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Damensitz

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Damensattel-Wettbewerb, Irland, 2006

Der Damensitz (auch Seitsitz) ist eine Weise beim Reiten auf dem Pferd zu sitzen, bei der sich beide Beine auf einer Seite des Pferdes befinden, normalerweise links. Der moderne Damensattel hat nur einen Steigbügel und zwei Hörner, an denen die Oberschenkel anliegen.

Der Damensitz hat seinen Ursprung in der Antike und entwickelte sich im Mittelalter in Europa, um Frauen mit langen Röcken das Reiten zu ermöglichen.

Reiten im Damensitz

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Der Seitsitz kann in den Quersitz und den Schrägsitz unterschieden werden.[1]

Beim Quersitz sitzt die Reiterin quer zur Bewegungsrichtung, sodass sie kaum auf das Pferd einwirken kann. Es können keine Hilfen über den Sitz oder die Schenkel gegeben werden. Auch differenzierte Zügelhilfen sind erschwert, da die Reiterin nicht nach vorne gewendet ist. Nur Stimmhilfen kann die Reiterin unbeeinträchtigt geben.

Im Schrägsitz sitzt die Reiterin in Bewegungsrichtung, wobei sich beide Beine auf einer Seite des Pferdes befinden. Eine weitgehend normale Einwirkung über den Sitz ist möglich, allerdings fehlt das rechte Bein zur Hilfengebung. Die Reiterin sitzt senkrecht auf dem Pferd, wobei die Wirbelsäule der Reiterin über der des Pferdes zentriert ist. Schultern und Hüften sollen parallel zu denen des Pferdes ausgerichtet sein. Sie sind weder verdreht noch seitlich verschoben. Die Hände sind senkrecht, beide Zügel sind gleich lang und stehen gleichmäßig an, die Hände werden meist etwas breiter geführt. Eine lange Gerte ersetzt das fehlende rechte Bein.[2][3] Die Reiterin sitzt im Damensattel etwas weiter hinten als in einem normalen Sattel. Da sich beide Beine auf derselben Seite des Pferdes befinden, besteht die Gefahr einer ungleichmäßigen Belastung des Pferderückens, das würde dem Pferderücken schaden und der Sattelgurt müsste fester gezogen werden, damit der Sattel nicht verrutscht. Deshalb ist für das Geraderichten, das Gleichgewicht und die Sicherheit im Damensattel ein korrekter Sitz unerlässlich und wird in Damensattel-Prüfungen bewertet.

Auf gebogenen Linien werden rechts und links unterschiedlich geritten. Nach rechts wird der Oberkörper normal in Bewegungsrichtung gedreht und die Schultern sind parallel zu den Pferdeschultern. Nach links bleibt die rechte Schulter hingegen hinten und nur der Kopf wird in Bewegungsrichtung gewendet. So wird ein „Spin-Out“ vermieden. Verdreht sich der Oberkörper nach links, kann das einen Sturz kopfüber rückwärts nach rechts zur Folge haben. Die linke Hüfte bleibt vorn, während die rechte Hüfte und Schulter hinten bleiben.[2] Aus Pferdesicht ist ein Damensattel angenehm. Da es nicht möglich ist, mit den Beinen zu klammern, müssen die Hilfen feiner gegeben werden.[4] Leichttraben wird vermieden, da es durch die einseitige Belastung durch den einen Steigbügel den Sattel aus dem Gleichgewicht bringen kann.[2]

Zum Reiten im Damensattel trägt die Reiterin eine gewöhnliche Reithose mit Reitstiefeln. Darüber trägt sie entweder Habits, die praktische englische zweiteilige Reitkleidung, meist aus Tweed, bestehend aus einem Sicherheits-Reitrock und einer Reitjacke, oder ein Reitkleid. In beiden Fällen lässt sich der Rock mit einem Knopf lösen, nach vorne öffnen und wird zur Schürze über den Beinen. Die Reiterin sitzt dann im Sattel auf der Reithose, die einen besseren Kontakt zum Pferd ermöglicht als eine zusätzliche Stofflage dazwischen. Zum Aufsteigen benötigt sie entweder Hilfe oder eine hohe Aufsteighilfe.[4]

Bei manchen Behinderungen, kann ein Damensattel hilfreich sein.[5] Ein Beispiel ist die Belgierin Barbara Minneci, die bei den Paralympics 2016 mit ihrer kleinen, bunten Tinker-Stute Barilla im Damensattel für Aufmerksamkeit sorgte.[6]

