Daniel Holbe

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Autorenfoto von Daniel Holbe

Daniel Josef Holbe (* 7. April 1976 in Friedberg) ist ein deutscher Schriftsteller.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Daniel Holbe stammt aus dem Friedberger Stadtteil Ockstadt in der Wetterau, knapp 30  Kilometer nördlich von Frankfurt am Main. Seit 2018 lebt er mit seiner Familie im Hohen Vogelsberg. Er besuchte die Sankt-Lioba-Schule in Bad Nauheim. Nach einer Ausbildung zum Kälteanlagenbauer und verschiedenen anderen Tätigkeiten studierte er Sozialarbeit an der Fachhochschule Frankfurt und arbeitete einige Jahre in diesem Berufsfeld. Davon geblieben ist eine Lehrtätigkeit am Fachbereich für Sozialpädagogik an der Beruflichen Schule am Gradierbau in Bad Nauheim.

Eigenen Angaben zufolge mangelte es ihm nie an Phantasie und er begann das Schreiben schon im Jugendalter. Ein Frankreichurlaub bewog ihn schließlich dazu, einen kirchenhistorischen Roman zu schreiben, welcher 2009 bei Rütten & Loening erschien. Im Herbst 2011 übernahm Holbe den literarischen Nachlass von Andreas Franz und vollendete dessen Werk Todesmelodie, welches posthum erschien. Außerdem übernahm er in sechs weiteren Bänden die Fortführung der Krimireihe um die Frankfurter Hauptkommissarin Julia Durant.

Holbe ist Mitglied in der Autorengemeinschaft Das Syndikat.

Soziales Engagement[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beim Lauf für mehr Zeit 2017 zugunsten der AIDS-Hilfe Frankfurt am Main e.V. nahm Holbe als Spendenläufer am 5000-Meter-Lauf teil. Er erreichte ein Spendenziel von 1000 €.

Im Nachwort seines Krimis Kalter Schnitt formuliert er eine Spendenzusage zugunsten der Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirchen-Thriller[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bücher bilden keine zusammenhängende Reihe. Gemeinsamkeiten sind allerdings die Thematik und der Handlungsort (Südfrankreich).

Kriminalromane[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Julia-Durant-Reihe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Insgesamt besteht die Reihe aus 18 Bänden. Gelistet sind an dieser Stelle nur die Bücher, an denen Holbe mitgewirkt hat.

Kaufmann-Angersbach-Reihe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sachbücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Schulsozialarbeit als prekäres Handlungsfeld?, in Angelika Iser (Hrsg.): Schulsozialarbeit steuern: Vorschläge für eine Statistik zur Sozialen Arbeit an Schulen, Springer VS, Wiesbaden 2013, ISBN 978-3-658-01421-6
  • Emotionale Grenzgänger: Zur Diagnose und Therapie der Borderline-Persönlichkeitsstörung BPS, Science Factory, 2013, ISBN 978-3-95687-053-8

Kurzgeschichten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wer braucht schon Josef?, in Johannes Engelke (Hrsg.): Den nächsten, der "Frohe Weihnachten" zu mir sagt, bringe ich um, Droemer Knaur, München 2013, ISBN 978-3-426-19986-2
  • Sabine geht, Droemer Knaur, München 2013, ISBN 978-3-426-43229-7
  • Ein Auge, ein Daumen, ein Ohr, in Teresa Pütz (Hrsg.): Stollen, Schnee und Sensenmann, Droemer Knaur, München 2014, ISBN 978-3-426-51609-6
  • Bitter & zart, gemeinsam mit Ivonne Keller, in Petra Busch (Hrsg.): Törtchen-Mördchen, KBV-Verlag, Hillesheim 2015, ISBN 978-3-95441-260-0
  • Eingesackt, in Emily Modick (Hrsg.): Türchen, Tod und Tannenbaum, Droemer Knaur, München 2015, ISBN 978-3-426-51815-1
  • Neue Heimat Ockstadt, in Autorenclub Wetterau (Hrsg.): Unterwegs in der Wetterau – Eine literarische Spurensuche, PR, Medienservice und Verlag, Bad Nauheim 2017, ISBN 978-3-00-057039-1
  • Und wenn die fünfte Kerze brennt..., in Laura Lichtenwalter (Hrsg.): Kerzen, Killer, Krippenspiel, Droemer Knaur, München 2017, ISBN 978-3-426-52163-2
  • Wie Goethe seinen Kopf verlor, in Meddi Müller (Hrsg.): Ein Viertelstündchen Frankfurt, Charles Verlag, Frankfurt 2017, ISBN 978-3-940387-83-7
  • Frankfurt an der Nidda, in Meddi Müller (Hrsg.): Ein Viertelstündchen Frankfurt 2, Charles Verlag, Frankfurt 2018, ISBN 978-3-940387-58-5

Als Hörbücher erschienen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Sprecher in Klammern)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Daniel Holbe – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]