Daniel Faust

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Daniel Faust 2014

Daniel Faust (* 1976 in Neuwied) ist ein deutscher Schauspieler und Sprecher.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Daniel Faust ist der Sohn von Petra und Jürgen Faust. Nachdem er zuvor am Stadttheater Koblenz kleinere Statistenrollen übernommen hatte, besuchte er im Jahr 2003 die Akademie für darstellende Kunst in Rheinland-Pfalz, wo er 2007 die Bühnenreife erhielt. Im selben Jahr zog er nach Berlin.

Neben Kurz- und Werbefilmen kam es unter anderem auch zu der Zusammenarbeit mit Regisseuren wie Marc-Andreas Bochert oder Olaf Ittenbach und dem Mitwirken in Kino- und Fernsehfilmen, u. a. in Empathie, der beim Filmfest München 2010 den Deutschen Kamerapreis gewann. Des Weiteren spricht er in Hörspielproduktionen und betätigt sich als Synchron- sowie Voiceover-Sprecher.

Auch auf der Theaterbühne ist er hin und wieder tätig. Die Bühne für Menschenrechte, in der er mitwirkte, wurde 2012 im Roten Rathaus in Berlin von Wolfgang Benz und Klaus Wowereit im bundesweiten Wettbewerb Aktiv für Demokratie und Toleranz als eine der vorbildlichen Initiativen ausgezeichnet.

Im Herbst 2011 kam es zu einer Zusammenarbeit mit dem Drehbuchautor und Produzenten Billy MacKinnon (Das Piano, Marrakesch) unter der Regie von Emily Kuhnke in dem in Berlin gedrehten Kurzfilm Aufzug/The Lift.[1]

Der Werbespot Ein Paar Schuhe, in dem er neben Patrick Kalupa die Hauptrolle spielte, wurde im März 2013 bei dem wichtigsten deutschsprachigen Wettbewerb für kommerzielle Filme des Kommunikationsverbandes DIE KLAPPE als eindeutiger Gewinner vom Publikum und der Fachjury mit der Großen KLAPPE ausgezeichnet.[2]

2013 spielte Faust eine Gastrolle in Albert Pyuns Cyborg Nemesis – The Dark Rift, der in Las Vegas, Nevada, gedreht wurde. Der Film ist ein Prequel zu dem 1989 erschienenen Film Cyborg mit Jean-Claude Van Damme und nimmt auch Bezug auf den 1993 erschienenen Film Nemesis mit Olivier Gruner und Thomas Jane.

Im selben Jahr spielte er eine Rolle im polnischen Kinofilm Kamienie na szaniec (Steine auf einer Schanze), unter der Regie von Robert Gliński und der Kameraführung von Paweł Edelman, der für Roman Polańskis Der Pianist mit einem Oscar nominiert wurde. Der Film ist eine Literaturverfilmung des gleichnamigen Buches von Aleksander Kamiński.

2015 erschien der Episoden-Horrorfilm German Angst, in dem er in einer Nebenrolle den Neonazi Gottfried darstellt. Regie führten Andreas Marschall, Jörg Buttgereit und Michal Kosakowski.

