Dachsteinmassiv

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Dachsteinmassiv
Darstellung des Gebirges & Massivs.

Darstellung des Gebirges & Massivs.

Höchster Gipfel Hoher Dachstein (2995 m ü. A.)
Lage Oberösterreich, Steiermark, Salzburg; Österreich
Teil der Dachsteingebirge, Nördliche Kalkalpen
Koordinaten 47° 31′ N, 13° 38′ OKoordinaten: 47° 31′ N, 13° 38′ O
Typ Kalkkarststock, Plateaugebirge
Gestein Dachsteinkalk
f1

Das Dachsteinmassiv ist eine Gebirgsgruppe der Nördlichen Kalkalpen im Bereich der nördlichen Steiermark, des östlichen Salzburg und des südlichen Oberösterreich. Es erreicht seinen höchsten Punkt im Hohen Dachstein mit 2995 m ü. A., der zugleich höchster Berg von Oberösterreich und der Steiermark ist. Das stark verkarstete Gebirge besteht vorwiegend aus Dachsteinkalk und ist teilweise vergletschert. Im Dachsteinmassiv befindet sich die östlichste und gleichzeitig flächenmäßig größte Gletschergruppe der Nördlichen Kalkalpen. Das Gebiet entwässert größtenteils unterirdisch und ist von mehreren großen Höhlen durchzogen, darunter die drittlängste Höhle Österreichs, die Hirlatzhöhle mit über 112 Kilometern Länge. Durch Alpenvereinshütten, ein großes Wegenetz und mehrere Wintersportgebiete ist das Dachsteinmassiv für den Tourismus erschlossen. Das Dachsteinmassiv ist zusammen mit dem Inneren Salzkammergut Teil des UNESCO-Welterbe Hallstatt-Dachstein/Salzkammergut.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Topografische Karte des Dachsteinmassivs

Das Dachsteinmassiv hat eine maximale Ausdehnung zwischen Lungötz im Lammertal im Westen und der Einmündung des Salzabachs in die Enns im Osten von 45 und von Nord nach Süd von 18 Kilometern.

Die Begrenzung verläuft von Gosauzwang bei Hallstatt dem Gosaubach entlang nach Gosau und über den Pass Gschütt nach Rußbach am Paß Gschütt, weiter dem Rußbach entlang bis zu dessen Einmündung in die Lammer. Das Lammertal bildet die Westgrenze bis Lungötz. Von dort verläuft die Grenze über den Marcheggsattel nach Filzmoos. Die Südgrenze ergibt sich aus der Linie Filzmoos – Ramsau am DachsteinWeißenbach an der Enns, der Enns entlang bis zur Einmündung des Salzabachs. Von dort verläuft die Ostgrenze dem Salzabach entlang bis nach Bad Mitterndorf. Die Nordgrenze führt über die Klachauer Höhe zur Kainischtraun und Koppentraun bis zur Einmündung in den Hallstättersee. Politisch ist das Gebiet auf die Bezirke Gmunden, Hallein, St. Johann im Pongau und Liezen aufgeteilt.

Im Norden verläuft vom Nordufer des Hallstättersees über Bad Mitterndorf bis nach Trautenfels die Salzkammergutstraße, die dort in die Ennstal Straße mündet und bis nach Altenmark im Pongau führt, wo sich ein Anschluss an die Tauern Autobahn befindet. Die Salzkammergutbahn verläuft weitgehend parallel zur Salzkammergutstraße und mündet bei Stainach-Irdning in die Ennstalbahn, die ebenfalls bis Altenmark im Pongau führt. Die Pass Gschütt Straße und die Lammertal Straße erschließen das Gebiet im Westen. Mehrere Mautstraßen führen im Süden vom Tal auf das Dachsteinmassiv, von Gröbming die Stoderzinken Alpenstraße bis auf 1800 m Höhe, von Ramsau am Dachstein die Dachsteinstraße zur Talstation der Dachstein-Südwandbahn auf 1700 m und von Filzmoos die Mautstraße Hofalm auf die Oberhofalm.

Gliederung und Gipfel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gipfel des Dachsteinmassiv (Auswahl):

Gosaukamm
Gipfel Seehöhe [m ü. A.]
Große Bischofsmütze 2458
Großwand 2415
Däumling 2322
Mandlkogel 2279
Angerstein 2100
Großer Donnerkogel 2054
Zentrale Dachsteingruppe
Gipfel Seehöhe [m ü. A.]
Hoher Dachstein 2995
Torstein 2948
Mitterspitz 2925
Großer Koppenkarstein 2865
Hoher Gjaidstein 2794
Scheichenspitze 2667
Blick vom Taubenkogel auf die Zentrale Dachsteingruppe mit dem Hallstättergletscher. Von links nach rechts: im Vordergrund der Vordere Gjaidstein, dahinter der Hohe Gjaidstein, Dirndln, Hoher Dachstein, Niederer Dachstein, Steinerscharte und Hohes Kreuz

Geomorphologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Typisch für das Dachsteinmassiv ist das große Kalkkarst-Plateau mit Hochgebirgs- und auch Mittelgebirgscharakter. Das Gebirge steigt im Westen steil vom Vorderen Gosausee von etwa 940 m ü. A. zum Gipfel des Großen Donnerkogels (2050 m ü. A.) auf und setzt sich im Gosaukamm nach Südost gratartig fort. Die Abstürze sind sehr steil, felsig und finden in der Großen Bischofsmütze 2458 m ü. A. ihren höchsten Punkt. Ab der Reißgangscharte weitet sich das Gebirge zu einem großen Plateau, das sich durchwegs über 2000 m ü. A. befindet. Am Südrand des Plateaus befinden sich die drei höchsten Erhebungen des Dachsteinmassivs: Hoher Dachstein 2995 m ü. A., Torstein 2948 m ü. A. und Mitterspitz 2925 m ü. A. Die hier senkrecht abfallenden Südwände erreichen 1000 Meter. Die Gipfel werden nach Osten niedriger und erreichen im Eselstein noch einmal 2552 m ü. A. Nach Norden schließt die Hochfläche „Am Stein“ an, die sich bis zum rund 8 km entfernten Hohen Krippenstein 2108 m ü. A. ausdehnt und steil nach Norden ins Trauntal 500 m ü. A. abfällt. Vom Eselstein ostwärts fällt das Gebirge markant ab und unterschreitet beim Ahornsee bereits 1500 m ü. A. Den östlichen Ausläufer bildet das kammartige Kemetgebirge, das den höchsten Punkt im Kammspitz 2139 m ü. A. hat, bevor es zum Salza-Stausee abfällt. Am gesamten Plateau ist eine alpine Karren- und Dolinenlandschaft ausgebildet.

Südansicht des Dachsteinmassivs. Von links nach rechts: Gosaukamm, Zentrale Dachsteingruppe, Kemetgebirge

Vergletscherung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Dachsteinmassiv befindet sich die östlichste und gleichzeitig flächenmäßig größte Gletschergruppe der Nördlichen Kalkalpen. Die drei größten Gletscher sind der Hallstätter Gletscher, Großer Gosaugletscher und der Schladminger Gletscher. Die sehr kleinen Gletscher Schneelochgletscher, Kleiner Gosaugletscher und Nördlicher Torsteingletscher zeigen noch eine aktive Fließbewegung und Spaltenbildung, die eine Bezeichnung als Gletscher rechtfertigen. Seit dem Hochstand in der Mitte des 19. Jahrhunderts unterliegen die Dachsteingletscher mit Ausnahme kurzer Vorstoßperioden um 1920 und um die Mitte der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts einem kontinuierlichen Rückgang. So sind der Südliche Torsteingletscher und der Edelgrießgletscher aufgrund der fehlenden Aktivität als Firnfelder oder Toteis zu bezeichnen.[1]

Gewässer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Großteil des Dachsteinmassivs entwässert nach Norden über die Traun. Im Ödensee entspringt mit der Ödensee Traun ein wichtiger Zufluss der Traun im Oberlauf. Das westliche Gebiet vom Pass Gschütt bis zum Marcheggsattel entwässert in die Salzach. Das Gebiet vom Marcheggsattel bis zum Salzabach entwässert nach Süden in die Enns.

Am Nordfuß des Gebirges liegen der Hallstätter See, und die Gosauseen und der Ödensee. In den Hochlagen befinden sich mehrere abflusslose Trogseen wie der Ahornsee, der Grafenbergsee und etliche kleinste Bergseen wie die Hirzkarseelein. Die Eisseen bilden die Gletscherendseen des sich zurückziehenden Hallstätter Gletschers.

Geologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tektonik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tektonisch besteht das Dachsteinmassiv aus einer mächtigen Falte der Dachsteindecke, wobei im Süden die Deckenstirn zutage tritt und gegen Norden treppenförmig zu den Voralpen hin bis unter das Niveau des Hallstätter Sees abfällt. Die Dachsteindecke wird der juvavischen Deckeneinheit (Juvavikum) zugerechnet und erreicht eine Mächtigkeit bis zu 1500 m. Westlich von Hallstatt liegen, inmitten von Gesteinen der Dachsteindecke, die komplex aufgebauten Plassen-Schollen, die mitsamt ihrer Haselgebirgsbasis der Dachsteindecke auflagern.[2]

Lithostratigraphie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gebankter Dachsteinkalk des Hohen Dachsteins

Lithostratigraphisch bestehen die Gesteine des Dachsteinmassivs überwiegend aus mesozoischen Kalken und Dolomiten der Trias, die vor rund 240 bis 200 Millionen Jahren abgelagert wurden. Salzführendes Haselgebirge (Perm) und Werfen-Formation (Untertrias) bilden die Basis des Gebirges. Sie treten besonders im Salzkammergut auf, wo sich auch der Hallstätter Salzberg befindet. Der Wettersteindolomit und -kalk (Ladin) bilden die unteren Wandpartien der Südabstürze der zentralen Dachsteingruppe und die höchsten Gipfel im Kemetgebirge. Der Dachsteinkalk (Nor bis Rhaet) bildet die Hauptmasse der Dachsteindecke und erreicht eine Mächtigkeit von bis zu 1000 m. Gebankter Dachsteinkalk baut alle Wände und Hochflächen der Zentralen Dachsteingruppe auf. Der Dachstein-Riffkalk bildet den Gosaukamm. Kalke aus dem Jura spielen im Dachsteinmassiv eine untergeordnete Rolle. Stellenweise liegt rötlicher, fossilreicher Hierlatzkalk (Unterjura) dem Dachsteinkalk auf. Der Plassenkalk (Kimmeridgium) bildet die Gipfelkuppe des Plassen und des Rötelsteins. Kreidezeitliche (Maastrichtium - Santonium) Ablagerungen finden sich mit der Gosau-Gruppe im Gosautal.[2]