Für den Damensitz wird ein spezieller Sattel benötigt, der es der Reiterin ermöglicht, seitlich anstatt rittlings auf dem Pferd zu sitzen. Ein Damensattel wird auf die Sattellage, dem Bereich hinter dem Widerrist aufgelegt und mit dem Sattelgurt befestigt. Ein Damensattel ist länger als ein normaler Sattel und muss an die Rückenlänge des Pferdes angepasst werden. Moderne Damensättel haben Sicherheits-Steigbügelhalterung und eine flache Sitzfläche, die den Entlastungssitz ermöglicht.[4][7]

Geschichte des Damensattels

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Bereits im Altertum ritten Menschen im Seitsitz. So gibt es beispielsweise Darstellungen der keltischen Göttin Epona im Quersitz. Da es keinen geeigneten Seitsitz-Sattel gab, konnte jedoch nur im Schritt geritten werden. Bis zum Ende des 13. Jahrhunderts saßen Frauen und Männer demzufolge auf gleiche Weise zu Pferd. Frauen trugen zum Reiten Hosen, in Europa meist unter dem Rock. Der Quersitz wurde im Mittelalter bei den Frauen des Adels erst im 14. Jahrhundert mit dem Aufkommen von geeigneteren Sätteln für den Quersitz gebräuchlich.[8]

Sambue

Der Sambue kam im 14. Jahrhundert auf. Dabei handelte es sich um ein mit Stroh gepolstertes Reitkissen mit einer hölzernen Lehne. Dazu gehörte eine Fußstütze die „Planchette“ genannt wurde. Der Sitz war quer zum Pferd, erlaubte keine Einwirkung der Passagierin und das Pferd musste geführt werden. Schwungvolle Gangarten mit Schwebephase konnten nicht gesessen werden, nur Schritt und Tölt waren möglich. Aus diesem Grund wurden Zelter mit weichen und bequem zu sitzenden Gängen bevorzugt und waren entsprechend wertvoll. Der Sambue war daher vorwiegend beim Adel verbreitet. Der Sambue war außerdem sehr unsicher, und es gab nicht selten tödliche Unfälle, wie etwa den der französischen Königin Isabella von Aragón. Bei schnellen Ritten durch unwegsames Gelände saßen Frauen deshalb nach wie vor rittlings auf dem Pferd.

Anna von England (1366–1394) wandte sich nach vorne, nahm die Zügel selber in die Hand und stellte nur einen Fuß auf die Fußstütze, um sicherer zu sitzen.[9][4]

Gabelsattel, J. Herring, 1845

Katharina von Medici (1519–1589) wird der Schrägsitz zugeschrieben. Im Schrägsitz hat die Reiterin ihre Schultern parallel zu den Pferdeschultern und kann auf das Pferd einwirken. Katharina von Medici schlug ihr rechtes Bein über den Sattelknauf und verwendete für den linken Fuß einen Steigbügel statt der Fußstütze (Einhornsattel). Dadurch konnte sie sicherer sitzen als auf dem Sambue und dennoch einen langen Rock tragen. Um 1580 wurde am französischen Königshof der Sattelknauf durch eine Gabel mit zwei Hörnern ersetzt, so dass der rechte Oberschenkel zwischen den beiden Hörnern zu liegen kam und einen stabileren Sitz erlaubte.

Der Damensattel ist in der Regel linkssitzig, d. h. die Beine sind auf der linken Seite des Pferdes. Der rechtssitzige Damensattel kommt aus der Falknerei, weil die Falken während der Jagd auf der linken Hand geführt werden. Im Gabelsattel war es zwar möglich, zu galoppieren, doch für das Springen und Jagdreiten war er nur schlecht geeignet. So waren es die Jagdreiterinnen, die über die Jahrhunderte zur Weiterentwicklung des Damensattels beitrugen. Es war nicht einfach, im Gabelsattel korrekt zu sitzen. Um den Zug der Beine auf der linken Seite auszugleichen, neigte die Reiterin dazu, zu weit nach rechts zu sitzen, so dass der Schwerpunkt nicht mehr in der Mitte lag. Die Gabel bot zu wenig Halt und die Hilfengebung war erschwert. Dennoch war der Gabelsattel vor allem beim englischen Adel weit verbreitet und englische Reitlehren rieten Frauen noch in den 1830ern, auf öffentlichen Straßen nicht zu galoppieren. Aufgrund des unsicheren Gabelsattels trauten sie kaum einer Reiterin zu, bei einer Jagd querfeldein den Hunden folgen zu können.[10]

Auf dem europäischen Kontinent saßen viele Frauen weiterhin rittlings zu Pferd,[11] beispielsweise Katharina die Große (1729–1796)[12] und Wilhelmine von Preußen (1751–1820).

