Dagmar Rosenfeld-Lindner

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Dagmar Rosenfeld-Lindner, geb. Rosenfeld, (* 1972 in Köln) ist eine deutsche Journalistin. Sie ist seit 2016 stellvertretende Chefredakteurin von WeltN24.[1]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Abitur an der Liebfrauenschule Köln und dem Studium der Germanistik und Geschichte an der Universität zu Köln volontierte Dagmar Rosenfeld beim Berliner Tagesspiegel. Im Anschluss arbeitete sie dort zunächst als Redakteurin im Wirtschaftsressort, dann im Politikressort und verantwortete die „Seite Zwei“. 2009 wechselte Dagmar Rosenfeld ins Hauptstadtbüro der Zeit, wo sie zuletzt für das Politikressort schrieb.[2]

Sie ist die Schwester der Schriftstellerin Astrid Rosenfeld.[3] Seit 2011 ist sie mit Christian Lindner, dem damaligen Generalsekretär und heutigen Vorsitzenden der Freien Demokratischen Partei (FDP), verheiratet, mit dem sie zuvor seit 2009 liiert war.[4]

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ende 2017 sprach das Selbstkontrollorgan Deutscher Presserat eine Missbilligung gegen die „Welt“ aus: Die stellvertretende Chefredakteurin Dagmar Rosenfeld hatte vor der Bundestagswahl 2017 „Styling-Tipps für Politiker veröffentlicht“ und riet dabei unter anderem dem Kandidaten der FDP, Christian Lindner:

„Bei der Wahl der Oberbekleidung für Werbespots künftig vorher die Ehefrau fragen.[5]

Da Rosenfeld jedoch selbst jene Ehefrau ist, attestierte der Presserat „eine objektive Befangenheit der Journalistin.“[5]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Personalien: Dr. Ulf Poschardt ist neuer Chefredakteur WeltN24. Axel Springer Website, 6. September 2016, abgerufen am 14. Mai 2017.
  2. Unter einer Decke zeit.de vom 22. Juni 2016
  3. Hans Peter Schütz: Die Liberalen - humorlos, aber mit viel Witz. Stern, 26. September 2011.
  4. FDP-Generalsekretär heiratet Dagmar Rosenfeld. Focus, 15. August 2011.
  5. a b o.V.: Rügen für Werbung und AfD-Beitrag / Presserat missbilligt zudem Artikel von Lindners Frau, in: Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 9. Dezember 2017, S. 28