Ehemalige Vergletscherung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dachsteinmassiv war während der Eiszeiten immer vergletschert, wobei das Plateau als Nährgebiet für ausgedehnte Eisströme diente. Der mächtige Traungletscher, der vom Dachstein kommend durch das Trauntal nach Norden floss, drang weit ins Alpenvorland vor. Am Höhepunkt der jeweiligen Vereisung erfüllten große Eismassen die Täler und reichten immer wieder bis auf rund 1700 m ü. A. Nur noch die höchsten Gipfel ragten als Nunatakker aus den Eisströmen heraus. An den Flanken schürfte das Eis Kare und Trogtäler aus. In den Tälern entstanden übertiefte Becken, die heute von Seen und deren Ablagerung ausgefüllt werden. Dies sind etwa die Zungenbecken des Hallstätter Sees und des Hinteren Gosausees.[3]

Hydrogeologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die tiefgründig verkarsteten Kalke entwässern größtenteils unterirdisch. So befinden sich in den Hochlagen keine größeren oberflächlichen Abflüsse. Der Großteil des Regen- und Schmelzwassers versickert in den Spalten und Dolinen des Kalkgesteins und sammelt sich in ausgedehnten Höhlensystemen. Die Kalke werden von Grundwasser stauenden Werfener Schichten und Haselgebirge unterlagert. Diese tonig-mergligen Ablagerungsgesteine und das Einfallen der Dachsteindecke nach Norden erzwingen zahlreiche Quellaustritte am Nordfuß des Dachsteinmassivs, insbesondere vom Echerntal bis zur Koppenwinkelalm. Wie diversen Tracerversuche zeigten, entwässert der Großteil des Gebiet zu diesen Quellen. Die ergiebigste ist die Großquelle Waldbachursprung mit einer durchschnittlichen Schüttungsmenge von 3.100 l/s. Weitere wichtige Quellen sind der Hirschbrunn am Hallstätter See, die Koppenbrüllerhöhle und der Ödensee. Die Tracerversuche zeigten auch, dass erste Spuren der Markierungsstoffe die Quellen bereits nach Stunden oder wenigen Tagen erreichten.[4][5]

Höhlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der gut verkarstungsfähige Dachsteinkalk bietet im Zusammenwirken mit dem übrigen Trennflächengefüge besonders günstige Voraussetzungen für die Höhlenbildung. Mit Stand 2002 sind in der Untergruppe 1540 (Dachstein) des Österreichischen Höhlenverzeichnisses über 600 Höhlen verzeichnet[6] Die meisten Höhleneingänge liegen in einer Höhenlage von 1500 m ü. A. und 2000 m ü. A.. Mit vermessenen 112.929 m ist die Hirlatzhöhle (Kat.Nr. 1546/7) die längste Höhle im Gebiet.[7] Von besonderer Bedeutung sind die Dachstein-Mammuthöhle (Kat.Nr. 1547/9), die Dachstein-Rieseneishöhle (Kat.Nr. 1547/17) und die Koppenbrüllerhöhle (Kat.Nr. 1549/1), die als Schauhöhlen für den Tourismus erschlossen sind.

Die fünf längsten Höhlen im Dachsteinmassiv
Name Kat.-Nr. Vermessungs­länge [m] Vertikal­erstreckung [m]
Hirlatzhöhle 1546/7 112929 1560
Dachstein-Mammuthöhle 1547/9 67437 1207
Südwandhöhle 1543/28 10904 509
Schönberghöhle 1547/70 9308 275
Voodoo-Canyon 1543/225 4354 723

Paläontologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Megalodonten unterhalb des Großen Gosaugletschers

Typische Fossilien im gebankten Dachsteinkalk sind die sogenannten Megalodonten, eine als Dachstein-Bivalven bezeichnete Gruppe von Riesenmuscheln, die mit mehreren Gattungen wie Neomegalodus und Conchodus vertreten ist. Im Volksmund werden sie als Kuhtritte bezeichnet, da die beiden Schalen im Allgemeinen noch beisammen liegen und somit an der Gesteinsoberfläche einen hufartigen oder herzförmigen Querschnitt zeigen. Eine bekannte Fossilfundstätte befindet sich nahe dem Torstein-Eck, wo der Linzer-Weg direkt über eine rund ein Meter breite, stellenweise unterbrochene, aber insgesamt doch etwa 100 m lange Megalodontenbank hinwegführt. Bei dieser Fossilienanhäufung, die bei Einheimischen "Gosauer Fischzug" genannt wird, handelt es sich um Brandungsmaterial, da die Schalenhälften getrennt und häufig zertrümmert sind.[8] Die Gesteine der Gosau-Gruppe sind ebenfalls stark fossilienführend. Vor allem Taxa von Ammoniten, Gastropoda (Schnecken) und Muscheln treten auf. 1971 wurde beim Anlegen einer Forststraße am Finstergrabenwandl im Gemeindegebiet von Gosau ein sehr großes Exemplar des Ammoniten Parapuzosia seppenradensis aus der Hochmoos-Formation (Santonium) geborgen. Mit etwa 95 cm Durchmesser und 180 kg Gewicht handelt es sich um den zweitgrößten je in Österreich gefundenen Ammonit. Der Fund kann im Naturhistorischen Museum in Wien besichtigt werden. Seit 1979 ziert der Riesenammonit das Gosauer Gemeindewappen.[9]

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Inversionswetterlage am Gosaukamm, Blick vom Angerstein nach Norden

Die Wetterwarte der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik am Hohen Krippenstein (2050 m ü. A.) stellt exakte Daten für das Dachsteinmassiv zur Verfügung. Die Klimadaten zeigen eine für die Gebirge der Nördlichen Kalkalpen typische Temperatur- und Niederschlagsverteilung: kühle und niederschlagsreiche Sommer und niederschlagsarme Winter. Die Jahresniederschläge bewegen sich in einer Größenordnung von 1200 bis über 2500 mm, wobei die Niederschläge von West nach Ost ab- und mit zunehmender Meereshöhe deutlich zunehmen. Maximalwerte werden im Bereich des Hohen Dachstein (2995 m ü. A.) erreicht. In freien höher gelegenen Bereichen dominieren West- und Nordwestwinde, die häufig mit Niederschlag einhergehen. Bedingt durch den oftmaligen Wolkenstau am Nordrand fällt im Bereich des Hohen Dachsteins überdurchschnittlich viel Niederschlag. Die Zeitdauer der winterlichen Schneebedeckung liegt auf 1500 m Höhe bei etwa 180 Tagen, über 2500 m Höhe bei 300 Tagen. Das durchschnittliche Schneehöhenmaximum eines Winters beträgt am Krippenstein 407 cm. Durch die Höhendifferenz von über 2000 Metern ergeben sich markante Temperaturunterschiede zwischen den Tallagen und den Gipfelregionen des Dachsteinmassivs. Die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt in Tieflagen 5,9 °C in Bad Mitterndorf (803 m ü. A.) und 0,9 °C am Krippenstein. Große Bedeutung kommt den Inversionswetterlagen in den Talbereichen wie etwa im Trauntal, Ennstal und selbst in den Hohlformen des ausgedehnten Plateaus des Dachsteinmassivs zu. Aus diesem Grunde herrschen im Herbst oberhalb der Inversionsnebeldecken oft vergleichsweise milde Temperaturen vor. In der kalten Jahreszeit übt die Inversionsschicht in umgekehrter Weise eine mildernde Wirkung auf die Temperaturen der Tallagen aus.[10]


Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Hoher Krippenstein
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) -2,0 -2,6 -0,8 1,7 6,8 9,7 12,2 12,7 9,4 6,4 1,0 -1,0 Ø 4,5
Min. Temperatur (°C) -8,2 -8,8 -6,9 -4,4 0,6 3,1 5,5 6,0 3,0 0,2 -5,1 -7,0 Ø −1,8
Temperatur (°C) -5,4 -6,1 -4,4 -1,9 3,3 5,9 8,4 8,9 5,7 2,8 -2,4 -4,3 Ø 0,9
Niederschlag (mm) 112,5 110,1 160,3 132,7 140,4 219,3 257,8 211,3 155,7 104,1 124,9 123,7 Σ 1.852,8
Regentage (d) 12,0 12,1 14,5 13,1 13,3 18,1 17,5 15,4 12,8 10,4 12,6 12,9 Σ 164,7
Luftfeuchtigkeit (%) 67,1 71,6 74,2 75,5 70,4 74,6 72,6 69,6 71,5 65,7 70,2 68,7 Ø 70,9
T
e
m
p
e
r
a
t
u
r
-2,0
-8,2
-2,6
-8,8
-0,8
-6,9
1,7
-4,4
6,8
0,6
9,7
3,1
12,2
5,5
12,7
6,0
9,4
3,0
6,4
0,2
1,0
-5,1
-1,0
-7,0
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
N
i
e
d
e
r
s
c
h
l
a
g
112,5
110,1
160,3
132,7
140,4
219,3
257,8
211,3
155,7
104,1
124,9
123,7
  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Quelle: [11]

Flora und Vegetation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einblütiges Hornkraut (Cerastium uniflorum) am Kleinen Gjaidstein ~2700 m ü. A. , Zentrale Dachsteingruppe

Aufgrund der großen Höhenunterschiede von der Tallage bis in die Gipfelregionen bildet sich in jeder Höhenstufe eine entsprechende Vegetation. Die montane Stufe entspricht dem Bereich der Fichten-Tannen-Buchen-Wälder als Klimaxvegetation, der sich vom Talboden bis auf etwa 1300 m ü. A. erstreckt. Ab etwa 1400 m ü. A. sind die Wälder durch zunehmende Verlichtung und mosaikartige Zusammensetzung gekennzeichnet: Fichten-Lärchen-Mischbestände, Bergkiefergebüsche, Hochstaudenfluren und Rasen wechseln ab und sind mit steigender Höhe zunehmend von alpiner Vegetation durchsetzt. Einzelne Zirbengruppen (Pinus cembra) gedeihen noch bis etwa 1800 m ü. A. wo sich auch die Waldgrenze befindet. Der für ostalpine Kalkgebirge typische Krummholzgürtel der Bergkiefer (Pinus mugo) steigt bis etwa 2000 m ü. A., löst sich mit steigender Höhe zunehmend auf und wird von Zwergstrauchheiden und alpinen Rasen durchzogen. In der oberalpinen Stufe dominieren fragmentierte Polsterseggenrasen. Zu den am höchsten steigenden Pflanzenarten zählen der Gegenblättrige Steinbrech (Saxifraga oppositifolia) und Einblütiges Hornkraut (Cerastium uniflorum), die bis zum Gipfel des Hohen Dachsteins gedeihen.[12]

Insgesamt wurden im Gebiet (inklusive Grimming) etwa 1250[13] Gefäßpflanzenarten (Tracheophyta) nachgewiesen unter anderem viele der endemischen Pflanzenarten der Nordostalpen.[12] Als Auswahl seien erwähnt:

Fauna[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dachsteinmassiv ist reich an Wildarten. Das karge Karstplateau ist für Gämsen (Rupicapra rupicapra) ein Rückzugsgebiet; die Tiere treten in hohen Dichten auf. Bemerkenswert sind die Vorkommen des Alpensteinbocks (Capra ibex). Es handelt sich hierbei um den einzigen Bestand in Oberösterreich. Im Bereich der Bachlalm befinden sich auch mehrere kleinere Kolonien des Alpenmurmeltiers (Marmota marmota), welche alle auf frühere Aussetzungen zurückgehen. Schneehasen (Lepus timidus) leben ebenfalls im Gebiet.

Alpensalamander (Salamandra atra) und Bergmolch (Ichthyosaura alpestris) weisen im Dachsteinmassiv gute Bestände auf. In den tieferen Lagen kommt auch der Feuersalamander (Salamandra salamandra) vor. Die Gelbbauchunke (Bombina variegata) ist weit verbreitet, typische Lebensräume sind etwa Almflächen mit Weidetümpeln, wo sie oft gemeinsam mit dem Bergmolch auftritt. Auch die Erdkröte (Bufo bufo) und der Grasfrosch (Rana temporaria) steigen mit größeren Beständen bis zur Waldgrenze. Von den Reptilienarten ist die Bergeidechse (Zootoca vivipara) am häufigsten vertreten, aber auch die Blindschleiche (Anguis fragilis) ist bis in die hochmontane Zone weiter verbreitet. Besonders im Bereich der Almtümpel findet man oft die Ringelnatter (Natrix natrix), die vom Amphibienreichtum profitiert. Die Kreuzotter (Vipera berus) ist zwar weit verbreitet, aber nur sehr lokal häufigerer.[14]

Alpendohlen (Pyrrhocorax graculus) und Kolkraben (Corvus corax) sind häufig anzutreffen. Mit Alpenschneehuhn (Lagopus muta), Birkhuhn (Lyrurus tetrix), Haselhuhn (Tetrastes bonasia) und Auerhuhn (Tetrao urogallus) sind vier Raufußhuhnarten im Gebiet heimisch. Alpenbraunellen (Prunella collaris) und Schneefink (Montifringilla nivalis) wurden ebenfalls nachgewiesen.[15] Das Dachsteinmassiv ist auch Verbreitungsgebiet des Steinadlers (Aquila chrysaetos).[16]

Naturschutz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Große Teile des Dachsteinmassivs stehen unter Naturschutz. 2001 wurden in Oberösterreich der Bereich Dachstein in den Gemeinden Gosau, Hallstatt und Obertraun (n098) mit 136 km² als Naturschutzgebiet ausgewiesen. 1991 wurden in der Steiermark das Naturschutzgebiet Steirisches Dachsteinplateau (NSG-18a) mit 74 km² verordnet.

Im Gemeindegebiet von Ramsau am Dachstein befindet sich das Naturdenkmal Dachsteinsüdabsturz und Edelgrießgletscher (NDM Nr. 784).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bronzezeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Dachsteinmassiv wurde bereits während der Bronzezeit Almwirtschaft betrieben. Hüttenreste auf hochalpinen Weideplätzen bezeugen eine prähistorische Almwirtschaft von 1700 bis 1100 v. Chr. Die ältesten Siedlungsreste konnten mittels Radiokohlenstoffdatierung auf 1685 v. Chr. datiert werden. Die Blütezeit dieser Almwirtschaft lag zwischen 1440 und 1260 v. Chr., was mit jener des bronzezeitlichen Salzbergbaues in Hallstatt zusammenfällt und auf einen Zusammenhang schließen lässt.[17]

