern 2 22,0
Radio Bremen regional (1)
NDR Hamburg regional (1)
4-QAM
(QPSK)
1/2 16k extended 19/128 Pilot Pattern 2 6,0
NDR regional außer Hamburg (5)
NDR national (5)
hr national (5)
64-QAM 1/2 16k extended 19/128 Pilot Pattern 2 18,2
SR (5)
SWR (5)
64-QAM 3/5 32k extended 19/128 Pilot Pattern 4 24,6
MDR (6)
RBB (6)
64-QAM 3/5 32k extended 19/256 Pilot Pattern 2 23,6

Verbliebene DVB-T-Sender[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Regionalsender in Hamburg, Halle, Leipzig und Berlin senden weiterhin im DVB-T-Standard. In Berlin und Leipzig werden darüber hinaus einige weitere Sender ausgestrahlt. Zudem hat der NDR als einzige Anstalt in allen umgestellten Regionen einen neuen Simulcast-Multiplex („Restmux“) für einen Monat (zunächst bis Ende des Jahres und später für 3 Monate angekündigt) in Betrieb genommen:[17]

Region Kanal Programme
Bremen/Unterweser K32 (562 MHz) Das Erste, ZDF, NDR NDS, rbTV
Aurich/Ostfriesland K58 (770 MHz)
Hannover/Braunschweig K56 (754 MHz) Das Erste, ZDF, NDR NDS, NDR MV
Rostock K52 (722 MHz)
Schwerin K53 (730 MHz)
Hamburg K54 (738 MHz) Das Erste, ZDF, NDR HH, NDR SH
Lübeck K59 (778 MHz)
Kiel/Flensburg K35 (586 MHz)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wiktionary: DVB-T2 HD – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Commons: DVB-T2 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b DVB-T2 HD: Antworten zum neuen Antennenfernsehen, test.de vom 29. März 2017, abgerufen am 29. März 2017
  2. DVB-T2 HD: ARD vorerst nur hochskaliertes Full HD - Digitalfernsehen.de. Abgerufen am 23. April 2016.
  3. ZDF: 1080p bei DVB-T2 HD vorerst nur mit 720p-Upscaling. Abgerufen am 23. April 2016.
  4. DVB-T2 HD: Auch RTL & ProSiebenSat.1 ohne natives 1080p - AREA DVD. Abgerufen am 27. April 2016.
  5. freenet TV USB TV-Stick. Abgerufen am 3. April 2017.
  6. a b Umstellung auf DVB-T2 HD: Alle Tests und Tipps rund ums neue Fernsehen, test.de vom 27. März 2017, abgerufen am 29. März 2017
  7. dvb-t2hd.de: Geräte
  8. dvb-t2hd.de: Programme
  9. Start mit Pilot-Kanal am 31. Mai 2016 - dehnmedia. Abgerufen am 23. April 2016.
  10. DVB-T2 HD Senderstandorte zum Start der ersten Stufe am 31. Mai 2016 PDF-Datei
  11. MDR: Das Programmangebot im Regelbetrieb, abgerufen am 11. Februar 2017
  12. DVB-T2: Das Migrations-Szenario (1/2) bei dehnmedia.de
  13. DVB-T2 HD Kanalübersicht ab 29.03.2017
  14. DVB-T2 Migrationsszenarien Deutschland, Stand 12.06.2015 (Memento vom 25. Juli 2015 im Internet Archive) Excel-Datei
  15. Datenblatt DVB-T2 HD Niedersachsen des NDR
  16. Datenblatt DVB-T2 HD Hamburg und Schleswig-Holstein des NDR
  17. DVB-T2 in Norddeutschland