Daniel Caligiuri

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Daniel Caligiuri
Daniel Caligiuri (2018)
Personalia
Geburtstag 15. Januar 1988
Geburtsort Villingen-SchwenningenDeutschland
Größe 182 cm
Position Mittelfeld
Junioren
Jahre Station
1995–2001 BSV 07 Schwenningen
2001–2005 SV Zimmern
2005–2007 SC Freiburg
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2007–2011 SC Freiburg II 70 (22)
2009–2013 SC Freiburg 93 (11)
2013–2017 VfL Wolfsburg 97 (12)
2017–2020 FC Schalke 04 106 (17)
2020– FC Augsburg 61 (10)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: Saisonende 2021/22

Daniel Caligiuri [ˌkalɪˈdʒuri] (* 15. Januar 1988 in Villingen-Schwenningen) ist ein deutsch-italienischer Fußballspieler. Der Mittelfeldspieler steht seit Juli 2020 beim FC Augsburg unter Vertrag.

Familie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Daniel Caligiuris älterer Bruder Marco Caligiuri (* 1984) ist ebenfalls Profifußballer. Am 29. November 2020 kam sein Sohn zur Welt.[1]

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

SV Zimmern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Daniel Caligiuri spielte vier Jahre in der Jugend des SV Zimmern.[2]

SC Freiburg (U19, Amateure und erste Mannschaft)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Sommer 2005 wechselte er in die Fußballschule des SC Freiburg und kam für die U-19 des SCF zum Einsatz. Bereits während seiner Juniorenzeit bestritt er seine ersten Spiele für die in der Oberliga Baden-Württemberg spielende zweite Mannschaft des Vereins. 2008 wurde er mit dem SC Freiburg II Oberligameister und stieg in die Regionalliga Süd auf.

Sein Bundesligadebüt in der ersten Mannschaft des SC Freiburg gab er am 7. November 2009, als er beim 2:1-Auswärtssieg gegen den VfL Bochum in der Startaufstellung stand. Am 10. Februar 2012 erzielte er beim 2:3 gegen VfL Wolfsburg sein erstes Bundesligator. Caligiuri wurde in der Rückrunde 2012 zum Stammspieler. Zudem war er der feste Elfmeterschütze im Team des SC Freiburg, er verwandelte jeden Strafstoß.

VfL Wolfsburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Saison 2013/14 wechselte Caligiuri innerhalb der Liga zum VfL Wolfsburg. Er unterschrieb einen Vertrag mit einer Laufzeit bis zum 30. Juni 2017.[3] Sein Debut für den VfL war am 21. September 2013 beim 2:1-Sieg gegen die TSG 1899 Hoffenheim. Am 18. September 2014 bestritt er sein erstes Spiel in einem europäischen Wettbewerb bei der 4:1-Niederlage gegen den FC Everton. Beim 2:1-Sieg bei Inter Mailand erzielte er sein erstes Tor auf internationaler Ebene. Mit dem VfL Wolfsburg errang er am 30. Mai 2015 seinen ersten Titel mit dem 3:1-Sieg des DFB-Pokal im Finale gegen Borussia Dortmund. Am 15. September 2015 bestritt er sein Debut in der Champions League beim 1:0-Sieg gegen ZSKA Moskau.

FC Schalke 04[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Rückrunde der Saison 2016/17 wechselte Caligiuri zum FC Schalke 04, bei dem er einen bis zum 30. Juni 2020 laufenden Vertrag erhielt.[4] Er trägt die Trikotnummer 18, in internationalen Wettbewerben teilweise die Nummer 2. Sein Bundesliga-Debüt für Schalke 04 gab er am 27. Januar 2017 bei der 0:1-Heimniederlage gegen Eintracht Frankfurt. Am 12. März (24. Spieltag) erzielte Caligiuri mit dem 3:0-Siegtreffer gegen den FC Augsburg sein erstes Tor für Schalke 04 in der Bundesliga. Er debütierte am 16. Februar 2017 in der Europa League beim 3:0-Sieg über PAOK Thessaloniki.

FC Augsburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ende Juni 2020 gab der Ligakonkurrent FC Augsburg die Verpflichtung Caligiuris, der einen Dreijahresvertrag unterzeichnete, zur Spielzeit 2020/21 bekannt.[5] In seinem ersten Pflichtspiel für die Fuggerstädter am 12. September 2020 erzielte er den Treffer zum zwischenzeitlichen 2:0 beim 7:0-Sieg über den MTV Eintracht Celle, womit er mit dem FCA in die 2. Runde des DFB-Pokals einzog.

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Mai 2015 wurde Caligiuri von Trainer Antonio Conte im Rahmen der Länderspiele gegen Kroatien und Portugal erstmals für einen Lehrgang der italienischen Nationalmannschaft nominiert, schließlich jedoch nicht in den endgültigen Kader zu den zwei Partien aufgenommen.[6]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

VfL Wolfsburg (2013–2017)

FC Schalke 04 (seit 2017)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Daniel Caligiuri – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Caligiuri zum ersten Mal Vater geworden. Abgerufen am 8. Dezember 2020.
  2. Ich hatte vier schöne Jahre in Zimmern, www.schwaebische.de vom 26. August 2012
  3. Caligiuri zum VfL
  4. S04 verpflichtet Daniel Caligiuri auf der Website des FC Schalke 04 vom 25. Januar 2017, abgerufen am 25. Januar 2017
  5. FCA verpflichtet Caligiuri, Strobl und Gikiewicz ablösefrei, fcaugsburg.de, abgerufen am 29. Juni 2020
  6. Daniel Caligiuri für Italien: Dabei könnte er auch bei Löw spielen auf bild.de vom 21. Mai 2015, abgerufen am 21. Mai 2015