Daniel Anderson

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Daniel Anderson ist ein deutscher Film-, Theater- und Fernsehregisseur sowie Drehbuchautor.

Er entwickelt fiktionale Fernsehformate und ist Autor von Kurzgeschichten, Lyrik, längerer Prosa und Stücken. Als Gründer der Theaterbrigade Berlin realisiert er in unregelmäßiger Folge freie Theaterproduktionen und Lesungen seiner eigenen Stücke und Texte.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach einer Berufsausbildung zum Flugzeugmechaniker studierte Daniel Anderson an der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf in Babelsberg Regie. Nach Diplomabschluss ging er an das Theater der Bergarbeiter Senftenberg, wurde dort Oberspielleiter und auch Schauspieler. An diesem Haus hatten mehrere Stücke von Daniel Anderson ihre Uraufführung.

Seit 1989 ist Anderson freier Autor und Regisseur. Er arbeitete in Israel, USA und Tschechien. Seit 2000 widmet er sich vornehmlich der Serienarbeit im Fernsehen. Für die Serie Gute Zeiten, schlechte Zeiten war er auch als Produzent tätig. Neben seiner professionellen Regiearbeit dreht er experimentelle Kurzfilme.

Anderson ist auch als Synchronbuchautor und als Synchronregisseur tätig. Unter anderem zeichnet er für Buch und Regie bei den Serien Santa Clarita Diet, Six, NTSF:SD:SUV:: und Gumball verantwortlich. Teilweise entwarf er die Synchronbücher der Serie Hell on Wheels, deren Synchronregie Karin Lehmann übernahm.

Im Orange Cursor Verlag erschien 2014 sein Roman "Tiefrot".[1] Er ist Autor des Hosentaschenverlages, Hannover, in dem seine Kurzgeschichte "PanDORaS BuCHSe" publiziert wurde.[2]

Daniel Anderson ist Inhaber der scripts&stories gbr und gibt hier Nachwuchsregisseuren die Möglichkeit zu Volontariaten und Praktika.[3]

Regiearbeiten (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stücke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Zahnpasta der Verzweiflung lässt sich nicht mehr in die Tube der Beschwichtigung zurückdrücken
  • Nachtschicht
  • Brücken und Gitter
  • Von Tieren und anderen Menschen
  • Eine Mädchenkapelle in menschenverachtenden Perücken spielt bei IKEA die Marsellaise

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Tiefrot bei Skoobe lesen. Abgerufen am 21. Juli 2018.
  2. HOSENTASCHENGESCHICHTEN - HOSENTASCHENVERLAG DORTHE HODEMACHER HANNOVER. Abgerufen am 21. Juli 2018.
  3. Archivlink (Memento des Originals vom 9. Juli 2009 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.scripts-and-storys.de