Dajana Eitberger

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Dajana Eitberger Rennrodeln
2018-01-11 Olympiaeinkleidung Deutschland 2018 by Sandro Halank–25.jpg
Nation DeutschlandDeutschland Deutschland
Geburtstag 7. Januar 1991 (27 Jahre)
Geburtsort Ilmenau
Größe 180 cm
Beruf Sportsoldatin
Karriere
Disziplin Einsitzer
Verein RC Ilmenau
Trainer Norbert Hahn
Jan Eichhorn
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
WM-Medaillen 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
EM-Medaillen 2 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
JWM-Medaillen 2 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
JEM-Medaillen 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
DM-Medaillen 0 × Gold 0 × Silber 2 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
0Silber0 2018 Pyeongchang Einzel
FIL Rennrodel-Weltmeisterschaften
0Bronze0 2016 Königssee Sprint
FIL Rennrodel-Europameisterschaften
0Bronze0 2014 Sigulda Einsitzer
0Gold0 2015 Sotschi Einsitzer
0Gold0 2015 Sotschi Team
FIL Rennrodel-Juniorenweltmeisterschaften
0Gold0 2011 Oberhof Einsitzer
0Gold0 2011 Oberhof Staffel
Rennrodel-JunioreneuropameisterschaftenVorlage:Medaillen_Wintersport/Wartung/unerkannt
0Silber0 2011 Laas Einsitzer
Deutsche MeisterschaftenVorlage:Medaillen_Wintersport/Wartung/unerkannt
0Bronze0 2012 Altenberg Einsitzer
0Bronze0 2014 Oberhof Einsitzer
Platzierungen im Rennrodel-Weltcup
 Debüt im Weltcup 12. Januar 2013
 Weltcupsiege 5 (ohne Staffel)
 Gesamtweltcup ES 2. (2014/15, 2017/18)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Einsitzer 3 2 6
 Sprint Einsitzer 2 3 1
 Team-Staffel 3 0 0
letzte Änderung: 13. Februar 2018

Dajana Eitberger (* 7. Januar 1991 in Ilmenau) ist eine deutsche Rennrodlerin.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dajana Eitberger startet für den RC Ilmenau und gehört in Oberhof zur Trainingsgruppe von Norbert Hahn und Jan Eichhorn vormals auch André Florschütz. Ihren internationalen Durchbruch hatte die Sportsoldatin, als sie bei den Juniorenweltmeisterschaften 2010 in Igls als Viertplatzierte noch knapp eine Medaille verpasste. Ein Jahr später gewann sie in Oberhof den Titel sowohl im Einzel, als auch an der Seite von Julian von Schleinitz, Nico Grüßner und Toni Förtsch mit der Teamstaffel Deutschlands. Die Junioren-Europameisterschaften in Laas beendete sie hinter Mona Wabnigg als Zweitplatzierte. In der Saison 2012/13 folgte das internationale Debüt bei den Frauen im Rennrodel-Weltcup. In Oberhof wurde sie hinter Natalie Geisenberger, Tatjana Hüfner und Anke Wischnewski bei einem deutschen Vierfachsieg Vierte. Es war zugleich die Rennrodel-Europameisterschaft 2013. In der folgenden Saison gehörte Eitberger zum festen Stamm im deutschen Weltcup-Team. In acht Rennen erreichte sie durchweg einstellige Platzierungen, einzig beim Saisonauftakt in Lillehammer konnte sie sich wegen eines Sturzes nicht für das Weltcup-Rennen qualifizieren. In Oberhof fuhr sie als Drittplatzierte erstmals auf das Podium. Nachdem sie im Vorjahr als Viertplatzierte noch eine Medaille verpasst hatte, gewann sie bei Abwesenheit der deutschen Olympiafahrerinnen bei der Rennrodel-Europameisterschaft 2014 in Sigulda hinter Natalja Chorjowa und Tatjana Iwanowa die Bronzemedaille. In der Weltcup-Gesamtwertung wurde sie am Ende ihrer ersten kompletten Saison Fünfte.

2005 und 2006 gewann Eitberger die Juniorinnenwertung des FIL-Sommercup, danach von 2007 bis 2013, einzig unterbrochen von einem Sieg Ewelina Staszuloneks im Jahr 2010, sechsmal in Folge bei den Frauen. Damit ist sie neben Silke Kraushaar-Pielach mit acht Siegen erfolgreichste Teilnehmerin des Wettbewerbs. Bei den nationalen Meisterschaften gewann sie 2012 in Altenberg hinter Tatjana Hüfner und Carina Schwab, 2014 hinter Hüfner und Anke Wischnewski die Bronzemedaillen bei den Deutschen Meisterschaften.

Bei den Europameisterschaften 2015 wurde Eitberger sowohl im Einsitzer als auch mit der Staffel Europameisterin. Der Sieg im Einsitzer war zugleich ihr erster Sieg im Weltcup und krönte eine Saison, bei der sie weitere dreimal Zweite und viermal Dritte war und in der Gesamtwertung hinter Natalie Geisenberger und vor Tatjana Hüfner Zweite wurde.

Bei den Olympischen Spielen 2018 in Pyeongchang gewann Eitberger hinter Teamkollegin Natalie Geisenberger die Silbermedaille. Im letzten Lauf konnte sie sich dabei noch vom vierten auf den zweiten Rang schieben. Für diesen Erfolg wurde sie am 7. Juni 2018 mit dem Silbernen Lorbeerblatt ausgezeichnet.[1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Dajana Eitberger – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelbelege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Pressemitteilung des Bundespräsidialamtes vom 7. Juni 2018: … Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zeichnet am 7. Juni 2018 die deutschen Medaillengewinner der Olympischen Winterspiele 2018 … mit dem Silbernen Lorbeerblatt aus …