Dagmar Hartge

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Dagmar Hartge (* 28. Dezember 1962 in Holzminden) ist eine deutsche Juristin und Datenschutzexpertin.

Nach dem Abitur am Gymnasium in Holzminden 1982 studierte sie von 1983 bis 1988 Rechtswissenschaften und anschließend bis 1989 zusätzlich Volkswirtschaft. Nach dem Referendariat und einem Semester an der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer schloss sie ihre juristische Ausbildung 1992 mit dem zweiten Staatsexamen an.

1992 trat Hartge in den Dienst des Landes Berlin im Bereich der Senatsverwaltung des Inneren ein. 1994 wurde sie Referentin beim Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit. Im Frühjahr 2005 wurde sie Bereichsleiterin für rechtliche Fragen und stellvertretende Datenschutzbeauftragte des Landes Berlin.

Am 2. Juni 2005 folgte sie dem bisherigen brandenburgischen Landesdatenschutzbeauftragten Alexander Dix im Amt nach.

Nach eigener Angabe nutz sie selber keine Dienste wie WhatsApp oder Facebook, jedoch den Instant-Messenger Threema.[1]

Dagmar Hartge ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. 'Brandenburg aktuell', vom 16. Mai 2017, ab 11Min50Sec: Dagmar Hartge, Interview: Wer ist die größte Datenkrake? Hrsg.: ARD - RBB Fernsehen. 2017 (ardmediathek.de).