Dachabdichtung

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Abdichtung eines Flachdachs

Die Dachabdichtung ist die äußerste Schicht der Dachhaut, die das Bauwerk vor dem Eindringen von Niederschlag schützt. Im Gegensatz zur Dachdeckung, die Niederschlag durch eine konstruktive Dachneigung ableitet, ist die Dachabdichtung wasserundurchlässig. Dachabdichtungen kommen vor allem bei Flachdächern zur Ausführung, aber auch bei geneigten Dächern, die zusätzlich abgedichtet werden.

Je nach Dachform, Dachneigung, Witterungsbedingungen und planungsrechtlichen Vorgaben kommen verschiedene Materialien und Verarbeitungsformen zum Einsatz.

Die Befestigung auf dem Untergrund erfolgt mittels:

  • vollflächiges oder partielles Verkleben oder Verschweissen
  • mechanischer Befestigung
  • Auflast, wie Kies gewaschen 16 bis 32 mm Durchmesser oder Substraten zur Dachbegrünung.

Materialien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • ZVDH (Herausgeber): Fachregel für Abdichtungen – Flachdachrichtlinie, Rudolf Müller, Köln 2009
  • Frick/Knöll/Neumann/Weinbrenner: Baukonstruktionslehre, Teubner, Stuttgart 1988

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Roofs – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien