Daniela Schadt

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Daniela Schadt und Joachim Gauck, Juni 2013

Daniela Schadt (* 3. Januar 1960 in Hanau) ist eine deutsche Journalistin und die Lebensgefährtin des deutschen Bundespräsidenten Joachim Gauck.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Daniela Schadt (links) beim 4. Festival der Philosophie in Hannover

Schadts Eltern gehörte die 1927 gegründete Hanauer Lackfabrik Schadt & Co. KG. 1978 legte sie an der Karl-Rehbein-Schule ihrer Geburtsstadt das Abitur ab.[1] Anschließend studierte sie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main Germanistik, Politik und französische Literatur.[2] Ihr Studium schloss sie 1985 mit einem Magister Artium ab. Zunächst begann Schadt ein Praktikum beim Hanauer Anzeiger.[1] 1986 kam sie als freie Mitarbeiterin zur Nürnberger Zeitung. Nach einem Volontariat arbeitete Schadt dort seit 1992 als Redakteurin und später als Ressortleiterin Innenpolitik.[3] Seit der Wahl Gaucks zum Bundespräsidenten lässt sie ihre journalistische Tätigkeit ruhen.

Im Nürnberger Presseclub nimmt sie ehrenamtlich die Aufgabe der Beisitzerin im Vorstand wahr.[4] Seit 2012 ist Schadt Schirmherrin der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung.[5] Sie ist, wie vor ihr die Ehefrauen aller vorheriger Bundespräsidenten, Schirmherrin von Unicef[6] und des Müttergenesungswerkes.[7]

Persönliches[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2000 ist sie mit Joachim Gauck liiert.[2] Die beiden lernten einander bei einem seiner Vorträge in Nürnberg kennen. Gauck war damals Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen. Sie ist unverheiratet und hat keine Kinder. Anstelle der Ehefrau Gaucks (von der er getrennt lebt) begleitet Daniela Schadt ihren Lebensgefährten bei dessen öffentlichen Terminen und nimmt an seiner Seite repräsentative und karitative Aufgaben wahr.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Daniela Schadt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Pamela Dörhöfer, Peter Hanack: Joachim Gauck und Daniela Schadt: Die First Lady aus Hanau. In: Frankfurter Rundschau, 17. März 2012.
  2. a b Christina Hebel: Nächste First Lady: Daniela wer?, Spiegel Online, 18. März 2012.
  3. Uta Keseling: Präsidentenwahl: Daniela Schadt, Deutschlands erste „First Freundin“. In: Die Welt, 18. März 2012.
  4. Daniela Schadt: Die starke Frau an Gaucks Seite. In: Handelsblatt, 20. Februar 2012.
  5. Website der DKJS; abgerufen am 8. Oktober 2016
  6. Schadt neue Schirmherrin von Unicef99, Neue Presse vom 24. Mai 2012, abgerufen am 30. Mai 2012.
  7. Müttergenesungswerk – Schirmherrin, abgerufen am 19. Juli 2012.