Daniel Loick

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Daniel Loick (* 1977) ist ein deutscher Philosoph und Sozialwissenschaftler.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Daniel Loick studierte zwischen 1997 und 2005 Philosophie, Germanistik und Soziologie an der Mercator-Universität Duisburg und der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Er schloss das Studium 2005 mit dem Magister Artium mit einer Arbeit zur Ethik bei Judith Butler ab. Anschließend war er wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Axel Honneth in Frankfurt und bei Rahel Jaeggi in Berlin. 2010 promovierte er in Frankfurt mit einer Arbeit zur kritischen Theorie der Souveränität, die 2012 als Kritik der Souveränität im Campus Verlag erschien. 2012/13 war er als Postdoctoral Fellow am Mahindra Humanities Center der Harvard University. Seine Habilitation mit einer Arbeit zur sozialphilosophischen Rechtskritik erfolgte 2015 ebenfalls in Frankfurt am Main und erschien unter dem Titel Juridismus. Konturen einer kritischen Theorie des Rechts 2017 bei Suhrkamp. Von 2017 bis 2018 hatte Daniel Loick die Gastprofessur für kritische Gesellschaftstheorie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main inne. Loick ist Privatdozent am Institut für Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt und Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Weber-Kolleg der Universität Erfurt.[1]

Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in der Rechts- und Sozialphilosophie sowie der Gesellschaftsphilosophie. Zu den Arbeitsbereichen Loicks gehören die Rechtskritik und die Polizeisoziologie. Er ist Mitherausgeber der Zeitschrift für philosophische Literatur. Seine Veröffentlichung zielen auf Ausarbeitung einer kritischen Theorie von Staat und Recht auf Basis der Kritischen Theorie, der Feministischen Theorie und des Poststrukturalismus.[2]

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Monographien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Juridismus. Konturen einer kritischen Theorie des Rechts. Suhrkamp, Berlin 2017.
  • Anarchismus zur Einführung. Junius, Hamburg 2017.
  • Der Missbrauch des Eigentums. August Verlag, Berlin 2016.
  • Kritik der Souveränität. Campus, Frankfurt/New York 2012.

Herausgeberschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kritik der Polizei. Campus: Frankfurt am Main 2018, ISBN 978-3-593-50944-0.
  • Armut und Gefängnis. Schwerpunktheft von WestEnd. Neue Zeitschrift für Sozialforschung, 2.2017 (mit Il-Tschung Lim, Nadine Marquardt und Felix Trautmann).
  • Right and Subjectivity. Special Issue der Zeitschrift Law & Critique, 2.2015 (mit Chad Kautzer).
  • Exodus. Lebens jenseits von Staat und Konsum? Schwerpunktausgabe von WestEnd. Neue Zeitschrift für Sozialforschung, 1.2014
  • Nach Marx. Philosophie, Kritik, Praxis (mit Rahel Jaeggi). Suhrkamp: Berlin 2013.
  • Karl Marx: Perspektiven der Gesellschaftskritik (mit Rahel Jaeggi). Akademie-Verlag: Berlin 2013.
  • Soziologie der Polizei, Schwerpunktausgabe von WestEnd. Neue Zeitschrift für Sozialforschung, 1.2013.
  • Judentum und praktische Philosophie, Schwerpunktausgabe der Deutschen Zeitschrift für Philosophie, 5.2012 (mit Eva Buddeberg).
  • Der Nomos der Moderne. Die politische Philosophie Giorgio Agambens. Nomos, Baden-Baden 2011.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. https://www.uni-erfurt.de/max-weber-kolleg/personen/loick-daniel-pd-dr/
  2. daniel loick. Abgerufen am 16. Juni 2018 (deutsch).