Drei-Horn-Sattel

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Drei-Horn-Sattel

Das dritte Horn, das „leaping head“ oder „Springhorn“, wurde gegen Mitte des 18. Jahrhunderts erfunden und machte den Damensattel viel sicherer.[13] Es ist nach unten abgewinkelt, legt sich über den linken Oberschenkel und sorgt für einen festeren Sitz. Im Drei-Horn-Sattel war es möglich Hindernisse zu springen.[14]

Daraufhin breitete sich in England ab 1860 die Jagdreiterei unter den Frauen der Oberschicht aus.[10] Insbesondere das Springen im Damensattel führte jedoch zu Unfällen, bei denen sich die Reiterinnen verletzten, weil sie aufgrund ihrer ungeeigneten, bauschigen Kleidung, die sich am Sattel verfing, nicht vom Pferd loskamen. Daher wurde der Sicherheitsreitrock entwickelt, der im Falle eines Sturzes nicht am Sattel hängen bleibt.

Auf dem Kontinent breitete sich der Drei-Horn-Sattel langsamer aus, besonders in Frankreich, Spanien und Deutschland saßen die Frauen vor allem bei Jagden weiterhin rittlings, auf „deutsche Art“, zu Pferd. Hierfür wurde meist ein langer geteilter Rock getragen, der auf- und zugeknöpft werden konnte.[15] Elisabeth von Österreich, genannt Sisi, war eine hervorragende Reiterin, die im Drei-Horn-Sattel sowohl schwere Jagden in England mit Bay Middleton als auch Hohe Schule in der Spanischen Hofreitschule in Wien ritt.[16][17][18]

Moderner Damensattel

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Der moderne Damensattel hat nur noch zwei Hörner, weil mit dem „leaping head“ das dritte Horn auf der rechten Seite des Sattels überflüssig wurde und in etwa um 1870 verschwand.[19] Ab etwa 1890 wurde die Polsterung flacher und funktioneller und der Sattel leichter. Der Balancierriemen, der die Sattellage, vor allem beim Springen, verbesserte, wurde hinzugefügt. Dank dieser Verbesserungen setzte sich der Damensattel im 19. Jahrhundert auch auf dem Kontinent durch und dominierte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.[20][21]

In England erlebte das Damensattelreiten in den 1880er Jahren des viktorianischen Zeitalters seine Blütezeit und wurde bis in die frühen 1930er Jahre betrieben. In den 1870er- und 1880er-Jahren stieg die Zahl der Jagdreiterinnen bei Fuchsjagden stark an. Dies wird anhand einer Jagdveranstaltung deutlich, bei der die Zahl der Reiterinnen im 300-köpfigen Jagdfeld zwischen 1865 und 1877 um das Zehnfache auf 30 anstieg.[19]

Trotz der positiven Entwicklung ist der Damensattel dem normalen Sattel unterlegen: Das rechte Bein und die Kreuzeinwirkung durch Gegensitzen fehlten zur Hilfengebung, obendrein ist der Sattel bei Stürzen gefährlich, da die Reiterin oft nicht vom Sattel loskommt. Infolgedessen saßen ab 1900 Frauen dann wieder vermehrt rittlings zu Pferd, was zu öffentlichen Diskussionen führte. Nach der Jahrhundertwende setzten sich auch Ärzte für die Abschaffung des Damensitzes ein, da er bei jungen Mädchen Skoliose begünstigen könne.[22] Zu dieser Zeit kam auch die Jodhpurhose auf. Zu den Befürworterinnen des Herrensitzes gehörte Anita Augspurg.[23] Es gab jedoch auch Gegenstimmen, beispielsweise schrieb 1912 die Zeitschrift Die Woche:

„So berechtigt die Warnung vor dem Seitensitz ist, der im Fall eines Sturzes größere Gefahr birgt, indem der Fuß leicht in der Gabel und im Bügel hängenbleibt, zieht man doch diesen Sitz immer wieder dem Herrensitz vor. Die Linie im Seitensitz ist eine bei weitem elegantere (…)“

Die Woche, 1912
Hannoveraner mit Damensattel, Celle, 2011

Zwischen 1924 und 1939 wurde in Aachen zeitweise Damensattel-Dressuren[24] als auch der „Walkürenpreis“ ausgetragen, eine der wichtigsten Amazonen-Springkonkurrenzen in Deutschland, bei der jeweils ein Preis für beide Sättel vergeben wurde.[25][26] Nach dem Ersten Weltkrieg wurde der Damensattel jedoch nach und nach verdrängt[27][28] und in Deutschland 1928 für schwere Springen verboten.[29]

Um die Jahrtausendwende wurde das Reiten im Damensattel in Deutschland wieder beliebter und es werden Turniere veranstaltet. Bei Shows werden gerne Schaubilder mit auffallenden Reitkleidern und weiten Röcken eingesetzt. In der Damensattel-Dressurkür werden gerne Barockpferderassen in historischen Kostümen vorgestellt.[4][2] Die Deutsche Reiterliche Vereinigung bietet eine Ergänzungsqualifikation "Damensattel" für Trainer und Trainerinnen an.[30]

Treideln im Quersitz, 1875

Der Seitsitz war manchmal auch beim Treideln gebräuchlich.[31]

Treideln ist das Ziehen von Schiffen auf Wasserwegen flussaufwärts. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts wurden die Schiffe und die Ladung immer größer, so dass die menschliche Kraft zum Treideln nicht mehr ausreichte. Ein Pferd konnte beim Treideln vier Männer ersetzen. Die Halfterer trieben die Pferde auf dem Treidelpfad am Ufer entlang an. Das Treideln war gefährlich. Besonders wenn die Treidelpfade nach einem Hochwasser aufgeweicht waren, rutschten die Pferde immer wieder aus und drohten in den Fluss gerissen zu werden.[32]

Die Halfterer oder Leinenreiter ritten deshalb meist im Seitsitz. So konnten sie bei Gefahr sofort abspringen und das Schlepptau kappen, um die Tiere zu retten.[33] Treideln erfolgt im Schritt und erfordert keine differenzierte Hilfengebung, weshalb der Seitsitz hier nur Vorteile bietet.

Diskriminierung

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Englische Karikatur, ca. 1800–1810,
Der Witz bestand darin, dass Frauen zu dieser Zeit in der Öffentlichkeit ihre Beine nicht spreizen durften.
Der Seemann kommentiert nicht die Richtung, in die sie will, sondern ihre Art zu reiten mit dem Wortspiel zwischen dem Ortsnamen „Stretchit“ und dem Verb „to stretch it“. (etwas dehnen).

Im 19. Jahrhundert wurde von Frauen im angelsächsischen Raum erwartet, im Damensitz zu reiten – angeblich aus Gründen der Sittlichkeit. Frauen, die sich nicht daran hielten, wurden oft diskriminiert oder waren Gegenstand sexistischer Witze.[34] Bis ins 20. Jahrhundert hielt sich die Meinung, dass Frauen nur im Damensattel reiten sollten, obwohl der Damensattel unterlegen ist.[12] Dadurch waren Frauen bei Turnieren benachteiligt.[35]

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden jemenitische Juden diskriminiert, indem ihnen vorgeschrieben wurde, im Damensitz zu reiten.[36]

Seit 2013 müssen Frauen in der indonesischen Scharia-Hochburg Lhokseumawe in der Provinz Aceh, im Damensitz auf Motorrädern mitfahren.[37] Grund sind islamistische Vorstellungen zum Thema „Jungfernhäutchen und Moral“.[38][39] Die indonesische Zentralregierung versucht dieses Verbot zu stoppen[40] ebenso wie Menschenrechtsorganisationen.[41] Frauen, die in Lhokseumawe normal auf dem Sozius sitzen, werden jedoch von der Sittenpolizei verfolgt und bestraft.[42][43][44][45]

Zu Beginn der 1950er-Jahre gab es in der Presse erregte Diskussionen über das Problem, dass Frauen oft im Damensitz auf dem Motorroller mitgenommen wurden, was mitunter Ursache von Unfällen war.[46] In Deutschland dürfen seit 1956 Frauen auf dem Motorroller aus Sicherheitsgründen nicht mehr im Damensitz mitfahren.[47]

  • Michaela Otte: Geschichte des Reitens von der Antike bis zur Neuzeit. FN Verlag, 1994, ISBN 3-88542-255-7.
Commons: Damensattel – Sammlung von Bildern
Wiktionary: Damensitz – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

