Daniel Froschauer

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Daniel Froschauer (* 30. Dezember 1965 in Wien)[1] ist ein österreichischer Geiger und Vorstand der Wiener Philharmoniker.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Froschauer kam als Sohn des Dirigenten und Chordirektors der Wiener Staatsoper, Helmuth Froschauer, zur Welt. Er studierte an der Juilliard School in New York bei Dorothy DeLay und Masao Kawasaki. Seine Ausbildung erhielt er bei Pinchas Zukerman sowie bei den Professoren Alfred Staar und Alfred Altenburger in Wien.

1990 erhielt Froschauer in New York den Young Artist Award von Musical America. 1997 war er in Paris Preisträger des Concours International Pierre Lantier. Als Solist spielte Froschauer u. a. mit dem Mozarteumorchester Salzburg und dem New York Symphonic Ensemble. Als Solist debütierte er 1993 mit einem Sonatenabend im Brahmssaal des Wiener Musikvereins

1998 kam Froschauer in die Gruppe der Ersten Violinen im Staatsopernorchester und im Orchester der Wiener Philharmoniker, seit 2004 wirkt er als Stimmführer. Daniel Froschauer spielt auf der Violine „Ex Benvenuti, ex Halphen“ von Antonio Stradivari aus dem Jahr 1727, eine Leihgabe der Angelika Prokopp-Stiftung.

Am 1. September 2017 löste er Andreas Großbauer in der Funktion des Vorstands der Philharmoniker ab.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Neuer Chef für Wiener Philharmoniker. In: kurier.at. 20. Juni 2017, abgerufen am 18. August 2019.
  2. Wiener Philharmoniker: Daniel Froschauer beerbt Andreas Großbauer bei den Wiener Philharmonikern. In: Kleine Zeitung. 20. Juni 2017, abgerufen am 20. Juni 2017.