Daniel Gunkel

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Daniel Gunkel
Spielerinformationen
Geburtstag 7. Juni 1980
Geburtsort Frankfurt am MainDeutschland
Größe 183 cm
Position Mittelfeld
Junioren
Jahre Station
1986–1994 SV Bonames
1994–1996 Rot-Weiss Frankfurt
1996–1997 SpVgg Bad Homburg
1997–1998 SG Hoechst
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1998–2001 Eintracht Frankfurt Amateure 25 (10)
2001–2002 Dresdner SC 17 0(2)
2002 Preußen Münster 16 0(2)
2003–2004 SV Wehen 32 0(6)
2004–2007 Energie Cottbus 80 0(8)
2005 Energie Cottbus II 4 0(2)
2007–2010 1. FSV Mainz 05 35 (11)
2008–2009 1. FSV Mainz 05 II 5 0(0)
2010 TuS Koblenz 13 0(1)
2010 Panetolikos 15 0(1)
2011–2012 Kickers Offenbach 18 0(0)
2013–2014 BSV Rehden 17 0(1)
2014–2015 BSV Rehden II
2016 SC Dortelweil
Stationen als Trainer
Jahre Station
2014 BSV Rehden II (Spielertrainer)
2014 BSV Rehden (interim)
2014–2015 BSV Rehden II
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Daniel Gunkel (* 7. Juni 1980 in Frankfurt am Main) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Jugendlicher spielte der im Frankfurter Stadtteil Bonames aufgewachsene Sohn eines ivorischen Diplomaten und einer deutschen Mutter unter anderem beim SV Bonames und später bei den Amateuren von Eintracht Frankfurt. Später stand er beim Dresdner SC, Preußen Münster, dem SV Wehen, Energie Cottbus und dem 1. FSV Mainz 05 unter Vertrag. Gunkel war für seine gefährlichen Freistöße aus größerer Distanz bekannt. 2007 wurde er in Mainz vom Mannschaftsarzt mit einer anzeigepflichtigen Substanz gespritzt, die nicht gemäß den Anti-Doping-Bestimmungen mit einem Formblatt angemeldet wurde. Wegen dieses Fehlers wurde Gunkel verwarnt und Mainz mit einer Geldstrafe von 8000 Euro belegt.[1]

In der Winterpause 2009/10 wechselte Gunkel zum Zweitligisten TuS Koblenz. Er stieg in jener Saison mit dem Verein ab, verließ Koblenz bereits nach einem halben Jahr wieder und ging im Sommer 2010 zu Panetolikos in die zweite griechische Liga. Ende Januar 2011 zog es ihn zurück nach Deutschland; er band sich vertraglich bis zum Ende der Saison 2011/12 an den Drittligisten Kickers Offenbach.[2] In der Saison 2013/14 spielte er beim Regionalligisten BSV Rehden.[3]

2014 wurde er Spielertrainer der zweiten Mannschaft, also der U-23.[4] Von Oktober bis Dezember 2014 übernahm er nach dem Rücktritt von Andreas Petersen die erste Mannschaft für sechs Spiele als Trainer.[5] Danach assistierte er dem neuen Trainer Alexander Kiene als Team-Koordinator[6] und trainierte wieder die zweite Mannschaft.[7] Zur Saison 2015/16 war er aufgrund seiner Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann und der Geburt seines zweiten Kindes nur noch als Spieler für die Mannschaft aktiv,[7] bevor er für die Rückrunde zum unterklassigen SC Dortelweil wechselte.[8] Für den Verein lief er jedoch nur wenige Male auf und beendete seine aktive Karriere endgültig.[9]

Gunkel ist verheiratet und hat mit seiner Frau zwei Kinder.[7] Er ist im Immobilien-Vertrieb tätig.[9]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Der verheimlichte Dopingfall zeit.de 12. November 2015
  2. Profil auf www.ofc.de
  3. 5:1 und Daniel Gunkel ist bei seinem BSV Debüt gleich erfolgreich bsv-rehden.de, abgerufen am 15. September 2013
  4. Meldung auf der Website des BSV Rehden, abgerufen am 12. August 2015
  5. Ich kenne die Jungs ja alle in kreiszeitung.de, 29. Oktober 2014, abgerufen 16. September 2016
  6. Kiene imponiert Vereinsboss Schilling auf kicker.de, 19. Dezember 2014, abgerufen 16. September 2016
  7. a b c Daniel Gunkel hört auf – aber nur als Trainer in kreiszeitung.de, 30. Juli 2015, abgerufen 16. September 2016
  8. Herzlich Willkommen Daniel Gunkel in scdortelweil.de, 23. Dezember 2015, abgerufen 16. September 2016
  9. a b Immer auf die Hütte Wiesbadener Kurier vom 16. Dezember 2016, abgerufen am 24. April 2017