Daniel Masur

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Daniel Masur Tennisspieler
Daniel Masur
Masur 2017 bei den French Open
Spitzname: Wally
Nation: DeutschlandDeutschland Deutschland
Geburtstag: 6. November 1994
Größe: 183 cm
Gewicht: 79 kg
1. Profisaison: 2013
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Trainer: Lars Uebel
Preisgeld: 208.239 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 1:4
Höchste Platzierung: 203 (19. Juni 2017)
Aktuelle Platzierung: 257
Doppel
Karrierebilanz: 0:3
Höchste Platzierung: 305 (10. April 2017)
Aktuelle Platzierung: 513
Letzte Aktualisierung der Infobox:
17. März 2019
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Daniel Masur (* 6. November 1994 in Bückeburg) ist ein deutscher Tennisspieler.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Daniel Masur begann das Tennisspielen mit fünf Jahren. Auf der Junioren-Tour spielte er ab 2009 regelmäßig Turniere. Im Jahr 2012 spielte er dort bei allen vier Ausgaben der Junior-Grand-Slam-Turniere. Lediglich bei den US Open kam er über die erste Runde hinaus. Im Doppel erreichte er mit Jordan Thompson das Halbfinale. Im selben Jahr erreichte er seine höchste Jugendplatzierung mit einem kombinierten 13. Rang.

Ab 2013 nahm Masur an Profiturnieren teil, meist Turniere der ITF Future Tour. Auf dieser gewann er im Doppel auch seinen ersten Titel an der Seite Nils Langers. Er beendete sein erstes Profijahr auf Platz 1086 im Einzel sowie als 800. im Doppel. 2014 gelangen ihm im Doppel weitere vier Future-Titel, im Einzel seine ersten drei Einzel Titel, womit er in der Weltrangliste jeweils in den Top 600 abschließen konnte. In der zweiten Hälfte von 2015 gelangen Masur neben einem Future-Titel auch vermehrt Qualifikationen für Turniere der ATP Challenger Tour. So erreichte er im Oktober sein erstes Viertelfinale bei einem Turnier dieser Kategorie in Ningo.

Sein bisher erfolgreichstes Jahr 2016 begann Masur mit einem Future-Titel in Schwieberdingen, wo er Andreas Beck schlug. Seinen größten Erfolg im Einzel hatte er im August beim Challenger in Meerbusch als er bis ins Halbfinale vorstieß und schließlich Florian Mayer unterlag. Im September 2016 gewann er mit Jan-Lennard Struff seinen ersten Titel in Alphen aan den Rijn, im November folgte in Kōbe mit Ante Pavić zusammen der zweite Titelgewinn im Doppel. In der Weltrangliste erreichte er sowohl im Einzel mit Rang 265 als auch im Doppel mit Rang 397 am 12. September 2016 seine höchsten Positionen. Sein Debüt auf der ATP World Tour feierte er im Juli 2016 in Hamburg, als er mit Cedrik-Marcel Stebe als Lucky Loser das Hauptfeld der Doppelkonkurrenz erreichte.

Im September 2016 debütierte Masur für die deutsche Davis-Cup-Mannschaft im Relegationsspiel gegen Polen. Er kam an der Seite von Daniel Brands in der Doppelpartie zum Einsatz, die in fünf Sätzen verloren wurde.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Legende (Anzahl der Siege)
Grand Slam
ATP World Tour Finals
ATP World Tour Masters 1000
ATP World Tour 500
ATP World Tour 250
ATP Challenger Tour (2)

Doppel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Turniersiege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 10. September 2016 NiederlandeNiederlande Alphen aan den Rijn Sand DeutschlandDeutschland Jan-Lennard Struff NiederlandeNiederlande Robin Haase
NiederlandeNiederlande Boy Westerhof
6:4, 6:1
2. 12. November 2016 JapanJapan Kōbe Hartplatz (i) KroatienKroatien Ante Pavić IndienIndien Jeevan Nedunchezhiyan
IndonesienIndonesien Christopher Rungkat
4:6, 6:3, [10:6]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]