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  1. Michaela Otte: Geschichte des Reitens von der Antike bis zur Neuzeit. FN Verlag, 1994, ISBN 3-88542-255-7, S. 184.
  2. a b c d Merkblatt: Wettbewerbe im Damensattel. RID - Reiten im Damensattel e.V., Juli 2016, abgerufen auf damensatteldeutschland.de am 11. Oktober 2025 (PDF).
  3. Merkblatt: Reiten im Damensattel. RID - Reiten im Damensattel e.V., Januar 2021, abgerufen auf damensatteldeutschland.de am 11. Oktober 2025 (PDF).
  4. a b c d e Von der Kunst im Seitsitz zu reiten. pm Forum digital, Ausgabe 05/2023, Deutsche Reiterliche Vereinigung, abgerufen am 4. Oktober 2025.
  5. Merkblatt: Wettkampfordnung für Menschen mit Behinderung im Pferdesport. Deutschen Kuratorium für Therapeutisches Reiten e.V. (DKThR), August 2024, abgerufen auf dkthr.de am 11. Oktober 2025 (PDF).
  6. Silke Rottermann: Introducing Barbara Minneci: Para-dressage’s Ambassador of Good Equitation. Eurodressage, 20. Januar 2020, abgerufen am 11. Oktober 2025.
  7. Merkblatt: Der moderne Damensattel. RID - Reiten im Damensattel e.V., Februar 2021, abgerufen auf damensatteldeutschland.de am 11. Oktober 2025 (PDF).
  8. Michaela Otte: Geschichte des Reitens von der Antike bis zur Neuzeit. FN, 1994, ISBN 3-88542-255-7, S. 180–182.
  9. Agnes Strickland: Berengaria of Navarre. Anne of Bohemia. Lea & Blanchard, 1841, S. 309.
  10. a b Erica Munkwitz: Vixens of Venery: Women, Sport, and Fox-Hunting in Britain, 1860-1914. In: Critical Survey. Vol. 24, No. 1, Sporting Victorians (2012), S. 74–87, hier S. 75.
  11. Conrad von Hochstetter: Militair- und Civil-Reiter-Schule neuerer Zeit zur gründlichen Anleitung in der einzig wahren Reiter Praxis: mit 14 Steindrucken. Bergmann, Berlin 1839, S. 220 f., à L'Amazone siehe S. 222 (Digitalisat).
  12. a b CuChullaine O'Reilly: Sidesaddles and suffragettes – the fight to ride and vote. Long Riders Guild Academic Foundation (lrgaf.org), abgerufen am 4. Oktober 2025.
  13. Damensattelreiten. Swiss Equestrian, abgerufen am 11. Oktober 2025.
  14. Mervyn Richardson: Horsemanship; Or The Art of Riding and Managing a Horse: Adapted for the Guidance of Ladies and Gentlemen, on the Road and in the Field. Longman, Brown, Green, and Longmans, London 1853, S. 84 (Beschreibung des dritten Horns), S. 94 (Beschreibung des Springens) (Volltextversion in der Google-Buchsuche).
  15. Clara Brockmann: Briefe eines deutschen Mädchens aus Südwest. Ernst Siegfried Mittler und Sohn, Berlin 1912, S. 118 (Digitalisat).
  16. Dieter Nagl: Sisi, die wilde Reiterin. Die Presse, 15. Januar 2019, abgerufen am 4. Oktober 2025 (Beleg für Drei-Horn-Sattel).
  17. Martin Haller: Sisi – die Kaiserin im Sattel. Hofreitschule News, 6. Juli 2018, abgerufen am 4. Oktober 2025.
  18. Martin Haller: Kaiserin Elisabeth, Monarchin, Reiterin, Pferdefrau. ProPferd.at, 5. November 2016, abgerufen am 4. Oktober 2025.
  19. a b Alison L. Goodrum: Riding Dress History, with a Twist: The Side-Saddle Habit and the Horse during the Early Twentieth Century. In: Neil Carr (Editor): Domestic Animals and Leisure. Palgrave Macmillan, 2015, ISBN 978-1-349-55900-8, S. 175–200, hier S. 176.
  20. Max Jähns: Roß und Reiter in Leben, Sprache, Glauben und Geschichte der Deutschen. Band 1, F. W. Grunow, Leipzig 1872, S. 170 (Digitalisat).
  21. Anni Biel: Das Damen-Reiten, E. S. Mittler & Sohn, Berlin 1895, S. 24–26 (Digitalisat).