Heilbronner Tragödie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Gründonnerstag 1954, dem 15. April, starteten zehn Schüler und drei Lehrer der Knabenmittelschule Heilbronn (der heutigen Dammrealschule) bei gutem Wetter zu einer Tageswanderung rund um den Krippenstein. Noch in Obertraun wurden sie vor dem wechselhaften Wetter gewarnt. Trotzdem setzten sie ihre Wanderung fort und erreichten schon komplett durchnässt die Schönbergalm, wo sie ein weiteres Mal gewarnt wurden. Während des Aufstiegs kamen ihnen zwei Arbeiter entgegen, die sie ebenfalls vor dem Unwetter warnten. Innerhalb kürzester Zeit fiel ein Meter Schnee und der dichte Nebel im baumlosen Karstgelände machte jede Orientierung unmöglich. Die Mitglieder der Gruppe versuchten sich zu retten, indem sie ein „Iglu“ bauten, dieses verließen sie dann aber wieder. Sämtliche Schüler und Lehrer erfroren. Erst nach 43 Tagen, am 28. Mai, konnten die letzten beiden Vermissten bei der größten Hilfsaktion in der österreichischen Geschichte der alpinen Bergrettung gefunden werden: Der Führer der Gruppe, Lehrer Hans Seiler, und der 16-jährige Schüler Rolf Mößner. Sie lagen 100 m südlich der Speikberggruppen zwischen dem Niederen und dem Hohen Speikberg. Seiler hielt Mößner eng umschlungen, beide lagen auf dem Bauch; Mößner trug weder eine Kopfbedeckung noch Handschuhe. Die Opfer wurden noch am selben Tag in die Bundessportschule Obertraun gebracht, wo später eine schlichte Abschiedsfeier stattfand.[18] Das Heilbronner Kreuz im Dachsteinmassiv sowie ein Gedenkstein auf dem Heilbronner Hauptfriedhof erinnern an dieses Unglück.

Namenskunde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karte vom Salzkammergut, im Südosten das Kammer Gebirg (um 1890, Meyers)[19]

Der Nord- und Zentralteil des Dachsteinstocks, rund um das heutige Auf dem Stein, hieß historisch das Kammergebirg, und wird spätestens seit dem Spätmittelalter als Südende des historischen Ischllands gesehen, das sich von Bad Ischl südwärts bis nach Hallstatt (Inneres Salzkammergut) am Nordfuß erstreckt, den alten Kern des Salzkammerguts. Die Nordostabbrüche, zum Ausseerland, dagegen hießen Koppengebirg, die Südabbrüche zum Ennstal Kemetgebirg. Der Name des südwestlichen Hauptmassivs überträgt sich erst im 20. Jahrhundert auf den ganzen Stock.

Der Name Dachstein selbst stammt mutmaßlich aus *Dorstein ‚Donnerstein‘, wohl in Bezug auf die Sommergewitter, die sich hier bilden. Der Lautwandel «r» vor Konsonant zu «ch» ist örtlicher Dialekt (und findet sich analog Sarstein, dialektal Sochstoan). Daher dürfte der Torstein (2948 m ü. A.), einer der Nebengipfel des Hohen Dachsteins, den „originalen“ Namen tragen (einen Gipfel des gleichen Namens gibt es auch im Toten Gebirge). Die spätere Deutung zu (örtlichem) „Dach der Welt“ ist Volksetymologie.[20]

Bergsport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wandern und Bergsteigen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1810 gelang Erzherzog Johann die erste Überquerung des Dachsteinmassivs. Den Hauptkamm überquerte er über die Feisterscharte im Bereich des heutigen Guttenberghauses. Zwei Jahre später unternahm Erzherzog Karl einen Versuch, den Gipfel des Hohen Dachsteins zu erreichen, musste aber am Hallstätter Gletscher umkehren. 1819 wurde der Torstein, der westlichste Gipfel in der Dachsteinsüdwand, erstmals von Jakob Buchsteiner bestiegen; 1834 folgte der Hauptgipfel, der Hohe Dachstein, durch Karl Thurwieser und Peter Gappmayr.

Friedrich Simony widmete im 19. Jahrhundert viele Jahre der Erforschung des Gebietes. Im Jahr 1847 führte er die erste Winterbesteigung durch. Simony legte auch zahlreiche Wege und Hütten an, um den Dachstein für andere zugänglich zu machen. Am 14. August 1872 war sein älterer Sohn Oskar Simony der Erste, der am Mitterspitz stand, dem dritten großen Gipfel im Dachstein-Hauptkamm. Schließlich folgte der jüngere Sohn, Arthur Simony, als Erstbesteiger des Koppenkarsteins am 20. August 1873.

Das markierte und beschilderte Wegenetz im Dachsteinmassiv wird vom ÖAV gewartet. Die Via Alpina, ein grenzüberschreitender Weitwanderweg mit fünf Teilwegen durch die ganzen Alpen, verläuft auch durch das Dachsteinmassiv, wobei zwei Etappen des Violetten Weges durch dieses Gebiet führen:

  • Etappe A33 verläuft von Gosau zur Theodor-Körner-Hütte über die Gablonzer Hütte
  • Etappe A34 verläuft von der Theodor-Körner-Hütte nach Lungötz über die Hofpürglhütte
Die neue Seethalerhütte 2019

Im Dachsteinmassiv befinden sich viele Schutzhütten, die mehrheitlich vom Alpenverein betrieben werden. Überdies bieten Hütten der Naturfreunde und auch private Unterkünfte Übernachtungsmöglichkeiten für Wanderer. Schutzhütten des Dachsteinmassivs (Auswahl):

