Dahmetal

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Dahmetal
Dahmetal
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Dahmetal hervorgehoben
Koordinaten: 51° 54′ N, 13° 29′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Teltow-Fläming
Amt: Dahme/Mark
Höhe: 76 m ü. NHN
Fläche: 41,56 km²
Einwohner: 488 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 12 Einwohner je km²
Postleitzahl: 15936
Vorwahl: 035451
Kfz-Kennzeichen: TF
Gemeindeschlüssel: 12 0 72 055
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der Amtsverwaltung: Hauptstraße 48-49
15936 Dahme/Mark
Bürgermeister: Manfred Hartfelder (CDU)
Lage der Gemeinde Dahmetal im Landkreis Teltow-Fläming
Am Mellensee Baruth/Mark Blankenfelde-Mahlow Dahme Dahmetal Großbeeren Ihlow (Fläming) Jüterbog Luckenwalde Ludwigsfelde Niederer Fläming Niedergörsdorf Nuthe-Urstromtal Rangsdorf Trebbin Zossen BrandenburgKarte
Über dieses Bild

Dahmetal ist eine Gemeinde im Südosten des Landkreises Teltow-Fläming in Brandenburg. Sie gehört dem Amt Dahme/Mark an, das seinen Verwaltungssitz in der Stadt Dahme/Mark hat.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt im Niederen Fläming im Tal der Dahme, etwa 45 Kilometer südöstlich der Kreisstadt Luckenwalde.

Kirche in Prensdorf

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde gliedert sich in drei Ortsteile[2]:

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde entstand am 31. Dezember 2001 aus dem freiwilligen Zusammenschluss der bis dahin selbstständigen Gemeinden Görsdorf, Prensdorf und Wildau-Wentdorf.[3]

Liebsdorf wurde am 1. Juli 1950, Liedekahle am 1. August 1973 nach Görsdorf eingemeindet.[4]

Wildau und Wentdorf fusionierten am 1. Oktober 1962.[4]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
2001 558
2002 538
2003 542
2004 550
2005 546
Jahr Einwohner
2006 528
2007 519
2008 510
2009 488
2010 475
Jahr Einwohner
2011 494
2012 492
2013 487
2014 496

Gebietsstand des jeweiligen Jahres[5][6], ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeindevertretung von Dahmetal besteht aus 8 Gemeindevertretern und dem ehrenamtlichen Bürgermeister. Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 ergab folgende Sitzverteilung:[7]

  • CDU 3 Sitze
  • Einzelbewerberin Andrea Müller 1 Sitz
  • Einzelbewerberin Renate Sattler 1 Sitz
  • Einzelbewerber Tino Janischewsky 1 Sitz
  • Einzelbewerber Mario Schlegel 1 Sitz
  • Einzelbewerber Wilfried Schulze 1 Sitz

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Manfred Hartfelder (CDU) wurde in der Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014 mit 76,7 % der gültigen Stimmen für eine Amtszeit von fünf Jahren[8] gewählt.[9]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen wurde am 12. April 2006 genehmigt.

Blasonierung: „In Grün über goldenem Tal ein silberner schräglinker Wellenbalken begleitet nach der Figur von rechts drei und links zwei goldenen Mühlrädern.“[10]

Das Wappen wurde vom Heraldiker Frank Diemar gestaltet.

Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Flagge der Gemeinde ist Grün - Weiß - Grün (1:4:1) gestreift und mittig mit dem Gemeindewappen belegt.

Gemeindepartnerschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Dahmetal unterhält eine Partnerschaft mit der polnischen Landgemeinde Kamieniec (Powiat Grodziski).

Sehenswürdigkeiten und Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Liste der Baudenkmale in Dahmetal und der Liste der Bodendenkmale in Dahmetal stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Kulturdenkmale. In der Neuen Mühle Dahmetal findet jeden Sommer ein Kultursommer statt.[11]

Neue Mühle Wildau-Wentorf

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sehenswert sind die aus Feldsteinen errichteten Dorfkirchen Görsdorf sowie die Dorfkirche Prensdorf aus dem 14. Jahrhundert sowie die spätromanische Dorfkirche in Wildau-Wentdorf aus dem 13. Jahrhundert.

Kirche in Görsdorf

Im Gemeindegebiet befinden sich entlang des Flüsschens Dahme insgesamt sieben Wassermühlen, teilweise im Altzustand, teilweise saniert. Von der Quelle aus gesehen liegt die erste in Prensdorf, dann folgen die Bachmühle in Görsdorf, die nächste in Liedekahle und vor Wildau-Wentdorf die Rote Mühle. In Wildau-Wentorf gibt es drei Wassermühlen: die Dammmühle, die Neue Mühle und die Heidemühle, auch Pappmühle genannt.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alle Gemeinden werden vom Flaeming-Skate berührt. Es handelt sich dabei um die größte zusammenhängende Strecke für Inlineskater und Radfahrer dieser Art.

Quellenangaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2015 (XLS-Datei; 83 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Hauptsatzung der Gemeinde Dahmetal (PDF; 655 kB)
  3. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2001
  4. a b Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt
  5. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Teltow-Fläming. S. 18–21
  6. Bevölkerung im Land Brandenburg nach kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden 1991 bis 2014
  7. Ergebnis der Kommunalwahl am 25. Mai 2014
  8. § 73 des Brandenburgischen Kommunalwahlgesetzes
  9. Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014
  10. Wappenangaben auf dem Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg
  11. Website der Neuen Mühle Dahmetal [1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Dahmetal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien