Dabel

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Dieser Artikel behandelt die Gemeinde in Mecklenburg-Vorpommern. Zum deutschen Schriftsteller siehe Gerhard Dabel.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Dabel
Dabel
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Dabel hervorgehoben
53.66666666666711.958Koordinaten: 53° 40′ N, 11° 54′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Ludwigslust-Parchim
Amt: Sternberger Seenlandschaft
Höhe: 58 m ü. NHN
Fläche: 24,72 km²
Einwohner: 1421 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 57 Einwohner je km²
Postleitzahl: 19406
Vorwahl: 038485
Kfz-Kennzeichen: LUP, HGN, LBZ, LWL, PCH, STB
Gemeindeschlüssel: 13 0 76 026
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Amtsverwaltung: Am Markt 1
19406 Sternberg
Webpräsenz: www.amt-sternberger-seenlandschaft.de
Bürgermeister: Herbert Rohde
Lage der Gemeinde Dabel im Landkreis Ludwigslust-Parchim
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Über dieses Bild

Dabel ist eine Gemeinde im Nordosten des Landkreises Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Sie wird vom Amt Sternberger Seenlandschaft mit Sitz in der Stadt Sternberg verwaltet.

Geografie und Verkehr[Bearbeiten]

Dabeler See

Die Gemeinde liegt inmitten einer bewaldeten Seenlandschaft etwa sechs Kilometer östlich von Sternberg. Im Gemeindegebiet liegen der Dabeler See und der Holzendorfer See. Im Südosten grenzt der Kleinpritzer See an die Gemarkung. Nördlich des Ortes Dabel liegt das Naturschutzgebiet Gägelower See, das sich flächenmäßig zum Großteil auf dem Stadtgebiet von Sternberg befindet. Im Süden und Westen der Gemeinde gibt es größere Waldflächen, so etwa im Westen die Peeschen Tannen. Höchste Erhebung ist der Flötenberg mit 64,3 m ü. HN. Durch die Gemeinde fließt die Möllerbek. Durch den Ort Dabel führen die Bundesstraße 192 sowie die seit 1996 nicht mehr im Personenverkehr bediente Bahnstrecke Wismar–Karow.

Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Dabel und Holzendorf[2] sowie den Siedlungen Woland und Turloff.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Name stammt wahrscheinlich aus dem slawischen "Dab oder Dabele" und bedeutet Eiche. Schon zu Urzeiten wurde die Gegend bewohnt, davon zeugen zahlreiche Großstein- und Hügelgräber. 1262 wird Dabel das erste Mal urkundlich erwähnt. Bis zur Säkularisation gehörte Dabel zum Kloster Dobbertin. Seit 1794 bis zum Zweiten Weltkrieg gehörte Dabel zum Großherzogtum Mecklenburg. Nach 1945 gehörte es erst zum Land Mecklenburg und dann von 1952 bis 1990 zum Bezirk Schwerin.

Dabel war von 1979 bis 1990 Standort der NVA. Nach der Wende war Dabel bis 2006 der Bundeswehrstandort für das Panzerartilleriebataillon 405.

Politik[Bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten]

Das vom Schweriner Heraldiker Heinz Kippnick gestaltete Wappen wurde am 19. Juni 2002 durch das Innenministerium genehmigt und unter Nr. 264 in der Wappenrolle des Landes Mecklenburg-Vorpommern registriert.

Blasonierung: „In Gold eine rote Holländerwindmühle über einer erniedrigten blauen Wellenleiste, begleitet beiderseits und oben von je einem aufrechten Eichenblatt mit schwarzem Stiel, daran zwei blaue Früchte.“[3]

Flagge[Bearbeiten]

Flagge der Gemeinde Dabel

Die Flagge der Gemeinde DabeI ist quer zur Längsachse des Flaggentuchs von Gold (Gelb), Rot und Gold (Gelb) gestreift. Die äußeren goldenen (gelben) Streifen nehmen jeweils ein Viertel, der rote Mittelstreifen nimmt die Hälfte der Länge des Flaggentuchs ein. In der Mitte des Flaggentuchs liegt, zwei Drittel der Höhe des Flaggentuchs einnehmend das Wappen der Gemeinde. Die Länge des Flaggentuchs verhält sich zur Höhe wie 5:3.[3]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Einer der wichtigsten Arbeitgeber im Ort ist seit 2007 die auf dem 2006 geräumten 58 Hektar großen Gelände der ehemaligen Moltke-Kaserne ansässige Dauerholz AG mit knapp 60 Mitarbeitern.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Dabel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt M-V – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2012 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. § 9 der Hauptsatzung (PDF; 383 kB) der Gemeinde
  3. a b § 1 der Hauptsatzung (PDF; 383 kB) der Gemeinde