Gosaukamm
Hütte Seehöhe [m ü. A.]
Hofpürglhütte 1705
Gablonzer Hütte 1550
Stuhlalm 1450
Theodor-Körner-Hütte 1466
Zentrale Dachsteingruppe
Hütte Seehöhe [m ü. A.]
Adamekhütte 2196
Guttenberghaus 2147
Seethalerhütte 2741
Simonyhütte 2206
Gjaidalm 1760
Dachsteinsüdwandhütte 1871

Alpinismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Daneben gibt es zahlreiche Kletterrouten im gesamten Gebiet. Die bekanntesten und interessantesten sind dabei im Bereich der beinahe senkrecht abstürzenden Südwände:

  • Steinerweg (Hoher Dachstein, klassische Route, IV+)
  • Pichlweg (Hoher Dachstein, klassische Route, IV)
  • Koppenkarstein-Südwand (klassische Route, IV)
  • „Merci Cerri“ (Koppenkarstein, Sportkletterroute)
  • „Der Johann“ (Dachsteinwarte, Klettersteig)
  • „Ramsauer Klettersteig“ (Scheichenspitze, Klettersteig)

Als Besonderheit kann der Dachstein mit einem Fußgängertunnel aufwarten, der die Bergstation der Dachsteinsüdwandbahn mit dem Einstieg zum Ramsauer Klettersteig und mit der Skitourenabfahrt durch das Edelgrieß verbindet.

Wintersport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Dachsteinmassiv befinden sich mehrere Skigebiete. Das Skigebiet Dachstein-West erstreckt sich zwischen den Orten Gosau, Rußbach und Annaberg. Dort stehen 70 Liftanlagen mit 160 km Piste zur Verfügung. Das Skigebiet Filzmoos bietet 8 Liftanlagen mit 13 km Pisten. Mit der Dachsteinsüdwandbahn ist das Skigebiet Dachsteingletscher erreichbar. Es bietet 5 Liftanlagen mit 4 Pistenkilometern. In Ramsau am Dachstein befindet sich ein Skigebiet mit 8 Liftanlagen mit 25 Pistenkilometern als auch ein Zentrum für den Skilanglauf. Dort befinden sich über 200 km Loipen sowie die Höhenloipe im Gletschergebiet. Das Skigebiet Freesports Arena Dachstein Krippenstein ist von Obertraun aus erreichbar. Dort befinden sich 7 Liftanlagen mit 13 kmPisten[21] Das Gebirge ist auch für Schneeschuh- und Skitouren geeignet. Wintermarkierungen verlaufen von der Gjaid Alm zur Bergstation der Südwandbahn am Huner Kogel, als auch von der Gjaid Alm über die Simony Hütte zum Hohen Dachstein.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bergbahnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Obertrauner Dachsteinseilbahn

Das Gebiet ist durch zwei Seilbahnanlagen erschlossen:

  • Dachsteinseilbahn in Obertraun auf den Krippenstein: Diese aus insgesamt vier Seilbahnen bestehende Anlage führt die Ausflügler zu den Eishöhlen und auf den Krippenstein. Im Winter stehen hier auch einige Skiabfahrten zur Verfügung. Neuerdings hat sich der Krippenstein als ein wichtiges Zentrum des Freeridens in Österreich etabliert.
  • Dachstein-Südwandbahn in Ramsau am Dachstein: Die Seilbahn überwindet ohne eine einzige Stütze 1000 m und endet am Hunerkogel (2687 m) beim Gjaidstein, einem der niedrigsten Gipfelpunkte des Südwandverlaufs.

Touristische Attraktionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weitere Attraktionen für den Fremdenverkehr sind:

  • Dachstein-Rieseneishöhle, Dachstein-Mammuthöhle und Koppenbrüllerhöhle: alle drei Höhlensysteme sind von Obertraun aus erreichbar.
  • Viele Wanderwege, vor allem auf den bewaldeten Kuppen, die im Süden vorgelagert sind: Bachlalm, Brandriedl etc.
  • Silberkarklamm: kleine, steile Klamm im Südosten
  • Alpinmuseum: kleine alpinhistorische Sammlung in den Kellerräumen der Austriahütte am Brandriedl.
  • Höhlenmuseum: Befindet sich nahe der Seilbahnstation Schönbergalm am Weg zur Dachstein-Mammuthöhle und beinhaltet u. a. ein 3D-Modell derselbigen sowie viele Infos zur Geschichte der Erforschung der Höhlen in der Umgebung.

Aussichtsbauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach 170 Tagen Bauzeit wurden am 30. Juli 2013 am Hunerkogel (etwa 3 km nördlich und fast 1 km westlich vom Ortszentrum Ramsau am Dachstein) eine ca. 100 m lange Hängebrücke (auf 2700 m Höhe Österreichs höchstgelegene) zum Eispalast und, an deren Ende, die Treppe ins Nichts (14 Stufen zu einer vorgerückten, tieferliegenden, gläsernen Aussichtsplattform) eröffnet.[22]

Karten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Alpenvereinskarte Bl. 14 (Dachsteingebirge), 1:25.000; Österreichischer Alpenverein 2012; ISBN 978-3928777278.
  • Gerhard W. Mandl: Geologische Karte der Dachsteinregion 1:50.000. Hrsg.: Geologische Bundesanstalt und Umweltbundesamt. Wien 1998 (geologie.ac.at [abgerufen am 27. November 2019]).