  22. A. Kronfeld (Hrsg.): Die Tägliche Praxis, Monatsberichte über die gesamte Therapie und alle klinischen Fächer. Bände 5–6, Verlag Moritz Perles, Wien 1933, S. 116 (Volltextversion in der Google-Buchsuche).
  23. Anita Augspurg: Zwei unheilvolle Vermächtnisse. In: P. Niemeyer (Hrsg.): Hygieia: gemeinverständliche Monatsschrift für Gesundheits- und Krankenpflege. A. Zimmer, Stuttgart 1892, S. 248–250 (Digitalisat).
  24. Reitturnier in Aachen, Münchner neueste Nachrichten : Wirtschaftsblatt, alpine und Sport-Zeitung, Theater- und Kunst-Chronik. 1928, Jg. 81, 27. August 1928
  25. Frauen im Reitsport, Koch, Pferdesport Journal 11 2017
  26. Reitturnier in Aachen, Münchner neueste Nachrichten : Wirtschaftsblatt, alpine und Sport-Zeitung, Theater- und Kunst-Chronik, 1932, Jg. 85, 24. Juli 1932
  27. Artikel „Reit- und Fahrturnier in Erding“, Münchner neueste Nachrichten, 1925, Jg. 78, 5
  28. Frankfurter Reitturnier, Münchner neueste Nachrichten : Wirtschaftsblatt, alpine und Sport-Zeitung, Theater- und Kunst-Chronik. 1929 = Jg. 82, 14. April 1929
  29. Veronika Straaß, Claus-Peter Lieckfeld: Mythos Pferd: Geschichten und Legenden von der Antike bis heute. BLV, 2004, S. 180.
  30. Ergänzungsqualifikation "Damensattel", Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN)
  31. Treideln, Förderverein historisches Seckenheim
  32. Kurt Dehe: Treidelschifffahrt auf dem Rhein zwischen Köln und Mainz. Stadt Kaub, 2021 (auf KuLaDig, bearbeitet von Florian Weber, 2024), abgerufen am 5. Oktober 2025.
  33. Manfred Pfaus: Die Neckarschifffahrt. Beschreibung der Schifffahrt auf dem Neckar, Schautafel in Haßmersheim. Hrsg.: Verband Odenwälder Museen. 9. September 2014.
  34. The Way to Stretchit. Etching with engraving, 1814–1835, The British Museum (vulgäre Satire: Eine junge Frau sitzt rittlings auf einem Esel und fragt einen Bauerntrampel: „Meister, ist das der Weg nach Stretchit?“)
  35. Leonie Greife: Belästigungen im Reitsport: Wie Reiterinnen gegen Sexismus kämpfen. Wie gleichberechtigt ist der Reitsport? pferde.de, 13. September 2020, abgerufen am 5. Oktober 2025.
  36. Aviva Klein-Franke: Die Juden im Jemen. Zum Rechtsstatus der Juden im Jemen. In: Die Welt des Islams. Vol. 37, Nr. 2, 1997, S. 178–222.
  37. Bettina Weber: Mythos Jungfernhäutchen. Tagesanzeiger, 23. August 2013, abgerufen am 5. Oktober 2025.
  38. Anthony Bond: Islamic province bans women pillion passengers from straddling motorbikes to protect their 'morals' in Indonesia. Daily Mail, 3. Januar 2013, abgerufen am 5. Oktober 2025.
  39. Hotli Simanjuntak: Local officials delay sidesaddle regulation. The Jakarta Post, 8. Januar 2013, abgerufen am 5. Oktober 2025.
  40. Going sidesaddle in Lhokseumawe. Indonesia Rising, 7. Januar 2013, abgerufen am 5. Oktober 2025.
  41. Groups oppose motorcycle straddling ban. China Daily, 9. Januar 2013, abgerufen am 5. Oktober 2025.
  42. Angela Dewan: Morality Police Target Women in Indonesian Shariah Stronghold. (Memento vom 17. Oktober 2016 im Internet Archive) 23. Juli 2013.
  43. World Report 2014: Indonesia, Events of 2013 Human Rights Watch, abgerufen am 5. Oktober 2025.
  44. Dozens of women stopped in Aceh for straddling motorcycles. The Jakarta Post, 26. Mai 2016, abgerufen am 5. Oktober 2025.
  45. Side-saddle only for female pillions. Visordown News, 10. Mai 2024, abgerufen am 5. Oktober 2025.
  46. Im Damensitz auf dem Motorroller. In: Kraftfahrzeugtechnik. 6/1955, S. 210.
  47. BGL Nr. 19 vom 30. April 1956, § 35a StVZO.