Des Weiteren spielt er im Jahr 2016 in der ersten Staffel der Sat1-Krimiserie Einsatz in Köln als Hauptcast in der Rolle des Forensikers Justus Bismarck mit und ist ab dem 12. Mai 2016 bundesweit in den deutschen Kinos in einer Nebenrolle im Spielfilm Wie Männer über Frauen reden zu sehen.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2008: One Night in Berlin (Danach), Regie: Kivmars Bowling
  • 2009: Empathie – Stumme Schreie, Regie: Marc-Andreas Bochert
  • 2009: 3 Wochen Sonnenallee (Kurzfilm), Regie: Matthias Wörz
  • 2009: Happy Divali (Kurzfilm), Regie: Katia Bey-Habedank
  • 2010: Fallacia, Regie: Paulina Wanat und Navina Clever
  • 2010: Savage Love, Regie: Olaf Ittenbach
  • 2010: Das kleine Umwelt 1x1 (Lehrfilm), Regie: Michael Gautsch
  • 2011: Ein Tag (Kurzfilm), Regie: Matthias Wörz
  • 2011: Fleischerei Kläffer (Socialspot der peta2), Regie: Hendrik Thiele
  • 2011: Aufzug/The Lift (Kurzfilm), Regie: Emily Kuhnke[1],Billy MacKinnon
  • 2011: Anna und die Liebe, (Sat1 Serie),Regie: Jurij Neumann
  • 2012: God Forsaken, Regie: Olaf Ittenbach
  • 2012: Schwäbisch Hall, Werbung für die Bausparkasse Schwäbisch Hall
  • 2012: Doc meets Dorf, (RTL-Serie), Regie: Franziska Meyer Price
  • 2012: Wie Männer über Frauen reden, Regie: Henrik Regel
  • 2013: Flinkster – Ein Paar Schuhe, Werbung für das Carsharing-Unternehmen der Deutsche Bahn AG
  • 2013: Cyborg Nemesis – The Dark Rift, Regie: Albert Pyun
  • 2013: Operation Arsenal (Kaminie Na Szaniec), Regie: Robert Gliński
  • 2013: Die Pfefferkörner 127, Regie: Andrea Katzenberger
  • 2014: Nivea Men 2014, Regie: Mickey Suelzer
  • 2015: German Angst, Regie: Michal Kosakowski, Andreas Marschall, Jörg Buttgereit
  • 2015: VW Scirocco - Think Faster, Regie: Jeffrey Lisk, Bernd Possardt
  • 2016: Einsatz in Köln – Die Kommissare, Festcast: Forensiker Justus Bismarck/16 Episoden (Sat1-Serie), Regie: div.

Sprechertätigkeiten (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2009: Team Undercover 02 – Das Rätsel der Halskette
  • 2009: Team Undercover 04 – Die Nacht des Vampirs
  • 2009: Das Mondgeheimnis (Hörspiel)
  • 2010: Skate 3 (Synchron)
  • 2011: Mimi Rutherfurt 07 – Der Fuchs ist tot
  • 2011: Sherlock Holmes 54 – Die drei Studenten
  • 2011: Raumstation Alpha Base 11 – Energie
  • 2011: Blue Bloods (Synchron)
  • 2012: John Paton – Mission unter Kannibalen
  • 2012: Dark Life 03
  • 2013: Mord in Serie 09 – Fair Play
  • 2014: Mord in Serie 15 – Todesangst
  • 2014: Dragon Age - Inquisition (Synchron)
  • 2014: Batman – No Man’s Land 01-06
  • 2015: Gespenster-Krimi 01 – Mörderbäume
  • 2015: Mord in Serie 17 – Terror hinter Gittern
  • 2015: Sherlock Holmes & Co 15 – Der Arrest
  • 2016: Sherlock Holmes & Co 17 - Tod an den Docks
  • 2016: Captain Future - Planet in Gefahr 01

Theater (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2008: MacBeth, Streben nach Macht / Hauptrolle "Lady MacBeth" / Regie: Matthias Wörz / Theaterhaus Mitte Berlin
  • 2008: Loriot, die 2. / Hauptrolle "Mann 2" / Regie: Wolfgang Wittig, Sebastiano Meli / Berliner Scala, Coupé-Theater Berlin
  • 2009: Generation XTC / Hauptrolle "Marc" / Regie: Christian Streng / 100° Festival, Sophiensaele Berlin
  • 2010: Goethes Faust / Hauptrolle "Heinrich Faust" / Regie: Julia Cepiuk / Kreartell eV Berlin (u.a. Hebbel am Ufer, Brotfabrik, 100° Festival)
  • 2011: Die Asyl-Monologe / Hauptrolle "Ali" / Regie: Michael Ruf / Bühne für Menschenrechte (Kreuzberg-Museum, Abolish-Festival)
  • 2013: 21. Reinickendorfer Kriminacht / Nebenrolle "Groscher" / Regie: Horst Bosetzky / Humboldt Bibliothek (Berlin Tegel)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b crew-united.com
  2. presseportal.de