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Amt der Oö. Landesregierung, Naturschutzabteilung (Hrsg.): Natur und Landschaft / Leitbilder für Oberösterreich. Band 36: Raumeinheit Kalk-Hochalpen. Linz 2007 (land-oberoesterreich.gv.at [PDF; abgerufen am 29. Juli 2019]).
  • Gerhard W. Mandl, Dirk van Husen, Harald Lobitzer: Erläuterungen zu Blatt 96 Bad Ischl. Geologische Bundesanstalt, Wien 2012 PDF Online
  • Franz Mandl, Harald Stadler (Hrsg.): Archäologie in den Alpen. Alltag und Kult (= Forschungsberichte der ANISA. 3 / Nearchos. Band 19). Haus im Ennstal 2010.
  • U. Pistotnik, I. Spitzbart, J. T. Weidinger (Hrsg.): Der Dachstein im Klimawandel. 2014.
  • Rainer Hochhold: Die Gletscher der Dachsteingruppe. Hrsg.: Geographisches Institut der Universität Innsbruck. Innsbruck 1978 (anisa.at [PDF; abgerufen am 28. November 2019]).
  • Roman Moser: Dachsteingletscher und deren Spuren im Vorfeld. Musealverein Hallstatt (Hrsg.). Hallstatt 1997, DNB 955467314.
  • Friedrich Simony: Das Dachsteingebiet. E. Hölzl, Wien 1895, OCLC 315101778.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Dachsteinmassiv – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Roman Moser: Dachsteingletscher und deren Spuren im Vorfeld. Musealverein Hallstatt (Hrsg.). Hallstatt. 1997, S. 38.
  2. a b Gerhard Mandl: Geologische Karte der Dachsteinregion.
  3. Harald Lobitzer: Geologische Spaziergänge: Ausseerland – Salzkammergut. Hrsg.: Verlag der Geologischen Bundesanstalt in Wien mit dem Kammerhofmuseum Bad Aussee. Wien 2011, ISBN 978-3-85316-063-3, S. 26–28.
  4. Amt der Oö. Landesregierung: Natur und Landschaft / Leitbilder für Oberösterreich. Band 36: Raumeinheit Kalkhochalpen. S. 18.
  5. Gerhard Mandl: Gerhard W. Mandl, Dirk van Husen, Harald Lobitzer: Erläuterungen zu Blatt 96, Bad Ischl S. 123.
  6. Stummer,Günter und Plan, Lukas : Handbuch zum Österreichischen Höhlenverzeichnis . Verband Österreichischer Höhlenforscher, Wien 2002, S. 125 PDF online
  7. Die längsten Höhlen Österreichs. (PDF) Verband Österreichischer Höhlenforscher, abgerufen am 25. November 2019.
  8. Rainer Hochhold: Die Gletscher der Dachsteingruppe S. 5
  9. Parapuzosia seppenradensis - Der Riesenammonit von Gosau. www.gosaunet.at, abgerufen am 2. Dezember 2019.
  10. Amt der Oö. Landesregierung: Natur und Landschaft / Leitbilder für Oberösterreich. Band 36: Raumeinheit Kalkhochalpen. S. 15.
  11. Klimadaten von Österreich 1971–2000. ZAMG, abgerufen am 25. November 2019.
  12. a b Gerhard Pils: Die Pflanzenwelt Oberösterreichs. Ennsthaler, Steyr 1999, S. 62 und 206–215.
  13. Botanische Arbeitsgemeinschaft am Biologiezentrum Linz: Atlas der Gefäßpflanzenflora des Dachsteingebietes. In: Stapfia. Band 43, Linz 1996, PDF auf ZOBODAT.at.
  14. Amt der Oö. Landesregierung: Natur und Landschaft / Leitbilder für Oberösterreich. Band 36: Raumeinheit Kalkhochalpen. S. 36–39.
  15. M. Brader & G. Aubrecht (Redaktion): Atlas der Brutvögel Oberösterreichs. Denisia 7, Linz 2003, online.
  16. Helmut Steiner: Der Steinadler (Aquila chrysaetos) in den oberösterreichischen Kalkalpen. Egretta – Vogelkundliche Nachrichten aus Österreich 42, Salzburg 1999, S. 172–173.
  17. Franz Mandl: Almen und Salz. Hallstatts bronzezeitliche Dachsteinalmen (Zwischenbericht). Haus im Ennstal 1. Februar 2007, S. 4 f. (online (PDF-Datei; 375 kB) [abgerufen am 11. Juli 2012]).
  18. Die Karfreitag-Tragödie 1954. Recherche über die Heilbronner Tragödie, abgerufen am 5. April 2018.
  19. Dachsteinmassiv. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Band 14, Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig/Wien 1885–1892, S. 246.
  20. Peter Wiesinger: Ortsnamen und Siedlungsgeschichte im Salzkammergut. In: Jahrbuch des Oberösterreichischen Musealvereines. Band 149, Nr. 1, 2004, S. 556 (ganzer Artikel S. 543–560; pdf, 2,3 MB, landesmuseum.at; dort S. 14).
  21. Skigebiete Österreich. In: bergfex.at. bergfex GmbH, abgerufen am 9. September 2019.
  22. Hängebrücke & "Treppe ins Nichts". schladming-dachstein.at abgerufen am 5. April 2018.