DVV-Pokal

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Siegerehrung beim Pokalfinale 2015 im Gerry-Weber-Stadion
Siegerehrung beim Finale 2008

Der DVV-Pokal ist der nationale Pokalwettbewerb des deutschen Volleyballs. Veranstalter ist der Deutsche Volleyball-Verband (DVV). Die Endspiele finden in der SAP Arena in Mannheim statt. Die aktuellen Titelträger 2016 sind die Berlin Recycling Volleys bei den Männern und der Dresdner SC bei den Frauen.

Aktueller Modus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bundesligisten sind automatisch für das Achtelfinale qualifiziert. In dieser ersten Hauptrunde stehen außerdem die Sieger der Qualifikation. Die Qualifikation wird in acht regionalen Wettbewerben (Nord, Nordwest, Nordost, West, Ost, Südwest, Südost, Süd) ausgespielt, deren Sieger die Teilnehmer an der Hauptrunde ausspielen. Der Wettbewerb wird im K.-o.-System bis zum Finale fortgesetzt. In den ersten beiden Runden hat jeweils die Mannschaft aus der niedrigeren Klasse Heimrecht. Die Teams des VC Olympia Berlin, in denen die Junioren-Nationalmannschaften spielen, nehmen nicht am DVV-Pokal teil.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der DVV-Pokal wird seit 1973 ausgetragen. Sein ostdeutsches Pendant war der FDGB-Pokal unter Leitung des Deutschen Sportverband Volleyball der DDR (DSVB), der zwischen 1953 und 1991 durchgeführt wurde.

Von 2006 bis 2015 fanden die Endspiele im Gerry-Weber-Stadion in Halle (Westf.) statt. Im April 2015 verkündete der DVV, dass es einen neuen Austragungsort gibt.[1] Seit dem 28. Februar 2016 finden die Endspiele in der SAP Arena in Mannheim statt.[2]

Pokalsieger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Männer Frauen
1973 TSV 1860 München USC Münster
1974 Hamburger SV USC Münster
1975 TSV 1860 München USC Münster
1976 USC Münster USC Münster
1977 Hamburger SV 1. VC Schwerte
1978 TSV 1860 München 1. VC Schwerte
1979 TSV 1860 München USC Münster
1980 TSV 1860 München 1. VC Schwerte
1981 VBC Paderborn TG 1862 Rüsselsheim
1982 VC Passau SV Lohhof
1983 Hamburger SV SV Lohhof
1984 USC Gießen SV Lohhof
1985 Hamburger SV TG Viktoria Augsburg
1986 VdS Berlin SV Lohhof
1987 Fortuna Bonn SG/JDZ Feuerbach
1988 Bayer 04 Leverkusen CJD Feuerbach
1989 Hamburger SV CJD Feuerbach
1990 TSV Milbertshofen CJD Feuerbach
1991 Moerser SC USC Münster
ab hier Teilnahme der ehemaligen DSVB-Mannschaften
1992 1. VC Hamburg CJD Berlin
1993 Moerser SC CJD Berlin
1994 SCC Berlin CJD Berlin
1995 SV Bayer Wuppertal CJD Berlin
1996 SCC Berlin USC Münster
1997 ASV Dachau USC Münster
1998 VfB Friedrichshafen VEW Telnet Schwerte
1999 VfB Friedrichshafen Dresdner SC
2000 SCC Berlin USC Münster
2001 VfB Friedrichshafen Schweriner SC
2002 VfB Friedrichshafen Dresdner SC
2003 VfB Friedrichshafen SSV Ulm Aliud Pharma
2004 VfB Friedrichshafen USC Münster
2005 VfB Friedrichshafen USC Münster
2006 VfB Friedrichshafen Schweriner SC
2007 VfB Friedrichshafen Schweriner SC
2008 VfB Friedrichshafen VfB 91 Suhl
2009 Generali Haching Rote Raben Vilsbiburg
2010 Generali Haching Dresdner SC
2011 Generali Haching Smart Allianz Stuttgart
2012 VfB Friedrichshafen Schweriner SC
2013 Generali Haching Schweriner SC
2014 VfB Friedrichshafen Rote Raben Vilsbiburg
2015 VfB Friedrichshafen Allianz MTV Stuttgart
2016 Berlin Recycling Volleys Dresdner SC
2017 VfB Friedrichshafen Allianz MTV Stuttgart

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. DVV-Pokalfinale: Rückblick auf großartige Zeiten im GERRY WEBER STADION. Deutscher Volleyball-Verband, 9. April 2015, abgerufen am 10. April 2015.
  2. DVV-Pokalfinale: Am 28. Februar 2016 in Mannheim. Deutscher Volleyball-Verband, 13. April 2015, abgerufen am 13. April 2015.