Damsdorf

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Damsdorf
Damsdorf
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Damsdorf hervorgehoben
Koordinaten: 54° 4′ N, 10° 19′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Segeberg
Amt: Bornhöved
Höhe: 51 m ü. NHN
Fläche: 7,75 km2
Einwohner: 234 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 30 Einwohner je km2
Postleitzahl: 23824
Vorwahl: 04323
Kfz-Kennzeichen: SE
Gemeindeschlüssel: 01 0 60 017
Adresse der Amtsverwaltung: Am Markt 3
24610 Trappenkamp
Webpräsenz: www.amt-bornhoeved.de
Bürgermeister: Jürgen Kaack (WGD)
Lage der Gemeinde Damsdorf im Kreis Segeberg
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Über dieses Bild

Damsdorf ist eine Gemeinde im Kreis Segeberg in Schleswig-Holstein.

Geografie und Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Damsdorf liegt am Stocksee etwa 22 km östlich von Neumünster in einer ländlichen und seenreichen Umgebung. Westlich verläuft die Bundesautobahn 21 von Bad Segeberg nach Kiel, nördlich die Bundesstraße 430 von Neumünster nach Plön.

Ein Teil des Gemeindegebiets liegt im Naturpark Holsteinische Schweiz.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Damsdorf wurde im 14. Jahrhundert erstmals erwähnt. Eine Korn- und Graupenwindmühle wurde erst 1941 nach einem Brand abgebrochen.

Am 1. Oktober 1937 wurde die Gemeinde Damsdorf mit der Gemeinde des Nachbardorfes Stocksee unter dem Namen Stocksee zusammengelegt. 1948 fasste der Gemeinderat den Beschluss, die Gemeinden wieder voneinander zu trennen, am 31. März 1951 wurde dieser Beschluss vollzogen.[2][3]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wählergemeinschaft WGD hat seit der Kommunalwahl 2013 alle neun Sitze in der Gemeindevertretung.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „Von Silber und Rot schräglinks geteilt. Vorn eine aufrechte grüne Damwildschaufel, hinten ein silberner Mühlstein.“[4]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Kiesabbau ist eine bedeutende Einnahmequelle, knapp die Hälfte des Gemeindegebiets wird durch Kieswerke genutzt. Ein Teil der Kiesgruben wird heute renaturiert.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pöhls, Heinrich: Zwischen Grimmelsberg, Stocksee und Tensfelder Au, Eine Heimatkunde d. Dörfer Stocksee, Damsdorf, Tensfeld, Tarbek, hrsg. von den vier Gemeinden, Neumünster Evert, 1979

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Damsdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2017 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Chronik für die Schule zu Stocksee, 1985
  3. Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein (Hrsg.): Die Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein. Historisches Gemeindeverzeichnis: Kreis Segeberg. Kiel 1972 (Digitalisat bei genealogy.net [abgerufen am 30. Oktober 2015]).
  4. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein